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Streit um „Seltene Erden“ bremst US-und EU-Konjunktur und wird militärisch relevant

Der Dauerstreit um die Vorkommen und vor allem um die Marktzugänge zu den für die Industrie besonders wichtigen Rohstoffe der Gruppe der “Seltenen Erden” (kurz: REEs – rare earth elements), in dem China eine Schlüsselrolle übernimmt und den Marktzugang strikt reguliert, kann die schwächelnde Weltkonjunktur in den kommenden Monaten spürbar negativ beeinflussen. Der größte Seltene-Erden-Produzent in China, Baotou Steel Rare-Earth, konnte im vergangenen Jahr nicht nur seinen Gewinn mehr als vervierfachen: in der Lobby des Staatsbetriebes rankt unübersehbar die Losung: „Der Nahe Osten hat Öl, aber China hat Seltene Erden“, Zitat vom Chinas großem Wirtschaftsreformer Deng Xiaoping.

„Seltenen Erden“ (kurz: REEs = rare earth elements) ist ein begehrter, notweniger Rohstoff für die Hightech-Industrie des 21. Jahrhunderts. Um die Bedeutung von “Seltenen Erden” zu begreifen, sollte man sich zunächst vergegenwärtigen, wo “Seltenen Erden” eine technologische Schlüsselfunktion haben und www.investorsinside.de blickt ins Detail:

Seltene Erden-Magnesium-Legierungen sind ziemlich stark und leicht, weshalb sie ideal für Flugzeug-und Raumfahrtindustrie eignen. Die Stealth-Technologie und super-leise Rotorblätter der neusten Helicopter-Generation sind ohne REEs nicht zu produzieren. REEs eignen sich außerdem zum Bau von Permanentmagneten mit super-magnetischen Eigenschaften. Dies ist besonderes interessant für die Rüstungsindustrie (Stichwort: Permanentmagnete).

  • Der  Kampfpanzer M1A2 von General Dynamics und das Aegis SPY-1 Radar von Lockheed Martin funktionieren mit Samarium-Kobalt (SmCo) Permanentmagneten. Hybrid Electric Drive Ship Programme für die DDG-51 Klasse der Lenkflugkörper Zerstörer operieren mit Neodym-Eisen-Born (NdFeB) Magneten (Permanentmagnet-Motoren).
  • Aber auch deutsche Windkraftanlagen-Hersteller sind betroffen: Um Windkraftanlagen effizient steuern zu können, werden häufig Neodym-Eisen-Born (NdFeB) Magnete verwendet, um Stillstände der Systems zu verhindern. Moderne Windenergieanlagen benötigen oft bis zu 1.000 kg Neodym, um effizient arbeiten zu können.
  • Die Entwicklung von Hybrid-Kraftfahrzeugen wird beeinträchtigt:  Der Elektromotor in einem Toyota Prius erfordert 10-15 kg Lanthan für die Nickel-Metallhydrid-(NiMH)-Batterie und 1-2 kg für Neodym-Permanentmagneten, ein Mercedes S400 Hybrid benötigt über 0,5 kg Neodym.

Im Focus steht hier die militärische Industrie. „Seltene Erden“ eignen sich als Brennstoffe in Bomben und für nukleare Anwendungen, einschließlich der militärischen Verteidigung, also der Abschirmung vor nuklearer sowie thermischer Strahlung; REEs braucht die „moderne Armee des 21. Jahrhunderts” für Laser, einschließlich Laser-Entfernungsmesser, Laser-Führungs- sowie Laser-Kommunikationssysteme, Sonar- und Ortungssysteme und für viele andere Verwendungen im Bereich der Navigationssysteme. Dennoch hat die Markt- und Zugangsbeschränkung zu den Vorkommen der „Seltenen Erden“ auch erhebliche, unmittelbare Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und damit die Weltkonjunktur.

