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Rallymodus – Es werden keine Gefangenen gemacht…

Es werden keine Gefangenen gemacht…das schrieb ich vor ein paar Tagen im Investors Inside Newsletter, und spätestens seit gestern dürfte klar sein, dass ich damit recht hatte. gemeint ist der nun wahrscheinlich kontinuierliche Anstieg der Börsen bis zum Jahresende, oder weit darüber hinaus. Ebenfalls damit gemeint war, dass es für die zaghaften Investoren, die den bisherigen Anstieg verpasst haben nun schwierig werden dürfte wieder in den Markt einzusteigen. Die Börsen steigen weiter, auch der Dow Jones ist nun wohl endgültig ausgebrochen, beim S&P 500 fehlen nur noch wenige Punkte bis zum Startschuss einer eventuell mehrmonatigen Rally. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Asien – der Nikkei 225 schloss 2,86 Prozent höher bei 9.625,99 Punkten. Auf Wochensicht gewann der Tokioter Leitindex 4,6 Prozent und verzeichnete damit seinen größten Wochengewinn seit einem Jahr.

Sollten also die US Arbeitsmarktdaten, die heute gegen 13:30 Uhr veröffentlicht werden keine allzu großen negativen Überraschungen bringen stehen die Chancen auch in der kommenden Woche nicht schlecht für eine weitere Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten. Der S&P 500 steht nun als letzter der großen Indizes unmittelbar vor einer sehr entscheidenden Marke. Mit dem Schlussstand von 1.217 Punkten sind es nur noch lächerliche 4 Punkte bis die vorerst letzte Barriere bei 1.221 Punkten erreicht wird. Ich erwarte nicht, dass die Bären hier bereits heute kampflos aufgeben werden, aber in den kommenden Tagen könnte der Aufwärtsdruck groß genug werden um auch diese Marke dann zu überwinden.

Die beiden entschiedensten Ereignisse der nächsten Wochen sind nun vorüber, die US Kongresswahlen und die Fed Sitzung. Politische Börsen haben kurze Beine, die Katze ist sozusagen aus dem Sack und damit kann man wieder zum Tagesgeschäft übergehen. Das Wahlergebnis in den USA hat durchaus auch seine guten Seiten, viel interessanter ist dabei aber , dass nun ab der Mitte des aktuellen Präsidentschaftszyklus statistisch ebenfalls mit weiter steigenden Kursen an den Börsen zu rechnen ist. Hinzu kommen noch kurzfristig saisonale Muster die ebenfalls deutlich positiv sind. Schauen Sie sich dazu bitte auch den Chart der saisonalen Muster der letzten 36 Jahre im Dax an, den ich Ihnen hier eingestellt habe. Man kann klar erkennen, dass alleine schon aus diesem Grund die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Rally an den Aktienmärkten in den nächsten Wochen sehr hoch ist.

Sowohl die saisonalen Muster, als auch fundamentale Daten und nicht zuletzt die Ergebnisse der US Kongresswahlen und die neuerliche Entscheidung der FED  den Markt mit weiteren 600 Milliarden Dollar zu fluten lassen eigentlich nur einen vernünftigen Schluss zu. Die Börsen werden weiter steigen, auch wenn es hier und da immer mal wieder zu leichteren Korrekturen kommen dürfte wird die große Korrektur, auf die seit Wochen alle die nicht investiert sind so sehnsüchtig warten um noch einmal einsteigen zu können, wohl nicht mehr kommen. Dies wird auch diese Akteure letztendlich zwingen wieder in den Markt einzusteigen – wenn auch nun zu deutlich höheren Kursen. Fallen dann noch die Anleihenmärkte weiter und signalisieren damit große Umschichtungen in Aktien ist der Trend perfekt…An der Börse werden eben keinen Gefangenen gemacht, oder „wer zu spät kommt den bestraft das Leben“

Unsere Leser dürften in den letzten Wochen prächtig verdient haben. Wenn auch Sie unseren kostenlosen Newsletter in Zukunft erhalten wollen melden Sie sich hier an!

US Indizes – Gelingt der Ausbruch?

Die nächsten beiden Tage werden wohl entscheiden, ob wir noch eine Jahresendrally sehen werden, oder ob die starken Kursgewinne der letzten Wochen vorerst noch einmal abverkauft werden. Heute könnten die US Kongresswahlen durchaus noch einmal für kurzfristige Turbulenzen an den Aktienmärkten sorgen. Wie immer gehen auch hier die Meinungen stark auseinander. Verlieren die Demokraten die Mehrheit, so befürchtet die eine Hälfte, dass die aktuelle Regierung die Zeit bis zum Ende der Legislaturperiode als zahnloser Tiger fristen wird, und die US Wirtschaft somit weiterhin zum Stillstand verdammt sein dürfte. Die andere Hälfte verweist darauf, dass sich in der Vergangenheit die Zeiten einer großen Koalition immer sehr positiv auf die US Wirtschaft ausgewirkt haben. Grundsätzlich werden, aber vom Markt hier keine großen Überraschungen erwartet. Eine Niederlage der Demokraten gilt als nahezu sicher und dürfte schon entsprechend eingepreist sein.

