Trotz Krise deutlich weniger Arbeitslosigkeit

Neues von der Konjunkturfront! Trotz Finanzkrise und großen Problemen jenseits des Atlantiks konnte sich die Situation am deutschen Arbeitsmatkt deutlich weiter verbessern. Die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit 15 Jahren gefallen. Im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl der Menschen ohne Job um 110.000 auf 3,507 Millionen zurück.

Verglichen mit März 2007 betrug die Abnahme sogar 617.000, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) heute mit. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,2 Punkte auf 8,4 Prozent. „Weder der Wintereinbruch noch die Finanzkrise beeinträchtigen die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise. Dagegen hätten sich die vergleichsweise milde Witterung, das Saisonkurzarbeitergeld für den Bau und die gute Konjunktur mit der Schaffung sozialversicherungspflichtiger Jobs erneut positiv ausgewirkt. Außerdem mache sich die demographisch bedingte Abnahme des Arbeitskräfteangebots bemerkbar.

Dieses Ergebnis ist wohl auch mehr als erstaunlich in dem momentanen Umfeld und stellt sogar die grottenschlechten Neuigkeiten von der UBS sowie der Deutschen Bank in den Schatten. Bankentitel präsentieren sich eh erstaunlich stark in diesen Tagen. Vielleicht haben wir ja zumindest den Punkt schon erreicht an dem weitere schlechte Nachrichten vom Markt ignoriert werden. Erneute heftige Rücksetzer sind natürlich bei Bankenpleiten oder Hedgefonds in Schieflage jederzeit wieder möglich.

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