Die Europäische Union, die Vereinigten Staaten und Japan haben bereits reagiert und den Streit um die künstlich herbeigeführte Verknappung dieser Rohstoffe durch einseitige Handelsbeschränkungen und Restriktionen vor die Welthandelsorganisation (WTO) gebracht. Die EU habe ein Schlichtungsverfahren zu den Exportbeschränkungen Chinas bei der WTO beantragt, erklärte die EU-Kommission in einem ersten Statement. China hat diese Klage bereits scharf kritisiert und die Anschuldigungen zurückgewiesen. Jetzt droht zwischen China und seinen wichtigsten Wirtschaftspartnern ein Handelskrieg um die seltenen Rohstoffe.

In China wurde jetzt ein Industrieverband für die Förderung und Verarbeitung von REEs gegründet in dem 155 Mitglieder, davon 13 große Unternehmen wie Aluminium Corporation of China, Batou Steel Rare Earth und China Minmetals Corporation, ihre Interessen – unter der Ägide der regierendenden Staatspartei in Peking – bündeln. „Wir haben die Gründung des neuen Verbandes jetzt beschleunigt, damit er sich um den Handelsstreit bei der WTO kümmern kann“, erklärt Generalsekretär Lin Donglu. Die chinesische Regierung will sich mit dieser Option absichern und sich damit im Dauerstreit bei der Welthandelsorganisation im Hintergrund halten. China, der wichtigste Lieferant von REEs, hortet diese begehrten Bodenschätze und verwendet „Seltene Erden“ seit etwa 30 Jahren auch zur Düngung von Böden und zur Fütterung von Nutztieren. Nutzpflanzen sollen deutlich höhere Erträge erbringen, Nutztiere weisen ein schnelleres Wachstum und eine besserer Futterverwertung auf. Dadurch sind die Preise in den vergangenen Jahren um 130 % gestiegen und überdies sichert sich Peking in Afrika weitere Zugänge zu den Minen. Die großen Minenfirmen in China sind Staatseigene Betriebe.

Militärische Analysen sehen den Grund für eine Verschärfung des Streits um REEs mit China in einem Waffengeschäft der USA mit Taiwan im Umfang von 6,4 Milliarden US-Dollar. Im Online-Forum der regierenden, Chinesischen Kommunistischen Partei, wurde das Verbot des Verkaufs von Seltenen Erden (REEs) an US-Unternehmen als Sanktionsmaßnahme gefordert.

Die Verteuerung dieser Produkte könnte auch für eine Exportnation wie Deutschland zum Problem werden. Die Palette der Anwendungen, in denen sie derzeit verwendet werden, ist außerordentlich breit, von den gewöhnlichen Bauteilen und Komponenten (Kfz-Katalysatoren, Erdöl-Crack-Katalysatoren, Feuersteinen, Glas und keramische Pigmente, Poliermittel), bis hin zu hoch spezialisierten Systemen (nuklearen Miniatur-Batterien, Supraleitern, leistungsstarke Miniatur-Magnete und Laser-Systeme). Das Ende des Booms der Weltkonjunktur hatte zum Jahresende 2011 auch Deutschland erreicht. Preis-, Saison- und kalenderbereinigt schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2011 um 0,2 % zum Vorquartal. Der Grund dafür: der schwächelnde Außenhandel.

Welche Alternativen stehen kurzfristig zur Verfügung, um zu verhindern, dass eine Preisexplosion für alle Produkte, die „Seltene Erden“ als Baustein oder Bestandteil notwendigerweise haben, zu verhindern?

Die EU stuft im Rahmen ihrer “Rohstoffinitiative“ die Verfügbarkeit von REEs 14 Rohstoffe als besonders „kritische Metalle“ ein. Diese seien, so die Arbeitsgruppe der EU-Kommission, „besonders wichtig in ihrer Nutzung und selten in ihrer Verfügbarkeit.“ Darin enthalten ist die Gruppe der „Seltenen Erden.“ Deutschland setzt auf strategische Rohstoffpartnerschaften, um sich den Marktzugang zu den „Seltenen Erden“ perspektivisch sichern zu können. Experten haben Zweifel an der Effektivität dieses Schrittes: nur der Marktzugang wird damit gewährleistet, es besteht allerdings keine Möglichkeit der Einflussnahme auf die Preisentwicklung, die im Endeffekt Deutsche Produkte erheblich verteuern kann.

