Wunschanalyse Transocean Ltd.

Transocean Ltd. (WKN A0R EAY, ISIN CH0048265513, Marktkapitalisierung: ca. 12,78 Mrd. Euro, ca. 15,75 Mrd. US$)


Firmenlogo Transocean Ltd.

1.) Fundamentale Analyse

Transocean Ltd. – Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Transocean Ltd. reichen zwar eigentlich sogar zurück bis in das Jahr 1919, die Gesellschaft in der heutigen Form jedoch geht zurück auf die 1953 von Southern Production gegründete The Offshore Company. In dieser Tochtergesellschaft bündelte die Southern Production damals ihre Aktivitäten in Sachen Entwicklung und Bau von Bohrinseln. 1963 übernahm The Offshore Company dann die in London ansässige International Drilling Co. Ltd und dehnte so ihre Aktivitäten auf Großbritannien bzw. die Nordsee aus.

Nachdem sich die Muttergesellschaft Southern Production zwischenzeitlich in Southern Natural Resources umbenannt hatte, folgte im Jahr 1992 eine erneute Umbenennung in Sonat, in deren Zuge sich dann auch die Tochtergesellschaft The Offshore Company in Sonat Offshore Drilling Inc. umbenennen musste. 1993 kam es dann schließlich zum Börsengang im Zuge eines Spin-Offs und somit zur Verselbständigung der Tochtergesellschaft.

Im Jahr 1996 übernahm Sonat Offshore Drilling dann die norwegische Transocean ASA und benannte sich erneut um, diesmal in Transocean Offshore Inc. 1999 fusionierte Transocean Offshore Inc. schließlich mit der Sedco Forex Holdings Ltd., einem Spin-Off des Schlumberger Konzerns, zu Transocean Sedco Forex Inc., wobei Sedco Forex seinerseits 1985 aus der Fusion der Southeastern Drilling Company (Sedco) und Forex hervorgegangen war, die beide im Laufe der Jahre von Schlumberger akquiriert worden waren (Forex 1968 mehrheitlich und 1971 vollständig, Sedco 1984 vollständig).

Anfang des Jahres 2001 schloss Transocean Sedco Forex dann die Übernahme der R&B Falcon Corp. ab und verkürzte bei dieser Gelegenheit den Namen des Unternehmens auf Transocean. Im Jahr 2007 kam es dann im Zuge eines Aktientauschs schließlich zum Zusammenschluss von Transocean und der GlobalSantaFe Corp. Die GlobalSantaFe Corp. war dabei zuvor aus der Fusion der 1946 gegründeten Santa Fe Drilling Company sowie der 1958 gegründeten Global Marine Drilling Company hervorgegangen.

Im Oktober 2008 gab Transocean dann bekannt, sowohl die Konzernführung (von Houston, Texas, USA) als auch den juristischen Konzernsitz (von den Cayman Islands) in die Schweiz zu verlegen. Der Standort Houston wird jedoch als Tochtergesellschaft weitergeführt und konzentriert sich hauptsächlich auf administrative, technische und unterstützende Dienstleistungen. Die Sitzverlegung in die Schweiz, der Bezug der Büros der Konzernführung sowie die damit verbundene Umwandlung des Konzerns in eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht wurde schließlich bis Dezember 2008 vollzogen.

Transocean Ltd. – das Unternehmen

Das Unternehmen Transocean Ltd. verfügt derzeit über 138 Bohrinseln und Bohrschiffe, die weltweit auf der Suche nach Erdöl und Erdgas sind. Dabei können diese bis ca. 12.200m unter die Bodenfläche respektive bis ca. 3.657m Wassertiefe bohren. Transocean Ltd. beschäftigt aktuell 19.300 festangestellte Mitarbeiter sowie 2.200 Leiharbeiter.

Transocean verfügt derzeit über Cashreserven in Höhe von 1,59 Mrd. US$ bei einem aktuellen Schuldenstand in Höhe von 11,44 Mrd. US$. Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete die Gesellschaft Umsätze in Höhe von 11,56 Mrd. US$ bei einem EBIT in Höhe von 2,90 Mrd. US$ bzw. einem Gewinn je Aktie in Höhe von 9,02 US$.

Für das Geschäftsjahr 2010e liegen die Konsensschätzungen der Analysten bei Umsätzen in Höhe von 10,74 Mrd. US$ und einem Gewinn je Aktie in Höhe von 8,51 US$, was einem Umsatzrückgang um ca. 7% und einem Gewinnrückgang um knapp 6% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das Geschäftsjahr 2011e liegen die Konsensschätzungen der Analysten dann bei Umsätzen in Höhe von 11,44 Mrd. US$ bei einem Gewinn je Aktie in Höhe von 9,33 US$, was einem Umsatzwachstum von knapp 7% sowie einem Gewinnwachstum von knapp 10% entspricht. Damit liegt das aktuelle KGV bei 5,2, das KGV 2010e bei 5,5 und das KGV 2011e bei 5.

Die Katastrophe um Deepwater Horizon im Golf von Mexico – und die Auswirkungen auf Transocean

Derzeit ist Transocean wegen der Katastrophe um Deepwater Horizon im Golf von Mexico in aller Munde, denn die dort von BP eingesetzte Bohrinsel hatte BP bei Transocean gemietet. Daher befürchten viele Investoren derzeit auch hohe Schadenersatzforderungen gegen Transocean und der Aktienkurs ist in der Folge in den letzten Wochen deutlich eingebrochen. Notierte die Aktie noch Ende April diesen Jahres knapp unter 70 Euro, so fiel der Kurs zuletzt bis auf unter 40 Euro.

Dieser Kursrückgang erscheint allerdings überzogen, denn zwar haben die Analysten zuletzt ihre Umsatz- und Gewinnschätzungen aufgrund dieser Katastrophe etwas reduziert, dies rechtfertigt aber noch keinen Einbruch des Aktienkurses um mehr als 40%. Zumal Transocean in seinen Verträgen mit BP Klauseln eingebaut hat, die die Haftung des Unternehmens deutlich begrenzen. Insofern kann die Gesellschaft möglichen Klagen durchaus gelassen entgegen sehen, zumal mögliche Schadenersatzforderungen nicht auf einen Schlag zu bezahlen wären, sondern über mehrere Jahre verteilt, so dass dies das Unternehmen nicht zu stark belasten dürfte.

Transocean – fundamental ein Kaufkandidat!

Die Analysten haben Ihre Umsatz- und Gewinnschätzungen aufgrund der Katastrophe im Golf von Mexico bereits reduziert und in der Folge hat auch der Aktienkurs reagiert und ist seit Ende April um mehr als 40% eingebrochen. Dies halten wir, so schlimm die Katastrophe im Golf von Mexico auch sein mag, für vollkommen überzogen. Daher halten wir ein KGV 2011e in Höhe von 5 für deutlich zu niedrig. Wir würden der Aktie ein KGV 2011 von ca. 8 zugestehen, woraus sich ein Kursziel von 60 Euro errechnet. Somit bietet die Aktie ein Kurspotenzial in Höhe von rund 50%, was nur zu einer STRONG BUY Empfehlung führen kann.

2.) Charttechnische Analyse

Transocean Ltd. – Boden dürfte bald gefunden sein!

Wie immer, so habe ich Ihnen auch heute wieder zwei Chartbilder mitgebracht, nämlich den kurzfristigeren 1-Jahres-Chart und den längerfristigen 3-Jahres-Chart der Aktie von Transocean. Anders als sonst beginnen wir heute jedoch einmal mit dem kurzfristigeren 1-Jahres-Chart, um uns die aktuell laufende Korrekturbewegung genauer anzusehen. Anschließend folgt dann der längerfristige 3-Jahres-Chart, um so die entscheidende Unterstützung für die Aktie herauszuarbeiten.

Transocean Ltd., Chart, 1 Jahr

Zu diesem Chartbild muss man wohl nicht viele Worte verlieren. Die Transocean Aktie war auf dem Weg nach oben bis eben im April die Ölkatastrophe im Golf von Mexico begann. Der daher seit Ende April bestehende Abwärtstrend ist noch voll intakt, so dass man nicht unbedingt sofort in die Aktie einsteigen sollte. Aber alleine schon aufgrund der sehr günstigen fundamentalen Bewertung ist die Aktie auf jeden Fall ein Kandidat für die Watchlist!

Transocean Ltd., Chart, 3 Jahre

In diesem längerfristigen 3-Jahres-Chart erkennt man zunächst einmal genau dasselbe wie im vorhergehenden kurzfristigeren 1-Jahres-Chart. So fiel die Aktie von Transocean aufgrund der Finanzkrise von über 100 Euro auf im Tief ca. 32 Euro. Mitte des Jahres 2008 begann dann eine starke Kursrallye der Aktie, die nahezu für eine Kursverdopplung sorgte. Mit Beginn der Katastrophe im Golf von Mexico begann dann der erneute Absturz der Aktie. Der dabei gebildete kurzfristige Abwärtstrend ist weiterhin voll intakt und die nächste charttechnische Unterstützung liegt eigentlich erst bei ca. 32,00 Euro.

Daher ist davon auszugehen, dass die Märkte auch bei Transocean wieder einmal kurzfristig übertreiben und die Aktie auf 32,00 Euro nach unten fallen lassen könnten. Da die Aktie mit einem KGV um 5 aber jetzt schon ein absolutes Schnäppchen ist, können mittel- bis langfristig orientierte Investoren die Aktie bereits jetzt kaufen und in fallende Kurse hinein ihre Position ausbauen. Alternativ kann man jedoch auch noch abwarten, ob die Aktie tatsächlich nochmals so tief fällt und dann zu Kursen um 32/33 Euro zugreifen.

3.) Sentimenttechnische Analyse

Kommen wir damit wie immer zur Sentimentanalyse! Aktuell gibt es 7 Empfehlungen der privaten Sharewise Mitglieder und keine einzige Empfehlung eines professionellen Analysten in der Sharewise Datenbank. Von den 7 Empfehlungen privater Sharewise Mitglieder sind 5 Kaufempfehlungen (1x Strong Buy, 4x Buy) und nur 2 Verkaufsempfehlungen (2x Strong Sell) bei einem durchschnittlichen Kursziel in Höhe von 51,39 Euro. Die privaten Sharewise Mitglieder sind also nicht unbedingt euphorisch gestimmt, erkennen jedoch durchaus die derzeit sehr günstige Bewertung der Aktie.

Da es leider keine einzige Empfehlung der professionellen Analysten in der Sharewise Datenbank gibt, haben wir uns über andere Kanäle über deren Einschätzung informiert. Dabei konnten wir feststellen, dass die Analysten zuletzt ihre Umsatz- und Gewinnschätzungen etwas nach unten korrigiert haben, sie aber insgesamt immer noch eher positiv gestimmt sind. Das durchschnittliche Kursziel liegt dabei bei ca. 72,00 Euro (90,00 US$), was deutlich über dem Kursziel der privaten Sharewise Mitglieder läge…

Alles in allem passt das Ergebnis der Sentimentanalyse damit recht gut zu den Ergebnissen der fundamentalen Analyse sowie der Chartanalyse, wie wir im nun folgenden Fazit darlegen werden!

4.) Zusammenfassung

Fassen wir damit, wie immer, die Ergebnisse der drei verschiedenen Analysen zusammen. Fundamental gesehen ist die Aktie von Transocean mit einem KGV um 5 derzeit ein absolutes Schnäppchen, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass das Unternehmen als der Marktführer im Bereich Bohrinseln/Bohrschiffe angesehen werden muss. Somit hätte die Aktie im Peer-Group-Vergleich eigentlich eher einen Bewertungsaufschlag verdient, aktuell sehen wir jedoch sogar einen Bewertungsabschlag gegenüber der Peer-Group. Grund hierfür dürfte die Katastrophe im Golf von Mexico sein, die anscheinend nicht in den Griff zu bekommen ist. Allerdings wurde seit Beginn der Katastrophe mittlerweile ein Börsenwert von mehr als 9 Mrd. Euro allein bei Transocean vernichtet, was unseres Erachtens „des Guten zu viel“ ist. Fundamental ist Transocean daher schon jetzt ein Kaufkandidat mit Kursziel 60 Euro!

Charttechnisch hingegen sieht das etwas anders aus. Denn die Transocean Aktie steckt seit Beginn der Katastrophe im Golf von Mexico in einem unverändert voll intakten kurzfristigen Abwärtstrend und nahezu alle charttechnisch wichtigen Unterstützungen wurden zuletzt durchbrochen. Daher kann derzeit nur noch die zentrale Unterstützung im Bereich von 32,00 Euro als Support dienen.

Jetzt einsteigen, wie die fundamentale Analyse sagt oder noch auf einen Rücksetzer auf die 32,00 Euro Marke warten, wie die charttechnische Analyse sagt, das ist hier die Frage? Und um diese zu beantworten, hilft uns ein Blick auf die Sentimentanalyse. Denn diese hat ganz klar gezeigt, dass die Stimmung gegenüber der Transocean Aktie kurzfristig zu positiv ist, so dass man kurzfristig noch mit Rücksetzern rechnen muss. Mittel- bis langfristig hingegen sollte es nach einem kurzfristigen Rücksetzer auf 32/33 Euro aber deutlich nach oben gehen. Denn langfristig setzen sich an der Börse die Fundamentaldaten durch und fundamental liegt der faire Wert von Transocean bei 60 Euro!

Zusammenfassend lautet die Empfehlung zu Transocen daher: Kurse unter 35,00 Euro zum Einstieg nutzen, dann etwas Geduld haben und sich auf Sicht eines Jahres dann selbst belohnen, denn unser Kursziel liegt bei 60 Euro auf Sicht eines Jahres!

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103 Comments

  1. Micha said:

    Sieht wirklich interessant aus und ich drücke euch die Daumen. Leider verbietet mir meine Strategie sowas mit Einzelaktien zu handeln. 🙁 euch viel Glück 😉

    • Lars said:

      Mal was ganz Anderes an dieser Stelle…vielleicht habt Ihr es ja noch nicht mitbekommen, aber Gas und Strom sind viel billiger geworden. D.h. als Verbraucher sollte man in diesem Jahr unbedingt mal wieder einen Vergleich der Anbieter starten!! Ich habe hier über Toptarif gerade 1.300,- Euro pro Jahr gespart.

      viele Grüße an alle

  2. Andrea said:

    Kleeblätter icons mag das system wohl nicht so… 🙁

  3. Felix said:

    Ich habe heute Mittag für 32,- gekauft. Ich steige gerne ein, wenn gute Unternehmen kurzfristig abgestraft werden. Denke, zu dem Preis kann man nicht viel verkehrt machen. Das Unternehmen ist meiner Meinung nach auf Produkte spezialisiert, die den Nerv der Zeit treffen.

