Wunschanalyse Nanogate AG


Firmenlogo Nanogate AG

Die heutige sharewise Wunschanalyse beschäftigt sich mit der Aktie des deutschen Nanotechnologieunternehmens Nanogate AG. Generell muss man derzeit konstatieren, dass der Nanotechnologiesektor an der Börse derzeit alles andere als gefragt zu sein scheint, wie nicht nur die Kursentwicklung zahlreicher Nanotechnologieaktien, sondern auch der Blick auf das Sentimentbild der Nanogate AG zeigt. Doch dazu später mehr, schauen wir uns erst einmal an, was die Nanogate AG eigentlich so macht!

 

1.) Fundamentale Analyse

Nanogate AG – Unternehmensprofil

Das deutsche Nanotechnologieunternehmen Nanogate AG mit Sitz in Quierschied-Göttelborn ist in erster Linie auf dem Gebiet der chemischen Nanotechnologie tätig. Dabei entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen, das einst als Spin-Off des Leibnitz-Institut für Neue Materialien als Nanogate GmbH entstand und heute bereits mehr als 200 Mitarbeiter beschäftigt, spezielle Systemlösungen zur Ausstattung von Produkten mit bestimmten funktionalen Eigenschaften auf der Basis von nanostrukturierten Materialien. So ist die Gesellschaft in erster Linie auf die Oberflächenveredelung spezialisiert und schafft durch die „Programmierung“ von Materialien und Werkstoffen neue Funktionen. Das operative Geschäft unterteilt die Gesellschaft dabei in die beiden Geschäftsbereiche Advanced Applications und Multifunctional Surfaces. Dabei umfasst der Geschäftsbereich Advanced Applications komplexe Anwendungen und Systeme für hoch spezialisierte Märkte wie nanostrukturierte Optiken für die Displayindustrie oder nanostrukturierte Oberflächen im Bereich Sicherheitstechnik, wohingegen sich der Geschäftsbereich Multifunctional Surfaces in erster Linie mit der Veredelung von Produkten durch Oberflächenfunktionalisierung zur Entwicklung neuer Eigenschaften beschäftigt.

Im Bereich der Nanoformulierung liefert das auf nanotechnologische Beschichtungen spezialisierte Unternehmen zudem Lösungen zum Barriereschutz (Korrosionsschutz, UV-Schutz), für tribologische Eigenschaften (Verhinderung von Abrieb und Verbesserung von Gleiteigenschaften), für die Veränderung der Oberflächenenergie (Wasser und Schmutz abweisend, Anti-Beschlag) sowie für sonstige Funktionen (elektrische Leitfähigkeit, optische Lichtlenksysteme, antibakterielle Eigenschaften).

 

Nanogate AG – Entwicklung des Unternehmens seit dem Börsengang im Jahr 2006 bis heute

Im September 2006 beschloss das Unternehmen seinen Börsengang. Damals betrug das Grundkapital 1,5 Mio. Euro. Im Rahmen des IPO (Initial Public Offering) bot die Gesellschaft 603.000 Stückaktien im Nennwert von einem Euro je Aktie der breiten Öffentlichkeit zur Zeichnung an. Davon stammten 400.000 Aktien aus einer am 16. Juni 2006 beschlossenen Kapitalerhöhung um 125.000 Aktien aus dem Eigentum eines Altaktionärs. Weitere 78.000 Aktien aus dem Bestand von Altaktionären standen zudem im Hinblick auf eine evtl. Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) zur Verfügung. Die Bookbuildingspanne lag damals zwischen 28,00 Euro und 32,00 Euro je Aktie und die Zeichnungsfrist lief vom 12. Oktober 2006 bis 16. Oktober 2006, so dass die Erstnotiz der Aktien im Entry Standard (Freiverkehr) der Frankfurter Wertpapierbörse am 18. Oktober 2006 erfolgen konnte. Der Emissionspreis lag letzten Endes am oberen Ende der Bookbuildingspanne bei 32,00 Euro und der erste Kurs der Aktie schließlich leicht über dem Emissionspreis bei 32,30 Euro. Mit dem Erlös aus dem damaligen Börsengang wollte die Gesellschaft eigenen Angaben zufolge in erster Linie das weitere Wachstum finanzieren.

