AIG Ex-Chef verzichtet auf 22 Millionen Abfindung

Unglaublich aber wahr! Es gibt anscheinend auch noch Menschen mit Anstand in der Finanzbranche…Einem Berichtdes Wall Street Journals zufolge begründete Willumstad die Entscheidung gegenüber seinem Nachfolger Edward Liddy damit, dass er den von ihm entwickelten Restrukturierungsplan nicht habe umsetzen können. In einer E-Mail an Liddy schrieb Willumstad, für ihn sei es nicht in Ordnung, das Geld anzunehmen, wo so viele Aktionäre und Mitarbeiter Geld verloren hätten.

Wichtige Anteilseigner seien angesichts der bevorstehenden Übernahme des Versicherers durch die Regierung besorgt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person. Die Aktionäre wollten sich am Montag treffen und Alternativen diskutieren.

AIG und Robert Willumstad waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

One Comment;

  1. DECoien said:

    Das zeigt sich ja mal einer so richtig großzügig.
    Ausreichend ist das dennoch nicht.
    Es ist also viel zu kurz gesprungen, wenn nur die Abfindungen im Fall der Entlassung wegfallen. Wesentlich differenzierter ist der Vorschlag von Joseph Stiglitz in einem Interview mit der Huffington Post. Sein Vorschlag ist, Bonuszahlungen an mehrjährigen Leistungen zu orientieren anstatt auf Jahresleistungen. Bonuszahlungen auf Jahresbasis würden einer Einladung zum Glückspiel gleichkommen.
    http://www.blicklog.com/2008/09/18/umdenken-bei-abfindungszahlungen-und-anreizsystemen-setzt-ein/

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