Toyota vom Handel ausgesetzt. Honda und Nissan deutlich im Minus!

Dem weltweit größten Autohersteller Toyota droht wegen der Finanzkrise die schlechteste Bilanz seit Jahren. Sinkende Nachfrage und der starke Yen hinterlassen auch beim bislang erfolgsverwöhnten Branchenprimus immer deutlichere Spuren. Toyota strich daher am Donnerstag seine Jahresprognosen drastisch zusammen und reihte sich in den Reigen der Hiobsbotschaften der anderen japanischen Autobauer ein.

Toyota-Aktien wurden schließlich wegen einer wahren Schwemme von Verkaufsaufträgen vom Handel ausgesetzt. In den Sog gerieten aber auch die Papiere der Konkurrenten: Der Kurs der Honda-Aktie sackte um 8,7 Prozent ab, der von Nissan um 7,3 Prozent.

In Tokio schloss der Nikkei-Index 3,55 Prozent schwächer bei 8583 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab um 3,33 Prozent auf 879 Punkte nach. Auch die Börsen in Singapur und Australien verbuchten Verluste. Dagegen konnte der Aktienmarkt in Südkorea von einer Zinssenkung profitieren und schloss 3,9 Prozent im Plus. Auch die Indizes in Hongkong, Schanghai und Taiwan verzeichneten Gewinne.

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