Am Mittwochabend wird es ebenfalls noch einmal spannend. Dann wird die FED verkünden, welche Richtung sie bei der zukünftige Geldpolitik des Landes einschlagen wird. Am Markt wird erwartet, dass die Fed ihre Politik des billigen Geldes weiter fortsetzt, und ankündigt weitere Staatsanleihen aufzukaufen. Auch das dürfte in den Kursen bereits eingepreist sein. Die Frage ist also ob es überhaupt in den nächsten beiden Handelstagen zu negativen Überraschungen kommen kann, oder ob man sich viel mehr auf die Fundamentaldaten und die Charttechnik verlassen sollte.

Aus fundamentaler Sicht scheint, gerade in Deutschland, alles wieder in Butter zu sein. Erst heute wieder wurde dieses Bild, nach den durchweg starken Zahlen aller Dax Unternehmen bestätigt. Der Deutsche Einkaufsmanager Index legte ebenfalls weiter zu. Schade nur, dass die USA immer noch den Ton angeben, wenn es um die Richtung der Börsen geht. Aus diesem Grund ist die Charttechnik bei DAX momentan etwas weniger interessant als die der US Indizes. Die beiden Leitindizes, Dow Jones und S&P 500 befinden sich immer noch in unmittelbarer Nähe wichtiger charttechnsicher Marken, die bisher nicht genommen werden konnten. So gelang es dem Dow Jones gestern kurzzeitig einmal über die Hürde bei 11.200 Punkten zu lugen bevor die US Börsen dann wieder nachgegeben haben. Auch der S&P 500 kam mit dem Tageshoch bei 1.196 Punkten der Zielmarke von 1.200 Punkten schon verdächtig nahe. Der Nasdaq notiert noch immer über der Marke von 2.500 Punkten…

Der S&P 500 markierte gestern dann im Tagesverlauf den Tiefpunkt bei 1.177 Punkten, der aktuelle Aufwärtstrend, bzw. die Unterstützung verläuft bei 1.173 Punkten. Fällt diese, ist ein weiteres Abrutschen bis in den Bereich um die 1.129 Punkte im Extremfall möglich. Gelingt es aber über 1.200 Punkte anzusteigen ist die Marke von 1.220 Punkten das nächste Ziel. Hier liegt ein sehr wichtiges Ziel der Bullen…kann der S&P 500 diese Hürde in den kommenden Wochen überwinden, besteht zumindest ein theoretisches Potenzial bis zu 1.640 Punkten im S&P 500. Doch darüber werde ich berichten wenn es soweit ist… Es dürfte sinnvoll sein bis zum Freitag (hier kommen wieder die neuen US Arbeitsmarktdaten!) insbesondere auf die genannten Marken zu achten!

Der Dax hat jetzt Kurspotenzial bis 7.200 Punkte

Auch ein Ausbruch der Indizes in den USA zeichnete sich bereits am Freitag Abend ab, und wird heute durch die Futures bestätigt. Der S&P 500 konnte endlich, wenn auch nur knapp, die Hürde von 1.182 Punkten im Schlussspurt überwinden. Der Nasdaq zog ebenfalls noch einmal kräftig an, und könnte nun die wichtige Marke von 2.500 Punkten in der neuen Handelswoche hinter sich lassen. Das sieht alles weiterhin sehr gut aus! Lassen Sie Ihre Gewinne weiter laufen..

Im Dax haben wir nun ein theoretisches Potenzial von weiteren 600 Punkten vor uns. Das blau markierte Rechteck zeigt die 6-monatige Seitwärtsspanne,  die jetzt nach oben verlassen wurde. Projizieren wir diese Trading-Range nach oben, ergibt sich ein theoretisches Kursziel für den DAX von 7200 Zählern, welches bis Anfang nächsten Jahres erreicht werden könnte. Auch die Gefahr eines erneuten Abrutschens unter 6.000 Punkte dürfte damit vorerst gebannt sein. Auf der Unterseite sollte der DAX die 6200 Punkte nun nicht mehr signifikant unterschreiten.

Auch diese Woche könnte mit einer Vielzahl von Quartalsberichten aus Dax, MDax und SDax sowie einigen Konjunkturdaten aus Europa und den USA eine sehr erfreuliche für Aktionäre werden. Am Dienstag legt der Pharmakonzern Merck die Zahlen zum abgelaufenem Quartal vor. Hier wird eine fünfzig prozentige Steigerung des Gewinns erwartet. Am Mittwoch werden SAP, die Deutsche Börse sowie die Deutsche Bank über Ihr drittes Quartal berichten. Besonders interessant dürfte dabei für Anleger wohl das Zahlenwerk des Bankenriesen sein.

Diesen Donnerstag geben dann Bayer, BASF, Lufthansa und Daimler Einblick in Ihre Bücher. Insgesamt legt damit knapp ein Viertel aller Dax-Unternehmen in dieser Woche Zahlen vor. Interessant könnten aber auch die Zahlen ausländischer Branchenkollegen sein. Beispielsweise wird ebenfalls am Dienstag der weltgrößte Stahlhersteller Arcelor Mittal über seine Geschäfte berichten, was erfahrungsgemäß auch direkte Auswirkungen auf ThyssenKrupp, Salzgitter und Co, haben dürfte..