    • Lars said:

      Sehe ich auch so Felix und habe ebenfalls gekauft. Ich würde Novo hier auch einen ganz wesentlichen Wissens-und Forschungsvorsprung in Teilbereichen einräumen…auch wenn ich sicherlich kein Spezialist bin. Nun schon wir mal wann der Markt hier wieder zur Besinnung kommt…ich wünsche uns mal viel Glück 😉

  4. Felix said:

    Ich habe sie (noch) nicht im Depot, aber die Konstellation sieht wirklich recht interessant aus. Die Zahlen sind ja dennoch recht stabil und von der negativen Seite her sollte vieles eingepreist sein.

    • Lars said:

      Das denke ich eigentlich auch.. um nicht zu sagen das ich das für eine geradezu maßlose Übertreibung halte. Schaut Euch mal den Konkurrenten Sanofi heute an… Es kommt halt immer darauf an wie man eine solche Nachricht verpackt 😉 Der neue Chef bei Novo muss jetzt dringen her…

  5. Thomas said:

    Ja, Danke, Lars, hilft. Guch mer ma, was die Lachse die nächsten Tage so treiben

  6. Thomas said:

    Hi Lars,

    möchtest Du Dich mal mit der technischen Analyse von Lachs-Rohöl, sprich Marine Harvest, MHG, befassen?

    Beste Grüße

    Thomas

    • Lars said:

      Hi Thomas,

      so richtig komme ich gerade nicht dazu, aber auf den ersten Blick würde ich sagen wir haben hier jetzt wieder ein schönes Kaufsignal. Wenn die Aktie dann noch über 11,75 Euro geht dürften die beiden Hochs aus November und Januar wieder getestet werden. Wenn auch das erfolgreich verläuft – Ausbruch mit neuem Hoch bei ca. 14,50 Euro 😉 ich hoffe das hilft erstmal…

      Gruß
      Lars

  7. martrade said:

    Aber im Endeffekt waren doch so gut wie alle „Mitteilungen“ der EZB vorher schon „bekannt“ und trotzdem gab es immer eine Reaktion beim Dollar bzw. im Dax…

    • Thomas said:

      Heute habe ich in der Tat das Gefühl, dass schon alles eingepriesen ist, was „bekannt“ (ca. 400-500 Mrd €) ist:

      a) EUR/USD hält sich
      b) Kein Run mehr in den CHF, grob Parität
      c) Gold (Silber): Nix auffälliges an der Front.
      d) alle Aktienindices der Eurozone dunkelgrün, allen voran Athen…

      • Lars said:

        Ich gehe auch davon aus, dass hier vieles schon eingepreist ist, wobei die Höhe der Käufe in der Presse auch noch nicht so richtig festgelegt wurde. Ich habe heute schon irgendwo 750 Milliarden Euro gelesen. Letztlich stochern alle irgendwie im Dunkeln, nur Mario kennt die Antwort. Ich halte es aber für sehr wahrscheinlich dass die Käufe stattfinden werden…sozusagen präventiv im Hinblick auf die Griechenland-Wahl. Mit einer Nullrunde rechnet ich hier eher nicht…und wenn doch wird es ordentlich rumpeln. Also Stopps eng anziehen, ducken und abwarten…!

      • Thomas said:

        Erlaube mir mal, bei dem ganzen was da so in der Presse geschrieben wird (und die Kommentare wie „Neue Schulden! Der Euro bricht auseinander! blubber blubber blubber“; —> des is QE, und sonst gar nix), eine Art finanzpolitisches Statement zu machen:

        Nehmen wir zum einfachen Rechnen 1 Billarde. Davon bekommt die Bundesbank knappe 300 Mrd. Dies ist ein ganzer Bundeshaushalt für 1 Jahr. Davon kauft sie am Markt Bundesanleihen. „Physikalisch“ liegen die wohl nach Kauf in der Bundesbank und nicht in der EZB – jedenfalls in Frankfurt.

        Und jetzt möge das Europa-Parlament oder das Parlament der Eurozone bitte beschließen, in konzertierter Aktion alle nationalen Zentralbanken gleichzeitig abzubrennen …. einmal Flammenwerfer allein auf den frisch erworbenen Anleihenbestand im Tresor auch völlig ausreichend.

        = 1x Haircut für alle Euronen…

        DE wäre dann wohl gleich auf einer Staatsschuldenquote von unter 60% – and das Gerede von der schwarzen Null die Substanz entzogen …

        Nein geht nicht! Verbotene direkte Staatsfinanzierung aus der Zentralbank!

        Gibt es irgendeinen Volkswirt, der mir mal dieses Verbot der direkten Staatsfinanzierung erklären könnte? Insbesonder, da ja die Bundesbank nicht mehr die „Notenbank“ von DE ist. Geht eigentlich die EZB nix an, was die Bundesbank im Keller liegen hat…

        Führt zur Hyperinflation, ist gewöhnlich das Argument. Ja, aber verdammt noch mal: Die soll doch hier mit dem QE erzeugt werden, also zumindest a bissala Inflation so leicht über -0,2% …

      • Thomas said:

        Sorry, nochmals, aber mir gefällt meine Idee (oder ist es die Absicht von Draghi?!) zu gut:

        Haircut für DE ist auch nett aber zur Zeit nicht wirklich nötig.

        Aber Athen braucht dringend einen neuen Haarschnitt!!! That’s it!

        Ich hatte lediglich gehört, dass griechische Staastanleihen beim Ankauf ***der EZB*** wegen mangelnder Bonität ausgeschlossen werden sollen. Ist das auch so, bei einem Ankauf durch die Bank of Greece?

        Wie kurz darf den der neue Haarschnitt für Griechenland sein? Kennst Du da Zahlen?

        „Außerdem fordert Tsipras einen weitgehenden Schuldenerlass, um die drückende Schuldenlast von über 170 Prozent des griechischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu verringern.“

        BIP is so 200 Mrd. Also 340 Mrd, um auf 0% zu kommen. Griechenland – Anteil an EZ-19 .. ich schätz mal 4%. von 1 Billionen… 40 Mrd.

        Verblieben 300 Mrd = 150% anstatt bisher 170%. Kann man das als Argument in die Wahlen am Sonntag einbringen? Ist das ein weitgehender Schuldenerlass?

        Schneidet sich mal zur Abwechslung Griechenland selbt die Haare!

        Ob Super-Mario so kreativ ist?

      • Lars said:

        🙂 Ich glaube da eher nicht an den griechischen Hausfriseur…Ich bin erst einmal der Meinung dass das Thema Griechenland etwas zu heiß gekocht wird. Variante 1: Tsirpas gewinnt die Wahl UND findet einen Koalitionspartner (!) danach wird auch dieser Herr erst einmal zufrieden und sehr vorsichtig an die ganze Sache rangehen und sich nicht wie der Elefant im Porzellanladen benehmen. Aber… wahrscheinlich einen neuen Haarschnitt anstreben und doch darum bitten weiter mitspielen zu dürfen. Wenn nicht wäre das wohl eher mit Selbstmord aus Angst vor dem Tode gleichzusetzen. Variante 2 ist er bekommt keine Mehrheit und alle wursteln so weiter wie gehabt.

        Momentan spricht aber vieles für Variante 1 und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung welche konkreten Auswirkungen das dann haben wird. Viel mehr dürfte ab dann ein zähes und monatelanges Ringen um die länge des Haarschnitts einsetzen, bis uns allen schon ein Bart gewachsen ist und wir wieder an ganz andere Dinge denken…

      • Thomas said:

        Vom gesunden Menschenverstand her sehe ich das auch so wie Du.

        Nur, das soll doch der ganz große Befreiungsschlag werden, die Bazuka.

        Ich habe eigentlich immer davon geträumt, die Euronen könnten sich einfach mal untereinander selbst „die Schulden erlassen“ = ein gemeinschaftliches Treffen zum gegenseitigen Anleihen-Verbrennen (Bonität mag unteschiedlich sein, nur Brennwert von griechischen und deutschen Staatsanleihen sollte identisch sein). Da gibt es lediglich das Argument der Bundesbank/Weideman (+/- Bundesregierung) dagegen, der „Reformdruck“ müsse aufrecht erhalten werden.

        Und Anleihen als Druckmittel? Ich meine auf die griechischen Wähler? Siehe auch schwarze Null in DE. Das Mittel drückt im wesentlichen die Konjunktur im Euroraum. Sieht der Rest der Welt, außer Merkel, i.ü. genau so. Wenn’s Geld über die Parlamente/Haushalte und nicht über die Märkte gäbe? Was dann? Da würdest Du und Deine Aktien sich ja auch freuen …

        Mario raucht portugisische Staatsanleihen in der Pfeife ist und bleibt mein Lieblingsbild… 😉

  8. Thomas said:

    Moin Lars,

    habe gerade beim Wochenendfrühstückskaffee die von Dir gelinkten News gelesen. Lufthansa, Kerosin und die Analysten … alles lustig. Noch lustiger finde ich den Handelsblattartikel zu Herrn Jordan, der dann wohl nach Ansicht von Swatch über den Jordan … 🙂

    Oder verwechsle ich hier Herrn Jordan mit Herrn Rubikon?

    Transocean … ein Unternehmen, dass im schweizer Ozean nach Öl bohrt und/oder ‚am Jordan‘ tätig ist … Ich bin ganz nüchtern … Der CHF-exposure von Transocean wird eher gering sein. Ich habe nur mit Schmunzeln zur Kenntnis genommen, dass am 16.01. Transocean an der Swiss Exchange (nur noch) um 3% abschmierte während das Teil an der NYSE um weitere 3% an Höhe gewann.

    Handelsblatt spekuliert ja, dass Herr Jordan tätig wurde, weil er Super-Mario am kommenden Donnerstag zuvorkommen wollte/mußte… weitere Lockerung der Geldpolitik der EZB …

    Nicht Transocean, Öl, oder CHF: Du als Trader: Was denkst Du eigentlich, in wie weit der nächste Donnerstag in den derzeitigen ca. 1,15 beim EUR/USD schon eingerpriesen ist? Noch anders gefragt: Nächsten Donnerstag dann doch Parität EUR-USD? Oder 1,20-1,25 … Überraschung!!!

    • Lars said:

      „Was denkst Du eigentlich, in wie weit der nächste Donnerstag in den derzeitigen ca. 1,15 beim EUR/USD schon eingerpriesen ist? Noch anders gefragt: Nächsten Donnerstag dann doch Parität EUR-USD? Oder 1,20-1,25 … Überraschung!!!“ Das ist wirklich schwer zu sagen. Grundsätzlich gehe ich persönlich eher davon aus, dass die Anleihekäufe von Supermario hier schon weitestgehend eingepreist sind. Der Überraschungseffekt liegt also vielleicht eher auf der Oberseite. Womit die Schweizer dann auch möglicherweise zum ungünstigsten Zeitpunkt ins Klo gegriffen haben…!?

      Aber… Nichts Genaues weiß man nicht!

      • Thomas said:

        Ich hatte mich, bis zur Entscheidung der SNB, kaum mehr um Notenbanken gekümmert…
        Nunja, jetzt wo ich’s lese: die „Prognosen der Analysten“ scheinen ja den EUR/USD doch erst noch mal weiter absacken zu sehen. Mich interessierte dennoch, Deine Einschätzung bis Donnerstag bzw. am Donnerstag und verstehe Dich sehr gut.
        Danke dafür!
        Und bis dahin kann’s ja noch andere News geben 🙂 Muss aber gestehend, trotzt Besuchs von Supermario bei Merkel, dass alles als ein umfangreiches Anleihenkaufprogramm der nationalen Notenbanken mich wirklich überraschen würde.

        SNB und das Klo: Vor 3 1/2 Jahren mein gieriger Hedge auf den „sicheren Hafen“ CHF. Wie sicher ist denn der sichere Hafen jetzt? Man muss mal etwas Ratingagenturen zu schweizer Staatsanleihen lesen … ja, schon Tripple AAA — aber 5x macht die Schweiz das nicht nochmal ohne Ratingänderung!

        Ich habe einfach das Gefühl, die SNB wollte dem CHF (in Kombination vor 31/2 Jahren und jetzt zusammen) die Funkton des sicheren Hafens ’nachhaltig‘ entziehen. In diese Richtung ging meine Ausgangsgfrage an Micha, ob er ***jetzt*** Lust verspüre, mal CHF zu handeln.

        Ich will’s mal in einem lustigen, bewusst überpointierten Bild machen:

        Dann treiben bei wieder zunehmender griechischer Staatsschuldenkrise die „griechischen Steuerhinterzieher“ über eine Bank in Zypern den EUR/CHF gen 0,75 und dann verkündet die SNB: Wir kaufen in großem Umfang griechische Staatsanleihen – sind gerade so günstig. Unser Kursziel lautet diesmal 1,3 (Volumen griechischer Staatsanleihen wird zu dem Zweck vermutlich nicht ganz reichen).

        Noch 5x diesen Gag und „der Grieche“ wird sich denken: Dann zahl ich doch lieber gleich zu Hause die Steuern, um diese Verluste einzufahren… Muss doch das nicht ständig über Zentralbankgewinne als Steuern in der Schweiz abführen.

        … oder doch lieber Gold?

        Was anderes: In Mitten der News zur SNB: Was mich am meisten aufregt ist: Gibt’s da demnächst, wegen diesen verdammten Fremdwährungsanleihen auf Grund und Boden — die Zinsen sind ja so günstig — demnächst die „Polish housing bubble“. Meine Güte!

