Zwangsinsolvenz bei der IKB???

Heute berichtete Die Welt darüber das verärgerte Kleinaktionäre einen Insolvenzantrag gegen die angeschlagene Mittelstandsbank IKB stellen wollen. Die Anleger haben dem Vorstand vorgeworfen, die Lage des Unternehmens falsch dargestellt zu haben. Der Bank drohe eventuell die Zahlungsunfähigkeit, da die für August geplante Kapitalerhöhung wegen zahlreicher Anfechtungsklagen noch auf der Kippe stehe, laute die Argumentation. „Darüber hätte der Vorstand längst informieren müssen“, zitierte die Zeitung einen Anlegervertreter.

Der Pressesprecher der IKB Bank kommentierte hingegen das er davon ausgehe das Kleinenleger zu einer solchen Maßnahme gar nicht befugt sein und einen so gearteten Antrag gar nicht stellen dürften. Einen Insolvenzantrag darf laut dem Bericht nur die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellen. Nach wie vor geht Vorstandschef Günther Bräunig davon aus das die geplante Kapitalerhöhung um 1,5 Milliarden Euro im August auch so durchgeführt werden könne. Durch diesen Schritt wird sich der Anteil KfW Bankengruppe an der IKB auf voraussichtlich 90 Prozent erhöhen.

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