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Wunschanalyse Polaris Industries Inc.


Firmenlogo Polaris Industries Inc.

Der Hersteller von ATVs und Schneemobilen trotzt den Rezessionsängsten und strotzt vor guten Zahlen. Die Superreichen unserer Welt kümmern sich nicht um Konjunkturzyklen, sie kaufen sich ihre Sportgeräte für den ultimativen Kick zu jeder Zeit und zu jedem Preis. Entsprehend kann die Polaris Industries Inc. durch ihre Preisgestaltung Wechselkursschwankungen und Rohstoffpreiserhöhungen leicht abfangen.

HARLEY-DAVIDSON ODER POLARIS INDUSTRIES

Das hat es noch nie gegeben: Bei der Abstimmung zur sharewise Wunschanalyse gab es diese Woche einen Gleichstand zwischen den Aktien von Harley-Davidson und Polaris Industries. Ich habe mich für Polaris Industries entschieden, weil ich Ihnen dieses weitgehend unbekannte Unternehmen gerne näher bringen möchte. Harley-Davidson hingegen habe ich bereits mehrfach in meinem Börsenbrief, dem Heibel-Ticker, vorgestellt.

DINGE, DIE KEIN MENSCH BRAUCHT

„Dinge, die kein Mensch braucht“. Das sind nicht etwa die Worte von Umweltschützern, die gegen Polaris Industries vorgehen, sondern von Polaris’Industries CEO Scott Wine. Er ist sich dessen bewußt, dass man ATVs (All Terrain Vehicels), Schneemobile und Victory Motorräder nicht mit Nutzenargumenten verkauft. Hier wird der reine Spaßfaktor angesprochen, vielleicht auch ein wenig Angebertum.

Für die meisten ist der Skiurlaub schon teuer genug. Wenn Sie dann schauen, dass einige Skireisen in die entlegensten Gebiete buchen und sich dort mit dem Helikopter hinbringen lassen, dann läuft vielen das Wasser im Mund zusammen. Doch noch einen Schritt ausgefallener ist der Winterurlaub mit einem Schneemobil. Hier müssen Sie ein entlegenes Schneegebiet erreichen und benötigen Transportmöglichkeiten für Ihr Spielzeug, das Schneemobil. Mit den 6.000 bis 10.000 Euro für das Schneemobil alleine ist es also nicht getan.

Doch es gibt immer Menschen, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld und da kommt so ein Luxussport gerade recht. Ich kann Ihnen hier lang und breit aufzeigen, welche Superreichen in den vergangenen zehn Jahren deutlich an Vermögen verloren haben. Doch gleichzeitig gibt es neue Reiche und für ein Unternehmen wie die Polaris Industries Inc. ist es letztlich ziemlich egal, wie die Konjunktur gerade läuft: Es gibt immer Gewinner und darunter gibt es immer einen Teil, der sich für ausgefallene Sportarten begeistert.

Ganz ähnlich sieht es mit den Motorrädern aus, die in ihrer Ausgefallenheit und Ausstattung der Harley-Davidson kaum nachstehen. Und auch bei den Vierrädern für jegliche Gelände, mit denen der frühere Geländeausritt heute ersetzt wird, steht die Begeisterungsfähigkeit der Kunden im Vordergrund. Geschwindigkeit, athletisches Können und ein gewisser Kick beim Austesten der eigenen Grenzen ist Verkaufscocktail, der für einige Superreiche ausreicht, um nicht nach dem Preis zu fragen.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG SEIT NEUN QUARTALEN POSITIV

Das Unternehmen versteht es, die Erwartungen zu dämpfen und dann mit Fakten zu überzeugen. Schauen Sie sich einmal die vier letzten Schlagzeilen an, die ich im deutschsprachigen Internet zu Polaris Industries gefunden habe:

25. Januar 2012: Polaris Industries kann Gewinn und Umsatz deutlich steigern
18. Oktober 2011: Polaris Industries kann Gewinn verbessern
19. Juli 2011: Polaris Industries kann Gewinn verbessern
20. April 2011: Polaris Industries nach starken Zahlen gefragt

Und in dieser Zeit gab es steigende Rohstoffpreise, gab es Angst vor einer weltweiten Rezession und gab es einen schneearmen Winter. Trotz dieser schweren Marktbedingungen werden die Polaris-Produkte also kräftig gekauft.

Im jüngsten Quartalsbericht, am 25. Januar 2012, hat CEO Scott Wine vor dem schweren US-Markt gewarnt. Das Geschäft in den USA sei schwerer geworden, Wachstum verspreche man sich überwiegend durch Expansion ins Ausland. Unter dem Ausland versteht er vorwiegend die Schwellenländer Brasilien, Indien und Russland sowie Europa. Das sind Märkte, die derzeit von Honda mit ATVs und Schneemobilien dominiert werden.

Doch es sind riesengroße Märkte für Polaris Industries, in denen sich das Unternehmen derzeit erfolgreich ein immer größeres Stückchen des Kuchens sichert. Und das zeigt sich in der Umsatzentwicklung, so konnte der Umsatz im vierten Quartal 2011 um +26% gesteigert werden. Langfristig, also auf Sicht von fünf Jahren, rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von durchschnittlich +17% pro Jahr in einem Markt, der bestenfalls einstellig wächst.

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Wunschanalyse Total S.A.



Logo der Total S.A.
Sie haben abgestimmt und sich eine Analyse der Aktie des französischen Mineralölkonzerns Total S.A. gewünscht. Schauen wir uns also heute gemeinsam die Aktie des französischen Mineralölkonzerns Total S.A. an!

 

1.) Fundamentale Analyse

Total S.A. – kleines Unternehmensprofil

Die Total S.A. ist ein französischer Mineralölkonzern mit Hauptsitz im französischen Courbevoie. Mit einem Umsatzvolumen von mittlerweile fast 200 Mrd. Euro sowie einem Nettogewinn (Net Income) in Höhe von inzwischen weit über 10 Mrd. Euro ist die Total S.A. derzeit das viertgrößte Mineralölunternehmen und somit insgesamt eines der zehn größten Industrieunternehmen der Welt. Da ist es sicherlich wenig überraschend, dass der Konzern, der aktuell knapp 100.000 Mitarbeiter in insgesamt 130 Ländern auf der Welt beschäftigt, zugleich auch das größte Industrieunternehmen Frankreichs darstellt. Die Total S.A. fördert derzeit Öl und Gas in mehr als 30 Ländern der Welt. Die Aktie der Total S.A. ist folgerichtig auch ein Schwergewicht im französischen Auswahlindex CAC-40 und wird sowohl an der Euronext Paris als auch an der New York Stock Exchange gehandelt. (mehr …)

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