Welchen Aktien trauen die Top 100 Mitglieder die beste Rendite zu?

Sehr geehrte Damen und Herren,

aktuell verfügen wir über mehr als 85.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die sich auf unserer Plattform messen lassen. Wir sind überzeugt, dass die Börse zu Übertreibungen nach oben oder auch nach unten neigt. Dabei gibt es natürlich gute und schlechte Investoren.

Genau aus diesem Grund überprüfen wir, welche Aktientipps auf Sharewise auch tatsächlich eintreffen. Bei jeder Aktienempfehlung müssen Sie bei uns angeben, ob Sie eine Aktie kaufen oder verkaufen würden, verbunden mit einem konkreten Kursziel. Wir überprüfen dann, was anschließend mit dem Aktienkurs passiert. Diejenigen Tippgeber, die den EuroStoxx 600 nachhaltig schlagen (dabei werden nur Aktien mit mindestens 500.000€ täglichem durchschnittlichen Handelsvolumen berücksichtigt), werden bei uns ganz oben in der Rangliste geführt. Es zählt also einzig und allein die Outperformance zum EuroStoxx 600.

Auf Sharewise kommt keiner in der Rangliste nach oben, der mit einem Aktientipp Glück gehabt hat. Mindestens 10 abgegebene Empfehlungen sowie mindestens eine neue Empfehlung pro Monat gewährleisten, dass Sie sich auf die Outperformance unserer Top 100 Mitglieder verlassen können.

Dieser Ansatz schützt nachhaltig davor, die falschen Aktien zu kaufen. Beteiligen Sie sich einfach aktiv bei uns und geben Sie Ihre Empfehlungen ab!

Nun werten wir von Sharewise aus, welche Aktien aktuell von den Top 100 Mitglieder zum Kauf empfohlen werden. Einen Teil dieser Auswertungen stellen wir regelmäßig kostenlos allen Mitgliedern zur Verfügung, indem wir Ihnen die ersten drei Aktien aus dieser Liste zeigen.

Beginnen möchten wir heute wie immer mit einem aktuellen Marktüberblick. Anschließend gehen wir detailliert auf die drei Aktien ein, die aktuell von unseren Top 100 Mitgliedern am häufigsten zum Kauf empfohlen werden. Am Ende betrachten wir dann noch die auffälligsten Insiderkäufe und -verkäufe der letzten zwei Wochen.

Marktüberblick

Es hat etwas gedauert, aber der DAX hat es letztendlich doch geschafft. Mit Bruch der Marke von 7.200/7.250 Punkten hat der Index den letzten hartnäckigen Widerstand vor seinem Allzeithoch herausgenommen. Zwar lauern auf dem Weg dorthin noch zwei kleinere Widerstände im Bereich 7.500/7.600 sowie 8.000 Punkten, aber grundsätzlich ist der Weg nach oben nun frei. Insofern verwundert es nicht, dass der DAX derzeit fast täglich und aller schlechten Nachrichten zum Trotz (Unruhen im Nahen Osten, zuletzt speziell Ägypten sowie Leitzinserhöhung in China) immer weiter zulegen kann. Warten Sie daher derzeit nicht mehr unbedingt auf Rücksetzer, denn auch wenn der DAX kurzfristig etwas überkauft ist und es jederzeit auch mal ein oder zwei schlechtere Börsentage geben kann, so dürfte grundsätzlich die Kursrally dynamisch weitergehen.

