Barack Obama ist kurz vor dem Ziel

Nach den jüngsten Vorwahlen wird die Luft für Hillary Clinton immer dünner. Vor Wochen wurde ja schon spekuliert wann die ehemalige First Lady nun das Handtuch schmeißen würde. Im Sinne der Partei und einer Konzentration auf die Wahlkampf gegen den Republikaner John Mc Cain währe es wohl langsam angebracht. Die gestrige Entscheidung des Parteiausschusses ist vielleicht die Vorentscheidung..

Weil die Staaten ihre Abstimmungen regelwidrig vorverlegten, hat die Parteiführung der Demokraten die Vowahlergebnisse in Florida und Michigan nicht anerkannt, . Clinton gewann beide Vorwahlen – in Michigan stand Obama noch nicht einmal auf den Stimmzetteln. Damit bleibt Barack Obama deutlich in Führung vor Hillary Clinton. Der Senator aus Illinois kommt demnach auf 2050 Delegiertenstimmen, Clinton auf 1877. Um sich die Nominierung zu sichern, sind nun 2118 Delegierte notwendig.

An ihrem Rückstand dürfte auch die nächste Vorwahl am Sonntag in Puerto Rico nichts ändern, wo Clinton als Favoritin gilt. In dem US-assoziierten Archipel geht es um 55 Delegierte. Die beiden letzten Vorwahlen finden am Dienstag in Montana und South Dakota statt, wo es um insgesamt 31 Delegierte geht.

Rein rechnerisch hat also Barack Obama nun die Möglichkeit den Deckel drauf zu machen. Für Hillary Clinton hingegen müsste schon ein kleines Wunder geschehen um sie noch als Kandidatin für das Präsidentenamt zu nominieren.

Ich bin mir nach wie vor nicht sicher ob das amerikanische Volk schon innovativ genug ist um eine Frau oder einen Farbigen als Präsidenten zu akzeptieren. Man kann nur hoffen das die Menschen jenseits des Atlantiks aus den letzten Jahren gelernt haben und wissen das sie mit einer weiterhin republikanischen Regierung wahrscheinlich deutlich schlechter fahren werden, und das wohl im wahrsten Sinne des Wortes..

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