Tag Archives: SKS Formation

VW Aktie – Nochmal runter auf 166,50 Euro?

Die VW Aktie hatte zuletzt einen Lauf, der die meisten Marktteilnehmer wohl auf dem falschen Fuss erwischt haben dürfte. Das Chartbild passte einfach nicht zur Nachrichtenlage. Oder andere gesagt: Je schlechter die Nachrichten um die Unternehmensgruppe, desto euphorischer wurden Analysten und Anleger… Dieses Bild könnte sich nun auf der kurzfristigen Ebene wieder ändern. Es droht ein Kursrutsch in Richtung der 165,- Euro Marke.

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Nordex – nun ihn Richtung 18,25 Euro?

Investors Inside Leser dürften über den heftigen Abverkauf bei der Nordex Aktie nicht sonderlich verwundert reagieren. In meinem letzten Artikel „Nordex vor deutlichem Kursrutsch“ hatte ich ja genau davor gewarnt dass ein solches Szenario nun sehr wahrscheinlich wird. Die Aktie zeigte bereits seit einigen Tagen, wenn nicht Wochen, deutliche Schwäche. Der verhaltene Ausblick des Unternehmen war also nur eine Bestätigung dessen was der Markt offenbar schon wusste und der Chart deutlich gezeigt hatte. Die spannende Frage ist nun, wie geht es mit der Aktie kurzfristig weiter…?

Nordex verkündete zum Beginn dieser Handelswoche eigentlich auf den ersten Blick gesehen ordentliche Zahlen. Die bereits bekannten Daten zum abgelaufenen Geschäftsjahr wurden noch einmal bestätigt, der Ausblick auf die laufenden Geschäfte viel aber ziemlich enttäuschen aus. Demnach erwartet man für das Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz in Höhe von 3,4 Milliarden Euro wovon allerdings ein großer Teil auf den Zukauf  der Acconia Windpower zurückzuführen sein dürfte. Die geplante Umsatzsteigerung bei Nordex von 2,43 Milliarden Euro auf nunmehr 3,4 Milliarden Euro deutet somit darauf hin, dass Nordex im Kerngeschäft offenbar nicht mehr mit großen Sprüngen rechnet, da Acconia bereits im letzten Jahr einen Umsatz in Höhe von 0,9 Milliarden Euro erzielt hat.

Nordex Aktie unter Druck

Die Nordex Aktie ist also spätestens seit heute deutlich angeschlagen. Die heutige Enttäuschung der verbliebenen Anleger dürfte in den nächsten Tagen noch nachhallen und ich erwarte nun maximal einen nochmaligen Test des hier eingezeichneten Trends (grüne Linie) von unten, bevor es dann höchstwahrscheinlich weiter abwärts geht. Deutlich im Chart zu erkennen ist die Übertreibungsphase der Aktie, auf die ich ja in dem letzten Artikel bereits eingegangen bin. Dies gelöst sich nun in Form einer SKS Formation nach unten auf. Diese ist allerdings erst mit dem Unterschreiten der Nackenlinie bei ca. 23,25 Euro vollendet. Dann droht allerdings aus rein technischer Sicht sogar heftiger Absturz in Richtung 13,68 Euro – was ich aber irgendwie für übertrieben halte.

Somit bleibt für mich letztlich einen Test der unteren Begrenzung des Aufwärtstrends nach wie vor das wahrscheinlichste Szenario. Bei 17,10 Euro liegt eine wesentliche Unterstützung die möglicherweise noch erreicht werden kann. Alles darunter wäre dann wohl als Übertreibung in die andere Richtung zu werten. Grundsätzlich bleibt Nordex ein aussichtsreicher, wenn auch nicht unbedingt günstiger Wachstumstitel. Eine weiterführende Korrektur wäre aber grundsätzlich nach dem starken Anstieg der letzten Jahre als gesund zu bezeichnen.

Fazit: Nach wie vor gehe ich davon aus, dass die Aktie nun noch einmal deutlich zurückkommen sollte. Erste Ziele dieser Bewegung liegen zunächst im Bereich 20,70 Euro, danach beim 50er Fibonacci Retracement um die 18,25 Euro. Hier sollte sich dann eigentlich wieder eine Stabilisierung der Aktie ergeben um den langfristigen Aufwärtstrend nicht zu gefährden. Übertreibungen bis in den Bereich um die 17,- Euro sind kurzfristig nicht auszuschließen, wenn auch nicht zwingen wahrscheinlich. Die Nordex Aktie dürfte ihre besten Tage vorerst gesehen haben. Ein Einstige unter längerfristigen Gesichtspunkten dürfte sich an den genannten Marken dann aber wieder lohnen.

