Alcoa – Zurück in der Gewinnzone

Mit ordentlich Dampf geht es in die Berichtssaison…Nach drei Quartalen mit teilweise ordentlichen Verlusten ist Alcoa nun – vielleicht für manche überraschend – wieder deutlich in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das dürfte dann wohl auch bei den Indizes zu einer kleinen „Erleichterungsrally“ führen. Die Befürchtungen eines verpatzten Auftacktes zur US – Berichtssaison waren groß. Erstmal ist nun also der Druck ein wenig raus. Natürlich sind die Zahlen von Alcoa nicht unbedingt repräsentativ und bei anderen Unternehmen und in anderen Branchen kann es ganz anders aussehen. Die nächsten Tage und Wochen werden uns wohl dann auch ein „Gesamtbild“ der amerikanischen Wirtschaft liefern.

Dank steigender Aluminiumpreise und Einsparungen konnte Alcoa nach drei Quartalsverlusten in Folge am Mittwoch nach US-Börsenschluss einen Nettogewinn von 77 Mio. Dollar ausweisen. Mit den Quartalszahlen übertraf das in Pittsburgh ansässige Unternehmen die Erwartungen von Analysten deutlich. Diese hatten mit einem Verlust je Aktie von neun Cent gerechnet, wohingegen Alcoa einen Gewinn je Aktie von acht Cent vorweisen konnte. Die Aktie konnte nachbörslich um sechs Prozent zulegen.

Der ehemalige Siemens Chef Klaus Kleinfeld der nun bei Alcoa im Chefsessel sitzt, verwies noch einmal auf die Effizienz des Restrukturierungs- und Sparpaketes die letztendlich ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges gewesen sei. Aber auch eine wieder deutlich steigende Nachfrage habe dazu geführt das die Talsohle durchschritten wurde. Der Alcoa-Umsatz stieg im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um neun Prozent auf 4,62 Mrd, gegenüber dem Vorjahresquartal sank er allerdings um ein Drittel. Dollar. Analysten hatten einen Erlös von 4,55 Mrd. Dollar prognostiziert. Im Vorjahreszeitraum hatte Alcoa 7,0 Mrd. Dollar erwirtschaftet.

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