Apple, Siemens, Fiat, SAP, Microsoft und Porsche

Es geht mit Volldampf in die Berichtssaison…jetzt auch in Europa. Was der Markt jetzt gar nicht brauchen kann sind weitere schlechte Nachrichten. Und selbst gute Unternehmensdaten wurden zuletzt eher abverkauft. Dennoch stehen die Chancen dass sich die Börsen wieder etwas fangen werden nicht schlecht. Die Woche startet unter anderen mit Apple, Texas Instruments, Philips und Fiat. Am Dienstag veröffentlichen Yahoo, Dupont, Siemens und Novartis ihre Zahlenwerke. Am Mittwoch folgen Boeing, Caterpillar, BBVA und SAP und am Donnerstag Sony, Nokia, AstraZeneca, Procter & Gamble, 3M, AT&T sowie Microsoft. Der Freitag ist mit Chevron, Infineon und der Hauptversammlung bei Porsche wieder etwas dünner besetzt.

Bei den Konjunkturdaten stehen besonders die zahlreichen Notenbankensitzungen rund um den Erdball im Blick, besonders die der US-Notenbank am Mittwoch und die der japanischen Zentralbank am Dienstag. Mit den Notenbanken Ungarns, Polens und Neuseelands tagen jedoch auch Währungshüter, die für eine Zinsüberraschung nach oben gut sein können.Weiteres Überraschungspotenzial bergen ferner die zahlreichen Stimmungsindikatoren der kommenden Woche. Höhepunkte sind hier der ifo-Index und das US-Verbrauchervertrauen am Dienstag, gefolgt von den US-Neubauverkäufen am Mittwoch. Am Freitag wird erstmalig das US-Bruttoinlandsprodukt des vierten Quartals 2009 veröffentlicht. Daneben stehen der Index der Einkaufsmanager Chicago für Januar und die Verbraucherstimmung an der Universität Michigan auf der Agenda.

Von den Technologiekonzernen erwarten wir eher positive Überraschungen, die Pharma und Healthcare Branche sollte ebenfalls positive Zahlen liefern. Besonders interessant dürften die Daten zum abgelaufenen Quartal von den oben aufgeführten Unternehmen sein. Die Autobauer Fiat und Porsche müssten Ihre Ergebnisse, zumindest aus dem operativen Geschäft, ebenfalls auf Jahresbasis deutlich verbessert haben. Ob dies dann für wieder steigende Notierungen sorgen kann werden aber wohl in erster Linie die Konjunkturdaten zeigen müssen. Auch Ben Bernanke dem man eine gewisse MItschuld an der ganzen Misere des letzte Jahres gibt muss ernsthaft um seinen Job fürchten. Kurz vor dem Ende seiner ersten Amtszeit als US-Notenbankchef schwindet im Senat die Unterstützung für eine Wiederwahl. In jedem Falle steht uns also wohl eine der spannendsten Börsenwochen des Jahres 2010 ins Haus.

2 Comments

  1. Sari said:

    Es ist unglaublich, was Apple im letzten Jahrzehnt auf die Beine gestellt hat. Jedes andere Unternehmen blick neidisch zu ihnen und wünscht sich den gleichen Erfolg. Im letzten Quartal wurden die Iphone Verkäufe sogar verdoppelt. Der Gewinn war der beste in der gesamten Geschichte des Unternehmens. Mit Erscheinen des Ipad wird sich dieser Erfolg noch vervielfachen.

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