Eine andere Lösung setzt auf die Wiedereröffnung von stillgelegten Minen. In den Vereinigten Staaten setzt man auf die Wiedereröffnung der Mine Mountain Pass in Kalifornien (Molycorp Minerals) und in Australien soll eine neue „Seltene Erden-Mine“ am Mt. Weld in Australien (Lynas) in Betrieb genommen werden. Molycorp Minerals Möglichkeiten sind allerdings begrenzt. Bis in die 1980er Jahre war die Molycorp Minerals Mountain Pass Mine in Süd-Kalifornien der weltweit führende Produzent von REEs. 1998 wurde nach der behördlichen Kontrolle einer Abwasserleitung die Mine geschlossen, zudem waren auf dem Weltmarkt wegen des Preisdumpings der chinesischen Hersteller eine Fortführung des Abbaus in der Mountain Pass Mine seinerzeit unwirtschaftlich. Dies hat sich jetzt aufgrund der aktuellen Ereignisse und der globalen Verschärfung in der Auseinandersetzung um die überaus wichtige Ressource REEs wieder geändert, aber: selbst bei voller Produktionsgeschwindigkeit, fehlt dem Mountain Pass Mine bedeutende Vorkommen an den Elementen der Gruppe der sogenannten “schweren seltenen Erden”, die zunehmend gefragt sind. Sogenannte „Leichte Seltene Erden“ (wie Cer) sind reichlich vorhanden, aber die „schweren seltenen Erden“ (wie Europium) werden immer schwerer zu finden. Deshalb kann Molycorp Minerals am Mountain Pass nur in einem begrenzten Umfang fördern.

Mit der Förderung allein ist es aber noch nicht getan. Den richtigen Marktwert für die wertvollen Metalle erzielt man erst nach mehreren Verarbeitungsstufen und Raffination. Im Gegensatz zu normalen Mining-Prozessen produziert der Bergbau bei der Förderung „Seltener Erden“ radioaktiver Abfälle! Der Umgang mit diesem Abfall erfordert in den westlichen Industriestaaten stets teure Überwachung, Sicherungs- und Klimaschutzmaßnahmen, ein klarer Wettbewerbsnachteil gegenüber China. Intensiv geprüft wird deshalb aktuell der Abbau von REEs am Lemhi Pass in Nord-IdahoDiamond Creek im Northern Idaho und Bokan Berg im südlichen Alaska. Zwar gibt es weltweit nahezu überall Vorkommen „Seltener Erden“ es braucht allerdings in der Regel eine Zeitspanne von 10 bis 15 Jahren ab dem Zeitpunkt der Entdeckung, bis eine effektive Förderkapazität erreicht ist. Sandro Valecchi

Trading Update Veolia, Gigaset, TUI, Klöckner, Aixtron, Rheinmetall

Die Situation bei den Automobilwerten, VW und Porsche sowie  TUI und Lufthansa bleibt unverändert gut, auch wenn ich bei TUI nun etwas vorsichtiger bin und Teilgewinne realisiert habe. In der Einladung zu Hauptversammlung steht geschrieben, dass der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr zwar 6,9 Prozent mehr Umsatz gemacht, und das operative Ergebnis gesteigert hat, Tui wird aber im Geschäftsjahr 2010/11 einen Verlust von 0,01 Euro je Aktie ausweisen nach 0,30 Gewinn im Jahr zuvor. Das wird wahrscheinlich nicht gut ankommen, auch wenn der Überschuss zum Abbau von Verbindlichkeiten verwendet wurde, die sich deutlich von 2.287 Millionen Euro auf 817 Millionen Euro reduziert haben. Auch die heutige Meldung über den möglichen Verkauf des Hapag Lloyd Anteils dürften im Kurs bereits enthalten sein.

Ebenso habe ich im kurzfristigen spekulativen Bereich ein paar Änderungen vorgenommen, die Sie hier nachlesen können. Insbesondere unser Trading Tipp Gigaset ist erwähnenswert. Die Aktie ist seit unserer Empfehlung vor einer Woche bereits 37 Prozent im Plus. Alerdings könnte hier nun die Luft erst einmal raus sein. Eng absichern, oder Gewinne erst einmal mitnehmen um später erneut einzusteigen, halte ich nicht für die schlechteset Strategie.