Deutsche Bank Aktie – Es fehlt noch die fünfte Welle…

Weiterhin schwach ist die Aktie der Deutschen Bank unterwegs. Die hier vor ein paar Tagen gezeigte SKS Formation mit einem rechnerischen Kursziel von 26,40 Euro ist immer noch aktiv. Im Moment kämpfen die Bullen und die Bären noch um die Trendlinie (orange). Sollten die Bären nun erneut die Oberhand gewinnen, dürfte das Kursziel aus dieser charttechnischen Formation schnell erreicht werden. Eventuell wird dann sogar das letzte der drei offenen Gaps noch geschlossen, bevor es dann wieder aufwärts gehen kann…

DB Chart mit SKS Formation

Die DB Aktie ist seit dem Hoch bei 33,40 Euro in einer intakten Korrekturbewegung, die im Normalfall in fünf Wellen abläuft. Die aktuelle Situation stellt somit möglicherweise gerade die vierte Welle dar, bevor es dann noch einmal einen Stock tiefer geht. Die spannende Frage an dieser Stelle ist dann eher – wie weit? Optimal wäre natürlich eine Korrektur bis an das untere Gap bei ca. 25,10 Euro um alle in dem Chart verbliebenen Kurslücken noch zu schließen. Dennoch ist es durchaus auch möglich bis wahrscheinlich, dass die Aktie bereits am zweiten Gap wieder nach oben dreht.

Zwar befindet sich die Aktie aktuell an einer starken Kreuzunterstützung, die erneut dazu führen könnte dass der Kurs bereits jetzt wieder anzieht, ich persönlich würde aber eher davon ausgehen dass es zu einem weiteren Kursrücksetzer kommt. Die Belastungsfaktoren sind ja bekannt, weswegen man weiterhin wohl etwas vorsichtiger sein sollte!

DAX – Drei mögliche Szenarien

Der DAX konnte seine Serie der tieferen Tiefs und tieferen Hochs zuletzt durch eine kräftige Gegenbewegung unterbrechen, was viele Marktteilnehmer offenbar dazu veranlasst hat, ihre grundsätzliche Sichtweise auf eine möglicherweise weitergehenden Korrektur sofort wieder zu ändern. Ein paar Faktoren sprechen nun zwar dafür, dass wir erneut eine Trendwende sehen könnten, ich rate jedoch weiterhin eher zur Vorsicht, da es aus charttechnischer Sicht keinesfalls klar erscheint das die Märkte hier nun wieder nach oben drehen und die Rallye fortsetzen. Der Charakter des Marktes hat sich definitiv geändert!

Nicht jeder Dip wird mehr sofort und umgehend gekauft. Viele Aktien zeigen ernsthafte Schwäche, auch an stärkeren Börsentagen, und nicht zuletzt die getätigten Umsätze  und das „Verhalten“ einiger Aktien und auch Rohstoffe lassen darauf schließen, dass hier nun eine weitere Abwärtsbewegung von den großen Playern am Markt vorbereitet werden könnte. Wie schon in der letzten Woche im Blog geschrieben, könnte sich der starke Anstieg also als rein technische Gegenbewegung, oder sogenannter „Dead Cat Bounce“ entpuppen. Die US Arbeitsmarktdaten am Freitag waren deutlich schwächer als erwartet, was bei den Marktteilnehmern erneut die Hoffnung geweckt hat das die FED Ihre Tapering nun doch verlangsamen wird. Ob diese schlichte Annahme für einen dauerhaften Anstieg ausreicht, bleibt aber noch abzuwarten. Erste Erkenntnisse dazu könnten die Aussagen von Janet Yellen heute gegen 16:00Uhr ergeben!

Dax Chart Analyse Februar 2014 2

Ich habe Ihnen hier drei mögliche Szenarien, jeweils farblich abgegrenzt, in den aktuellen Dax Chart eingezeichnet, die ich grundsätzlich allesamt möglich für halte. Einer Variante räume ich grundsätzlich die höchste Wahrscheinlichkeit ein. Letztlich wird uns aber der Markt die Richtung weisen. Wichtig ist es aus meiner Sicht nun aber diese drei Möglichkeiten intensiv zu beobachten und ggf. dann die richtigen Schlüsse daraus konsequent abzuleiten und umzusetzen.