  9. Thomas said:

    Quote Thomas:

    „Ich selber denke, dass der Ölpreis noch nicht weit genug gefallen ist und es noch ein bisschen weiter nach unten geht (Schätze, Boden ist irgendwo zwischen 50 und 60 US$). Das heißt, man kann mit dem Einstieg in die Ölindustrie noch etwas warten.“

    50-60? Denkste! 😉

    Hatte ich nicht irgendwo etwas zu Seadrill unter 10 US$ geschrieben? Steht jetzt jedenfalls inzwischen unter 10 …

    PGN = 2.39 US$ … geht’s noch unter 2?

  10. Thomas said:

    Hallo Lars und Micha,

    ich darf Euch beiden, und den Besuchern von Investor Inside, auf diesem Weg ein frohes und besinnliches Fest wünschen.

    Zu Deiner Frage, Lars, selbst:

    Ich benutze beide Kommentaroptionen. Häufig, und hier sehe ich das Problem mit der Struktur, weiß ich nicht mehr zu welchem Beitrag von Dir (war es Bilfiginger oder Südzucker) ich einde Gedanken/Kommentar hatte, wo Micha Wertpapier xy diskutierte oder wo wir auf Asian Bamboo vs. griechisches Wettbüro etc. „wetteten“ 🙂

    Zusammenfassend: Nutze beide Kommentarfunktionen. Die im Menü, wenn ich einen (frischen) Kommentar kommentieren möchte und die zu einem Artikel, wenn ich einen eigenen Gedanken zu Gold, Zucker oder Öl mal zur Diskussion stellen möchte.

    Beste Grüße

    Thomas

    • Lars said:

      vielen Dank Thomas,

      auch das ist durchaus ein Problem dessen ich mir bewusst bin. Die allgemeinen Diskussionen finden einfach keinen passenden Platz. Zu einzelnen Werten kann man sich ja der Suchfunktion auf der Seite bedienen und entsprechend im letzten Artikel dazu kommentieren…also brauchen wir wohl doch langsam ein kleines Forum….im nächsten Schritt, aber so ganz überzeugt bin ich davon noch nicht 😉

  11. Micha said:

    Klingt gut! Ich nutze es über das Kommentare-Feld neben Top 10.

  12. Thomas said:

    N’Abend Lars,

    ich habe zur Zeit (professionellen) Stress, so dass ich kaum zum Beobachten der Märkte komme. Weiß genau genommen nicht, was der DAX und das Öl etc. heute so getrieben haben.

    Ich kann mich nur noch an eine headline von gestern erinnern: „Rubel fällt ins bodenlose.“ Hatte gestern noch nachgesehen, ob Öl das gleiche tat, fand aber, dass hier Rubel (in den Schlagzeilen) und der Ölpreis nicht wirklich korrellierten. Höre gerade, dass der Rubel Tendenzen erkennen lässt, entgegen dem Journalisten von gestern, einen Boden zu finden?!

    Das ganze ist nett, wenn man sich überlegt, was sonstige politische Prognosen anbelangt. Wird die Ukraine Mitglied der EU? Zerfällt die EU vorher? Wann das eine und wann das andere? Marschiert die „rote Armee“ nochmals in Berlin ein? Und wenn ja, wann? Wird eventuell Russland Mitglied in der EU und der NATO? Bilden die USA und die EU eine Zollunion? Wenn ja, vor oder nach dem Beitritt von Russland zur EU?

    Ich denke, der übergeordnete Abwärtstrend von GazProm gibt ganz gut den zeitlichen Verlauf der jeweils etwas konkretisierteren Antworten auf die o.g. politischen Fragen (oder Prognosen) wieder?!

    Man hört, „Putin tingle gerade in Peking und New Dehli herum, um sein Öl an ‚den Mann‘ zu bringen“. Irgendwie scheinen die dort genannten (jeweiligen) Preise immer noch zu hoch trotz bzw. wegen nicht wirklich vorstellbarerm Einmarschs der „roten Armee“ in Peking oder New Dehli.

    Hört sich an, als könnte der übergeordnete Abwärtstrend von GazProm langsam einen Boden finden?! Sprich: Annäherung EU-Russland und umgekehrt unausweichlich?

    „von 50 auf 51%.” Immerhin!! :-)“

    Bitte nicht missverstehen: Die Wahrscheinlichkeit, mit 1.d4 eine Schachpartie zu gewinnen, könnte (vorsichtige Schätzung eines ehemaligen Experten auf dem Gebiet des Muzio-Gambits) wissenschaftlichen Kriterien folgend in der Tat bei 50,1% liegen. Schach ist zudem faszinierend, weil das 2 Hirne (in doubt nicht Arme, Beine, oder Postkarten) sind, die das gegeneinander spielen, ob nun Dein Hirn, mein Hirn, oder das eines Computers.

    Ich hatte das eher als Lob gemeint – mit den 51%. Als Anfänger ***lohnt*** es sich, mit der Theorie zu 1.d4 zu beschäftigen. Wie häufig man sich die Theorie und die Praxis zu 1.d4 antut … Privatsache, eigenes Engagement, Können, Motivation, Zeit etc.

    Die Kunst des Investierens —

    a) ich bin kein Künstler b) ich muss nicht investieren, kann aber eigentlich relativ viel wenn ich müsste…

    — besteht darin, Geld (oder Zucker oder Sack Kartoffeln) zu haben, wenn das eine oder das andere benötigt wird und dafür hinreichend Sorge getragen (=Analyse) zu haben. Man hatte ja Zeit in diese Analyse zu investiert.

    G’Nacht – muss morgen früh auf stehen.

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      ich hatte den Kommentar schon richtig verstanden, wollte nur ein wenig „frotzeln“ 🙂 Denn wie wir alle wissen ist dieses eine Prozent mehr als 50 genau das worauf es ankommt. Zumindest besagt dies immer die Theorie in den vielen schlauen Büchern über erfolgreiches Anlegen, etc. Also bin ich mit Deinem Urteil grundsätzlich sehr zufrieden. Ich möchte auch Dir auf diesem Wege jetzt schon frohe Weihnachten und eine schöne besinnliche Zeit wünschen und mich herzlich für die zahlreichen und geistreichen Kommentare bei Dir bedanken.

      Abschließend hätte ich noch eine große Bitte an Euch beide (Dich und Micha). Ich bin gerade an einer deutlichen Umgestaltung dieser Seite, weswegen ich auch nicht wirklich das komme hier neue Artikel einzustellen. Vielleicht habt Ihr das ja auch schon bemerkt. Und nun benötige ich kurz bitte Eure Hilfe zum Thema Kommentare… Meine Frage ist wie nutzt Ihr diesen Bereich? Über das Kästchen oben „Kommentare“ oder das Menü Kommentare in der Sidebar, oder etwa jeweils individuell in jedem Artikel? Da ich hier etwas reduzieren möchte wäre diese Information wichtig für mich…!

      Wenn alles klappt werden wir hier dann im neuen Jahr mit einer „neuen“ Seite starten … ich freue mich drauf.

      viele Grüße und bis bald, Lars

  13. Thomas said:

    „Riecht alles nach finalem und panikartigem Albverkauf für mich. Auch bei Barrick – eigentlich. Aber man hat ja schon die berühmten Pferde vor der Apotheke gesehen…“

    Ich bin jetzt 12 1/2 Jahre verheiratet. 1 THB, ein Thailändisches Baht, ist, genau genommen, eine Gewichtseinheit für Silber (nicht für Gold) – grob 1/3 „Unze“ Silber.

    In den Ehejahren empfahl ich meiner Frau immer wieder, einen Sparplan auf Gold einzurichten. Ich war sehr irritiert über einen Anruf meiner Frau aus Bangkok. Aus den News ableitend, dachte ich, dass Bangkok gerade wegen einer Revolution brannte. Ich war in Sorge um meine Frau in Bangkok. Sie, in Bangkok, nicht so sehr. Sie beschwerte sich bei mir vielmehr über den Umstand, dass man mit 50 € in Bangkok fast gar nichts kaufen könne. Dieser beknackte Euro-Draghi. Für 38 Bath für einen Euro würde sie das angedachte Werbematerial lieber in Deutschland, made in Germany, drucken lassen. Ich fragte zurück, ob sie gerade wegen Tragens eines gelben oder roten T-shirts auf einem Scheiterhaufen stünde – und ob es für 37 Bath für einen Euro nicht auch „made in Greece“ ginge.

    Nach diesen Erfahrungen mit den Farben der jeweiligen T-shirts, ich empfahl immer einen Sparplan auf Gold (weil sicher,) bat mich meine Frau (in meinem Zimmer in Deutschland) den Betrag von xy auf ein Goldzertifikat zu setzen/investieren. Ich empfahl ihr, doch mal über Diversifikation nachzudenken. Es gibt ja auch noch, für xy geteilt durch yz Silber, Aktien, Anleihen, THB, russische Rubel, CHF, Euro oder indirekt DM. Das hatte den Effekt: 60% auf Gold, 40% auf Silber — sofort!

    Ich führte diese Order, trotz gegenteiligem Bauchgefühl, sofort aus.

    Ich hatte lediglich einen langfristigen Sparplan auf ein Goldzertifikat empfohlen.

    Die Mutter meiner Frau hat mindestens ein Tradergene. Instrument zum Traden sind entweder laibhaftige Wasserbüffel oder Reisfelder im Nordosten Thailands – in Form und Geruch eher mehr real im Depot denn als Zertifikat.

    Ich bewundere meine Frau. Als Orakel sagt sie, Goldpreise würden wieder ab 2016 steigen. Deshalb will sie, 2015, mit einer größeren Summe das Goldzertifikat nachkaufen. Ist ne Strategie. Unten nachkaufen bei Rohstoffen. Technisch? Keine Ahnung, ob Gold so lange warten wird, bis meine Frau „nachgekauft“ hat …

    Barrick Gold? Gold mit weiterhin langanhaltenden Schwierigkeiten.

  14. Thomas said:

    N’Abend Micha

    „Wer sagt ich habe Zeit? ;P“ „…und den ich in den letzten Monaten teuer bezahlt habe. Trends bei einer normalen Aktie,… dauern im Regelfall… “

    zunächst einmal habe ich das Problem zu verstehen, ob Lars mit „Trend“ Einzelaktie meint. Ich selbst fand GazProm mal als eine unterbewertete Dividendenkuh während Lars sie eher als einen Langweiler (mit übergeordnetem Abwärtstrend?) empfand (hoffe, erinnere das so halbwegs richtig). Insgesamt finde ich den Begriff „Trend“ für eine Einzelaktie irgendwie nicht den richtigen Begriff.

    Die eigene, verfügbare Zeit und Trends: Meinen 1. Aktienfond habe ich mir wohl so in den Jahren 1990/91 gekauft. Eine Online Bank mit Online Broker … habe ich wohl so seit ca. 2000. Meine 1. Einzelaktie im Depot … keine Ahnung, war kein Initiationsprozess, den man hätte notieren müssen, vermutlich … grob so um den Dreh 2006-2010.

    Ein Grundsatz von mir: Laufe keinem Trend hinterher!

    Lars ist professioneller Trader. Mit Handeln Geld bzw. den Lebensunterhalt zu verdienen, sollte (zeit-)aufwendig sein. „Aktien-“ oder „Wertpapierhändler“ ist nach meiner Kenntnis kein Beruf, für den man in die Lehre gehen muss. Kann jedermann – ist nur die Frage, ob man davon den Lebensunterhalt langfristig bestreiten kann.

    Wie man mit thailändischen Wasserbüffeln oder Immobilien handelt, verstehe ich inzwischen ganz grob und sehr anschaulich, könnte es aber nicht selbst. Der Beruf des thailändischen Wasserbüffelhändlers ist mir m.E. zudem unterbezahlt. „Gekostet“ hat das „uns“ zusammengerechnet schon fast, genaugenommen, 2 verkehrstote Angehörige.

    Für einen Lehrberuf wäre ich vermutlich zu alt, um mich von Jüngeren „belehren zu lassen“. Ich will zudem den Beruf des Traders nicht erlernen. „Traden“ mache ich vielleicht mal später als (kostenfressendes aber lustiges) Hobby. Ich bin aber auch noch nicht zu alt, um weiterhin hinzuzulernen. Ich bin in dem Alter, in dem man anfangen sollte, über das Bestreiten des Lebensunterhalts nach Erreichen des Rentenalters (heißt so und nicht etwa „Aktienalter“ auf Deutsch) nachzudenken und sich zu positionieren. Witwen-und-Waisendepot? Man muss ja auch an deren Versorgung nach eigenem Ableben mal nachdenken dürfen.

    Will sagen: Was willst Du lernen?

    Ich saß mal an meinem PC zu Hause – ziemlich gemütlich – da bildete der DJ in wenigen Minuten einen nachhaltigen Abwärts“trend“ von 10.000 nach am Ende 1.000 aus. Ich versuchte hektisch News zu finden, wo denn gerade die Atombome eingeschlagen wäre. Als ich keine deratig lautende News fand, fand ich ne Coca Cola (und einen „schussbereiten Onlinebroker“ einen mouse-click entfernt) für 2 US$ als ein durchaus attraktives Angebot an der NYSE. Ich langte nicht zu. Am anderen Morgen stellte sich das als „Computerfehler der NYSE“ heraus. Die entsprechenden Trades waren aber gültig/wurden ‚wegen Computerfehlers‘ nicht rückabgewickelt. Ein professioneller Trader hätte in dieser Nacht aus 1.000 Euro am anderen Morgen 10.000 Euro gemacht.

    „Wenn ich jetzt gucke und die eigene Fähigkeit überprüfe, Orakel zu spielen: Was fällt mir dazu ein?“

    Als Orakel kann man auch Geld verdienen. Die Wahrscheinlichkeit allerding, dass die Aussage eines Orakel eintrifft, liegt nach wissenschaftlichen Kriterien bei genau 50% – oder aber das Orakel ist unverständlich, und/oder es nuschelt zu sehr oder so.

    Der Besuch von Investor inside erhöht m.E. die Chance, mit einer Einzelaktie Geld (nach Abzug der Gebühren für Kauf und Verkauf) zu verdienen, von 50 auf 51%.

    Ich selbst schaffe es, mehr als Fondmanager denn als Trader, der zur Zeit das meiste in cash hält, auf eine Rendite p.a. von sagen wir 10% zu kommen. Um das mit einer 51%-igen „Orakelwahrscheinlichkeit“ mit Einzelaktien zu schaffen (oder gar 30%), musst Du täglich viele Aktien kaufen und verkaufen – und noch mehr lesen.

