Auto Absatz bei VW verbessert sich um 16 Prozent

Der Dezember war für die meisten Autokonzerne ein guter Monat, zumindest in den USA. Trotz des Wegfalls von Kaufanreizen durch die Regierung verkauften Ford, Daimler & Co. im letzten Monat des Jahres 2009 mehr Autos. Doch es gab auch Ausreißer nach unten. Von der sich offenbar langsam und stetig bessernden Konjunktur profitierten die meisten Autohersteller, aber nicht alle. Der Krisenkonzern Chrysler beispielsweise musste für den Monat Dezember einen Absatzrückgang von vier Prozent bekannt geben. Im gesamten Jahr verkaufte die Firma sogar 36 Prozent weniger Pkw. Auch General Motors gab kein gutes Bild ab, die Firma setzte 5,7 Prozent weniger Autos ab.

Deutlich besser schnitt der amerikanische Konkurrent Ford ab. Gleich um 33 Prozent erhöhte sich der Pkw-Absatz im Dezember, zum ersten Mal seit 1995 habe man wieder Marktanteile gewonnen, teilte der Konzern mit. Dennoch: Im Jahresverlauf nahm der Verkauf um 15 Prozent ab. Auch die deutschen Hersteller befinden sich wieder im Aufwind. Die deutschen Autohersteller verbuchten ebenfalls Zuwächse. Daimler meldete für die Sparte Mercedes-Benz einen Absatz von 20.025 Fahrzeugen, was einem Anstieg von acht Prozent entsprach. Im gesamten Jahr verkaufte Mercedes-Benz USA 15,3 Prozent weniger Autos in den USA.

BMW vermeldete ebenfalls bessere Absätze in den USA. Die Gesamtmarke habe im Dezember 9,2 Prozent mehr Pkw verkauft, 2009 war mit einem Minus von 20,3 Prozent allerdings eher enttäuschend. Der Mini übrigens blieb im Dezember unter seinen Fähigkeiten: er verkaufte sich etwas schlechter. Auch Volkswagen legte zu. Der Dezember-Absatz verbesserte sich um 16 Prozent auf 20,387 Autos. Über das gesamte Jahr blieb das Minus mit 4,3 Prozent relativ moderat. Es zeichnet sich wohl somit immer mehr ab das der Volkswagen Konzern auch nach der Abwrackprämie einer der großen Gewinner im Automobilmarkt sein wird.

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