Zu früh gefreut?

Tja, das war wohl nix heute mit positiven Überraschungen von Merill Lynch…Die Kreditkrise hat der US-Investmentbank Merrill Lynch das vierte Quartal verhagelt. Das größte amerikanische Brokerhaus schreibt 14,1 Mrd. $ ab und verbucht einen Verlust von 9,8 Mrd. $. Das ist deutlich mehr, als die Analysten durchschnittlich erwartet hatten. Zwar waren die Abschreibungen etwas geringer als erwartet, aber der Verlust um so größer. Der Verlust pro Aktie lag im vierten Quartal bei 12,01 $. Analysten hatten mit 4,82 $ gerechnet.

Wir können uns als mal wieder auf einen äusserst ungemütlichen Handelstag einstellen. Wells Fargo hat ebenfalls sehr schlechte Zahlen geliefert, und in den USA wird seit heute über ein schnelles Konjunktur-Hilfspaket geredet. Vergleiche mit dem Jahr 1929 werden laut.

Bis jetzt halten sich die US-Futures noch ganz gut und ich hoffe das bleibt so. Mein Ziel heute die alten Unterstützungslinien in den US Indizes wieder zu überschreiten ist wahrscheinlich sehr ambitioniert, aber dennoch möglich und vor allem wäre es charttechnisch enorm wichtig. Auf eine gute Eröffnung…

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