Aufgegangen ist auch unserer Rebound Spekulation auf den französichen Wasserversorger und Müllentsorger  Veolia Environnement. Der Ausbruch über die Marke von 8,70 Euro ist nun endlich gelungen. Die Aktie konnte, unter weiter deutlich steigenden Umsätzen, in der letzten Woche kräftig zulegen. Wie bereits geschrieben halte ich Kurse von 10,- Euro kurzfristig für möglich, langfristig wesentlich mehr. Mein Trading Ziel bleibt erst einmal bei 12,- Euro.

Die Klöckner & Co. Aktie hat erwartungsgemäß bis fast auf 10,40 Euro durchkorrigiert. Meine Nachkauforder bei 10,45 Euro wurde leider knapp nicht ausgeführt. Anschließend ging es wieder steil bergauf für die Aktie des Stahlhändlers. Inzwischen stehen die Chancen nicht schlecht dass nun die 12,- Euro Marke in der kommenden Woche erneut in Angriff genommen wird. Kann diese endlich überwunden werden, dürfte auch wieder verstärktes Interesse institutioneller Investoren für die Aktie aufkommen.

Letzte Woche schrieb ich zu Stahlaktien unter anderem: Bei der Rheinmetall Aktie hingegen sollten in den nächsten Tagen noch weitere Kurssteigerungen möglich sein. Die Aktie ist noch nicht ansatzweise richtig angesprungen. Gelingt es nun die Hürde bei 42,- Euro zu überwinden dann sollte der Anstieg bis zur 200-Tage-Linie möglich sein. Diese verläuft derzeit bei ca.47,- Euro. Rheinmetall gehörte zu den stärksten Aktien in der abgelaufenen Woche.

Nach einem kurzen Ausflug gen Süden hat sich die Aixtron Aktie nun wieder gefangen. Die 11,- Euro Marke wurde zurückerobert, und somit bleibt die alte Unterstützung bei 10,80 Euro weiterhin aktiv.  Ziel ist und bleibt die Hürde bei 12,50 Euro, die überwunden werden muss. Gelingt dies, sind deutlich höhere Kurse zu erwarten. Mit dem Überschreiten der 12,50 Euro würde dann, mit hoher Wahrscheinlichkeit, auch das Gap bei 13,60 Euro geschlossen werden. Ich setze weiterhin auf einen kräftigen Rebound der Aixtron Aktie mit Gap-Close bei 13,60 und 17,30 Euro, in diesem Jahr. Noch immer sehe ich hier die Entwicklung einer der schönsten Untertassen der letzten Jahre…

Weitere Einschätzungen zu der Aktie von Kali und Salz ebenso wie zu den beiden Aktien der Energieversorger E.ON und RWE können Sie wie gewohnt in unserem BörsenBlog lesen. Ebenso wie meine persönliche Meinung zur Q-Cells Aktie, und die aktuellen Trading Updates zu den Bankenaktien, Commerzbank und Deutsche Bank. Hier gehts zu den Artikeln…!

Trading Update Aixtron, Salzgitter, Rheinmetall, Klöckner & Co.

Nach dem schönen Anstieg des DAX und der damit verbundenen Kursgewinne in der vergangenen Wochen ist es mal wieder an der Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen. Bereits am Freitag habe ich im Blog über die aktuelle Situation bei den Automobilwerten, VW und Porsche sowie  TUI und Lufthansa berichtet. Ebenso habe ich im kurzfristigen spekulativen Bereich ein paar Änderungen vorgenommen, die Sie hier nachlesen können. Insbesondere unser Trading Tipp Gigaset ist hier wohl erwähnenswert. Die Aktie ist einen Tag nach unserer Empfehlung bereits 8,77 Prozent im Plus. Einer der interessantesten Kandidaten für einen Rebound in diesem Jahr bleibt neben der Commerzbank nach meiner Ansicht auch die Aktie von Veolia Environnement. Zwar hat der Ausbruch auch gestern nicht geklappt, aber die Charttechnik hat sich bei dem Wert inzwischen deutlich aufgehellt. Hier braut man etwas Geduld.