Denn der DAX ist jetzt nicht mehr allein. Er erhält neuerdings nicht nur Unterstützung von den ebenfalls charttechnisch ausgebrochenen US-Indizes (Dow Jones, NASDAQ), sondern sogar vom europäischen Auswahlindex EuroStoxx50. Denn dieser ist zuletzt ebenfalls charttechnisch nach oben ausgebrochen und dürfte daher nun seinen Weg nach oben gehen. Zudem konnte man zuletzt beobachten, dass Investoren sowohl aus Staatsanleihen als auch aus den Emerging Markets Geld abzogen und dies wieder in den westlichen Industrienationen investierten. Ferner denkt die US-Notenbank Federal Reserve (FED) zur Zeit, trotz der zuletzt klar zu sehenden Stabilisierung auf dem Arbeitsmarkt, wohl noch nicht wirklich über Zinserhöhungen nach, so dass die Märkte weiterhin mit billigem Geld geflutet werden. Dieses Spiel von US-Notenbankchef Ben S. Bernanke ist mittel- bis langfristig gesehen natürlich ein Vabanquespiel, denn langsam aber sicher kommen Inflationsgefahren auf. Aber noch kann oder will Bernanke diese nicht sehen und hält stur Kurs in Sachen lockere Geldpolitik. Daher gilt: Don’t fight the FED!! Bleiben Sie in Aktien engagiert und erhöhen Sie an schwachen Tagen eher noch ihre Aktienquote. Es wird die Zeit kommen, wo Sie dann auch mal Gewinne realisieren sollten, aber noch ist es dafür definitiv zu früh.

Kommen wir damit noch kurz zu unserem Sharewise Börsenbrief Musterdepot. Dieses notiert aktuell bei +24,14% (seit Start am 1. Juni 2010) und damit nur noch einen Tick unter seinem Allzeithoch. Leider wurden wir kürzlich in einer Korrekturphase bei den Aktien der Aixtron SE sowie der TUI AG etwas unglücklich ausgestoppt. Zwar hatten wir bei beiden Aktien ohnehin Gewinnmitnahmen geplant, aber eigentlich wollten wir Aixtron SE zu Kursen zwischen 30,00 Euro und 32,00 Euro sowie TUI über 10,00 Euro verkaufen. Nun haben wir etwas weniger für die Aktien bekommen als gedacht, aber nichtsdestotrotz sind +34,58% mit Aixtron SE sowie +22,23% mit TUI ein durchaus „nettes“ Ergebnis. Neu aufgenommen wurde dafür zuletzt die Aktie der E.ON AG, die wir ja schon vor einigen Monaten im Sharewise Börsenbrief ausführlich besprochen hatten. Ergebnis damals: kurzfristig dürfte die Aktie den DAX eher underperformen, mittel- bis langfristig sollte man alleine schon aufgrund der hohen Dividendenrendite zugreifen. Dies haben wir nun getan, auch um unser Sharewise Börsenbrief Musterdepot ein wenig defensiver aufzustellen.

Getrieben wurde das Sharewise Musterdepot hingegen zuletzt von den Aktien der Allianz SE, der finnischen Nokia Corp. sowie von Klöckner + Co SE. Allianz SE hat nun unser erstes Kursziel von 110,00 Euro, das wir im Rahmen der Sharewise Börsenbrief Analyse genannt hatten, fast erreicht. Wir sehen die Aktie aber immer noch als günstig und noch lange nicht als ausgereizt an, zumal hier bald auch die Dividende lockt. Daher haben wir den Stoppkurs leicht nachgezogen, aber bleiben hier vorerst investiert. Nokia Corp. will sich unter dem neuen CEO Stephen Elop neu ausrichten und es wurde zuletzt über eine engere Zusammenarbeit mit Microsoft spekuliert. Was haben wir dazu in der Analyse des Sharewise Börsenbriefes geschrieben? Wir können uns mittel- bis langfristig ja sogar eine Übernahme von Nokia Corp. durch Microsoft vorstellen! Die Aktie von Klöckner + Co. SE profitierte indes von einer Akquisition in den USA und kennt aktuell kein Halten mehr. Fast täglich sehen wir neue Jahreshochs und das Plus seit Aufnahme in unser Musterdepot beläuft sich inzwischen auf +56,67%. Wir haben daher unser Kursziel sowie unseren Stoppkurs zuletzt angehoben und bleiben investiert.