Die grüne Variante, Szenario 1

In der optimistischen Variante kommt es nun zu einem weiteren Anstieg des Dax der den Index nicht nur über das letzte Hoch bei 9.358 Punkten führt, sondern im Anschluss auch das offene Gap (roter Kreis) bei 9.404 Punkten schließt. Ein weiterer Anstieg bis in den Bereich zwischen 9.500 und 9.537 Punkten wären dann möglich, bevor ein kleiner Rücksetzer auf das 50er Fibonacci Retracement den Boden für einen Ausbruch nach oben legt. Allerdings wäre auch in diesem positiven Szenario erst ab Kursen über 9.600 Punkten wieder echte Entwarnung gegeben. Ein Erreichen der alten Höchststände und der runden 10.000er Marke erscheint dann sehr wahrscheinlich zu sein.

Die rote Variante, Szenario 2

Am 26.Januar hatte ich Sie zuletzt darauf hingewiesen dass die Formation in der Nähe der DAX-Hochstände eine Umkehrformation darstellt, was sich im Nachhinein auch als äusserst richtig erwiesen hat. Diese Formation stellt nun die Ausgangslage für die weiteren Beobachtungen dar und bildet den „Kopf“ einer möglichen großen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Sollte der aktuelle Anstieg uns also nun bis in den Bereich um die 9.400 bis 9.450 Punkte zurück führen, anschließend aber wieder in sich zusammenfallen, wäre äusserste Vorsicht geboten. Dann könnte die SKS Formation bereits kurzfristig vollendet werden, was zudem bedeuten würde, dass wir ein großes Markttop gesehen hätten. Das Kursziel aus dieser Formation läge dann theoretisch bei ca. 8.200 bis 8.300 Punkten!

Die orange Variante, Szenario 3

Die Unsicherheiten in den Emerging Markets und das Warten auf die nächste große FED Sitzung werden den Markt weiterhin auf „Hold“ in einer volatilen Seitwärstrange halten. Eine echte Entscheidung fällt erst Ende Februar bzw. Anfang März. Zufällig fällt auch der neu entfachte Streit um die Schuldenobergrenze in den USA in diesen Zeitraum! In diesem Falle wäre spätestens nach dem aktuellen Anstieg, bis auf maximal 9.600 Punkte wieder mit deutlicher Schwäche zu rechnen. Die Entscheidung darüber ob sich diese Schwäche dann in einer großen SSKSS Top-Formation auflösen wird, oder nicht, fällt kurz darauf. Über 9.500 Punkten Entspannung, darunter eher deutliche Korrektur!

Warum schreibe ich Ihnen das heute? Weil ich nicht der Meinung bin, dass man es sich an dieser Stelle zu einfach machen sollte, da hier nach wie vor große Chancen bestehen aber auch große Gefahren lauern. Selbstverständlich kann man kurzfristig immer den unterschiedlichen Trends folgen, für die längerfristig orientierten Anleger unter Ihnen spielt es allerdings schon eine gewichtige Rolle ob der DAX in ein paar Wochen 1.000 Punkte tiefer steht oder nicht. Korrekturen in einzelnen Aktien von weiteren 20 bis 30 Prozent wären dann wohl die Folge. Die oben geschilderten Szenarien sollen also nur eine Art unverbindlicher Leitfaden für die kommenden Wochen sein, an dem man sich grob orientieren kann.

Was bei Klöckner & Co auf keinen Fall passieren darf…

Die Aktie des Stahlhändlers befindet sich auf dem Rückzug, und das schon bevor der Kursrutsch im DAX losgetreten wurde. Die anfängliche Euphorie über die strategische Beteiligung des Milliardärs Knauf und dessen Interfer Holding ist inzwischen deutlich abgeebbt. Nicht nur das allgemeine Umfeld für die Stahlbranche belastet hier zusehends, sondern offenbar wohl auch die Tatsche, dass sich immer mehr Analysten zuletzt eher kritisch über die künftige Entwicklung des Konzerns geäussert haben. Zuletzt war vom US Analystenhaus Merill Lynch zu lesen, dass man das Kursziel für die Aktie nur noch bei 7,50 Euro sehe…

Klöckner Chart langfristig

Aus rein charttechnischer Betrachtung sieht das Bild bei der Aktie ebenfalls sehr angespannt aus. Nicht nur dass sich der Abwärtstrend nun beschleunigt sondern viel mehr die drohende Schulter-Kopf-Schulter Formation macht ernsthafte Sorgen. Wie man in obigem Chart sehen kann, waren die letzten beiden Anstiege der Aktie lediglich eine Bestätigung des seit langem bestehenden Abwärtstrends, und nicht mehr. Zudem könnte die SKS Formation, wenn sie denn tatsächlich ausgelöst wird, den Titel in deutlich tiefere Regionen vorstoßen lassen, die sich die meisten Anleger heute wohl noch gar nicht vorstellen können.