Im Gegensatz dazu hat sich das Bild bei der Klöckner & Co. Aktie nun wieder etwas ein getrübt. Insgesamt war es eigentlich eine gute Woche für Stahlaktien. Salzgitter, Rheinmetall und ThyssenKrupp konnten allesamt weiter kräftig zulegen. Selbst die eher schlechten Nachrichten von Nippon Steel wurden vom Markt gut verdaut. Klöckner Aktionäre konnten nicht mehr von dieser Bewegung profitieren. Die Aktie schafft es einfach nicht über die Marke von 12,- Euro zu kommen. Eine ähnliche Situation hatten wir zuvor bei der 10,- Euro Hürde, und diese hat uns Monate lang aus gebremst. Der MACD hat kürzlich ein schwaches Verkaufssignal generiert. Hier ist also kurzfristig etwas Vorsicht angebracht. Auch wenn ich grundsätzlich davon ausgehe dass wir in diesem Jahr noch deutlich höhere Kurse sehen werden ist ein weiterer Rücksetzer bis auf 11,10 oder gar 10,40 Euro durchaus drin.

Die beiden Aktien von Salzgitter und Rheinmetall gehören weiterhin zu unseren Top Werten, wenn ich mich auch entschieden habe am Freitag die Gewinne bei Salzgitter zu realisieren. Auch das gehört zu einer ordentlichen Trading Strategie, mein Kursziel war 48,- Euro und dies wurde erreicht!  Ich werde sicherlich nicht das letzte Mal Besitzer dieser Anteilsschein sein. Die Aktie hat weiteres Potenzial bis ca 53,- Euro, vielleicht kann dieses Ziel sogar im Zuge der aktuellen Bewegung noch erreicht werden. Für den Moment freue ich mich hier Gewinne von 34,65 bis 48,35 Euro realisiert zu haben. Bei der Rheinmetall Aktie hingegen sollten in den nächsten Tagen noch weitere Kurssteigerungen möglich sein. Die Aktie ist noch nicht ansatzweise richtig angesprungen. Gelingt es nun die Hürde bei 42,- Euro zu überwinden dann sollte der Anstieg bis zur 200-Tage-Linie möglich sein. Diese verläuft derzeit bei ca. 47,- Euro. Fällt Rheinmetall hingegen unter 41,- Euro drohen weitere Abschläge bis 39,50 bzw. 36,70 Euro.

Bei der Aixtron Aktie scheiden sich im Moment die Geister. Während das eine Lager nun bereits ein Ende der Aufwärtsbewegung sieht, die eigentlich noch nicht mal richtig angefangen hatte, sind andere wiederum überzeugt davon dass es nun nur noch aufwärts gehen kann. Ausgehend von Spitzenotierungen am Dienstag bei 12,59 Euro hat Aixtron in dieser Handelswoche wieder 14% nachgegeben. Grundsätzlich ist dies eine Kursbewegung die einen aufhorchen lassen sollte, es wäre nicht das erste Mal dass Insider hier verkaufen, bevor eine begründende Meldung veröffentlicht wird. Ich kann mich irren, aber für mich sieht der Chart inzwischen wieder  sehr spannend aus, denn die Dynamik der Abwärtsbewegung hat nun deutlich nachgelassen. In den letzten Tagen konnte sich die Aixtron Aktie regelmäßig wieder bei 10.80 Euro stabilisieren. Nebenbei gesagt weist der Chart eine der schönsten Untertassen-Formationen auf die ich je gesehen habe…

Inzwischen nähert sich die Aktie dem überverkauften Bereich was ebenfalls unterstützend wirken sollte. Gelingt also das Comeback in den nächsten Tagen, dann wäre nach wie vor das Doppeltop bei 12,50 die Hürde, die es zu überwinden gilt.  Mit dem Überschreiten dieser Marke würde dann auch das Gap bei 13,60 Euro geschlossen werden. Wie wir alle wissen besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dass Gaps geschlossen werden – irgendwann! Für mich ein Grund mehr auf den Rebound der Aixtron Aktie zu setzen. Zwischen 16,80 und 17,30 Euro liegt die nächste Kurslücke, die der Abverkauf im August 2011 hinterlassen hat. 😉

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