Mehr oder weniger seitwärts liefen zuletzt die Aktien der neu aufgenommen E.ON sowie von Singulus Technologies. Mit der Aufnahme von E.ON verbanden wir das Ziel, das Musterdepot etwas stabiler zu machen, so dass uns die etwas zähe Kursentwicklung nicht verwundert. Wir sehen hier jedoch eine sehr hohe Dividendenzahlung auf uns zukommen sowie Platz nach oben bis mindestens 30,00 Euro. Singulus Technologies hingegen konnte sich zuletzt stabilisieren und greift nun wieder den wichtigen Widerstand im Bereich 4,50 Euro an. Sollte dieser endlich einmal herausgenommen werden, dürfte die Aktie dynamisch durchstarten.

Bleibt zu guter Letzt noch die Aktie von SGL Carbon SE. Hat uns die Aktie zum Start unseres Sharewise Börsenbrief Musterdepots noch Freude bereitet, bereitete sie uns zuletzt leider etwas Kopfzerbrechen. Die Aktie scheint das Widerstandscluster zwischen 28,00 Euro und 29,00 Euro einfach nicht durchbrechen zu können und fällt kurzfristig immer wieder zurück. Wir haben daher zuletzt den Stoppkurs angehoben und geben der Aktie eine letzte Chance. Sollte sie aber den charttechnischen Ausbruch, mit diesem positiven Gesamtmarkt im Rücken, nun erneut nicht schaffen, so werden wir hier nicht zögern und ggfs. Gewinne realisieren. Denn wir konnten bis dato mit unserem Sharewise Börsenbrief Musterdepot sämtliche Vergleichsindizes (DAX, CAC40, EuroStoxx) schlagen und das trotz eines deutlich geringeren Risikos, da wir zu keinem Zeitpunkt voll investiert waren. Dies wollen wir auch zukünftig schaffen und daher können und wollen wir uns eine Aktie, die schlechter als der Gesamtmarkt läuft, nicht leisten.


Diese 3 Aktien empfehlen unsere Top 100 Mitglieder aktuell am häufigsten zum Kauf

1.) Silver Wheaton Corp.: Die Aktie der Silver Wheaton Corp. haben wir bereits ausführlich im Rahmen unseres Sharewise Börsenbrief besprochen. Dabei kamen wir Mitte Dezember 2010 zu dem Ergebnis, dass die Aktie eine Art „Optionsschein“ auf einen weiter steigenden Silberpreis darstellt. Denn Silver Wheaton Corp. produziert selbst nur wenig Silber. Vielmehr hat man mit anderen Rohstoffunternehmen, in erster Linie mit großen Goldproduzenten, Vereinbarungen getroffen, deren als „Nebenprodukt“ gefördertes Silber günstig aufzukaufen und zu vermarkten. Dabei zahlt Silver Wheaton Corp. im Durchschnitt derzeit nur ca. 5$ je Silberunze, was bei einem aktuellen Silberpreis von leicht über 30$ je Feinunze ein gutes Geschäft darstellt. Insofern ist das Geschäftsmodell des Unternehmens gegenwärtig genial, birgt aber hohe Risiken. Denn auf Dauer werden die Partner von Silver Wheaton Corp. natürlich höhere Preise für ihr „Nebenprodukt“ verlangen, so dass der durchschnittliche Einkaufspreis je Feinunze Silber deutlich anziehen sollte. Kommt es dann am Markt zu einem Rückgang des Silberpreises, so könnte Silver Wheaton Corp. schnell in große Probleme geraten. Daher ist ein hoher und am besten immer weiter steigender Silberpreis für Silver Wheaton Corp. sehr, sehr wichtig. Und genau darum verhält sich die Aktie auch wie eine Art Optionsschein auf den Silberpreis. Sprich: Steigt der Silberpreis, dann steigt die Aktie von Silver Wheaton noch stärker. Fällt der Silberpreis hingegen, so gerät die Aktie der Silver Wheaton Corp. noch stärker unter Druck!!