Nun hatten wir aber in den letzten Tagen eher eine Ausnahmesituation an den Börsen, deswegen sollte der Bruch der Nackenlinie gestern noch(!) nicht überbewertet werden. Dennoch bleibt auch bei einer Normalisierung des Börsenumfeldes zu erwarten, dass die Aktie zumindest auf die untere Trendlinie zurückfallen wird, die momentan bei ca. 8,- Euro zu finden ist.  Erst hier sollte dann die eigentliche Entscheidung über den weiteren Weg der Klöckner & Co. Aktie fallen. Hält diese Linie nicht, droht aus charttechnischer Sicht ein Kursrutsch bis auf ca. 5,70 Euro. Abschließend möchte ich aber gerne noch hinzufügen, dass ich eine solche Kursbewegung angesichts der guten finanziellen Situation des Stahlhändlers wohl extrem übertrieben wäre.

Die Korrektur ist da! DAX in Richtung 7.175 und S&P 500 runter bis auf 1.460 Punkte?

Heute melde ich mich aus gegebenem Anlass, und weil ich einige Emails besorgter Leser bekommen habe, mal wieder zu Wort, auch wenn ich grundsätzlich den nun endlich angekommenen Frühling genieße…Anfang diesen Monats habe ich Ihnen ja in der Investors Inside Newsletter Ausgabe und auch hier im Blog folgendes Fazit mit auf den Weg gegeben: „Die Frage ist nun also ob man noch versuchen sollte den letzten Euro aus der aktuellen Situation an den Märkten heraus zu pressen, oder aber lieber einen Schritt zurücktreten sollte? Denn die Risiken werden spätestens am Mitte des nun laufenden Monats aus saisonaler Betrachtung wieder zunehmen. Zudem startet nun die Berichtssaison für das erste Quartal des laufenden Jahres, die traditionell wieder etwas mehr Volatilität in die Märkte bringt….“ An dieser grundsätzlichen Einschätzung hat sich auch nichts geändert, bzw. die strukturelle Schwäche bei den meisten Aktien bestätigt diese Theorie.

Inzwischen hat die von mir erwartete Korrektur bei einzelnen Aktien und ganzen Sektoren nun kräftig Fahrt aufgenommen. Die US Indizes und auch der Dax notieren aber immer noch auf gefährlich hohem Niveau, während einzelne Titel sogar neue Tiefstände ausgebildet haben. Rohstoffe bleiben weiterhin unter Druck, ebenso wie die Edelmetalle, aber auch der Stahlsektor scheint seinen Boden noch (lange) nicht gefunden zu haben. Insgesamt sehen konjunktursensitive Branchen gerade alles andere als gut aus. Das Motto an den Börsen heißt damit ganz eindeutig wieder „Risk Off“. Die deutlichen Warnzeichen sind seit Wochen eigentlich nicht zu übersehen, weswegen ich ja auch erst einmal an die Seitenlinie getreten bin und es hier im Blog momentan etwas ruhiger zugeht.

Die spannende Frage an dieser Stelle ist also ob die Aktien bereits teilweise das vorweg genommen haben was bei den Indizes demnächst zu erwarten ist, oder ob man davon ausgehen sollte dass die aktuelle Schwäche bald ihr Ende findet und auch die Aktien dann zu einer neuen Rally ansetzten werden. Ich persönlich halte die erste Variante für deutlich wahrscheinlicher! Und während ich das hier gerade schreibe rutscht der Dax in einem erneuten Schwächeanfall unter die Marke von 7.500 Punkten und damit unter die Nackenlinie einer möglichen SKS Formation mit einem rechnerischen Kursziel im DAX bei ca. 7175 Punkten.