    „Wer sagt ich habe Zeit? ;P“

    Habe ich nicht gesagt. Aber Du solltest Dich fragen, wie viel Zeit Du zum Traden hast und ob Du das professionell (8, 10, oder gar 14 Stunden am Tag – regelmäßig) tun willst/kannst. Unprofessionelles Traden, mein Orakel, führt unweigerlich zu Verlusten.

    • Lars said:

      Moin Thomas,

      ja, ich glaube Du hast unsere Diskussion von damals zu Gazprom richtig wiedergegeben. Meine Aussage war „was hilft mir eine unter KGV Gesichtspunkten extrem günstige Aktie wenn der Aktienkurs trotzdem immer weiter fällt.“ Gazprom ist schon gute fünf Jahre auf meiner Watchlist, ohne dass ich jemals eine Veranlassung gefunden hätte diese zu kaufen…bis gestern! Ich versuche hier mal einen Trade nach dem panikartigen Ausverkauf gestern, den ich aber entsprechend abgesichert habe. Der Rubel fängt sich gerade etwas und der RSX ebenso. Nun schon wir mal. letztlich sollte Gazprom ja unter Value-Gesichtspunkten eigentlich langfristig in einem Depot schlummern. Das sehe ich hier aber nicht…!

      Noch kurz zu Deinen Ausführungen zum Thema „Trading“… „Der Besuch von Investor inside erhöht m.E. die Chance, mit einer Einzelaktie Geld (nach Abzug der Gebühren für Kauf und Verkauf) zu verdienen, von 50 auf 51%.“ Immerhin!!:-) Ich sehe das nicht ganz so, da ich durchaus eine höhere Trefferquote über die Jahre hier im Blog gezählt habe, aber wenn es das nötige Prozenten ist um dauerhaft profitabel zu arbeiten ist das ja auch schon was!

      Als Trader muss man meiner Erfahrung nach auch nicht täglich viele Aktien kaufen und verkaufen. Da wird man nur bekloppt! Viel wichtiger ist es die richtige Aktie zur richtigen Zeit zu kaufen oder zu verkaufen. Ich würde mal behaupten die Haupttätigkeit eines Traders ist eher warten, beobachten und analysieren….Das Handeln selber ist ja schnell gemacht und findet im Kern eigentlich nur drei bis viermal im Jahr so richtig statt. Von gelegentlichen Trades, die sich bei Einzelaktien so ergeben einmal abgesehen…Ich nenne es auch gerne mal „Die Kunst nicht investiert zu sein! 😉

      Und so sitze ich hier nun wieder und warte… wie bei Statoil und Gazprom gestern und Vossloh, Adidas, Tesla und Bilfinger aktuell sowie einigen anderen über die ich dann auch mal wieder schreiben werde, wenn es etwas zu schreiben gibt 😉

      viele Grüße, Lars

  15. Micha said:

    Das ist ein springender Punkt den es meines Erachtens zu verinnerlichen gilt und den ich in den letzten Monaten teuer bezahlt habe. Trends bei einer normalen Aktie, die sagen wir recht unabhängig von Rohstoffen ist, dauern im Regelfall (Ausnahmen bestätigen dies) deutlich kürzer an (zumindest habe ich aktuell dieses Gefühl). Während Trends bei Indizes, Rohstoffen und Währungen aufgrund der Marktteilnehmer und Liquidität scheinbar (so kommt es mir vor) deutlich länger andauern können und auch deutlich „schöner“/eindeutiger vom Verlauf sind bzw. einfach etwas träger reagieren. Das war z.B. auch ein Grund für mich hinsichtlich CFD Konto mit Ausrichtung Währungen, Rohstoffe, Indizes und bislang läuft es überaus positiv.

  16. Thomas said:

    N’Abend Lars,

    hatte heute wenig Zeit, auf die Märkte zu gucken. Wenn ich jetzt gucke und die eigene Fähigkeit überprüfe, Orakel zu spielen: Was fällt mir dazu ein?

    Nunja, mit 55,60 für texanisches Öl kann man sich lang streiten, ob mit „kurz unter 60“ das Glas heute halbvoll oder halb leer ist. PGN hat heute seine „kurzfristige relative Stärke“ an LRE abgegeben. LRE verlor heute lediglich 2 Cent oder minus 1,67% – kurzfristig relativ stark aber in der Vergangenheit relativ schwach.

    SLW ist heute unter 20. Ich legte Micha nahe, unter 20 bei SLW, im Tausch gegen GG, einzusteigen, jetzt relativ sicher, es sei denn, es kommt ein schwarzer Schwan vorbeigeschwommen. Ich selbst? Ja, denke, unter 20 US$ ist als Einstiegsgelegenheit ok. Bin halt irgendwie zu sehr mit dem Pulver trocken halten weiterhin beschäftigt …. ?!

    Marine Havest? Naja, Norweger-Öl-gemäß weiterhin im Abwärtstrend. Als Lachsöl gegenüber Rohöl jedoch mit einer gewissen relativen Stärke.

    Was stieg heute? Griechenland und BDCs (bussiness development companies) – wenn auch nur leicht.

    Das ganze heute sieht so aus, als wolle der DAX seine Jahresabschlussralley (nach unten) fortsetzen. Grob gesprochen bin ich heute eigentlich froh mir selbst empfohlen zu haben, die Füße still zu halten …

    • Lars said:

      Kann ich sehr gut verstehen, Thomas 😉 Alles richtig gemacht würde ich sagen, während ein Großteil meiner Positionen gestern per Stop Loss das Depot verlassen hat. Ärgerlich und teilweise auch überhaupt nicht mehr nachvollziehbar was hier abgeht. Nunja, gestern ist die Panik auf den Goldmarkt übergeschwappt – siehe Barrick Gold. Insbesondere schön fand ich auch die Verluste von bspw. IAG, NGD und CDE die nachbörslich wieder komplett aufgeholt wurden. Riecht alles nach finalem und panikartigem Albverkauf für mich. Auch bei Barrick – eigentlich. Aber man hat ja schon die berühmten Pferde vor der Apotheke gesehen… SLW hätte dann theoretisch noch etwas Luft nach unten, wenn der Kurs einen ähnlichen Verlauf nehmen würde.

    • Lars said:

      ach ja…und da wären dann noch Gazprom und Rosneft zu erwähnen über die wir hier gesprochen haben. Man glaubt es kaum aber seitdem haben sich die Aktien noch einmal deutlich verbilligt, was wieder einmal zeigt dass Trends länger anhalten können als man denkt 😉

  17. Thomas said:

    Moin Micha,

    wollte mich auch für Deinen Beitrag bedanken.

    „Übrigens danke für deinen obigen Kommentar Thomas. Mein Problem bei der Aktienanlage ist jedoch ganz klar kein konsistenter Handel, soll heißen ich probiere aktuell noch VIEL rum was manchmal gelingt und manchmal auch ziemlich gg den Baum läuft und mich auch derzeit etwas frustriert. 😀 Ich denke zwar das dies gerade in den Anfangsjahren normal ist und durch eine mittlerweile gute Risikokontrolle hält sich der Verlust bei Fehleinschätzungen in Grenzen, aber so richtig Bewegung kommt eben auch nicht auf. Daher habe ich mir diverse CFD Demokonten angelegt und auf diesen recht erfolgreich bevorzugt Währungen, Rohstoffe und Indizes auf rein charttechnischer Betrachtung gehandelt. Hier habe ich folgende Vorteile: geringere Gebühren, Hebel, konsistenter Handel möglich -> Trend + Einbeziehung Unterstützungen/Widerstände (keep it simple), geringerer Zeitaufwand (keine Recherche nötig), einfaches shorten möglich … sodass ich mir bereits ein Live-Konto via FXCM geholt habe und ehrlich gesagt etwas am überlegen bin gänzlich stark umzuswitchen, sprich Geld vom Aktiendepot bei LYNX zu FXCM. Ich werde zwar weiterhin Einzeltitel per LYNX handeln, nur bin ich mir über den zeitlichen Horizont noch nicht ganz klar, aber hier muss zumindest wieder etwas mehr auf die Qualität und nicht die Quantität geachtet werden. Daher sehe ich mir den aktuellen Verlauf bei Öl -> SDRL und wie sie alle heißen recht entspannt von der Seite an und habe diesmal vor wirklich auf ein Signal beim Öl zu warten bevor ich wieder sinnlos – abgesehen vom Lerneffekt – Geld verbrenne. 😉 over and out“

    Ich bin zur Zeit ebenfalls frustriert. Ich denke aber, das liegt bei uns beiden daran, dass sich die Märkte de facto seitwärts bewegen. Zudem denke ich, wenn man mal ganz ehrlich mit sich selbst ist, dass die Risiken am Markt die Chancen derzeit überwiegen. Der DAX ist näher an 10.000 als an 4.000. Ich selbst habe mir eigentlich „Pulver trocken halten“ verordnet.

    Risiken? Deflation in der Euro-Zone, Zinserhöhungen der FED, Eurokrise per se. Der spread Griechenland/Bund ist schon fast wieder bei 10% und in Aktien ausgedrückt: LYX0BF hat letzte Woche ca. 30% verloren (und befindet sich seit Sommer eigentlich im Abwärtstrend). Kommt von ca. 2,00. Mit 1,20 ist das Teil nicht mehr sehr weit vom tiefsten Tief während des Höhepunkts der Eurokrise entfernt (ca. 0,90).

    Selbst stehe ich eigentlich insgesamt entspannt neben den Märkten (und trage so zu den Deflationsrisiken bei). Mich stört allerdings, dass ich zum Aufbau eines größeren Depots (+zusätlichem Ansparen) nicht mehr so viel Zeit habe wie Du 😉

  18. Thomas said:

    Ohne die Weihnachtsfeier nachhaltig stören zu wollen 🙂 , 2 Anmerkungen zu Autobauern:

    1. Renault fand ich bei 30/35 einfach unter Value-Aspekten interessant, bin dann irgendwann ein- und zu früh wieder ausgestiegen. Gegenwärtig mir zu teuer, obschon … bei billigen Ölpreisen … nein, die Stärken von Renault liegen mehr in der Emobilität, nicht so sehr im Stinken und Knattern …

    2. Mein „Short-DAX“ Musterdepot, im Juli 14 eingerichtet, enthält neben dem Short-DAX (50.000 Einstandspreis) ja die 3 großen deutschen Auobauer (+MüRü+DB je a 10.000). Die 6 Werte, die 50.000 short-DAX selbst liegen bei ca. +/- Null (seit Juli), haben zusammen einen Verlust von etwas mehr als 1.200 eingefahren … jeweils 600 die DB und 600 BMW. Daimler, VW und MüRü verhielten sich „artig“, sind gerade auch bei +/- Null (gegenüber Juli 2014). Rein aus Informationsgründen. Ein schlichter DAX oder DivDAX-ETF (oder MüRü/VW/Daimler), buy-and-hold, wäre also seit Juli etwas (ca. 1,2%) besser gelaufen als das Gesamtdepot.

  19. Thomas said:

    „Meine Freundin lässt fragen, ob es einen guten ETF zum Thema Erneuerbare Energien gibt, der z.B. die 50 größten Firmen weltweit in diesem Bereich abdeckt. Ideen?“

    Weiß nicht ganz, ob es im Sinne Deiner Freundin ist. Bei mir ist zu diesem Zweck (?) der ISHARES S&P GLOBAL CLEAN ENERGY (WKN: A0M5X1)auf der watch list (ist aber stetig gefallen, seit er auf der watch list ist).

    Genaue Analyse erforderlich, was drin ist?

  20. Thomas said:

    Moin Lars,

    1. Ich bin Dir dankbar, dass Du mein längliches Gesülze nicht allzu sehr kritisierst.
    2. Die „relative (kurzfristige) Stärke“ von Paragon ist schon auffällig. Vielleicht wird das mal wirklich ein guter Wert bei Rebound. Ist aber noch zu früh – m.E. Ich wollte nur Deine Aufmerksamkeit auf norwegisches Lachsöl richten. Wird halt jetzt alles abgewatscht, wo Norwegen und Öl drauf steht. Könnte für Marine Harvest eine gute Gelegenheit ergeben, dort langfristig einzusteigen – völlig Wurst dabei, wie es mit Rohöl tatsächlich weitergeht. Ich denke, bei 7,50-8,50 € (kann allein durch NOK-Kursverfall so kommen) kann man mal tiefer über die Lachse nachdenken … ist aber noch etwas Wegstrecke bis dahin.
    3. Ich denke nicht, dass Micha mit Fluggesellschaft ausgerechnet Lufthansa meinte – eher so was wie Ryanair oder auch Delta Airlines (oder Japanese Airlines) etc. Beim Chart der Lufthansa hat man im Vergleich dazu eher das Gefühl, dass der inzwischen Korrekturbedarf nach oben aufgebaut hat 😉
    4. Meine message an Micha bezüglich Boeing/Airbus sollte sein, dass (dauerhaft) niedrige Ölpreise einen Wachstumsschub für entwickelte (oder Indien/Bangladesh „sich entwickelnde“), rohstoffarme Regionen bedeutet. Airbus kann sehr indirekt eventuell davon profitieren, wird aber nicht der Hauptnutznieser sein. In Autobauer formuliert: Wenn der Benzinpreis an der Tanke unter 1 Euro fällt, könnte dies bedeuten, dass mehr Autos in Deutschland verkauft werden könnten – auch das kann man allenfalls nur sehr vorsichtig als Hypothese formulieren. Wenn dem so wäre/so kommen solle, wären das aber vermutlich keine neuen Daimlers, BMWs oder Porsches … eher ein reparierter Trabi/Golf II mit neuem TÜV, halt was Stinkendes und Knatterndes … Und bei dem Bild kommt mir gleich Indien/Bangladesh/Tuk-Tuk Thailand in den Sinn … aber deswegen werde ich morgen keine 2000 € auf einen ETF Bangladesh setzen 🙂

    Aber Bangladesh, Vietnam … (Indonesien/Indien) … Thailand bleiben ganz klar bei dieser Gemengelage auf meiner watch-list.