Das von CEO Ralf Zastrau sowie dem weiteren Vorstandsmitglied Michael Jung geführte Unternehmen verfügt mit der 2004 gegründeten Nanogate Industrial Solutions GmbH sowie der 2008 gegründeten FNP GmbH mittlerweile über zwei 100%ige Tochtergesellschaften. Darüber hinaus hält die Gesellschaft mittlerweile weitere Mehrheitsbeteiligungen an anderen Technologieunternehmen wie z.B. der Holmenkol AG (seit 2008) oder der GfO Gesellschaft für Oberflächentechnik mbH, Schwäbisch Gmünd (seit 2010). Zudem ist das Unternehmen seit dem Jahr 2009 an der sarastro GmbH aus Göttelborn beteiligt. Erst vor wenigen Monaten, im April 2011, erreichte die Gesellschaft zudem die vollständige Übernahme des niederländischen Nanotechnologieunternehmens Eurogard B.V. zu einem Übernahmepreis in Höhe von rund 10 Mio. Euro. Die niederländische Eurogard B.V. ist dabei ein Unternehmen, das eine führende Rolle im Spezialmarkt für die Veredelung von transparenten Kunststoffoberflächen sowie im Bereich der Zwei-Komponenten-Beschichtung spielt. Auch dank strategischer Kooperationen mit Dow Corning, der GEA Group AG sowie mit dem Schweizer Brandschutztechnik-Spezialisten Kapyfract gilt die Nanogate AG heute als europäischer Marktführer im Bereich nanotechnologischer Oberflächenbeschichtungen und ist somit aus unserer Sicht ein „Hidden Champion“ im zukunftsträchtigen Nanotechnologiesektor.

 

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Nanogate AG – Umsatz- und Gewinnentwicklung der Geschäftsjahre 2010 bis 2013e

Im Geschäftsjahr 2010 übertraf die Nanogate AG alle hochgesteckten Erwartungen der Analysten und erzielte letzten Endes Umsatzerlöse in Höhe von knapp 21 Mio. Euro, was nahezu einer Umsatzverdopplung entsprach. Zudem erzielte das Unternehmen bei einem nahezu ausgeglichenes EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Zwar war der operative Cashflow mit -0,8 Mio. Euro noch negativ, hier zeichnete sich jedoch im zweiten Halbjahr mit einem positiven Cashflow in Höhe von +0,3 Mio. Euro bereits eine Trendwende ab. Zuletzt liefen dabei insbesondere die Geschäfte in der Zielbranche Automobil/Maschinenbau sehr gut, was sich angesichts des Booms in diesen für die deutsche Exportwirtschaft wichtigen Branchen auch in 2011 weiter fortsetzen sollte und wie die zuletzt vorgelegten Geschäftszahlen beweisen auch fortgesetzt hat.

So gelang es der Gesellschaft im ersten Halbjahr 2011 bereits, ihren Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um mehr als +190% auf letzten Endes 16,6 Mio. Euro zu steigern. Selbst das (in erster Linie natürlich um Akquisitionen) bereinigte operative Wachstum war dabei mit +48% absolut überzeugend, zumal es der Nanogate AG darüber hinaus gelang im operativen Geschäft in die Gewinnzone zurückzukehren. So verbesserte sich das EBIT von -1,7 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf nunmehr knapp +0,5 Mio. Euro. Auch das bereinigte EBIT verbesserte sich von zuletzt -1,0 Mio. Euro auf nunmehr +0,7 Mio. Euro.

Angesichts dieser sehr positiven Entwicklungen halten wir die bisherige Geschäftsprognosen des Unternehmens für zu konservativ. Wollte CEO Ralf Zastrau bisher im laufenden Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz in Höhe von mehr als 30 Mio. Euro bei einer EBITDA-Marge von 10% erzielen, so erwarten wir für das Geschäftsjahr 2011e mittlerweile einen Umsatz in Höhe von mindestens 40 Mio. Euro bei einer EBITDA-Marge von 10% bis 12%. Bereits für das kommende Geschäftsjahr 2012e trauen wir dem Unternehmen dann zu, sein ursprünglich mittelfristig geplantes Umsatzvolumen in Höhe von 50 Mio. Euro nicht nur zu erreichen, sondern sogar deutlich zu übertreffen. Allerdings dürfte es dabei aufgrund des zunehmend anspruchsvolleren gesamtwirtschaftlichen Umfeldes sowie weiterhin notwendiger Investitionen sehr schwer werden, die ebenfalls mittelfristig geplante EBITDA-Marge von 20% zu realisieren. Wir wären hier daher in 2012e schon mit einer EBITDA-Marge von 15% bis 18% sehr zufrieden, lassen uns jedoch gerne positiv überraschen. Im Geschäftsjahr 2013e rechnen wir dann mit Umsatzerlösen in Höhe von 80 Mio. Euro bei einer EBITDA-Marge von mindestens 20%.