DAX Chart vor Korrektur

Dieses erste Kursziel für den deutschen Leitindex macht in dreifacher Hinsicht Sinn, denn zum einem liegt um die 7.200 Punkte eine noch offene Kurslücke, die noch geschlossen werden sollte… und zum anderen verläuft knapp darunter der seit September 2011 bestehende Aufwärtstrend, der bei erfolgreichem Test eine solide Basis für einen weiteren Anstieg bieten könnte. Das Verlaufshoch aus dem Februar 2012 wäre eine weitere wichtige Marke die eine charttechnische Unterstützung bieten könnte. Ob der hier grün eingezeichnete Trend  im weiteren Verlauf dieses Sommers allerdings gehalten werden kann bleibt allerdings noch abzuwarten. Darüber zu spekulieren was in eine paar Wochen passieren könnte ist in Zeiten wie diesen reine Kaffesatzleserei. Kurzfristig halte ich das oben geschilderte Szenario aber für durchaus wahrscheinlich, denn die Situation beim S&P 500 sieht nun ähnlich kritisch aus:

S&P 500 Trendkanal

Das heißt, die Korrektur  könnte gerade erst begonnen haben, auch wenn einzelne Aktien bereits wieder „ganz unten“ sind. Eine weiterführende Korrektur in den USA, bzw. das Verlassen des aktuellen Aufwärtstrends beim S&P 500 nach unten, würde sicherlich auch die europäischen Indizes noch einmal kräftig rutschen lassen. Aktien die ohnehin schon wieder einen Großteil der Zuwächse in diesem Jahr abgeben mussten, könnten dann sogar noch einmal neue Tiefststände ausbilden. Es ist also weiterhin nicht die Zeit für Heldentaten indem man sich gegen den offensichtlich erschöpften Markt stellt. Bleiben Sie also auch weiterhin geduldig und warten Sie auf die richtige Gelegenheit!

Ich hoffe somit Sie sind meinem Rat von vor zwei Wochen gefolgt und haben Ihre Positionen entsprechend verkleinert, eng abgesichert oder gar ganz abgebaut. Natürlich hat meine Sichtweise auf die aktuelle Situation an den Börsen keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit, wie immer geht es nur um das Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Sollte es aber demnächst zu einer echten Korrektur an den Märkten kommen halte ich persönlich noch einmal Dax Stände zwischen 6.200 und 6.000 Punkten im Sommer für möglich. In den USA könnte man dann wohl von einer Korrektur des S&P 500 bis auf ca. 1.400 Punkte ausgehen. In diesem Sinne, bleiben Sie gelassen und genießen Sie den endlich eingetroffenen Sommer bis sich wieder die richtigen Gelegenheiten ergeben. Ich halte Sie auf dem Laufenden…!

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Trading Update zur Apple Aktie – Measured Move Target aktiviert !

Am Abend noch ein kurzes Update zur Apple Aktie. So wie es aussieht ist das von mir erwartete Setup bei der Aktie, dass ich Ihnen in unserem kostenlosen Newsletter vom Wochenende geschildert habe in vollem Gange. Auch heute präsentiert sich die Aktie wieder entsprechend schwach und rutscht unter die genannte Nackenlinie der SKS Formation. Sollte der Aktienkurs nicht bis zum Handelsschluss in den USA wieder über der Marke von 655,- Dollar notieren wäre somit das nächste Kursziel auch charttechnischer Sicht bei ca. 605 Dollar zu sehen. Ich schreibe hier ausdrücklich das nächste Kursziel, denn sollte diese Zahl wirklich erreicht werden wäre die Apple Aktie damit unter den mittelfristigen Aufwärtstrend gefallen und würde somit sogar weiteres Abwärtspotenzial bis auf ca. 530,- Dollar besitzen.

Ich persönlich gehe zum jetzigen Zeitpunkt nicht davon aus das die 530,- Dollar erreicht werden, wie ich ja bereits geschrieben habe. Jedoch sollte man diese Möglichkeit auch bei einer Apple Aktie niemals ausschließen. Es kann also nicht schaden sich die Situation bei Apple nun täglich sehr genau anzusehen. Mein erstes Ziel (evtl. schon morgen) liegt bei 624 und 618,- Dollar, bevor es dann weiter in Richtung des Measured Move Targets bei 605,- gehen kann. Auch ein Unterschreiten der runden Marke von 600,- Dollar würde mich noch nicht schockieren. Kurse um die 598,- Dollar  würde ich aus heutiger Sicht als perfekten Einstiegszeitpunkt für eine spekulative Position betrachten. Sollte sich an dieser Sichtweise etwas ändern werde ich Sie natürlich hier im Blog rechtzeitig darüber informieren.

