Taylor Wimpey und Marks & Spencer schocken Anleger

Nach wie vor sind wir wohl noch nicht aus dem Gröbsten raus. Heute kamen zur Abwechslung mal wieder sehr schlechte Nachrichten aus Großbritanien und zogen die Märkte nach unten. Der Eigenheim bauer Taylor Wimpey ist heute bei Anlegern abgeblitzt nachdem man sich dort um eine wietere Kapitalaufstockung bemüht hatte. Nun werden Spekulationen über einen baldigen Zusammenbruch des Konzerns laut. Dies brachte den Kurs des Unetrnehmens heute ander Börse noch einmal um satte 46 Prozent zum Einsturz.

Taylor Wimpey hatte sich von Investoren 500 Millionen Pfund – umgerechnet rund 630 Millionen Euro – beschaffen wollen, um die gegenwärtige Kredit- und Immobilienkrise zu überwinden. Angesichts der Marktturbulenzen sei jedoch keine Einigung erzielt worden, erklärte der Konzern und gab gleichzeitig die Trennung von seinem Finanzchef bekannt. Fachleute sprachen von einem schweren Schlag für den Immobilienkonzern und die gesamte Branche, deren Geschäftslage sich alarmierend verschlechtere.

Ähnlich schlecht wurden heute die Zahlen des Einzelhandelskonzerns Marks & Spencer aufgenommen. Die Konsumflaute schlägt viel härter zu als bislang befürchtet. Im vergangenen Vierteljahr büßte die Kaufhaus-Kette mehr als fünf Prozent Umsatz ein. Vor allem das Lebensmittelgeschäft lief schlecht, da die Kunden ihr Geld lieber bei billigeren Anbietern ließen – Aldi etwa legt in Großbritannien derzeit kräftig zu. Als Konsequenz aus der Entwicklung nimmt der Chef der Lebensmittel-Sparte, Steven Esom, seinen Hut. Dies wurde heute mit einem Minus von 23 prozent quittiert.

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