Termine der kommenden Woche

Es wird wohl weiterhin schwierig bleiben in der kommenden Handelswoche! Eine technische Gegenreaktion wäre schon längst überfällig, jedoch sollte man nicht zu viel positives in  der nächsten Woche erwarten, das könnt in einer grossen Enttäuschung enden. Nächste Woche werde ein paar Schwergewichte wie Apple und Texas Instruments werden Ihre Zahlen präsentieren. Hier erwarte ich ehrlich gesagt auch nach den starken Zahlen von IBM letzte Woche keine wirklich negativen Überraschungen, von Apple als allerletztes. Ebenso werden Zahlen von Microsoft, Motorola, AT&T und Caterpillar Ihre endgültigen Zahlen vorlegen. Die Veröffentlichung der Bank of America Zahlen hingegen werden wohl eher enttäuschend ausfallen und eventuell dann wieder für fallende Kurse sorgen.

In Deutschland sind Siemens am Donnerstag und IDS Scheer  am Dienstag sowie die Software AG ebenfalls am Donnerstag dran. Ebenso wird am Donnserstag der ifo-Geschäftsklimaindex verlesen. Hier erwarten Marktteilnehmer einen schwächeren Wert als im Dezember von 102,2 Punkten. Am Freitag wird dann noch die Januarstatistik des GfK- Institutes veröffentlicht. Der Wert wird ebenfalls schwächer auf 4,4 Zählern erwartet. Die steigenden Preise sorgen nach wie vor für grosse Verunsicherung bei den Verbrauchern.

Die Märkte sind nach wie vor angeschlagen, und eine Erholung ist wohl nur durch einen schnellen und mutigen Zinsschritt der FED im Bereich des Möglichen. Es ist aber fraglich ob die FED diesen Schritt nun vorziehen wird oder wie geplant dann erst am 30. Januar die Zinsen senken wird. Wieterhin stellt sich mir die Frage wie hoch dieser Schritt dann ausfallen wird. Wie immer hat die Medaille zwei Seiten.

Wird die Zinssenkung mit 075 Prozent extrem hoch ausfallen, könnte das von einigen Marktteilnehmern als Panik gedeutet werden und diese darauf schliessen das die Krise doch deutlich größer ist als angenommen. Fällt der Schritt hingegen zu klein aus wäre der Konjunktur in keiner Weise damit geholfen und die Erwartungen sicherlich enttäuscht. Auch das hätte wahscheinlich keine besonders positiven Auswirkungen auf die Börse. Was ist also das richtige Maß? Mit 50 Basispunkten könnten wohl alle gut leben, aber deswegen muß die Börse danach nicht zwangsläufig wieder steigen…

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