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Lassen Sie Ihre Gewinne laufen

Aus dem Newsletter vom 22.10.10.. Zum sechsten Mal innerhalb von neun Tagen hat der deutsche Leitindex nun ein neues Zweijahreshoch markiert. Auch wenn es Intraday immer wider mal zu kleinere Korrekturen kommt, scheint damit meine Theorie aktueller denn je zu sein. Es werden keine Gefangenen gemacht, oder übersetzt, dass es denjenigen, die den Sprung auf den fahrenden Zug erst einmal verpasst haben, und auf einen nochmaligen günstigeren Einstieg nach einer Korrektur warten, eventuell enttäuscht werden. Genau diese Marktakteure werden es dann wohl sein, die die aktuelle Hausse zusätzlich weiter anfeuern werden. Es ist anzunehmen, dass zunehmend institutionelle Investoren nun unter Anlagezwang kommen, um nicht schlechter abzuschneiden als der Index. Denn das macht sich bei Anlegern meistens nicht so gut..

Die starken Quartalszahlen aus den USA und Europa, sowie verbesserte Konjunkturbarometer wie beispielsweise heute wieder der Ifo-Geschäftsklimaindex, sorgen weiterhin für kräftigen Aufwind an den Börsen. Schlechten Nachrichten werden nicht zuletzt wegen der kürzlich erfolgten Liquiditätszusagen der Fed weiterhin ignoriert. Die positive Stimmung der deutschen Wirtschaft, die auch der gestern veröffentlichte Einkaufsmanagerindex signalisiert, lässt auf ein starkes Schlussquartal hoffen. Das wichtigste Signal war dabei wohl auch der Wille der Unternehmen neue Arbeitsplätze zu schaffen, somit sollte das Vertrauen bei den Verbrauchern bald ebenfalls wieder zurückkehren. Letztlich dürfte dieser Faktor insbesondere der amerikanischen Wirtschaft bald wieder etwas mehr auf die Sprünge helfen, auch wenn die Situation jenseits des Atlantik wohl noch eine ganze Weile angespannt belieben wird.

Die US Indizes hinken der guten Börsenstimmung noch etwas hinterher, und das ist nicht ganz ungefährlich, da man als Anleger ja weiß wo die Musik gespielt wird. Auch gestern konnte der S&P500 Future nicht mit dem DAX mithalten und schloss fast unverändert. Die wichtige 1.180 bzw. 1.182er Marke wurde bislang nicht nachhaltig geknackt. Der Dow Jones hingegen konnte insgesamt weiter zulegen. Der heutige Handelsstart im DAX fiel erneut sehr verhalten aus, bevor sich der deutsche Leitindex dann zu neuen Höhen aufschwang. Der DAX bewegte sich gestern exakt zwischen den Widerstandsniveaus 6502 und 6630 und schloss nahe dem Tageshoch, eine ähnliche Bewegung haben wir heute gesehen. Insgesamt zeigt der Index deutliche Stärke, was als gute Ausgangslage für einen weiteren Lauf Richtung 7000 Punkten gesehen werden kann.

Die Korrektur im Bundfuture dürfte dann anhalten. Wie gestern bereits geschrieben sollte der Test der 129,- Unterstützung demnächst erfolgen. Ob der Bundfuture hier wieder dynamisch nach oben drehen wird, oder unter die charttechnische Unterstützung fällt dürfte auch ganz wesentlich für die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten sein. Auch der gestrige Handelstag konnte beim Währungspaar  EUR/USD noch keine eindeutige Klärung darüber gegeben, wohin die Reise letztlich gehen soll. Der EURO stieg im Tagesverlauf zwar kurzzeitig auf ein neues Hoch, fiel dann aber wieder in sich zusammen und schloss im Minus. Hier ist also weiterhin alles offen, ich würde mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, und wenn überhaupt nur geringe Positionen auf den Kursverlauf dieses Währungspaares setzen, bis die Signale etwas deutlicher werden. Der Goldpreis stagniert ebenfalls weiter, und sollte auch im Zusammenhang mit der Währungsentwicklung EUR/USD im Auge behalten werden.

Alles in allem bleiben die Vorzeichen somit weiter positiv. Lassen Sie Ihre Gewinn laufen und ziehen Sie ggf. Ihre Stopp-Kurse nach. Entscheidend ist dabei nicht nur wo man die Stopps setzt, sondern oftmals auch wann man das tut. Die Volkswagen Aktie ist heute mal wieder ein hervorragendes Beispiel dafür.

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TradingUpdate Phoenix Solar, VW Vz., Klöckner & Co., HeidelbergCement

Eine ganze Reihe von Anlegern rechnet inzwischen schon wieder mit baldigen Gewinnmitnahmen am Aktienmarkt und kurzfristig fallenden Kursen. Das wird dann wohl auch der Grund sein warum genau das nicht eintreten wird. Immer wieder werden charttechnische Ausbrüche begleitet von Pessimismus, und je größer der Pessimismus ist desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das die Kurse weiter steigen werden. Auch am Devisenmarkt ist dieses Phänomen gerade wieder schön zu beobachten. In den vergangenen Tagen hatten sich Anleger wieder massiv mit PUT Optionen auf einen fallenden Euro positioniert, die heute bereits wieder zu einem ordentlichen Teil aufgelöst werden mussten, um nicht zu weit in den Verlust zu laufen.

