225 Milliarden Dollar müssen her, so oder so!

Ich rechne eigentlich stündlich mit einer Meldung über die beiden angeschlagenen Hypothekenfinazierer Fannie Mae und Freddie Mac. Die US Regierung muss jetzt handeln um den totalen Zusammenbruch des US Immobilienmaktes zu verhindern. Nach den jüngsten Berichten benötigen die beiden Unternehmen 225 Milliarden US Dollar um wieder fit zu werden. Einstolzes Sümmchen möchte man sagen!

Das heißt entweder schreitet die US Regierung nun ein und verstaatlicht die beiden Unternehmen bevor der Kurs bei null Dollar angekommen ist oder die Kapitalspritze in der höhe wird gewährt und treuibt damit die US Staatsverschuldung in neue ungeahnte Höhen. Es ist wie im richtigen Leben – irgendwann muss jeder die Zeche für exzessiven Lebenswandel bezahlen. Letztendlich sind es wiedermal die Bürder die das ausbaden müssen, und ich hoffe für die amerikanischen Häuslebauer das die Allgemeinheit diese Last tragen wird.

Experten wie Börsenlegende Warren Buffet gehen seit langem davon aus, dass die US-Regierung einen Zusammenbruch der beiden Institute nicht zulassen werde. Diese seien einfach „too big to fail“: In einem solchen Falle würde nämlich ein echter Kollaps des US-Immobilienmarktes drohen, weil FM & FM den Markt für Hypotheken nach dem Rückzug vieler Banken fast allein am Laufen halten.

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