Bankengruppe FBOP und California National Bank sind auch pleite!

Das Bankensterben in den USA geht weiter. An diesem Freitag erfasste die Pleitewelle neun Regionalbanken in den Bundesstaaten Arizona, Kalifornien, Illinois und Texas, teilte die staatliche Einlagensicherung FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) im Internet mit. Die Geschäfte werden von der U.S. Bank weitergeführt.

Das US-Kreditinstitut hat neun Banken übernommen. Die ehemals zur Bankengruppe FBOP gehörende Geldhäuser mit Vermögenswerten von insgesamt 18,4 Mrd. Dollar und Einlagen von 15,4 Mrd. Dollar waren im Zuge der Finanzkrise zusammengebrochen. Damit stieg die Zahl der Bankenpleiten in den USA seit Jahresbeginn auf 115.

Das größte der aufgekauften Geldhäuser war die California National Bank in Los Angeles, die viertgrößte der in diesem Jahr zusammengebrochenen US-Banken. Sie hatte nach Informationen der Zeitung „Los Angeles Times“ rund 500 Mio. Dollar mit Vorzugsaktien der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac verloren. U.S. Bancorp (auch U.S. Bank) bezeichnete die Übernahmen als Schritt, der im Einklang mit der Wachstumsstrategie des Konzerns stehe, das eigene Geschäft unter anderem durch Zukäufe mit überschaubarem Risiko zu stärken. Dadurch gewinne das Institut in Kalifornien, Illinois und Arizona an Größe.

Im laufenden Jahr ist die Zahl der Bankenpleiten in Amerika so hoch wie seit 1992 nicht mehr, als zum Ende der schweren Krise der US-Sparkassen 181 Häuser in einem Jahr dichtmachen mussten. Während der gesamten jahrelangen Turbulenzen kamen damals Schätzungen zufolge sogar weit mehr als 2 000 Sparkassen und Banken unter die Räder. Handelsblatt

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