Ebenfalls ist der DAX ist nicht wie von vielen erhofft auf 6.335 Punkte zurückgefallen, was die Akteure nun langsam in Zugzwang bringen könnte. Schließlich „droht“ nun eine Jahresend- oder zumindest Herbstrally die es nicht zu verpassen gilt. Zuletzt war die Investitionsquote von Institutionellen und Privatanlegern sehr gering, sodass man davon ausgehen kann, dass eine Menge Kapital bislang an der Seitenlinie auf seinen Einsatz gewartet hat. Bei weiter steigenden Börsen werden also einige Fonds etc. gezwungen sein nun endlich zu investieren, was die Kurse ebenfalls weiter antreiben sollte. Hinzu kommt, dass der Bund Future und auch der Goldpreis gerade im Begriff sind weiter nachzugeben, was ebenfalls auf Kapitalumschichtungen hindeutet.

Noch ist es zu früh von einem echten Trend zu sprechen, aber die Anzeichen sind da. Fallen bei Gold und Anleihen demnächst charttechnisch relevante Marken dürfte dies den aktuellen Ausbruch der Aktienmärkte endgültig bestätigen. Heute wurde mein erstes Kursziel für den Dax, nach dem Ausbruch, mit der runden Marke von 6.600 Zählern erreicht. Auch für den morgigen Handelstag bin ich optimistisch, da keine großartigen Konjunkturdaten auf dem Programm stehen, die die aktuelle Rallye ernsthaft ins Wanken bringen können. Am Nachmittag muss man dann, wie Freitags üblich, mit leichten Gewinnmitnahmen in den USA rechnen.

In den kommenden Tagen werde ich dann hier einige TradingUpdates zu den einzelnen Positionen, sowie den Ausblick auf die kommende Börsenwoche veröffentlichen. Vorab sei verraten, dass die Aktie von Phoenix Solar natürlich heute ausgestoppt wurde..hier werden wir aber zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsteigen. Die VW Vorzugsaktie hingegen ist heute erfreulicher Weise endlich über den Widerstand bei 92,50 Euro ausgebrochen, und sollte nun bis wenigstens 96,50 Euro zulegen können. Bei Klöckner & Co. bahnt sich ebenfalls ein baldiger Ausbruch nach oben an, und HeidelberCement konnte heute in der Xetra Schlussauktion ein neues Hoch markieren. Die genannten Aktien sollten nun genauestens beobachtet werden.

Bei allem theoretischen Optimismus, sollte man weiterhin vorsichtig bleiben. Die Märkte sind weiterhin extrem nervös und reagieren auf Nachrichten gelegentlich irrational. Folgen Sie konsequent Ihrer Stopp-Strategie! In der Investors Inside Newsletter Ausgabe von gestern habe ich ihnen ja geschrieben, wo das Setzen der Stoppkurse  nun sinnvoll sein dürfte.

Wann findet das Kapital aus Anleihen und Gold nun seinen Weg in den Aktienmarkt?

Der Ausbruch des Dax nach oben ist wie erwartet geglückt. Nach der starken letzten Woche ist der Ausblick auf die kommende Handelswoche umso spannender. Kann der DAX nun weiter zulegen und kurzfristig die Marke von 6.600 Punkten überschreiten? Wird sich anschließend die Rally fortsetzen und uns einen goldenen Herbst bescheren? Oder kommt es gar kurzfristig zu einer erneuten Korrektur, in der der DAX in den alten Seitwärtstrend zurückfällt? Das sind wohl momentan die brennendsten Fragen die sich Trader und Anleger stellen. Natürlich können auch wir hier keine eindeutige Antwort liefern, aber es gibt gewisse Wahrscheinlichkeiten, die nun eintreten könnten…

Allem voran könnte mit einem nachhaltigen Ausbruch der Aktienmärkte wieder etwas mehr Normalität an die Weltmärkte zurückkehren, sprich seit Jahrzehnten immer wiederkehrende wirtschaftliche Muster und Zusammenhänge sollten wieder etwas mehr Beachtung finden. Zuletzt konnte man ja den Eindruck gewinnen, dass irgendwie gar nichts mehr zueinander passt. Gold scheint ins unermessliche steigen zu wollen, obwohl dies bei genauerer Betrachtung eben für uns Europäer gar nicht so ist, betrachten man den Goldpreis in Euro.

Auch andere Rohstoffe spielten in den letzten Monaten etwas verrückt, und sollten sich nun wieder beruhigen, bzw. die teilweise entstandenen Spekulationsblasen sollten sich allmählich auflösen. Die gigantischen Summen, die sich momentan noch im Anleihenmarkt befinden, der aber keine nennenswerte Rendite liefert werden allmählich ihren Weg zurück in die Aktienmärkte finden, und die Kurse von Qualitätsunternehmen zusätzlich beflügeln. Welche dies nach unserer Meinung sind können Sie regelmäßig in unserem kostenlosen Newsletter erfahren.

Insbesondere für die deutsche Wirtschaft scheinen nun wieder alle Ampeln auf grün gesprungen zu sein. Die Arbeitslosigkeit erreicht immer tiefere Stände, oder drücken wir es noch positiver aus, die Beschäftigung in unserem Land steuert wieder auf Raten zu die es zur Zeit des Wirtschaftswunders zum letzten Male gegeben hat, und das knapp zwei Jahre nach der größten Wirtschaftskrise des neuen Jahrtausends. Der Maschinenbau und die Automobilindustrie feuern ungeahnte wirtschaftliche Erfolge. „Made in Germany“ ist offenbar beliebter denn je.

