Besoffene Wall Street

Die Wall Street war besoffen. „Sie war besoffen und jetzt hat sie einen Kater“, sagte Bush auf einer privaten Veranstaltung am Freitag in Houston. „Die Frage ist, wie lange bleibt sie nüchtern und wie lange wird sie es seinlassen, diese ganzen ausgefallenen Finanzinstrumente zu nutzen“, sagte Bush.US-Präsident George W. Bush hat eine ganz eigene Einschätzung über die Ursachen der Immobilien- und Finanzkrise in den USA.

Und die wurde jetzt durch das Video-Internetportal Youtube öffentlich. Trotz seiner kernigen Meinung segnete der Präsident aber dennoch ein Rettungspaket für den US-Immobilienmarkt ab. das ist doch mal wieder ein klassischer Bush wie er im Buche steht…die ganzen ausgefallenen Finanzinstrumente…ob er das Thema richtig verstanden hat???

Trotz seiner kernigen Meinung zur Subprime-Krise machte Bush am Mittwoch den Weg frei für das Nothilfe-Paket der Regierung für die angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Der Präsident werde trotz seines Widerstands gegen Teile des Paketes nicht wie gedroht von seinem Vetorecht Gebrauch machen und die Gesetze unterzeichnen, erklärte eine Sprecherin des US-Präsidialamtes am Mittwoch.

Die Aktien der beiden Konzerne legten an der Wall Street fast 20 Prozent zu, da die noch ausstehende Zustimmung des US-Repräsentantenhauses als sicher galt.

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