Euro-Rettungsplan über 300 Milliarden für Europas Banken?

Frankreich plant ebenfalls einen Hilfsfond für die in Not geratenen europäischen Banken. Allein in dieser Woche waren die deutsche Hypo Real Estate, die Benelux-Bank Fortis, der britische Baufinanzierer Bradford & Bingley, die isländische Glitnir Bank und die belgisch-französische Dexia-Bank mit Staatsgeld gerettet worden.

Bei dem Treffen an diesem Samstag in Paris will Frankreich die Teilnehmer für eine europaweite Lösung gewinnen. Eingeladen sind EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, der Chef der Euro-Finanzminister Jean-Claude Juncker, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sowie die Regierungschefs der übrigen westeuropäischen G8-Mitglieder, also Bundeskanzlerin Angela Merkel, Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der britische Premier Gordon Brown.

Berlin kündigte bereits Widerstand an: “Davon hält die Bundesregierung gar nichts”, sagte am Mittwochabend der Sprecher von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Der EU-Notfonds solle nach französischen Vorstellungen rund 300 Mrd. Euro schwer sein.

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