2.) Deutsche Bank AG: Die Aktie der Deutschen Bank haben wir im Rahmen unseres Sharewise Börsenbrief bereits am 12. Oktober 2010 ausführlich besprochen. Wir kamen dabei zu dem Ergebnis, dass die Deutsche Bank die einzige deutsche Bank mit Weltgeltung ist. Den Kauf der Deutschen Postbank AG haben wir dabei ausdrücklich begrüßt. Zwar glauben auch wir, dass die Deutsche Bank mit dieser verstärkten Fokussierung auf das Privatkundengeschäft ihr Ziel einer Eigenkapitalrendite von 25% aufgeben muss. Doch andererseits stabilisiert diese Neuausrichtung eben auch das Geschäft. Wir haben die Aktie der Deutschen Bank AG im Rahmen des Sharewise Börsenbrief daher, genau wie unsere Top 100 Mitglieder, zum Kauf empfohlen. Unser Kursziel auf Sicht eines Jahres: 55,00€. Und die Aktie hat sich zuletzt auch schon auf den Weg in Richtung dieses Kursziels gemacht. Hochinteressant sind in diesem Zusammenhang natürlich auch die zuletzt am Markt aufgekommenen Gerüchte über die Nachfolge von CEO Dr. Josef Ackermann, der angekündigt hat mit Ablauf seines Vertrages im Jahr 2013 aus dem Amt scheiden zu wollen. Wurden bisher immer Investmentbanking Vorstand Anshu Jain sowie Risikovorstand Hugo Bänzinger als potenzielle Ackermann-Nachfolger genannt, so könnte es nun überraschenderweise auf den noch amtierenden Chef der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, hinauslaufen.

3.) Aixtron SE: In unserem Sharewise Börsenbrief Musterdepot leider etwas unglücklich mit +34,58% ausgestoppt worden steht die Aktie des deutschen Weltmarktführers in Sachen Maschinen zur Produktion von LEDs nun wieder weit oben in der Gunst der Sharewise Top Mitglieder. Fundamental betrachtet sahen und sehen wir die Aktie zwar eigentlich im Bereich 30,00 Euro bis 32,00 Euro als fair bewertet an. Da die Aktie jedoch derzeit auf dem besten Wege ist den charttechnischen Ausbruch über dieses Widerstandscluster zu vollziehen sind allerdings durchaus zügig Kurse von bis zu 38,00 Euro möglich. Hier zeigt sich, dass in einem Bullenmarkt mit der Zeit immer höhere Bewertungen akzeptiert werden und bei „Trendaktien“ wie es eben Aixtron SE ist, irgendwann die fundamentale Bewertung nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Insofern dürften unsere Sharewise Top Mitglieder mit Aixtron SE auch weiterhin auf das richtige Pferd gesetzt haben. Kursziel nun, rein charttechnisch begründet: 38,00 Euro.

Die Sharewise Aktienrangliste enthält nur die Aktien, die aktuell von unseren Top 100 Mitgliedern verstärkt zum Kauf empfohlen werden. Auf Basis dieser Aktienrangliste wird jede Woche die Aktie ausgewählt, die wir im Rahmen unseres Sharewise Börsenbrief besprechen. So ist gewährleistet, dass unsere LeserInnen vom Sharewise Konzept der „Weisheit der Vielen“ und davon, welche Aktien unsere nachweislich besten Mitglieder aktuell favorisieren, profitieren. Uns interessieren dabei vor allem die Neueisteiger in die Sharewise Aktienrangliste. Denn diese Aktien wurden dann von vielen Top 100 Mitgliedern zum Kauf empfohlen. Meistens gibt es dann bei dieser Aktie ein aktuelles Ereignis wie z.B. sehr gute Quartalszahlen. Oder die Aktie ist stark gefallen, hat einen Boden gebildet und wird deshalb zum Kauf empfohlen. Wir von Sharewise beobachten die Sharewise Aktienrangliste und suchen die beste Aktie aus. Diese Aktie analysieren wir dann für Sie und sagen Ihnen genau, ob Sie die Aktie kaufen sollen. Alle Aktien auf der Sharewis Aktienrangliste, die wir Ihnen empfehlen, werden täglich mit Umsätzen von durchschnittlich mindestens 500.000 € gehandelt.