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      ich freue mich doch immer sehr über Deine Ausführungen, weil man nie genug Input haben kann um gelegentlich auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Und weil man nach meiner Erfahrung und insbesondere bei der Anlage nie auslernt! Vielen Dank noch einmal dafür. Ich halte Harvest für einen sehr spannende Story, nur ist mir die Aktie noch nicht genug gefallen und ich hoffen in diesem Umfeld natürlich auf einen stärkeren Rücksetzer. Spannend finde ich nach dem Freitag nun auch nach wie vor Statoil. Noch ein „Oiro“ weiter runter, dann werde ich hier wohl aktiv, wenn Öl nicht doch noch auf 20,- Dollar fällt 😉

      Autobauer habe ich ja nun schon zu genüge im Depot, allerdings zuletzt auch wieder Gewinne vom Tisch genommen. Aber die gehören immer wieder zu meinen Top Favoriten und ich werde auch hier bald schon wieder neue Positionen aufbauen, denke ich. Conti und VW sind nach wie vor Basisinvestments in dem Umfeld.

      So, jetzt gehe ich gleich auf eine Weihnachtsfeier und entspanne mich ein wenig, bevor dann sicherlich wieder eine sehr interessante Börsenwoche auf uns wartet.

      Ich wünsche Euch einen schönen Rest-Sonntag!

  21. Micha said:

    Morgen,

    also Marine Harvest ist wirklich spannend vor allem unter dem Gesichtspunkt USD -> NOK -> Marine Harvest inkl. Dividende eine feine Sache.

    Ähnlich interessant finde ich aber auch unter langfristigen Gesichtspunkten Novo Nordisk. Diabetes als absoluter Wachstumsmarkt + einer der Weltmarktführer in diesem Bereich + stetig steigende Gewinne/Dividende.

    Meine Freundin lässt fragen, ob es einen guten ETF zum Thema Erneuerbare Energien gibt, der z.B. die 50 größten Firmen weltweit in diesem Bereich abdeckt. Ideen?

    VG

    • Lars said:

      Hallo Micha,

      die Klassiker sind hier wohl der TAN für Solar, GEX und PBD. Kannst Du Dir ja mal anschauen. Ich finde Novo Nordisk ebenfalls absolut geeignet um den Titel im Witwen und Waisen-Depot zu haben 😉
      viele Grüße

      Lars

      • Lars said:

        ich nochmal 😉

        wer von Euch hat Novo Nordisk im Depot? http://bit.ly/2flEcPt Ich finde das sieht doch ganz ordentlich nach Übertreibung aus…aber mal schaun was der Markt daraus macht.
        Im Übrigen auch mit reduzierter Prognose eine der Aktien die man langfristig durchaus haben sollte!

  22. Thomas said:

    Grüße Micha,

    besten Dank erst einmal dafür, dass Du meinen Kommentar nicht einfach nur als lang findest 😉

    Ich will versuchen, Dir zwei verschiedene Antworten zu geben, was aber erneut lang wird:

    1. Was halte ich von Airbus?

    Mittel bis langfristig? Im Prinzip auch für nichts anderes als von VW, Daimler, Renault, Fiat … ein Unternehmen in einem entwickelten Markt, der (hoch-) entwickelte Technologie herstellt, mit diesem „Vorsprung durch Technik“ sich hoffentlich noch ein paar Jahre oder Jahrzehnte auf dem Markt hält – und an sonsten aber von BRIC und anderen sich entwickelnden Staaten unter zunehmend Konkurrenz-/Margendruck kommen wird.

    Im Zusammenhang mit Ölpreisen denke ich nicht, dass Airbus oder Boing tatsächlich überproportionaler als andere Unternehmen von den dann für Verkehr/Distanz sinkenden Kosten profitieren werden. Der Punkt dabei ist folgender – bitte an so etwas denken: Lass mich im Bild der „reichen Ölscheichs“ im Sinne der Ölkrisen der 70er und 80er Jahre des vergangen Jahrhunderts sprechen: Diese „Ölscheichs“ (= OPEC) haben jetzt „angedroht“ keine Marktanteile aufzugeben (trotz rasch steigendem Angebots und nicht so rasch steigender Nachfrage). Der Effekt ist, dass sie unter dem Strich einfach weniger verdienen werden. Wie wenig hängt von der Differenz des Ölpreises und den Förderkosten ab – und da sitzt die OPEC (auch gegenüber Russland oder Norwegen [oder USA oder Kanada]) am allerlängsten Hebel.

    Daher werden sie, wenn die OPEC/die Scheichs die Drohung ernst meinen, aber erst mal längere Zeit vermutlich weniger „Kohle“ haben, um sich etwa einen Dreamliner bei Boing zu kaufen. D.h., „Luxusgüter“ (und Saudi-Arabische Staatsanleihen) geraten unter Druck. Gleichzeitig bekommt aber der deutsche Pendler quasi eine nicht-inflations-wirksame Gehaltserhöhung.

    Es finden zwei Dinge gleichzeitig statt: Eine Verteilung von oben (den „Ölscheichs“, den „Oligarchen“, den „maffiösen südamerikanischen Regierungschefs“) nach unten, also von Luxus- nach Konsumgut (= erster Profiteur ist die Billigfluglinie, nicht die Lufthansa als Markenname ohne Billigfluglinie) statt. Das andere ist natürlich, dass Geldströme von rohstoffarmen entwickelten Ländern nach (nicht so entwickelten) Ölstaaten kleiner werden. Z.B. sollte die Binnenwirtschaf Japans und DE sofort und massiv von fallenden Ölpreisen profitieren. Sie werden wachsen, können kostengüntiger produzieren, billiger exportieren etc. etc. Insoweit kann auch irgendwie Airbus profitieren oder einfach schlicht: dauerhaft niedrieg Ölpreise = gut für den DAX oder das deutsche BIP – aber vornehmlich „Billig-xy“ UN, Geiz ist gail UN oder Aldi oder … oder so.

    Sieh Dir nur mal ganz kurz NOK/EUR („NOK als klassische Roh“[- und Lachs]“ölwährung“) in den letzten paar Tagen an … und man hat sehr plastisch (abebbende) Geldströme nach Norwegen vor Augen.

    Zwei politische Dimensionen:
    a) Ich dachte eigentlich, dass die Ukraine-Krise zu steigenden Ölpreisen führen würde. Alter Reflex: Kriegsangst = steigende Ölpreise. Und Putin und die Gashähne etc. De facto (unabhängig von den Sanktionen) verliert Putin (ob man ihn mag oder nicht) gerade erheblich an Macht, da die Öpreise (und der Rubel) fallen.
    b) In der sog. Eurokrise sprossen sog. „Hartwährungsfonds“ aus dem Boden (siehe z.B. „BERENBERG HARTWAEHRUNGSANLEIHEN“; A1JUU1). Die enthielten/enthalten so etwas wie Anleihen in NOK, SEK, CHF oder Hongkong- oder Singapur-Dollar. Was passierte? Nun, als die sog. Eurokrise (vorläufig) vorüber war, verloren die Fonds halt an Wert. Und von Coupons von CHF-Anleihen kann man nicht dauerhaft leben. Am dümmsten guckte ich selbst einmal, als ich in einen „CHF-gehedgten Emerging Markets Anleihenfond“ investiert war … und die Schweizer Zentralbank erklärte, dass sie jeden persönlich und einzeln teeren und federn lassen wolle, der es zukünftig wagen sollte, für einen EUR weniger als 1,20 CHF zu bezahlen. Diese Erklärung hat mich ca. 10% in 5 Minuten gekostet 🙂 Und warum ich noch als EUR-Anleger einen CHF-hedge nach dieser Erklärung benötigte, war mir völlig unklar – also verkaufte ich den Fond mit der kostenfressenden Versicherung 😉

    Trozt der 10% eigenen Verluste war ich glücklich über die Entscheidung der schweizer Zentralbank. Sie besagte letztendlich: Die Schweiz befindet sich in einem Wirtschaftsraum zusammen mit Italien, Österreich, Frankreich und Deutschland. In letzter Konsequenz sind die Währungsschwankungen, der die kleine Währung CHF ausgesetzt ist, schädlich für die schweizer Wirtsschaft. De facto hat die Schweiz also den Euro – auch wenn der schweizer Euro in Papierform anders aussehen mag. Die Währungsunion ist also per se die richtige Idee…

    Zurück zu 1. Airbus und die Ölpreise: Ich habe das Gefühl, wir befinden uns am Anfang einer neuen Ölkrise – diesmal mit anderen Vorzeichen. In einer globalisierten Welt hat die OPEC seit 1980 (Kartell-)Macht verloren. In Krisensituationen kann man viel Geld verdienen. Das meiste Geld wird man während der sog. Eurokrise nicht mit „Hartwährungsanleihen“ sondern mit griechischen Staatsanleihen (oder griechischen Aktien) gemacht haben. Die neue Ölkrise ist aber gerade erst am entstehen. Ich selbst will da erst noch ein wenig zusehen. Um in Zeithorizonten zu sprechen: Erst noch mindestens mal 2 Quartalsberichte von Paragon oder LRE abwarten… Bitte mich so verstehen: Wenn ich sage, SLW ist jetzt ne halbwegs sichere Anlage meine ich nicht, dass Silber in den nächsten Tagen steigt. Gemeint ist lediglich, dass Silber gerade (relativ) billig ist und SLW diese Situation vom Geschäftsmodell her am längsten durchhält. And the winner takes it all. Aber es gibt auch Anlagen, die gegenwärtig mehr Sexappeal als Minen haben. Muss man also nicht heute oder morgen unbedingt haben. Auch nicht die Zuckermine Südzucker 🙂
    Was deratige „Ölminen“ anbelangt sind „SLWs“ am ehesten innerhalb der OPEC zu finden, also ein Ölfeld in Saudi-Arabien zu kaufen (wenn die Preise noch weiter runter gehen), wäre aus meiner Perspektive eine gute mittelfristige Investition (sehen wir einmal bei dieser Überlegung von der politischen Situation in dieser Region ab).

    Kurz gesagt: Ich selbst suche nicht nach einem bestimmten Einzelwert sondern eher einer Assetklasse. Evtl. so etwas wie „indische Staatsanleihen“, japanische/koreanische/singapur-esische-ianische Staatsanleihen (?) oder „ETFs auf indische Trabi-Hersteller von Autos mit 2-Takter Motoren“ – oder ETFs auf Saudi-Arabien finanzierende Banken.

    Hab tief nachgedacht und lange siniert. … Japan? DAX? Korea? Singapur? [Thailand]. Indien ist ne gute Idee … aber billiger geht immer! Bangladesh!!!

    That’s it! DB X-TRACKERS MSCI BANGLADESH IM INDEX UCITS ETF 1C USD, DBX0KL.

    In die Richtung würde ich bei mittel- bis langfristig niedriegen Ölpreisen denken (und das Zertifikat auf den MSCI Malediven wegen des rapide wachsenden CO2-Ausstoßes bitte innerhalb von 1-2 Jahren verkaufen). Wenn allerdings die Malediven absaufen, wird in Bangladesh um die Ecke mittelfristig nicht billiger sondern gar nicht mehr produziert.

    Ich bin ernsthaft am überlegen, am Montag mal 2000 € auf DBX0KL zu bieten … ist ne Idee die mir heute Abend Spaß macht. Jahresendrally des MSCI Bangladesh mitnehemen 🙂 🙂 🙂 (Nicht ernsthaft. Ernsthaft: Bangladesh hat’n Boom, auch ohne billigem Öl)

    Und dann wäre noch Marine Harvest. In Ermangelung eines mir bekannten ETFs auf Seafood mal ein Einzelwert. Das ist Norwegen und Öl aber bei näherem Hinsehen kein crude oil sondern Lachsöl – das bei billiger Währung und billigerem Öl billiger produziert wird. Alles kein Grund dafür, dass der Wert gerade fällt. Eventuell weil Lachs ein Luxusgut ist? Bei Aldi gibt’s auch norwegischen Lachs – halt billiger.

    2. BDCs (wie PSEC), russische Staatsanleihen sowie TEMPLETON GLOBAL TOTAL RETURN FUND A (MDIS):

    Die MDIS von den Managern des Templeton habe ich HEUTE erhalten. Waren genau 5,80 €. Langt nicht mal für das monatliche Abendessen mit Deiner Freundin oder meiner Frau, selbst wenn wir uns „nur“ auf norwegischen Lachs von Aldi freuen sollten.

    Als Kleinanleger muss man auf Positionsgröße und Gebühren achten. Bei hinreichend kleiner Position sind 10% Verlust weniger als 5,90 € Gebühr für den Sachverhalt, dass man den Verkaufsknopf früher drückte. Am Ende suchst Du ein wenig volatiles, gebührenarmes aber sicheres Investment. Als (day-) Trader gewinnt man am meisten bei hoher Volatilität (und starken Nerven).

    Ich habe keine Ahnung, ob Lars Interesse an wenig volatilen aber halbwegs sicheren Investments hat. Etwas wie BDCs (Business Development Companies) sind unter Trader-Aspekten absolut langweilig. Für den Kleinanleger, aus meiner Perspektive, ein halbwegs sicheres und derzeit empfehlenswertes Investment mit einem „total return“ von ca. 10% p.a. – besser als ein Sparbuch, eine deutsche Staatsanleihe, ein Bausparvertrag oder eine Kapitallebensversicherung.

