Weitere Spekulationen um die Daimler AG

Nachdem bereits das Emirat Kuweait mehr als 7,5 Prozent des deutschen Premium Autobauers Daimler hält wurde nun bekannt das weiter Investoren aus dem Nahen Osten, genau gesagt aus dem Emirat Abu Dhabi den Erwerb eines größenen Aktienpaketes an der Daimler AG planen. Der weltgrößte Staatsfond ADIA verwaltet nach Expertenschätzungen mehr als 500 Milliarden Euro.

Dieter Zetsche zeigte sich durchaus interessiert daran eine größere Beteiligung an die Öl Milliardäre veräußern zu wollen, bzw. den Erwerb der Anteile zu unterstützen. Der Grund: Mehr als 90 Prozent der Daimler-Aktien sind in Streubesitz, damit fehlt der Schutz von Großaktionären, die dem Management gewogen sind und ihre Aktien im Falle eines Übernahmeangebotes nicht unbedingt verkaufen würden. Allgemein ist bei der Daimler Aktie gerade also einiges an Fusions-oder Übernahmephantasie drin.

Der niedrige Aktienkurs des Konzerns hatte seit einigen Tagen schon Spekulationen über eine mögliche Übernahme angefacht und Begehrlichkeiten geweckt. In der vergangenen Woche hatte dasselbe Magazin bereits gemeldet, Hedge-Fonds hätten sich verstärkt beim Autokonzern engagiert. Genannt wurde der schwedische Finanzinvestor Cevian. Dass wurde von einer Sprecherin bezweifelt: Weder lasse sich dies aus den Börsenumsätzen schließen, noch gebe es entsprechende Hinweise von Banken.

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