Momentan sieht es somit auch beim DAX charttechnisch hervorragend aus. Der gelungene Sprung über den neuen bisherigen Jahreshöchststand hat den Weg für weitere Kursgewinne nun endgültig freigemacht. Die nächsten Widerstände liegen erst im Bereich von rund 6.630 und 6.750 Punkten. Da sind also durchaus noch weitere Kursgewinne und eine schöne Herbstrally möglich. Die Chancen auf einen neuen Jahreshöchststand in der kommenden Woche stehen also gar nicht so schlecht. Natürlich ist auch ein nochmaliger Test der 6.300 bis 6.335 Punkte Range möglich. Hier wurde beim Ausbruch ein kleines Gap gerissen, was allerdings anhand der vier Anläufe vorher nicht über zu bewerten ist. Viel tiefer sollte es also erst einmal nicht mehr gehen.

Interessant ist auch die charttechnische Situation in den USA…Nach dem Ausbruch über 11.000 Punkte dürfte sich der amerikanische Leitindex nun in Richtung des Jahreshochs bei 11258 aufmachen. Hier kann es dann durchaus noch einmal zu einer kleineren Zwischenkorrektur kommen, die aber nicht mehr nennenswert unter die 11.000 Punkte Marke führen sollte. Im Anschluss an diese Korrektur besteht die Chance auf das baldige erreichen der Marken von 11.700 Punkten sowie 12.400 – 12.500 Punkten. Für den S&P 500 bleiben die 1.150 Punkte der Boden mit Kursziel 1.184 und 1.200 Punkte fürs Erste.

Natürlich zitiere ich hier in erster Linie mein Wunschszenario, würde aber dem Eintreffen dieses Szenarios persönlich eine gute 80% Chance zubilligen. Wir befinden uns nun in einer sehr entscheidenden Phase an den Börsen, in denen die Weichen für die kommenden Wochen oder gar Monate gestellt werden könnten. Der DAX sollte jetzt nach unserem Ideal-Szenario nicht mehr nachhaltig unter 6.420 fallen. Alle Positionen in unserem Depot bleiben unverändert, Stopp Kurse wurden entsprechend platziert. Achten Sie darauf die Stopps nicht zu eng zu setzen, denn die Schwankungsbreite einzelner Aktienkurse dürfte erst einmal noch relativ hoch bleiben. Auch die üblichen Gewinnmitnahmen zum Anfang der heute beginnenden Folgewoche sollten dabei mit einkalkuliert werden..

Wochenrückblick – Dax schafft den Ausbruch nächstes Kursziel 6.600 dann 6.840

Es war die Woche des Sportwagenbauers Porsche. Mit deutlich besser als erwarteten Zahlen meldeten sich die Zuffenhausener, zumindest operativ, wieder an die Weltspitze zurück. Der Konzern leidet noch immer massiv unter den Folgen der gescheiterten VW Übernahmen. Somit musste letztlich doch ein negatives Ergebnis ausgewiesen werden. Dennoch, fiel das Ergebnis mit einem Minus von 454 Millionen Euro deutlich geringer aus als im Vorjahr, als noch ein Defizit von 3,6 Milliarden angefallen war. Für das laufende Gesamtjahr bis Ende Dezember erwartet das Unternehmen bereits wieder ein ausgeglichenes Ergebnis. Von der Dynamik der Genesung des noch vor wenigen Monaten angeschlagenen Konzerns zeigten sich Anleger gestern tief beeindruckt, und kauften wieder unter hohen Umsätzen Porsche Aktien.

Die beiden Aktien,die mich persönlich in der Woche vor dem Ausbruch am meisten geärgert haben. Sowohl die Aktie von HeidelbergCement als auch die des Stahlhändlers Klöckner & Co. hatten Anfang der letzten Handelswoche einen Ausbruch nach oben simuliert, um danach, für mich ohne ersichtlichen Grund, wieder stark abverkauft zu werden. Seit gestern befinden sich nun beide Titel wieder auf dem Wege der Besserung, und es wird Zeit noch einmal einen genaueren Blick auf diese Aktien zu werfen. Vorweg sei verraten – die alles entscheidende Frage “Würde ich diese Titel heute immer noch kaufen?” habe ich mir wiedermal mit einem klaren “Ja” beantwortet.

Auch bei den Solaraktien tut sich wieder so einiges. Während die Aktien von Q-Cells und Solar Millennium weiterhin eher auf dem Absteigenden Ast sein dürften, konnte sich der Marktführer Solarworld beispielsweise deutlich erfreulicher entwickeln. Ähnlich sieht es da auch bei den von uns favorisierten Werten aus. Die Centrotherm Aktie scheint langsam wieder zu alter Stärke zurück zu finden. Ebenso sollte sich der Solaranlagenbauer Roth und Rau in den nächsten Tagen überproportional entwickeln können. Der vorangegangene Abverkauf der Aktie erscheint mir völlig übertrieben zu sein. Gestern wurde nun, nachdem das Tief bei 17,- Euro noch einmal getestet wurde, ein neues Kaufsignal für die Roth und Rau Aktie generiert. Kann also in den kommenden Tagen die Marke von 18,40 Euro wieder überwunden werden, und wird später auch noch die 200-Tage-Linie bei ca. 18,70 überschritten, sehen wir gute Chancen, dass auch unser erstes Kursziel bei 21,20 bald wieder erreicht wird.