    Gruß und ein schönes Weekend

    Thomas

  23. Micha said:

    Grüße,

    was haltet ihr unter mittel- bis langfristigen Gesichtspunkten von Airbus? Hat den letzten großen Anstieg nun um exakt 50% korrigiert und ist wohl ein sehr solides UN in einem oligopolartigen Markt (Märkten). Kürzlich stellte sich die Frage welche UN wohl von einem (dauerhaft) niedrigen Ölpreis profitieren werden und die Antwort darauf ist wohl vor allem Fluggesellschaften. Nun sind diese aber größtenteils – zumindest die für mich in Frage kommen würden – stark angestiegen und es drängt sich hier die Frage auf inwiefern dies gerechtfertigt ist bzw. wie groß das Korrekturpotenzial ausfallen könnte. Der Luftverkehr wird doch tendenziell in den nächsten Jahren konstant anwachsen und wenn die Gesellschaften jetzt zeitnah gute Gewinne machen, würde die Vermutung nahe liegen diese in die Modernisierung/Aufstockung der Flotte zu stecken. Und genau an diesem Punkt kommt Airbus ins Spiel, deren Kurs stark gefallen ist – jedoch verläuft der laaanngfristige Aufwärtstrend bei aktuell 33 EUR nochmal rund 20% unter dem aktuellen Kurs – und somit einen näheren Blick Wert sein könnte. Auch wenn das obige etwas salopp formuliert ist, aber es ging mir eher darum den generellen Gedankengang von mir in den letzten Tagen vereinfacht hier darzulegen. Mir ist durchaus bewusst das die zivile Luftfahrt nur einen Teil des Konzerns repräsentiert, aber grundsätzlich könnte sich hier eine nette Gelegenheit auftun zumal ich auch davon ausgehe, dass wir voerst eine schöne Korrektur (siehe Freitag) beim DAX sehen werden. Im Idealfall fällt Airbus im Laufe dieser auf den langfristigen Aufwärtstrend und liefert somit schönes Setup/CRV. Was meint ihr?

    Übrigens danke für deinen obigen Kommentar Thomas. Mein Problem bei der Aktienanlage ist jedoch ganz klar kein konsistenter Handel, soll heißen ich probiere aktuell noch VIEL rum was manchmal gelingt und manchmal auch ziemlich gg den Baum läuft und mich auch derzeit etwas frustriert. 😀 Ich denke zwar das dies gerade in den Anfangsjahren normal ist und durch eine mittlerweile gute Risikokontrolle hält sich der Verlust bei Fehleinschätzungen in Grenzen, aber so richtig Bewegung kommt eben auch nicht auf. Daher habe ich mir diverse CFD Demokonten angelegt und auf diesen recht erfolgreich bevorzugt Währungen, Rohstoffe und Indizes auf rein charttechnischer Betrachtung gehandelt. Hier habe ich folgende Vorteile: geringere Gebühren, Hebel, konsistenter Handel möglich -> Trend + Einbeziehung Unterstützungen/Widerstände (keep it simple), geringerer Zeitaufwand (keine Recherche nötig), einfaches shorten möglich … sodass ich mir bereits ein Live-Konto via FXCM geholt habe und ehrlich gesagt etwas am überlegen bin gänzlich stark umzuswitchen, sprich Geld vom Aktiendepot bei LYNX zu FXCM. Ich werde zwar weiterhin Einzeltitel per LYNX handeln, nur bin ich mir über den zeitlichen Horizont noch nicht ganz klar, aber hier muss zumindest wieder etwas mehr auf die Qualität und nicht die Quantität geachtet werden. Daher sehe ich mir den aktuellen Verlauf bei Öl -> SDRL und wie sie alle heißen recht entspannt von der Seite an und habe diesmal vor wirklich auf ein Signal beim Öl zu warten bevor ich wieder sinnlos – abgesehen vom Lerneffekt – Geld verbrenne. 😉 over and out

    • Lars said:

      „stark angestiegen und es drängt sich hier die Frage auf inwiefern dies gerechtfertigt ist bzw. wie groß das Korrekturpotenzial ausfallen könnte.“ ich persönlich bin nicht der Meinung dass bspw. eine Lufthansa Aktie einen solchen Anstieg verdient hat, denn die Belastungen durch die Streiks und der drohende Image- und Kundenverlust dürften ebenfalls nicht ohne sein und könnten den Vorteil eines günstigeren Ölpreises schnell wieder auffressen. Die Gewinne sind bezogen auf dem Umsatz nach wie vor ein Witz.

      Airbus ist auf diesem Niveau grundsätzlich wieder interessant und aus charttechnischer Sicht irgendwie auch, wenn auch nicht überzeugend. Hier würde ich das grundsätzliche Problem darin sehen, dass für viele Luftfahrtgesellschaften eines der Hauptargumente zur Erneuerung ihrer Flotte in der Einsparung der Treibstoffkosten liegt. Immerhin macht dieser Posten ca. 30 bis 40 Prozent der Gesamtkosten einer Luftlinie aus. Auch hier ist also aktuell der Leidensdruck nicht so hoch, wenn der Ölpreis so niedrig ist. Kann heißen, dass die Neubestellungen deutlich zurückgehen werden, wenn der Ölpreis dauerhaft niedrig bleibt. Und genau das dürfte der Markt hier auch einpreisen.

      Also wohl sich hier ist Abwarten und Tee trinken die beste aller Alternativen, bis sich etwas entscheidendes ändert. Ansonsten habe ich auch der hervorragenden Argumentation von Thomas zu diesem Thema nicht viel hinzu zu fügen…

      VG, Lars

  24. Thomas said:

    N’Abend Lars,

    ich plaziers mal hier, unter RIG/Transocean:

    Wenn ich die Kommentare über die Zeit hier so lese:

    Ich will an die Idee, hier (auch) über das/ein Witwen-und-Waisen-Depot zu sprechen, oder nennen wir es „Einkommen-orientiertes“ Depot ? – mal ganz ohne das 23,6% retracement der Fibonacci Kurve – zurückerinnern.

    Zunächst bin ich über diesen Beitrag an sich auf die Idee, Dividende und Öl (und im Speziellen off-shore Bohrer als interessantes Geschäftsmodell) gestoßen. Ich habe mir dann eine blutige Nase geholt, da ich tatsächlich in Paragon und Awilco etwas länger investiert mit jeweils unterschiedlichem Lernerfolg war. Ich hatte damals den Ölpreis einfach nicht auf dem Radar (damals eher den von Rhodium oder Zucker).

    Die Ideen von Micha alias Rehakles, das eine oder andere jeweils umzusetzen, siehe Seadrill (+/- HERO), GG/Gold Corp oder GLUU, finde ich absolut erfrischend.

    Was Öl anbelangt, werde ich wohl investieren – in kleiner Portion. Wann? Woher soll ich das wissen? Ölpreis einmal ein paar Tage oder Wochen ganz entspannt einfach nur ansehen.

    Konkret bin ich kaum (am Markt) investiert. Beschränkt sich auf 2 Werte, TEMPLETON GLOBAL TOTAL RETURN FUND A (MDIS) und Chorus Aviation (TSE:CHR.B)- in homöopatischen Dosen. Erster Wert weil er das praktisch seit Jahrzehnten tut, was der Name verpricht. Sorgt für total return (über die Jahre ca. 10% p.a. total return) und monthly distribution (ca. 3% im Jahr aufgeteilt auf 12 Dosen). Zweiter Wert eigentlich überteuert eingekauft. Nur – das ist ein Wert den ich schon so ca. 10 Jahre im Visier habe — und ***endlich*** kann ich ihn über meinen Online Broker auch kaufen. Hat ne Dividendrendite von 10%, schüttet das ebenfalls (inzwischen wieder) monatlich aus … und die „Pensionskasse einer kanadischen Billigfluglinie (=TSE:CHR.B)“ ist gegenwärtig von keinen allzugroßen Kursschwankungen bedroht. Aufwärtspotential … maximal 10%, Abwärtspotential eher größer (aber gegenwärtig gering).

    So – und an dieser Stelle angelangt würde ich persönlich wetten, dass meine nächste Investition … entweder Paragon/LRE (LRE = kurz, ein Dividenden generierendes kanadisches Ölfeld mit Buchwert 1 Mrd und Handelswert 300 Mio), Silber in Form von SLW (Mini-Dividende generierendes und leicht handelbares Silber) oder … relative Stärke … einer dieser „BDCs“ (= „Langweiler PSEC“) ist.

    Langweiler PSEC konkret: Es war kein „Näschen“ sondern einfaches mich Wachrütteln für „Realitätssinn“, meine (für mich relativ großvolumige) Investion in PSEC wenige Stunden vor Bekanntgabe der Dividendenkürzung aufgelöst zu haben. Wäre rückblickend kein wirkliches Drama gewesen: Habe bei ca. 8,89 verkauft und steht gerade, ca. 1 Woche später, bei 8,14. Ist halt ein Langweiler. Aber einen vernünftigen „total return“ bei 8,89-8,14 (=75 Cent) mit einer monatlichen Dividende von 8,3333 Cent wieder reinzuholen, ist halt keine Frage von 1 Woche …

    Relative Stärke von Paragon (oder Seadrill nach Streichung der Dividende)?

    Der Bereich BDCs
    – ich möchte Deine Leser auf „BDC Buzz“ (seine aktuelle Analyse zu PSEC unter http://seekingalpha.com/article/2748165-prospect-capital-what-comes-next-part-7 teile ich – man findet dort weitere Anregungen zum Thema BDCs) aufmerksam machen –
    unterliegt gegenwärtig einer übergeordneten Schwäche, die mit Zinssteigerungsphantasien in den USA zu tun hat. Nicht so extreme Ängste wie bei mREITS, da BDCs Zinserhöhungen teilweise an die Schuldner weiterleiten können. PSEC, vor wenigen Tagen war AINV ein Alternativgedanke, weist (nach Dividendenkürzung) eine relative Stärke auf. Ich kucks mir noch ein wenig an – mit der Absicht bei unter 8 (mit kleinem Volumen) einzusteigen.

    Wird wohl so kommen: PSEC (AINV?)—> SLW (GG?!/PAAS!?)—> PGN/LRE —> AGNC (?, NYMT!), jeweils kleines Volumen … das Depot wird dann aber nett werden. Auch im Sinne von Windel-, sorry, Mündel-sicherem mittelfristigem total return. Fehlen noch ein paar Emerging Markets Anleihen? Nö, sind schon im TEMPLETON GLOBAL TOTAL RETURN FUND A (MDIS) drin.

    Langsülziges Geschwafel von mir? Oder ein Beitrag zur Idee eines Witwen-und-Waisen-Depots?

    P.S.: Hatte mich hier verpflichtet, Dich auf Marine Harvest (und deren Lachse) aufmerksam zu machen, wenn’s wieder interessant wird. Hatte mal ein reales Gebot von 11,41 in Auftrag gegeben, bekam das Teil aber zu dem Preis nicht. Als wir das letzte Mal darüber sprachen, befand sich das Viech im Aufwärtstrend bei so 10-11. Ist gerade bei 10-11 im sich beschleunigenden Abwärtstrend. Weiß nicht, ob es zu den derzeitigen Preisen und der sich gerade ausbildenden Charttechnik da schon für Dich interessant wird. Ist halt im Zweifel kein crude oil sondern nur salmon oil…

    • Lars said:

      Moin Thomas,

      und vielen Dank für diese ausführlichen Beiträge 🙂 Ich muss mir die Fonds erste einmal in Ruhe ansehen, da ich ja per se nicht unbedingt der Fondsspezialist bin, aber im ersten Augenblick hört sich das alles sehr interessant an. Bei Silber bin ich völlig bei Dir ebenso wie einer entsprechenden Spekulation auf die Erholung des Ölpreises zu gegebener zeit. Paragon war im Übrigen am Freitega schon wieder relativ stark gegen einen allgemein sehr schwachen Trend !!! 😉 Das Thema Öl bringt mich auch gleich zum Lachsöl… das Problem hier ist das Norwegen ein extrem ölhaltiges Land ist. Sprich die Börse dort leidet mit am meisten unter dem Ölpreisverfall und auch die Währung ist extrem unter Druck. Was wiederum bedeutet, dass ALLE dort gelisteten Werte auch unter Druck bleiben werden, bis sich die Lage am Ölmarkt wieder etwas entspannt. Ein Kauf von Marine Harvest sollte also aus meiner Sicht entsprechend an den Ölpreis gekoppelt werden. Klingt komisch ist aber wohl so…

      viele Grüße, Lars

  25. Thomas said:

    Hallo Lars & Micha,

    ich denke, dass er derzeit schwierig ist, den Ölpreis vorherzusehen. Prognosen von 60, 50 (und 20) US$ stehen ja im Raum (Anfang des Jahres war die negativste mir bekannte Prognose eine der Deutschen Bank die wegen zunehmenden Überangebot auf 85 US$ tippte).

    Am Beispiel Long Run Exploration (LRE), mein Liebling, auf den ich bei 3 CAD aufmerksam wurde, heißt das: Das ist ein Wert, der diese Jahr einen Art turn-around hinlegte. Das letzt Q3 Ergebnis besagte ein EPS von 24 Cent, also knapp 1 CAD im Jahr (und das Teil kostet gerade mal 1,77). Das ist wohl auch bei Ölpreisen von 100 US$ ‚locker‘ zu erzielen. Nur, wie sieht die Prognose bei 70 oder 50 US$ aus? Halbierung des EPS auf 12 Cent, 0 oder minus 24 Cent? Für mich ist das schwierig zu errechnen. LRE hat einen Buchwert von grob 2 Mrd CAD (minus ca. 700 Mio Verschuldung), sagen wir grob 1 Mrd bei einer Markkapitalisierung von ca 350 Mio CAD… Ich finde das eigentlich ein recht sicheres Investment … es sei denn, wir haben gerade eine Periode von 15 Jahren Ölpreis be 20 US$ vor uns.

    Ich selber denke, dass der Ölpreis noch nicht weit genug gefallen ist und es noch ein bisschen weiter nach unten geht (Schätze, Boden ist irgendwo zwischen 50 und 60 US$). Das heißt, man kann mit dem Einstieg in die Ölindustrie noch etwas warten. Gleiches gilt, finde ich, für die alternativen Energien. Bei langanhaltend niedrigen Energiepreisen lohnen sich alternative Energieträger nicht wirklich. Und politische Impulse für die Erneuerbaren sehe ich auch keine wirklichen…

  26. Micha said:

    Was hier auch überaus gefällt 10:26 und 10:27 je 1,6 mShares ansonsten pro Minute rund 5-50k. ^^ 😀

  27. Micha said:

    Bei Sierra muss man sich wirklich etwas ärgern zumal ich damals vorm Schirm saß und mitbekommen habe wie die Rakete zündet. HERO ergibt btw keinen sinnvollen Einstieg zwecks Stoppsetzung. Einstieg bei 1,25 USD und Stopp auf knapp unter 1,00 USD (25%-30%), never! Befasst sich jm. mit Elliott-Wellen, habe diesbezüglich gestern und heute einen recht interesanten Aritkel gelesen?

