Barack Obama schnürt 1,2 Billiarden Dollar Paket

Eine Summe die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Der designierte US Präsident Barack Obama schnürt gerade an einem neuen Kunjunktur-Rettungspaket für die kommenden zwei Jahre. „Wir brauchen den größten Investitionsschub in unsere Infrastruktur seit dem Baubeginn der Autobahnen in den 1950er-Jahren“, betonte der künftige US-Präsident. Die Investitionen sollen in erster Linie für  Steuersenkungen  und vor allem massive Investitionen in Straßen, Schulen, Breitbandnetze, Umweltschutzprojekte und Gesundheitsinformationssysteme verwendet werden um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Woher das Geld kommen soll blieb unklar. Es dürfte somit ziemlich sicher sein das die Amerikaner nun doch die Druckmaschinen anschmeißen und Dollarnoten im großen Stil drucken werden. Die damit einhergehende Dollar-Entwertung werden die Amerikaner und natürlich der Rest der Welt bald zu spüren bekommen. Das endgültige Volumen werde sich voraussichtlich auf 600 Mrd. Dollar für 2009 und – je nach Entwicklung der Lage – 300 bis 600 Mrd. im Folgejahr belaufen.

Mich beschleichen derzeit komische Gefühle das die USA und auch europäische Länder immer weiter zu solchen Mitteln greifen, und das obwohl die Mehrheit nun schon wieder von einer Bodenbildung an den Aktienmärkten spricht. Der Umfang und das Ausmaß der geplanten Aktionen ist einzigartig und lässt erwarten das auch in der Politik schon die Weichen für weiter sehr schlechte Nachrichten gestellt werden. Es ist also vorsicht geboten. Die Zahlen zum vierten Quartal der Unternehmen können noch einiges an schlechten Nachrichten für uns Anleger bereithalten.

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