Der Aktienkurs der Deutschen Bank schlägt immer noch Kurskapriolen. Nach einer guten Erholung gestern, und einer starken Eröffnung heute, die den Aktienkurs bereits in die Region deutlich über 42,- befördert hat, gab der Kurs erneut stark nach, und sackte auf 41,30 Euro ab. Inzwischen sehen wir wieder steigende Notierungen, und ich gehe davon aus, dass zumindest die Marke von 42,- Euro heute nachhaltig fallen wird. Anschließend ist es wichtig, dass die Deutsche Bank AG Aktie dann wieder in den Bereich über 42,50 Euro zurück kommt, da hier die untere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrends verläuft. Ab hier sollte die Aktie dann wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser geraten, und letztlich im Zuge einer weiteren Erholung der Weltbörsen, auch wieder die Kursregionen zwischen 46,- und 50,- Euro kurzfristig erreichen. Mittelfristig trauen wir der Aktie  immer noch Kurse zwischen 55,- und 60,- Euro zu, auch wenn es auf dem Wege dort hin gelegentlich etwas holprig werden könnte.

Intel, AMD, Samsung, JP Morgan, Google und GE im Fokus der Anleger

Diese Börsenwoche wird wohl die Entscheidung bringen..Nachdem die US Indizes sich am Freitag dann letztlich doch in die gewünschte Richtung bewegt haben, stehen die Chancen für den Dax in den kommenden Tagen nun die Marke von 6.300 bzw. 6.335 Punkten zu überwinden sehr gut. Die US Berichtssaison ist nun angelaufen, was für neue Impulse in einem in den letzten Wochen so richtungslosen Handel sorgen sollte. Der Aluminiumkonzern Alcoa hat ordentlich vorgelegt, bei den vom Softdrinkherstellers PepsiCo vorgelegten Zahlen gab es bereits einen leicht faden Beigeschmack. Nun warten die Anleger gespannt auf die Zahlen, und vor allem den Ausblick, der Halbleiterhersteller Intel, Advanced Micro Devices und dem südkoreanischen Elektronik-Hersteller Samsung. Bei allen drei Unternehmen sind die Erwartungen extrem hoch, und lassen somit leider auch Raum für Enttäuschungen. Dennoch wird gerade dem Halbleiter-Sektor momentan mit der stärkste operative Zuwachs zugetraut.

Die aktuellen Daten zu den Erzeuger- und Verbraucherpreisen geben am Donnerstag und Freitag Aufschluss darüber wie es um, das Thema Inflation in den USA bestellt ist. Auch die Daten der US-Einzelhandelsumsätze und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan, die beide am Freitag erwartet werden, dürften darüber entscheiden, ob die Märkte nun endlich aus der seit Monaten bestehenden Seitwärtsphase nach oben ausbrechen können. Etwas besorgniserregend ist hingegen das Ergebnis der letzten Sitzungen des IWF am Wochenende ausgefallen. Es dürfte nun klar sein, dass wir uns in der Phase eines internationalen Abwertungs-Wettlaufes der wichtigsten Währungen befinden. Welche Auswirkungen dies in den kommenden Wochen und Monaten haben wird ist noch nicht klar abzusehen. Die Amerikaner teilten auch bei dieser Sitzung wieder kräftig aus, und griff auch Europa und insbesondere Deutschland an. Dies aber wohl mehr aus einer eher schwachen Position heraus, da die Amis Ihr Pulver bereits weitestgehend verschossen haben, und nun auf „Hilfe“ von außen angewiesen sind. Aber dazu später mehr…

Außer den bereits genannten Halbleiterherstellern werden die US-Bank JPMorgan , der Internetkonzern Google und der Mischkonzern General Electric Auskunft über ihre Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal geben. Je nachdem wie also die Unternehmenszahlen und vor allem die Konjunkturdaten in dieser Woche ausfallen werden, könnte der Dax bis zum Ende der Handelswoche nach oben ausbrechen, und das Jahreshoch bei 6.387 Punkten eventuell nehmen, oder erneut an der 6.300 Punkte Marke scheitern. Sollte der Deutsche Leitindex  an dieser Marke erneut nach unten abdrehen, so wäre dies insgesamt der vierte gescheiterte Versuch gewesen, und man sollte etwas vorsichtiger werden. Ich gehe aber nach wie vor von einem Ausbruch nach oben aus!

Leichte Turbulenzen voraus

Was für eine Intraday-Rally war das am Freitag! Ohne auch nur das geringste Anzeichen von Schwäche drehten die Märkte in den USA wieder deutlich in positives Terrain und straften damit einmal mehr alle Lügen die einen neuerlichen Absturz der Indizes prognostiziert hatten. Es deutet somit vieles darauf hin, dass die vorangegangenen Kursbewegungen nur eine weitere Bärenfalle gewesen sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass DAX und Co. nun erneut Ihre Höchststände testen werden sehe ich als relativ hoch an, auch wenn diese Börsenwoche auf Grund der anstehenden Konjunkturdaten alles andere als entspannt werden dürfte. Die grundsätzliche Richtung dürfte vorerst nun klar sein.

Natürlich wird nach dem starken Anstieg vom Freitag erst einmal wieder zu leichten Gewinnmitnahmen kommen bevor sich die Indizes dann aber weiter Richtung Norden bewegen dürften. Auch dieses Mal legen wir somit mit dem rechtzeitigen Verkauf unseres Turbo Bear Zertifikates und dem Einstieg in ausgewählte Aktien goldrichtig. Das richtige Timing ist gerade in Marktphasen wie diesen immer wieder einer der ausschlaggebendsten Faktoren die über Erfolg oder Misserfolg an der Börse entscheiden. Wenn auch Sie von unserer Swing-Trading Strategie in Zukunft profitieren wollen melden auch Sie sich jetzt zu unserem kostenlosen Börsen Newsletter an.

