28 Minuten für den Traum von Freiheit

28 Minuten hat Barack Obama an der Siegessäule in Berlin vor ca. 200.000 Zuschauern gesprochen, und auch hierzulande tief beeindruckt, durch sein Charisma, und seine Visionen. Gleich zu Beginn seiner Rede sagt Obama, er spreche nicht als Präsidentschaftskandidat, sondern als Bürger, als „Bürger der Welt“. „Ich weiß, ich sehe nicht aus wie die früheren Amerikaner, die hier geredet haben“, ruft der erste schwarze Präsidentschaftskandidat in der Geschichte der USA den Menschen zu.

Dann erzählt er die Geschichte seiner Familie, von seinem Großvater, der Sklave in Kenia war. Es ist die Geschichte des Freiheitskampfes, die auch Berlins Geschichte ist. „Diese Stadt kennt wie keine andere den Traum von der Freiheit“, ruft Obama den Berlinern zu. Der Vergleich ist heute vielleicht sogar aktueller denn je denn die Freiheit kennt viele Gesichter, und Barack Obama ist der Mann der zumindest die Chance bekommen sollte und von gewissen „Un-Freiheiten“ zu erlösen.

Aber nun kurz zum Markt: Nachdem wir uns nun 4 Tage in Folge über steigende Kurse freuen konnten ging es gestern relativ heftig wieder bergab, zu schlecht war wiedermal die Nachrichtenlage von der Konjunkturfront. Demensprechend war dann heute Nacht auch die Entwicklung in Asien wo ebenfalls größere Abschläge in Kauf genommen werden mussten. ich bin gestern wieder aus dem Markt ausgestiegen, da ich grundsätzlich auch nochmal einen finalen und heftigen Abverkauf für möglich halte. Die alten Tiefs sollten vielleicht nicht mehr erreicht werden, jedoch auch hier ist Vorsicht geboten, siehe Washington Mutual gestern die nochmal fast 25 Prozent gefallen sind und damit eine neue Tiefstmarke gesetzt haben.

In Asien sehen wir heute die stärksten Abschläge seit 6 Wochen und das ist sicherlich bemerkenswert. Einer der größten Verlierer ist Samsung Electronics, aber die Sorge um weitere Milliardenabschreibungen der Finanzbranche ist sicherlich mal wieder der Hauptgrund für die teilweise heftigen Abschläge.

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