    Statoil gefällt mir gut Lars! Am 12jährigen Aufwärtstrend mustergültig „abgeprallt“ sowie supi Absicherung (< 10%) knapp unter 18 USD möglich mit größeren Unterstützungen im Bereich 18 und 18,44 USD, nicht übel!! Aus rein technischer Sicht spannend.

  28. Micha said:

    Suncor Energy Lars, unter den kurzfristigeren Aufwärtstrend am Freitag und Montag (Intraday) gefallen, aber jeweils darüber geschlossen. Montag zudem unter hohen Volumen und überdies sensationell bis nahezu exakt ans 23,6er Retracement gelaufen, macht sich gerade auf den Weg das GAP bis 34,31 USD zu schließen. Wäre am Montag wohl ein guter Moment gewesen mit Hinblick auf extrem enge Stoppsetzung und sehr großen Chancen.

  29. Micha said:

    Hallo Freunde,

    ich bin auch ernsthaft am überlegen zumal aktuell wieder einiges freies Kapital zur Verfügung steht. HERO war gestern mein TOP-Watchlist Wert und ist heute auch weit vorn (+11,50%). Bei den Solarwerten sieht man btw auch Erholungen nachdem diese massiv gefallen sind. Evtl. lohnt es sich auch hier einen Blick auf 2-3 Kandidaten zu werfen.

    Schönen Abend noch!
    Micha

    • Lars said:

      Guten Abend zusammen,

      Ich schmeiß jetzt auch mal eine Frage in die Runde… bei diesem Kurs wäre auch durchaus ein langfristiges Investment in Statoil interessant, oder? Suncor sieht ebenfalls sehr interessant aus, danke für den Hinweis Micha. Ich habe mir heute mal wieder Sierra etwas näher angesehen..geht ab. Und YY sollte jetzt eigentlich in den Bereich um die 67,50 fallen und wäre dann eventuell ein Kauf. Bei Staples deutet sich ein Ausbruch an…

      VG, Lars

  30. Thomas said:

    „The time for investors to start scaling funds into top stocks they want to buy is after the sector takes a hit. Oil services stocks were leaders for much of the past two years and have been hit hard. If spending stays firm as anticipated, the sector could show a nice rally.“

    … und, wie sieht’s jetzt aus?

    Mein – inzwischen – Liebling LRE handelte gestern Abend bei 1,68 CAD (das ist eine Dividendenrendite von 2% im Monat oder 25% p.a.) – und schwupps heute gleich mal 10% zum Börsenstrart rauf nur weil der Ölpreis nicht weiter fällt.

    SEADRILL now?

    • Lars said:

      Hi Thomas,

      bei SDRL scheint die Short Spekulation momentan am größten zu sein…zumindest deutlich ich das in den heutigen Kursverlauf hinein. Während sich nahezu alle anderen Aktien aus dem Sektor leicht erholen können, wird hier immer wieder abverkauft. Wenn die Wende bei den anderen Werten allerdings anhalten sollte, dann wird sich wohl auch eine Seadrill nicht dagegen wehren können. PGN heute auch plus 7%, RIG plus 4 usw. Ich würde sagen dass das CRV hier langsam wirklich günstig ist… Es sei denn man glaubt ernsthaft an einen Ölpreis von 20,- Dollar 😉

      Gruß, Lars

  31. Micha said:

    Okay, es war aber zu vermuten, dass der Kurs bei der runden Marke 100 abprallen wird, daher hatte ich auch als der Einstiegskurs über 90 lag aufgegeben und bin lieber zum Essen gegangen. Wegen 7% Kursziel war mir das irgendwie zu heiß/sinnlos. Schade eigentlich

    • Lars said:

      Hallo zusammen,

      hier habe ich noch einen Artikel für Euch zum Thema Driller und Öl/Gas-Servicegesellschaften den ich durchaus interessant finde: http://yhoo.it/1mmCaNd

      viele Grüße, Lars

  32. Micha said:

    92,70 USD Lars, aber ich habe vorhin auch als es über 80 USD ging aufgegeben, zumal meine Freundin zum Abendessen wollte. Völlig übertrieben, aber da haben einige richtig Kasse gemacht. Hatte heute einen Bericht gelesen… Jack Ma verkauft 0,5% seiner Anteile – klingt ja überschaubar – und erhält 865 Mio. USD oder sowas in der Richtung. ^^ Ob er bereit wäre mir 0,1% zu schenken?

    • Lars said:

      0,1 Prozent würden ja durchaus reichen, ich wäre auch schon mit 0,01 Prozent zufrieden 🙂 Ich meinte den Höchstkurs kurz nach der Eröffnung, der lag bei 99,70 Dollar.

  33. Micha said:

    So schaut’s aus und ggf. wird da der Kurs wieder drehen.

    Ich bin bereit BABA Intrady zu handeln ja.

  34. Micha said:

    Vossloh hatte ich vor mir vor längerer Zeit mal aus Value Gesichtspunkten etwas näher betrachtet. Denke um die 45 EUR ist es durchaus einen Blick wert.

    Jetzt heißt es GO BABA GO ^^

    • Lars said:

      Genau, das letzte signifikante Tief lag bei ca. 45,45 Euro…mal schaun. Willst Du BABA kaufen?

      Gruß, Lars

  35. Thomas said:

    „Driller sind immer noch sehr schwach, was mit dem gesamten Umfeld zusammenhängt. Schau Dir mal HERO gestern an 😉 Warten!“

    Mir ist heute was blödes passiert: Wollte heute Abend wieder den Langweiler PSEC kaufen, dachte heute Morgen jedoch: Stell doch erst einmal Körbchen unten auf und plumps hatte ich weitere 70 Teile Awilco im Säckchen/Körbchen liegen.

    „Der Sack Zucker fällt nach der kleinen Zwischenerholung weiter – wie ich schon vermutet hatte. Mindestens bis knapp über die 13,- Dollar… denke ich!“

    Dachte ich heute morgen auch und bot für einen weiteren Sack Zucker. Der 2. (etwas größere) Sack Zucker ist aber noch nicht im Keller angekommen. Muss eventuell heute Abend im Gebot etwas nachlegen?!

    (Uninteressant ist, wo der Verfall der Zuckerpreise genau stopt. Interessant ist allein, wohin die nächstes Jahr laufen werden – und da hat Zucker Potenzial)

    „Marine Harvest wäre für mich ein klarer Kauf wenn die Börsen noch eimal richtig durchkorrigieren. Kommt auf die Krisen-Watchlist und ich würde mich freuen wenn Du auch ein wenig mit drauf schaust. Man kann ja seine Augen nicht immer überall haben… ;-)“

    Sehe ich insgesamt auch so. Ich werde wohl, neben der ETF Watchlist, noch eine zusätzliche/separate für Aktien aufbauen. Marine Harvest gehört da natürlich rein. Werde Dich informieren, wenn es soweit ist. … und DBX0KL (Bangladesh) läuft und läuft und läuft 😉

    Dann noch weiterhin gutes Traden

    Thomas

  36. Thomas said:

    Vossloh ist im Bereich 27-30 Teuro evtl. wieder interessant. Hast Du eine Einschätzung, was die 250 Mio für „Restrukturierung und Neuausrichtung“ bringen sollte? Bei 13 Mio Aktien hätte man da auch ruhig mal ne Dividende so um die 16 Euro spendieren können. Oder was sehe ich hier falsch?

    • Lars said:

      Also 27 bis 30 Euro wäre dann doch etwas hart! Ich denke eher, dass wir uns bereits in einem annehmbaren Bereich für einen Einstieg befinden, will aber nicht ausschließen, dass es nochmal 3-4 Euro runter geht. Hier werden gerade alte Strukturen aufgebrochen und das Unternehmen komplett neu aufgestellt. Was das bringen wird – keine Ahnung. Der Hauptaktionär wird aber wissen was er tut und war immerhin bereit 100,- Euro je Aktie zu bezahlen….

  37. Thomas said:

    @Rehakles: Denke, dass GBP shorten erst beim nächsten Referrendum wieder Sinn macht. Die Schotten wollen mit „überwältigender“ Mehrheit britisch bleiben. Meine Anmerkung von gestern Abend sollte eine Wette auf das Gegenteil sein.
    Zu Sainsbury kann ich Dir wenig sagen – fiel mir nur gestern bei der Suche nach einem geeigneten Investment auf. Trotz Aldi oder Tesco halte ich Sainsbury von den Zahlen her (weiterhin) für interessant.

  38. Micha said:

    GBP/EUR könnte im Bereich von 1,28… Sinn machen, würde also aktuell noch etwas warten. Lohnt sich aber vlt. es intensiver zu beobachten.

    VG

  39. Angelos Charisteas said:

    Grüße vom Pool,

    @Thomas: Was war bei Sainsbury vor ein paar Tagen Intraday auf rund 210 Pence gefallen ist?

    @Lars: Ich schaue die Tage mal wenn wir unterwegs sind, habe ja jetzt die nötigen Infos.

    VG
    Otto

  40. Thomas said:

    @Lars & Micha:

    Was haltet Ihr von GBP/EUR shorten?

    Was denkt Ihr über den Chart von Sainsbury (A0B6G0)? Ich denke so bei 265 Pence sollte der Boden gefunden sein?! Sieht an sonsten gesund aus. Dividende sollte dieses Jahr 17 Pence betragen?!

    • Lars said:

      Moin Thomas, hallo Otto 🙂

      in aller Kürze, da heute heiliger Hexensabbat ist und ich mich etwas konzentrieren muss. Sainsbury ist für mich aktuell nicht interessant, da sich hier durch den Markteintritt von ALDI und Lidl ein härterer Verdrängungswettbewerb entwickeln dürfte, der langfristig auf die Preise und Margen drückt. Charttechnische Betrachtungen sind hier also eher irrelevant, denke ich.

      Meine kurzfristige Meinung zu Silber und Gold… Entweder drehen die Preise nun in den nächsten Tagen, oder wir sehen tatsächlich noch die 15,- Dollar bei Silber. 12,- Dollar hingegen, wie von manchen Analysten „errechnet“, halte ich allerdings für deutlich übertrieben. Gold trifft wie schon gesagt jetzt bald auf den langfristigen Aufwärtstrend. Dieser soll wohl auch zwingend noch getestet werden… SLW bleibt erste Wahl für einen Rebound in Silber. Unter 21,- Dollar spätestens wieder einen Versuch wert.

      Driller sind immer noch sehr schwach, was mit dem gesamten Umfeld zusammenhängt. Schau Dir mal HERO gestern an 😉 Warten!

      Der Sack Zucker fällt nach der kleinen Zwischenerholung weiter – wie ich schon vermutet hatte. Mindestens bis knapp über die 13,- Dollar… denke ich!

      Renault läuft, Autobauer sind aber insgesamt eher schwach unterwegs gewesen in den letzten Wochen. Absichern

      Marine Harvest wäre für mich ein klarer Kauf wenn die Börsen noch eimal richtig durchkorrigieren. Kommt auf die Krisen-Watchlist und ich würde mich freuen wenn Du auch ein wenig mit drauf schaust. Man kann ja seine Augen nicht immer überall haben… 😉

      @Micha alias Otto Rehakles, ich würde mich wirklich freuen wenn Du die Zeit finden würdest mal zu schaun was ein einfaches Häuschen mit nettem Blick so kostet. Entweder auf dem ersten oder zweiten Finger… vielen Dank schon mal vorab!!!

      viele Grüße und bis später …einen erfolgreichen Tag!
      Lars

  41. Thomas said:

    Ne technische Anmerkung/Nachtrag: SLW hat in seinen Tiefs aufsteigende Tendenz. Würde erwarten, dass bei SLW etwa um die 21 US$ heftige Gegenreaktionen beginnen.

    Bei Silber selbst ist das ein wenig problematischer. Das befindet sich eigentlich im Abschwung: 19,30-19,20-18,80 … wir sind schon drunter … Ja, denke, dass bei Silber die Trendwende bei 18,40/18,50 eingeleitet werden könnte … wäre eigentlich jetzt … heute morgen war ja lediglich eine Reaktion auf die FED Sitzung. Aber die Chancen mit Silber? 18,50 auf 21? Das ist nicht viel mehr als 10% … Lohnt sich m.E. nicht.

  42. Thomas said:

    N’Abend Lars,

    ich denke, dass Marine Harvest schon eine gute Möglichkeit darstellt, in „Sea Food“/Ahan Thale zu investieren. Zumindest die 50% im OSLSFX gehen ja weitgehend auf die ca. 64% plus von MHG zurück. Der Kurs scheint mir i.ü. mit dem (weiter wachsenden)Gewinn von MHG im Einklang zu stehen. … Bin mir unsicher. Wie würdest Du in MHG – langfristig – investieren? Auf die Watchlist setzen und einen der vielen Rücksetzer abwarten?

    Gold/Silber, was ich denke? Vor ein paar Wochen sagte ich: Da ist der Wurm drin und verkaufte SLW. Heute morgen dachte ich: Wow, jetzt schmiert wohl Silber auch noch nach 15 US$ ab – scheint sich dann aber im Laufe des Tages dann doch wieder gefangen zu haben. Grundsätzlich: Ich denke hier überwiegen gegenwärtig eigentlich die Risiken die Chancen. Wohin soll Silber laufen, wenn es einmal dreht? 50 US$? Da sollte aber allen Anlegern bewusst sein, dass dies seinerzeit einfach eine Übertreibung war. 25 US$, am Ende dieses Jahres oder auch erst in 3 Jahren — könnte sein. Wären 30% in 1-3 Jahren … halte da Zucker für aussichtsreicher 😉

    Oder Renault, oder die Italienische Zockerbank, oder auch sogar Awilco.

    Und: Seit ich Bangladesh (DBX0KL) auf der Watchlist habe (seit Anfang September) ist das Teil schon um 8% gelaufen. Für ein ETF ist das viel. Also: Lieber (technisch überhitztes) Bangladesh als Silber, obschon – gefühlt ist da jetzt der Boden erreicht. SLW ist aber noch überteuert…

    Dann noch einen schönen Abend, auch nach Chalkidiki an König Kurt, sorry, Otto Rehakles.

    Thomas

    P.S.: Chance-Risikoverhältnis GG-SLW: Die Risiken schätze ich vergleichbar ein. Die Chance, wirklich Kohle zu machen ist bei SLW höher, wenn Gold erst mal wieder laufen sollte.