Richtungsloses Geplänkel

Die letzte Börsenwoche hatte es in sich! Anleger dürfte weiterhin verunsichert über die weitere Entwicklung an den Weltbörsen sein, und die Umsätze bleiben auch in dieser Woche wieder schwach. Die große Sorge vor einem „Double Dip“ der US-Wirtschaft dürfte sich nach der Veröffentlichung der schlechten Daten in der vergangenen Woche wieder etwas verstärkt haben. Nicht nur die Arbeitsmarktdaten lassen darauf schließen, dass die USA noch lange nicht die Wende zum Positiven vollzogen haben, sondern auch der erneut stark eingebrochene Philly Fed Index signalisiert wieder Stagnation. Auch wenn die US Indizes sich am Freitag noch deutlich von ihren Tiefstständen lösen konnten bleibt ein fader Beigeschmack. Fast alle wichtigen Unterstützungsmarken wurden unterschritten. Beim S&P 500 haben die 1.065 Punkte gerade noch gehalten. Danach kommt lange nichts mehr…

Für den Dax sieht die Situation ähnlich dramatisch aus. Mit dem Erreichen, bzw. Unterschreiten der runden Marke von 6.000 Punkten hat sich das Chartbild wieder deutlich eingetrübt. Kann diese psychologisch Wichtige Chartmarke nicht gehalten werden, droht ein weiterer Rücksetzer in Richtung 5.900 oder 5.850 Punkte, später eventuell sogar wieder 5.700 Punkte. Viel weiter sollte es nach meiner Meinung aber nicht runter gehen. Noch besteht allerdings die berechtigte Chance, dass sich der Markt nun auf diesem ermäßigten Niveau wieder fangen kann. Die Bilanzsaison ist nun beendet und es fehlt dem Markt an weiteren Impulsen. Von konjunktureller Seite könnte ab Mittwoch Unterstützung kommen.Der Ifo-Index wird wieder einmal veröffentlicht, und gibt Auskunft über die Stimmung in der deutschen Wirtschaft.

Am Mittwoch werden ebenfalls die Auftragseingänge für langlebige Güter in den USA für den Monat Juni veröffentlicht, am Freitag folgen dann die Zahlen zum Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, und die Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal. All diese Daten können Sie in unserem Realtime Börsenkalender nachsehen. Hier werden die Ergebnisse und  Konjunkturdaten unmittelbar nach der Veröffentlichung angezeigt. Sprich Sie müssen nicht mehr lange nach der Nachricht suchen, die die Kurse schon lange bewegt hat, was oftmals ein entscheidender Vorteil sein kann.

Ich erwarte, dass heute zumindest noch einmal die 6.000er Marke getestet wird. Die Tage nach einem Verfallstag sind meistens geprägt durch entsprechende Positionsumschichtungen, die sich noch bis zu Mitte der Woche hinziehen können. Eine entscheidende Richtungsänderung erwarte ich somit auch nicht vor Mitte/Ende der Woche. Für den Dax heißt dies nun, dass in den kommenden Tagen wohl die Marke von 6.065 auf der Oberseite als Widerstand fungiert. Erst wenn dieses Niveau wieder nachhaltig überschritten werden kann sieht es wieder freundlicher aus. Ich bleibe also vorsichtig, und warte an der Seitenlinie auf die richtige Gelegenheit, bzw. eine Entscheidung in die ein- oder andere Richtung. Auch mit kurzfristigen Tardes ist nur sehr schwer Geld in so einer Situation zu verdienen..

Warten auf die Zahlenflut..

Der Dax ist im ersten Anlauf erwartungsgemäß an der 6.200 Punkte Marke gescheitert. Nun dürfte es durchaus spannend sein zu beobachten wie es in dieser Börsenwoche weiter gehen wird. Noch immer befindet sich der Deutsche Leitindex in einer, inzwischen sehr engen, Dreiecksformation aus der er in den kommenden Tagen in die ein- oder andere Richtung ausbrechen wird. Wir haben uns letzte Woche für einen vorläufigen Ausstieg aus unseren deutschen Aktienpositionen entschlossen und rechnen nun eher damit, dass die Indizes wieder nachgeben werden.

Der Banken-Stresstest hat keine neuen Erkenntnisse gebracht, außer vielleicht, der Tatsache, dass Spanien und seine Banken nach wie vor zu den Wackelkandidaten in Europa gehören. Wie die Händler in den USA diese Daten heute verarbeiten ist ungewiss. Nachdem aber in der Vergangenheit das Thema Krise in Europa dort wesentlich intensiver diskutiert wurde, könnten nun auch die Ergebnisse des Stresstests in den USA für Verunsicherung sorgen. Zusammenfassend ist wohl zu sagen, dass der Stresstest nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat, und die Latte beim nächsten Mal etwas höher gehängt werden muss. Vielmehr gewinnt man den Eindruck, dass es sich hierbei eher um eine Propaganda-Veranstaltung gehalten hat, um die Bürger zu besänftigen..