 

Nanogate AG – fundamentale Analyse ergibt Verdopplungspotenzial

Aktuell neigt sich das Jahr 2011 langsam dem Ende entgegen, so dass wir zur Ermittlung des derzeit fairen Börsenwertes unsere Umsatz- und Gewinnprognosen für 2012e bzw. sogar 2013e heranziehen müssen. Auf Basis unserer 2012er Umsatz- und Gewinnschätzungen wird die Aktie der Nanogate AG derzeit mit einem KUV von ca. 0,66 sowie einem KGV von 22 bewertet. Für das Geschäftsjahr 2013 sinkt diese Bewertung dann nochmals auf ein KUV von ca. 0,5 bei einem KGV von unter 10. Wenngleich sich danach das weitere Wachstum, alleine schon aufgrund der erreichten Größe (Basiseffekt) deutlich abschwächen dürfte, so halten wir die Aktie derzeit für alles andere als zu hoch bewertet. Ein Unternehmen, dem wir mittel- bis langfristig Wachstumsraten von mindestens +10% bis +20% beim Umsatz sowie mindestens +20% beim operativen Gewinn zutrauen, würden wir nämlich eher eine Bewertung mit einem KUV von 1 sowie einem KGV von 20 zugestehen.

Damit erscheint uns die Aktie derzeit zumindest fair bewertet zu sein. Es bietet auf Sicht eines Jahres jedoch – und zwar sowohl auf Basis unserer Umsatz- als auch unserer Gewinnschätzungen – durchaus Verdopplungspotenzial. Aus fundamentaler Sicht lehnen wir uns daher heute ausnahmsweise mal weit aus dem Fenster und vergeben für die Aktie des Nanotechnologieunternehmens Nanogate AG die Empfehlung STRONG BUY mit einem Kursziel (auf Sicht von 12 Monaten) in Höhe von 35,00 Euro.

 

2.) Charttechnische Analyse

Die charttechnische Analyse wird in Zusammenarbeit mit den Chartexperten von LRT-Finanzresearch.de erstellt.

Zum Vergrößern bitte einfach auf den entsprechenden Chart klicken!

Tageschart Nanogate AG (WKN: A0J KHC) vs. DAX

Beim Vergleich von Aktie und Markt (hilfsweise anhand des DAX) über den Zeitraum von über einem Jahr fällt sofort auf, dass die Aktie der Nanogate AG sich extrem wenig bewegt hat. Die Aktie lief primär in einem engen Band von ca. 14,00 Euro bis ca. 20,00 Euro hin und her. Im Zeitraum von Juni 2010 bis Ende April 2011 bewegte sich der Wert sogar in einem noch engeren Bereich von ca. 15,00 Euro bis ca. 17,00 Euro. Insgesamt weist der Wert keine nennenswerte Dynamik auf und bewegt sich nur zeitweise mit dem Markt, wenn es zu Bewegungen kommt, passieren diese meist binnen weniger Tage und danach geht die Aktie wieder in eine weitere Phase der Konsolidierung über. Des Weiteren hat die Aktie der Nanogate AG nur wenig Handelsvolumen und ist somit riskanter und anfälliger für extreme Bewegungen.

Dem DAX hat es in den vergangenen zwölf Monaten wahrlich nicht an Bewegung gefehlt, die Aktie der Nanogate AG hingegen ließ sich hiervon aber nicht mitreißen.

 

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Wochenchart Nanogate AG (WKN: A0J KHC) vs. DAX

Auf dem Wochenchart sieht man deutlich, dass seit Ende 2009 kaum noch Bewegung in dem Wert ist. Die Aktie läuft primär seitwärts in dem eingezeichneten Band. Während der DAX im Vergleich die Verluste der Finanzkrise zwischenzeitlich wieder ausgeglichen hatte, bewegte sich die Nanogate-Aktie kaum.

Wenngleich dem Wert Dynamik fehlt und er auch auf Wochenchartbasis schwächer als der Markt ist, ist er dennoch insgesamt gesehen stabil.

 

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Monatschart Nanogate AG (WKN: A0J KHC) vs. DAX

Der Monatschart bestätigt den Gesamteindruck von dieser Aktie, sie lief bis zur Finanzkrise ähnlich zum Markt, konnte dann aber nicht mehr von der Erholung profitieren und konsolidiert seither.

 

Fazit & Ausblick

Nachdem sich die Aktie kaum bewegt, kann charttechnisch nicht viel zu ihr gesagt werden. Sie konnte nicht an der Aufwärtsbewegung des DAX teilhaben und insgesamt scheint der Wert wenig Beachtung (sehr geringes Volumen) zu finden. Dieses geringe Handelsvolumen macht den Wert tendenziell riskant.