  43. Micha said:

    Abend… es stand „zu befürchten“ das sich Gold nochmal dem Tief von rund 1180 USD nähert. Ich finde es aktuell aber ganz nett, da ich durchaus bereit wäre nochmal bei GG nachzukaufen. Ich hatte die letzten Tage aber auch einige durchaus pessimistische Kommentare über die Goldentwicklung in den nächsten Monaten/Jahren gelesen. Fakt ist und bleibt aber das hier spätestens unter 1200 USD kein großartig tieferer Fall mehr droht aufgrund der durchschnittl. Förderkosten. Dann machen eben welche Pleite und wir haben ein Verknappung was den Preis treibt. Evtl. ist dieses Szenario für UN wie GG, die bilanztechnisch sehr solide aufgestellt sind nicht mal so um dann wirklich kleinere und interessante UN (wie z.B. Osisko) aufzukaufen?! Ich sehe das aktuell eigentlich recht entspannt. Meine „Vermutung“ wäre also das wir hier nochmal in den Bereich um die 1200 USD oder knapp darunter laufen, aber im Endeffekt ist das so oder so reine Spekulation. Wenn GG unter 23-24 USD fällt, werde ich wohl nochmal nachlegen.

    Btw ich habe mir als Urlaubslektüre u.a. „Technische Analyse der Finanzmärkte“ von John J. Murphy geholt. Macht bislang einen sehr guten Eindruck, kennst du das?

    VG
    Otto Rehakles

  44. Thomas said:

    Sollte erlauben, sich selbst den ETF nachzubasteln?! … Aber in Marine Harvest könnte ich mich „verlieben“.

  45. Thomas said:

    Northern Offshore wird in einem ETF wohl auch nichts rausreißen 🙂

    Seafood, Aquakultur etc.:
    a) Siehe OSLSFX –> http://www.oslobors.no/ob_eng/markedsaktivitet/stockIndexOverview?newt__ticker=OSLSFX Hier ist Marine Harvest das am marktkapitalisierteste Unternehemen
    b) Es gibt/gab einen „Global X Fishing Industry ETF (FISN)“. Keine Ahnung, wie man an den rankommt, wenn es ihn noch gibt.

    Versuch mal den Link: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDMQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.globalxfunds.com%2Fresources%2FFISN_fact_sheet.pdf&ei=xLoaVNyxGMitO7aggMgN&usg=AFQjCNEn2oxeBlmV8av1-vcjxrt39STjJA&sig2=AjupyY0E4XizATXYN1EUrg&bvm=bv.75097201,d.ZWU

    Die 10 Top Holdings waren 2011:

    Cermaq ASA 10.75%
    Marine Harvest 10.65%
    Toyo Suisan Kaisha Ltd 9.78%
    Cia Pesquera Camanchaca SA 8.45%
    Dongwon Industries Co Ltd 4.92%
    Morpol ASA 4.83%
    Pescanova SA 4.79%
    Maruha Nichiro Holdings Inc. 4.77%
    Leroey Seafood Group ASA 4.72%
    Austevoll Seafood ASA 4.69%

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      ich sichte gerade Dein Geschriebenes…vielen Dank für die Anregungen. Muss mich da aber erst einmal einlesen. Aber der Seafood Index mit 50% Zuwachs im letzten Jahr sieht klasse aus. Habe aber auch noch nicht rausgefunden wie man den handeln kann!?

      Vorab mal so unter uns Goldanlegern 🙂 sieht übel aus im Moment, auch bei Silber, aber genau da könnten nun bald auch wieder die Chance liegen. Ich will noch nicht so recht an einen Absturz glauben sondern viel mehr an einen finalen Panik-Ausverkauf, der gerade läuft. Was denkst Du? Gold erreicht nun bald den langfristigen Aufwärtstrend wieder… Nur noch ein paar Dollar.

      Gruß, Lars

  46. Thomas said:

    Na – geht doch. Awilco back to 120 NOK (Oslo Børs) 🙂

    Was halten die Damen und Herren Analysten von 2 weiteren „norwegischen“ Werten:

    http://www.northernoffshorelimited.com/ … hat im Gegensatz zu Awilco nicht 2 sondern 4 Bohrinseln, sieht mir aber an sonsten wie eine nette Dividendenkuh aus. KGV um die 5, Dividendenrendite um die 10%, Buchwert unter 1 …

    Mein Liebling – ernste Meinungen sehr erwünscht, bin sehr am langfristigen Einstieg interessiert, keine Ölbohrer sonder Lachsölfarmer:

    http://www.marineharvest.com/

    Da hat man schon beim Besuch der Homepage Lust zuzugreifen…

    Meinungen zu Marine Harvest?

    • Lars said:

      Sehr spannendes Thema Thomas! Ich habe mich erst kürzlich damit beschäftigt und halte den gesamten Fischversorgungs-Sektor unter langfristigen Gesichtspunkten für hochinteressant. Immer mehr Mäuler zu stopfen und immer weniger Wildfang. Somit werden Fischprodukte aus Aquakultur über kurz oder lang unseren Speisezettel verstärkt zieren. Wie immer wäre hier eine Art Branchen ETF interessant, obwohl die Kursentwicklung in NOK ja nun deutlich anders war als in USD. Währungsturbulenzen sind hier also einzuplanen.

      Zu Northern Offshore muss ich mich erst einmal etwas einlesen..der Chart sieht aus wie die anderen auch 🙂

      VG, Lars

  47. Thomas said:

    Moin Lars,

    bin soeben in Afrika (DBX0HX) eingestiegen. Scheint mir nur eine kurzfristige Schwäche zu sein.

    Renault ist ja auch in Afrika :-). Bin auch da eingestiegen. Wollte eigentlich erst die FED Sitzung abwarten, der Markt scheint aber schon eine Meinung von deren Ergebenisse zu haben. Renault finde ich fundamental ok und habe keine Probleme mit dem Einstieg (evtl. mit dem Ausstieg 😉 ).

    Japanische Small-Caps: Habe mir den hier herausgesucht: A0Q1YX. Ist im Augenblick nur unter Beobachtung, könnte aber auch für Dich interessant sein?!

    Und da wir schon bei ETFs sind: DBX0KL, Bangladesh — da geht zur Zeit die Post ab…

    Einen erfolgreichen Handeslag und VG

    Thomas

  48. Thomas said:

    Mit welchem Kursziel bei Renault einsteigen? 70, ca. 20%?

    Gruß

    Thomas

    • Lars said:

      Moin Thomas,

      ja so in dieser Richtung war der Trade geplant. Kann allerdings etwas dauern, sprich Ziel bis Jahresende.

      Gruß

      Lars

  49. Thomas said:

    Bei 57,50 denke ich mal über einen Einstieg bei Renault nach – denke aber insgesamt, dass sich die Börsen gegenwärtig einfach im Abwärtstrend befinden. Man sollte vielleicht einfach Oktober abwarten und derzeit die Füße still halten.

    Gruß

    Thomas

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      und vielen Dank! Ich schau mir das jetzt mal intensiv an und werde mir den Sektor auf die Watchlist packen. habe mir inzwischen eine Russland-Sanktionen-Watchlist angelegt und beobachte weiter. Wir hatten doch mal über Renault gesprochen… Wenn die Börsen nun nicht nach unten rauschen, könnte genau hier ein interessanter Einstiegspunkt sein. 😉 Mit engem Stoppunter dem letzten Tief vielleicht einen versuch wert…

      Gruß, Lars

    • Lars said:

      Guten Morgen Micha und Thomas,

      …und einen guten Start in eine voraussichtlich sehr turbulente Woche! Zu den Drillern gibt es im Moment nicht allzu viel zu sagen, ausser das die Verluste am Freitag durch die Ankündigung der Sanktionen doch recht ordentlich waren. Die Dynamik des Kursverfalls war erschreckend und panikartig. So gesehen besteht natürlich auch immer die Möglichkeit dass eine solche „Übertreibung“ bald wieder korrigiert wird. Aber es besteht nun auch die Möglichkeit dass sich der Abschlag zuvor noch einmal beschleunigt und ich würde hier erst einmal die Füsse still halten. Zu gegebener Zeit sind dann nahezu alle Aktien des Sektors wieder sehr interessant. Ergänzend ist hier vielleicht noch ESV zu nennen…

      Somit meine Frage an Dich/Euch…gibt es eigentlich ein Körbchen dass diese Werte, bzw. den Sektor abbildet und wenn ja, möglichst nur diesen Sektor. Ist da etwas bekannt?

      viele Grüße, Lars

  50. Thomas said:

    „vermutlich waschen die dort … “ Eventuell kleinere Brötchen 🙂 Waschbären.

    Hatte nicht wirklich erwartet, dass es noch Wesentlich unter 120 NOK geht. Konnte halt nicht still sitzen… Habe dadurch etwa 5% eingebüßt. Mir sieht es aber danach aus, als solle jetzt so bei 112 NOK Ruhe an der Osloer Börse eintreten. Mein stop-loss liegt so etwa bei 105 NOK. Ich kann Dir ja Bescheid geben, wann Du von mir die Aktien abkaufen kannst 🙂

    Ein Net Profit von 25,9 Mio US$ in Q2 bei 30 Mio Aktien und dem Aktienpreis von 18 US$ … ist ja eigentlich ganz ordentlich – Wenn der Buchhalter kein … ist :-). Die Dividende müsste aber eigentlich etwas eingekürzt werden, 1,15 US$ pro Quartal ist nicht das, was pro Aktie reinkommt.

    Die Verschuldung nimmt zu – vermutlich die Schulden bei der Deutschen Bank?!

  51. Thomas said:

    Ich befürchte, das Thai ist etwas unverständlich. หุ้น = Hun = Aktie, kenne ich, aber „อาร์เน Wilhelmsen“, Arne Wilhelmsen, wohl der selbe Übersetzungsfehler wie in Deutsch. „Gjert บริษัท“ – Borisat/Company ist eventuell ein Begriff, den Du aus Thailand kennst?!

    Die Investmentcompany heißt aber nicht Gjert 😉

    Anyhow: „Wunschanalyse: Awilco Drilling, AWLCF.“ Für Drilling ist AWLCF das falsche Tickersymbol, AWLCF = „Awilco AS“, Awilco Drilling ist demnach 0AI.

    Und wenn man sich die Aktionärsstruktur (von Drilling) näher ansieht, http://www.awilcodrilling.com/6667-Shareholders, wird die Meldung in Norwegisch (nicht die in Thai oder Deutsch ‚über-googelte‘) verständlicher.

    „AWILCO DRILLING AS 14 633 100 48,73“

    Ich denke nicht, dass Drilling am 1. August sich zu 48,73% selbst gehörte sondern einer anderen Tochter von Awilhelmsen, nämlich Awilco Invest AS (VW gehört auch nicht Porsche holding 😉

    Bei der Aktionärsstruktur — DB, Goldman Sachs etc. und nur 11% free flow…

    „1.634.162 aksjer i Awilco Drilling til 120 kroner per aksje.“ Nunja, das sind 5-6% insgesamt, die erst einmal am Markt verdaut werden müssen, war aber offensichtlich kein free flow.

    Gute Einstiegsgelegenheit? 120 NOK als stop loss? 😉

    • Lars said:

      @Thomas,

      ich habe mir erlaubt Deinen letzten Kommentar um zwei Worte zu kürzen 😉 Ich hoffe das ist in Ordnung, weil das ja ansonsten vielleicht Ärger geben könnte und wir wollen uns doch auf das Wesentliche konzentrieren! Ich finde Awilco eigentlich sehr interessant, gerade wegen der zu erwartenden Dividende, die zugegeben aussergewöhnlich hoch ist. ich suche aber genau wie Du immer noch nach dem Haken an der Geschichte…

      Gruß, Lars

  52. Thomas said:

    Wie wär’s damit als link: https://translate.google.de/

    „Arne og Gjert Wilhelmsens investeringsselskap Awilhelmsen melder i dag at de har solgt 1.634.162 aksjer i Awilco Drilling til 120 kroner per aksje.“

    „Arne Wilhelmsen und Gjert Investmentgesellschaft Awilhelmsen gab heute bekannt, dass es 1.634.162 Aktien in Awilco Bohren für NOK 120 je Aktie verkauft.“

    „อาร์เน Wilhelmsen และ Gjert บริษัท การลงทุน Awilhelmsen ประกาศในวันนี้ว่าจะมีการขายหุ้นใน บริษัท 1634162 Awilco เจาะสำหรับ NOK 120 ต่อหุ้น“ 🙂 🙂 🙂

    • Lars said:

      Vielen Dank für die Übersetzung Thomas, Diese eine Satz erklärt wohl dann auch den jüngsten Kursverlauf 😉 Und meine thailändischen Leser haben das jetzt auch verstanden…

    • Lars said:

      Den zweiten Link lasse ich mal weg Thomas…das kann ja keiner lesen 😉

  53. Thomas said:

    Moin Lars, denke, das hat nichts mit Umsätzen zu tun, wird ja in London, Oslo (+/- New York) gehandelt.

    Des sagt der Buchhalter: http://www.awilcodrilling.com/document-file10942

    Und des sind die Dividenden:

    Q2 2014 1.15 TBC 19 August 2014 19 September 2014
    Q1 2014 1.15 6.8908 19 May 2014 20 June 2014
    Q4 2013 1.10 6.5021 4 March 2014 20 March 2014
    Q3 2013 1.10 6.7353 20 November 2013 20 December 2013
    Q2 2013 1.00 5.9160 21 August 2013 20 September 2013
    Q1 2013 1.00 5.7610 24 may 2013 20 June 2013

    (http://www.awilcodrilling.com/38581-Dividend-information)

    Ja, bei 20 US$/120-130 NOK ist erst mal ne Haltelinie. Könnte mal da in kleinen Summen einsteigen. Spiele derzeit so was mit.

    Am Rande: Sehr interessant sieht derzeit Chile [DBX0HW] aus. Könnte nach oben ausbrechen.

  54. Thomas said:

    Ich hätt’da gern mal ein Problem:

    Wunschanalyse: Awilco Drilling, AWLCF.

    Ab wann lohnt sich denn hier der Einstieg? 13,70-13,80 EUR?

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