Ein wesentlicher Grund für den Kursverlauf der Aktie ist neben dem Karten-Debakel wohl auch >hier< zu finden. Samsung überzeugt mit seinen Produkten immer mehr Kunden und feiert Rekorde. Das dürfte auch zu Lasten von Apple gehen…Bereits am 12.09.2012 habe ich ja mit diesem Artikel mal vorsichtig darauf hingewiesen dass so etwas demnächst passieren könnte…! Sollte Apple auch noch nachhaltig unter 600,- Dollar fallen und dabei das Tempo beschleunigen, wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit die US Börse insgesamt deutlich belasten. Verläuft die Konsolidierung allerdings weiterhin in dieser schonenden Form, muss man wohl keine Angst haben dass Apple nun die Börsen deutlich in den Keller ziehen wird. Dann wäre auch diese Bewegung wohl eher eine willkommene Abkühlung eines überhitzten Aktienkurses, die das Fundament für einen weiteren und gesunden Anstieg im Anschluss legen kann.

Die Verlierer der letzten Wochen… Die Kali und Salz Aktie

Heute möchte ich etwas näher auf ein paar Aktien eingehen, die von dem grundsätzlich positivem Umfeld in den letzten Wochen überhaupt nicht profitieren konnten. Allen voran wäre da wohl die Kali und Salz Aktie zu nennen, die ich ja zuerst auch sehr skeptisch betrachtet habe, wie Sie wissen. Dann kam über mehrere Tage unerwartete Stärke bei der Aktie auf was einen Anstieg bis auf fast 40,- Euro zur Folge hatte, bevor die Aktie dann am Mittwoch erneut brutal abverkauft wurde. Wir befinden uns somit heute erneut auf dem Ausgangsniveau meiner Beobachtungen zu dieser Aktie. Die kurzzeitige relative Stärke bei der K+S Aktie hat sich als Fake erwiesen. Die Hälfte meiner Position wurde somit ausgestoppt.

Trotz aller positiver Erwartungen für die kommenden 6 Monate kann man nicht übersehen, dass hier seit Tagen wieder deutlicher Verkaufsdruck aufgekommen ist. Dabei wird der Aktienkurs bislang aber noch um das Niveau von 38,- Euro gehalten. Auch über die Herkunft dieser Verkäufe kann man nur spekulieren. Zwar sollte das Window Dressing so langsam abgeschlossen sein, dennoch ist hier offensichtlich eine größere Adresse am Werk. Die Hintergründe dieser Veranstaltung werden wir erst erahnen können wenn der Kurs im Anschluss in eine Richtung ausgebrochen ist. Entweder wird sich hier also, in Erwartung eines starken vierten Quartals, neu positioniert, oder man baut weiterhin Bestände ab.

Grundsätzlich kommt damit auch das von mir bereits vor Wochen geschilderte Szenario wieder ins Spiel. „Warum die Kali und Salz Aktie eigentlich nicht steigen kann..“ Wie man in den Charts des Artikels sehen kann hat die Aktie bei dem starken Anstieg gegen Ende Juni diesen Jahres mehrere Gaps zurück gelassen. Dabei ist insbesondere das erste Gap um die 33,- Euro doch recht ordentlich. Ein weiteres liegt bei c. 35 Euro etwas weiter oben. Zudem würde ein erneutes Abtauchen der Aktie bis in den Bereich um die 35,- Euro eine inverse SKS Formation bilden, die dann ein nahezu perfektes Setup für einen langfristigen Anstieg der Aktie darstellen würde.

Inzwischen hat sich der Aktienkurs auch wieder verdächtig nahe an die 200 Tage Linie heran gearbeitet, die bei ca. 37,35 Euro verläuft. Wird diese in den kommenden Tagen unterschritten, halte ich einen entsprechenden Kursrutsch bis 35,- Euro durchaus für wahrscheinlich. In froher Erwartung dieses Ereignisses und natürlich aufgrund der wieder äusserst schwachen Price Action habe ich auch die zweite Hälfte der K+S Position entsprechend eng abgesichert und warte nun geduldig ab wie sich die ganze Sache weiter entwickelt. Grundsätzlich bleibe ich bei meiner langfristig positiven Einschätzung zu der Aktie. Kurzfristig spricht sowohl der Chart als auch die Price Action aber eine andere Sprache, und dies gilt es zu respektieren.

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