Die Geschichte von Bernie..

Die Leute, die die extremsten Verluste erleiden, sind jene, die über das Ziel hinausschießen. Falls das Investment sich zu gut anhört, um wahr zu sein, dann ist es auch so.” Damit sollte eigentlich alles gesagt sein, aber ich weiß, daß einige von Ihnen es ganz genau wissen wollen, zumal die Bear Stearns Lose vor kurzem so deutlich billiger geworden sind. Ach, Ihnen war nicht bewußt, daß es sich um eine Lotterie handelte?

Dann sind Sie einer der letzten, der die Geschichte von Bernies Esel nicht kennt:

“Ein Junge, Bernie mit Namen, zog aufs Land und kaufte bei einem Alten Bauern einen Esel für 100$. Der Bauer versprach den Esel am nächsten Tag vorbei zu bringen.
Am nächsten Tag fuhr der Bauer auf den Hof und sagte: “Tut mir leid Junge, ich habe schlechte Nachrichten für Dich. Der Esel ist tot”

Bernie antwortete: ” Also gut, gib mir mein Geld zurück”
Der Bauer zuckte mit den Schultern: “Geht nicht. Ich hab’ das Geld bereits ausgegeben”
Darauf Bernie: ” OK, lad’ den Esel halt aus”
Der alte Bauer fragt: ” Was machste den mit dem?”
Bernie: “Ich werd’ ihn in ‘ner Lotterie verlosen”
Bauer: “Quatsch, man kann doch ‘nen toten Esel nich’ verlosen”
Bernie: ” Klar kann ich das. Pass gut auf. Ich sag einfach keinem, dass der tot ist.”

Einen Monat später trifft der Alte den Bernie wieder und fragt ihn: “Wie ist das mit dem toten Esel denn so gelaufen?”Bernie: ” Ich hab’ ihn verlost. Ich hab’ 500 Lose zu 2$ das Stück verkauft und einen Gewinn vonn 998$ gemacht, der nicht in den Büchern steht. Der Verlust von 100$ für ‘nen toten Esel steht aber drin”

Bauer: “Hat sich denn keiner beschwert?
Bernie: ” Klar, der Typ der den Esel gewonnen hat. Also hab’ ich ihm seine 2$ zurückgegeben.”

….und Bernie wurde erwachsen, und wurde CEO von Worldcom, wurde zur IKB versetzt und bekommt jetzt eine Abfindung bei Bear Stearns….Falls Ihnen das nächste Mal jemand einen heißen Tipp gibt, denken Sie an Bernie….

 

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    1. Bear Stearns CEO verkauft alle Anteile zum Schleuderpreis | investors inside Says:

      [...]  New York  – James Cayne, Chairman und CEO der Bear Stearns Cos. Inc. (ISIN US0739021089/ WKN 870272), hat sich von seiner Beteiligung an der angeschlagenen Investmentbank vor deren Verkauf an die J.P. Morgan Chase & Co. getrennt.Wie aus einer SEC-Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht, hat Cayne (74) demnach am vergangenen Dienstag 5,66 Millionen Anteilsscheine zu je 10,84 Dollar verkauft, was einem Erlös von 61,3 Mio. Dollar entspricht. Anfang des vergangenen Jahres, als der Aktienkurs bei mehr als 170 Dollar lag, hätten die Aktien einen Wert von rund 1 Mrd. Dollar gehabt.JPMorgan gab vor knapp zwei Wochen bekannt, dass man Bear Stearns übernehmen wird. Der Kaufpreis für die in Liquiditätsengpässe geratene Bank wurde inzwischen von 2 Dollar pro Aktie auf rund 10 Dollar pro Aktie erhöht. Die Transaktion soll – vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre – bis Mitte Juni abgeschlossen werden.Das hört sich nicht wirklich gut an, und man muß hier sehr vorsichtig sein um nicht irgendwann der Letzte sein der das Licht aus macht. Denkt an die Geschichte von Bernie..  [...]

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