Sentimentdaten

Analysten

5.2. bis 9.2.: 50,0% Kaufen und 9,4% Verkaufen

ANALYSTEN KAUF: GEA Group AG, LVMH SA, Deutsche Bank AG

ANALYSTEN VERKAUF: Weyerhaeuser Co., PUMA AG, Hannover Rück AG

Wir überprüfen auf Sharewise auch wie gut die Analysten sind. Denn auch dort gibt es gute und schlechte. Daher wollen wir Ihnen kurz die in der letzten Woche häufig zum Kauf empfohlenen Aktien vorstellen.

Die Analysten favorisieren derzeit die Aktie der GEA Group AG. Hintergrund sind hier leicht besser als erwartete Quartalszahlen, ein positiver Unternehmensausblick sowie eine deutlich höhere Dividende (Vorschlag des Unternehmens: 0,40 Euro je Aktie; bisher: 0,30 Euro je Aktie). Dies deutet daraufhin, dass das Management des Unternehmens die Krise als endgültig abgehakt ansieht und sorgt natürlich für positive Stimmung unter den Analysten.

Ferner favorisieren die Analysten die Aktie des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH SA. LVMH, kurz für Louis Vuitton Moët Hennessy konnte erst kürzlich ebenfalls sehr starke Geschäftszahlen vermelden, genauer gesagt das beste Ergebnis der Firmengeschichte. Treiber des Geschäfts war dabei insbesondere der chinesische Markt, wo sich der wachsende Reichtum der Chinesen bemerkbar macht. Daher äußerte sich CEO Bernard Arnault auch sehr optimistisch bzgl. des Geschäftsjahres 2011, was die Analysten überzeugte.

Platz 3 auf der Liste der Analystenfavoriten belegt dann die Aktie der Deutschen Bank AG. Mehr zur Deutschen Bank AG konnten Sie ja bereits weiter oben in diesem Artikel lesen. Hinzuzufügen wäre höchstens noch, dass die Analysten wohl der Aussage von CEO Dr. Josef Ackermann vertrauen, der im Geschäftsjahr 2011 einen Vorsteuergewinn in Höhe von 10 Mrd. Euro plant. Sollte dieses Ziel erreicht werden, so wäre die Aktie derzeit natürlich viel zu billig und selbst das im Rahmen des Sharewise Börsenbrief genannte Kursziel von 55,00 Euro müsste wohl deutlich angehoben werden.


NÄCHSTEN DIENSTAG IM SHAREWISE BÖRSENBRIEF

Im nächsten Sharewise Börsenbrief dreht sich alles um eine Aktie, die zwar vom Geschäft her nicht mit der von uns frühzeitig empfohlenen Kontron AG zu tun hat, deren Entwicklung uns jedoch stark an die Entwicklung bei Kontron erinnert. So stürzte die Kontron Aktie vor einiger Zeit wegen eines Betrugsfalls in Asien regelrecht ab und war nur aufgrund dieses Einmaleffektes sehr günstig bewertet. Auf diese Sondersituation wiesen wir Sie im Rahmen unseres Sharewise Börsenbriefes rechtzeitig hin und so konnten unsere Leser und Leserinnen die Kontron Aktie nahezu im Tief, nämlich zu Kursen von ca. 5,40 Euro, einkaufen. Heute notiert Kontron bei ca. 8,60 Euro und somit beträgt das Kursplus knapp +60%.

