Analystenerwartungen zur US Berichtssaison Teil3

Der Pharma- und Medizintechnikkonzern Johnson & Johnson (J&J) steuert stabil durch die Krise: Analysten rechnen für das zweite Quartal mit einem Gewinn von 1,11 $ je Aktie – nach 1,13 im Vorjahreszeitraum. J&J präsentiert die Zahlen am 14. Juli.

Konkurrent Merck könnte das Quartal wie bereits im Vorjahr mit einem Gewinn von 78 Cent abschließen. Im Vergleich zum ersten Quartal wäre das allerdings ein Minus von 5 Cent. Merck legt am 24. Juli Zahlen vor.

Der einzige US-Autobauer, der ohne Staatshilfe auskommt – noch. Im Juni gingen die Absatzzahlen bei Ford um 33 Prozent zurück, Experten rechnen mit einem Quartalsverlust von 718 Mio. $. Immerhin: 2008 beliefen sich die Verluste noch auf schwindelerregende 8,7 Mrd. $. Für das zweite Quartal erwarten Experten ein Minus von 58 Cent je Ford-Aktie. Im Vorjahresquartal büßte der Konzern noch rund das Doppelte ein. Ford dürfte Ende Juli berichten.

Konkurrent General Motors (GM), der mittlerweile der US-Regierung gehört, könnte das Vierteljahr mit einem Verlust von 9,70 $ pro Papier abschließen. Im Vorjahreszeitraum waren es 11,05 $. Am 4. August ist Hauptversammlung.

Das Papier des S&P-500-Schwergewichts Procter & Gamble (P&G) könnte das vierte Quartal mit einem Gewinn von 80 Cent beenden. Vor Jahresfrist hatte der Konsumgüterkonzern nur rund 3 Cent mehr verdient. P&G informiert voraussichtlich am 30. Juli.

Der größte US-Einzelhändler Wal Mart könnte die Aktionäre mit einem Gewinn von 86 Cent je Aktie beglücken. Das wären 9 Cent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das zweite Quartal bei Wal Mart endet zum 31. Juli, die Zahlen gibt es am 13. August

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum könnte Amazon 4 Cent mehr pro Anteilsschein verdient haben. Analysten erwarten einen Gewinn von 49 Cent – das wären 11 Cent weniger als im ersten Quartal. Der Versandhändler legt am 23. Juli Termine vor.

Auch McDonald’s könnte zulegen: Experten gehen von einem Gewinn je Aktie von 97 Cent aus, vor Jahresfrist waren es 86. Der Bulettenbrater profitiert von der Wirtschaftskrise, da Kunden vermehrt Restaurants meiden zu Gunsten von Fast-Food-Ketten. McDonald’s berichtet Ende Juli.

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