Wieder Unruhe in Clintons Wahkampfbüro

Bereits im Februar hatten die Wahlkampfchefin Clintons, Patti Solis Doyle, sowie ihr Stellvertreter Mike Henry das Handtuch geworfen. Dies hing mit dem unerwartet schwachen Abschneiden bei den Vorwahlen am Super-Dienstag am 5. Februar zusammen. Clinton und ihr Team waren zum Jahresbeginn davon ausgegangen, den schwarzen Konkurrenten Barack Obama rasch schlagen zu können.

Nun wirft Hillary Clintons Wahlkampfstratege Mark Penn das Handtuch! Die Senatorin liegt laut einer Umfrage von vergangener Woche in der Wählergunst hinter ihrem innerparteilichen Rivalen Barack Obama zurück. In der Erhebung kommt Obama auf 46 Prozent vor Clinton mit 43 Prozent. In zwei Wochen finden wichtige Vorwahlen in Pennsylvania statt. Die Abstimmung wird als die wahrscheinlich letzte Chance von Clinton gesehen, zu ihrem parteiinternen Rivalen Barack Obama Boden gut zu machen.

Hintergrund des Rücktritts ist ein Treffen von Penn mit der kolumbianische Botschafterin, bei dem es um die Chancen eines Freihandelsabkommens ging. Clinton hat sich im Wahlkampf wiederholt gegen ein solches Abkommen ausgesprochen. Penn leitet dagegen eine private Lobbyfirma, die im Auftrag der kolumbianischen Regierung für Unterstützung eines Abkommens in Washington werben soll. Also man kann davon ausgehen das es hier bei Mark Penn alleine um wirtschaftliche Interessen geht. Er mußte sich wohl für eine Seite entscheiden, und das dürfte die für ihn weitaus lukrativere gewesen sein. Mark Penn wolle aber weiterhin beratend für die Präsidentschaftskandidatin tätig sein..

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