 

 

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3.) Sentimenttechnische Analyse

Kommen wir damit nun noch zu unserer Sentimentanalyse anhand der Empfehlungen zu der Aktie in unserer sharewise Datenbank. Diese fällt dabei heute eher bescheiden aus, denn leider gibt es derzeit ja nur eine einzige aktive Empfehlung. Dabei handelt es sich um eine Kaufempfehlung (BUY) durch unser sharewise Mitglied „Maxi-Scalibusa“ mit einem Kursziel in Höhe von 26,00 Euro. Professionelle Analysten „covern“ den Wert derzeit gar nicht mehr, was bei einem solchen Smallcap mit einer Marktkapitalisierung von nur ca. 42 Mio. Euro jedoch auch nicht sonderlich verwundert.

Doch wie ist dieses Desinteresse an der ja eigentlich sehr zukunftsträchtigen Nanotechnologiebranche im allgemeinen sowie dem deutschen Vorzeigeunternehmen aus dieser Branche im speziellen denn jetzt zu beurteilen? Nun, schaut man sich die Kursentwicklung der Aktie zuletzt an, so stellt man fest, dass sich die Aktie bis zum Crash Anfang August sehr gut entwickeln konnte und teilweise zu Kursen über 20,00 Euro gehandelt wurde. Im Zuge des Börsencrashs wurde die Aktie dann wie viele andere Aktien auch kurzfristig regelrecht ausverkauft und drehte erst im Bereich ihres Jahrestiefs im Bereich 12,50 Euro wieder nach oben.

So schnell die Aktie zuvor abgestürzt war, so schnell konnte sie sich dann jedoch auch wieder erholen und notiert somit derzeit zwischen 17,00 Euro und 17,50 Euro und damit nur noch ca. -10% bis -15% unter ihrem Jahreshoch. Bis auf den kurzen „Sell Off“ aufgrund des Börsencrashs war die Kursentwicklung zuletzt also durchaus positiv (viele Bluechips aus dem DAX notieren deutlich mehr als -10% bis -15% unter ihrem Jahreshoch). Dennoch wurde und wird die Aktie derzeit sowohl von den professionellen Analysten als auch von den privaten Kleinanlegern weitestgehend ignoriert, wie der Blick in die sharewise Datenbank mit nur einer einzigen aktiven Kaufempfehlung beweist. Insofern passen hier die „Ignoranz“ der Marktteilnehmer mit der eigentlich positiven Kursentwicklung der Aktie nicht so recht zusammen, was wir alles in allem sehr positiv bewerten. Die Aktie muss wohl erst noch vom Markt (wieder)entdeckt werden.

 

4.) Zusammenfassung

Fundamental betrachtet verfügt die Aktie der Nanogate AG unseres Erachtens auf Sicht eines Jahres über Verdopplungspotenzial. Die charttechnische Analyse unseres Partners LRT-Finanzresearch.de ergab, dass die Aktie in den letzten Jahren eher ein „Marketperformer“ oder gar ein „Underperformer“ war, was sich jedoch mit dem zunehmenden Desinteresse an der einstig als absolute Zukunftsbranche gefeierten Nanotechnologiebranche allgemein und somit dem zunehmenden Desinteresse an der Aktie der Nanogate AG speziell erklären lässt. Wie groß das Desinteresse mittlerweile geworden ist, haben wir ja anhand der Sentimentanalyse problemlos nachweisen können.

Doch die Kursentwicklung der Aktie zuletzt war durchaus überzeugend, zumal sich die Aktie insbesondere nach dem Crash an den Aktienmärkten seit Anfang August schnell wieder erholen konnte. Zudem sollte man Aktien immer dann kaufen, wenn sich (fast) niemand mehr für sie interessiert und dies ist ganz offensichtlich bei der Aktie der Nanogate AG derzeit der Fall.

Alles in allem stellt die Aktie des deutschen Nanotechnologieunternehmens Nanogate AG aus unserer Sicht ein sehr gutes antizyklisches Investment dar, das aus fundamentaler Sicht auf Sicht eines Jahres durchaus Verdopplungspotenzial besitzt. Ohne jetzt jede einzelne deutsche Nanotechnologieaktie bis ins Detail analysiert zu haben, glauben wir sogar, dass die Aktie der Nanogate AG derzeit das beste Investment in der Nanotechnologiebranche in Deutschland darstellt. Somit vergeben wir für die Aktie auch insgesamt die Empfehlung STRONG BUY und sehen das Kursziel auf Sicht eines Jahres bei 35,00 Euro. Angesichts einer Marktkapitalisierung von derzeit „nur“ etwas mehr als 40 Mio. Euro eignet sich die Aktie jedoch nur für sehr spekulativ ausgerichtete Anleger. Einen Stoppkurs sollten diese daher auch durchaus etwas großzügiger wählen und somit im Bereich 12,50 Euro platzieren, konkret empfehlen wir einen Stoppkurs bei 12,18 Euro.

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