Das „Aus“ für die Heuschrecken..

Geithner und Notenbankchef Ben Bernanke hatten bereits zuvor deutlich gemacht, dass die Regierung als Konsequenz aus dem Debakel um den Versicherer American International Group (AIG) deutlich größere Vollmachten im Umgang mit angeschlagenen Finanzriesen sowie schärfere Kontrollen anstrebt. Timothy Geithner will Hedgefonds, Versicherer und den Handel mit Finanzderivaten künftig scharf kontrollieren. Für alle großen Finanzinstitutionen sollen künftig erstmals die selben Regeln gelten, berichtete die „Washington Post“. Geithner wollte im Laufe des Tages vor einem Kongressausschuss seine Pläne vorstellen.

Werden sie Wirklichkeit, würden die Maßnahmen „eine erhebliche Beschränkung“ für die Risikofreude und den Umfang der Aktivitäten der Wall-Street-Firmen bedeuten, schreibt die Zeitung. Finanzinstrumente wie Credit Default Swaps – eine Art Kreditversicherung – sollen den Angaben zufolge erstmals reguliert werden.
Zudem sollen sich unter anderem Risikokapital-Gesellschaften, Private-Equity-Firmen und Hedgefonds von einer bestimmten Größe an bei der US-Börsenaufsicht SEC registrieren lassen. Bislang gelten in den USA lediglich für Geschäftsbanken strenge Regeln.

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