Die Berichtssaison ist hingegen im vollen Gange. In dieser Woche stehen die neuesten Quartalszahlen von UBS, SAP, Deutsche Bank, Danone, Daimler, DoPont, LVMH, Air France und der Deutschen Börse am Dienstag auf dem Prüfstand. Der Mittwoch läutet dann die Berichtssaison für Krones, Morphosys, Arcelor Mittal, Infineon, Vossloh, Wincor Nixdorf, Eni SpA, BG Group, Boeing, ein. Am Donnerstag folgen, BASF. Siemens, Merck, Software AG, Bayer, Gildemeister, Aixtron, Sanofi Aventis, Telefonica, France Telecom, MAN, Lufthansa, Puma, Sony, Royal Dutch, Continental, Hugo Boss, und die Banco Santander, Freitag schließen sich HeidelberCement, EADS, Wacker Chemie, GEA Group, ElringerKlinger, Total, Anglo American, EnBW, Audi, Chevron und Samsung an.

Viele entscheidender für die weitere Entwicklung der Börsen dürften aber wohl die Konjunkturdaten sein. Bereits heute um 16:00 Uhr werden zunächst die mit Spannung erwarteten US Daten der Neubauverkäufe für den Monat Juni präsentiert. Morgen dann der Case Shiller Hauspreis Index, und das Verbrauchervertrauen in den USA für den Monat Juli. In Deutschland wird der GfK Konsumklimaindex veröffentlicht. Weiter in dieser Woche geht es dann mit dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA, dem Beige Book, den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, und dem Einkaufsmanager-Index aus Chicago sowie dem Index für die Verbraucherstimmung am Freitag…Genügend Zündstoff also für bewegte Kurse. Nach wie vor ist also Vorsicht geboten. Sich jetzt zu weit aus dem Fenster zu lehnen kann zu einem unerwünschten Ergebnis führen. Vielmehr sollte wohl abgewartet werden in welche Richtung die Indizes nun ausbrechen wollen.

Klöckner&Co. Hochtief, HeidelCement, VW, Continental…und jetzt?

Unser kurzfristiger Tradingplan hat nach wie vor Gültigkeit! Die US Indizes konnten sich nach den durchwachsenen Arbeitsmarktdaten am Freitag ganz gut halten. Den erneuten leichten Abverkauf in den letzten Handelsminuten würde ich eher den Gewinnmitnahmen vor einem langen Wochenende in den USA zuschreiben. Zusammenfassend ist die letzte Handelswoche also genau so gelaufen, wie wir das erwartet hatten. Der einzige Unterschied ist, dass die vermeindlich schwachen Arbeitsmarktdaten bereits vorher vom Markt eingepreist worden sind und nicht erst am Freitag. Ein Kursrutsch unter die Marke von 1.000 Punkten im S&P 500 konnte (zunächst) verhindert werden. Wir gehen immer noch davon aus, dass nun erst einmal alles Negative eingepreist sein sollte, und rechnen in der kommenden Woche mit einer Erholung an den Börsen.

In unsereem Artikel „Auf wackeligen Beinen“ vom 27.06.2010 haben wir geschrieben: „Die kommende Woche könnte mal wieder extrem volatil werden. Charttechnisch bleibt die Situation angespannt, auch der Handel am Freitag in den USA brachte keine neuen Impulse…Zahleiche Konjunkturdaten dürften auch in der nächsten Handelswoche die Kurse wieder bewegen…Schließlich folgt am Freitag der Arbeitsmarktbericht. Auch hier sind die Aussichten nach wie vor nicht besonders positiv.Analysten rechnen mit einem erneuten leichten Anstieg der Arbeitslosenquote auf 9,8 Prozent. Hinzu kommt, dass die Amerikaner sich am Freitag dann in ein langes Wochenende verabschieden und den Unabhängigkeitstag feiern. Meistens wird vor solchen Wochenenden eher verkauft als gekauft. In der darauf folgenden Woche beginnt dann erneut die US Berichtssaison und kann eventuell wieder für neue Impulse sorgen…

Wir bleiben erst einmal an der Seitenlinie und schauen uns das Treiben an. Die eigentlich sehr positive Entwicklung der Börse hat sich in der letzten Woche wieder schlagartig gedreht. Es sind für unseren Geschmack gerade etwas zu viele Unsicherheitsfaktoren im Markt. Besonders die Charttechnik spricht eine deutliche Sprache. Montage sind normalerweise Kauftage – sehen wir aber auch morgen wieder einen schwachen Tag ist in der kommenden Woche nicht mit einer starken Erholung zu rechnen..Der darauf folgende Montag wird sowieso ein schwacher Tag sein weil die US Börsen geschlossen bleiben. Der Dienstag danach kann sich dann eventuell wieder als guter Einstiegszeitpunkt erweisen. Ab dem 06.Juli werden wir wieder etwas genauer hinschauen..

Wie unsere Newsletter-Leser wissen, haben wir uns nicht ganz an den Fahrplan gehalten, und bereits in dieser Woche erste Positionen in Aktien aufgebaut, die wir unabhängig von der momentanen Börsenentwicklung, für besonders attraktiv, und vor allem sehr günstig halten. In der kommenden Woche werden wir dann unser Depot weiter ausbauen, um in dem nächsten Swing, der nun wieder gen Norden gehen sollte, schöne Gewinne zu erzielen. Natürlich bleiben wir vorsichtig und sichern alle Positionen  im Moment entsprechend eng ab. Für die Leser unseres Newsletters werden wir noch am Wochende unsere weiteren Favoriten für den möglichen Aufschwung bekannt geben…

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