Ähnlich sieht es nun wie gesagt bei der Aktie des Unternehmens aus, das wir Ihnen am Dienstag im Sharewise Börsenbrief vorstellen wollen, nämlich den Solarmaschinenbauer Roth & Rau. Auch die Aktie von Roth & Rau geriet Ende letzten Jahres unter erheblichen Abgabedruck, weil das Unternehmen gleich zwei Gewinnwarnungen herausgeben musste. Doch Gewinnwarnung ist eben nicht immer gleich Gewinnwarnung und so sollte man schon einen Blick hinter die Fassade werfen. Denn Grund für diese Gewinnwarnungen waren keineswegs schlecht laufende Geschäfte, sondern vielmehr die Insolvenz zweier Kunden, die deshalb ihre Rechnungen nicht bezahlten.

Nun spricht so etwas sicherlich nicht für das Management eines Unternehmens. Und dass eine Aktie in der Folge auch durchaus zu Recht ein wenig unter Druck gerät, weil Investoren ein wenig das Vertrauen verlieren, ist auch klar. Aber letztendlich ist auch klar, dass es sich bei so etwas um Einmaleffekte handelt, denn es ist ja nicht davon auszugehen, dass plötzlich alle Kunden von Roth & Rau in die Insolvenz gehen. Ferner hat das Unternehmen bereits richtig auf diese Entwicklungen reagiert und den Finanzvorstand ausgetauscht, so dass sich in Zukunft das Controlling der Company deutlich verbessern dürfte. Da die Aktie von Roth & Rau zuletzt bis auf Platz 8 unserer Sharewise Aktienrangliste vorstoßen konnte, haben wir uns daher dazu entschieden das Unternehmen im Rahmen des kommenden Sharewise Börsenbriefes genau zu analysieren.

ANALYSE: ROTH & RAU AG

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Aktuelle Insiderhandel und Director Dealings

Veröffentlicht Handelsdatum Aktie Aktion Volumen
02.02.2011 31.01.2011 Lanxess AG Verkauf 584.415 €
07.02.2011 03.02.2011 Conergy AG Verkauf 48.644 €
07.02.2011 02.02.2011 Conergy AG Verkauf 176.400 €
02.02.2011 28.01.2011 Conergy AG Verkauf 72.590 €
02.02.2011 01.02.2011 Conergy AG Verkauf 420 €
02.02.2011 31.01.2011 Conergy AG Verkauf 112.980 €
28.01.2011 27.01.2011 Conergy AG Verkauf 203.603 €
28.01.2011 26.01.2011 Conergy AG Verkauf 20.442 €
28.01.2011 25.12.2011 Conergy AG Verkauf 27.839 €
28.01.2011 24.01.2011 Conergy AG Verkauf 104.459 €
31.01.2011 25.01.2011 Gerresheimer AG Verkauf 2.302.500 €

Schaut man sich die heutige Tabelle an, so könnte man den Eindruck gewinnen, dass derzeit die Insider massiv auf der Verkäuferseite stehen. Dem ist aber keineswegs so, denn insgesamt sind die Director Dealings zuletzt deutlich rückläufig gewesen. Das die größten Director Dealings dabei allesamt Verkäufe sind, ist daher auf Sondersituationen zurückzuführen. So trennen sich z.B. die Insider bei Conergy bereits seit längerem von ihren Aktienpaketen, da sie wohl nicht mit dem Rettungsplan der beiden Hedgefonds York Capital und Sothic Capital einverstanden sind. Ansonsten verkaufte die CCC Investment GmbH ein größeres Aktienpaket an der Gerresheimer AG. Angesichts der Kursrally der Aktie in den letzten Monaten und da es sich nur um einen einzelnen, wenn auch größeren Verkauf handelt, sehen wir hier jedoch keine so große Bedeutung in diesem Verkauf. Gleiches gilt auch beim Insiderverkauf bei Lanxess. Hier hat Finanzvorstand Matthias Zachert einige Aktien veräußert, was angesichts eines Aktienkurses kurz unter Allzeithoch sowie Spekulationen über eine bevorstehende DAX Aufnahme des Konzerns nicht wirklich verwundern kann.

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