Analystenerwartungen zur US Berichtssaison Teil2

Die Rezession in den USA macht auch den Logistikern zu schaffen. Analysten rechnen mit einem Gewinn von 44 Cent pro Fedex-Aktie – ein Verlust von 79 Cent vor Jahresfrist. Dem Paketdienst ist der Umsatz im vierten Quartal um ein Fünftel weggebrochen. Das Fedex-Geschäftsjahr endet zum 31. August. Zahlen vorlegen dürfte der Konzern rund zwei Wochen später

Konkurrent UPS bringt es den Schätzungen zufolge auf 50 Cent Gewinn je Aktie im zweiten Quartal. Das ist ein Rückgang von 6 Cent gegenüber dem ersten und 35 Cent im Vergleich zum Vorjahresquartal. UPS informiert am 4. August.

Paketdienste gelten als Stimmungsbarometer für die US-Gesamtwirtschaft: In guten Zeiten werden viele Pakete verschickt, in schlechten Zeiten verzichten Kunden auf ihre Dienste – vor allem auf gewinnträchtige Sonderleistungen wie Express-Service.

Den Gewinn je Aktie des S&P-500-Schwergewichts General Electric schätzen Analysten auf 24 Cent und damit 30 Cent unter Vorjahreswert. Immerhin entspräche das einer Steigerung um 3 Cent gegenüber dem Vorquartal. Zahlen gibt es am 17. Juli.

Ein Hoffnungsträger im Index ist Boeing: Der US-Flugzeugbauer könnte im abgelaufenen Vierteljahr 1,21 $ pro Aktie verdient haben und damit fast eben so viel wie vor Jahresfrist. Boeings Auftragsbücher für den 787-Dreamliner sind prall gefüllt – noch. Der Konzern hat Probleme mit Stornierungen. Zahlen legt Boeing Ende Juli vor.

AT&T könnte im zweiten Quartal um 4 Cent zulegen auf 52 Cent je Aktie. Im Vergleich zum ersten Quartal wäre das allerdings ein Minus von 24 Cent. Der Telekomkonzern legt am 23. Juli Zahlen vor

Beim Konkurrenten Sprint Nextel laufen die Geschäfte weniger gut: Analysten erwarten einen Verlust von 2 Cent pro Schein – nach 5 Cent im Vorjahreszeitraum. Die Zahlen kommen im August.

Der weltgrößte Softwarehersteller Microsoft könnte für den Zeitraum April bis Juni den zweiten Verkaufsrückgang in Folge bekannt geben. Experten erwarten einen Gewinn pro Papier von 37 Cent nach 39 Cent vor Jahresfrist. Microsoft stellt die Zahlen am 23. Juli vor.

IBM bestätigte seine Prognose für 2010. Analysten trauen dem S&P-500-Schwergewicht einen Gewinn von 2,02 $ je Anteilsschein zu – 36 Cent mehr als im Vorjahresquartal. IBM berichtet am 16. Juli.

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