Tag Archives: Risikoaversion

Gold und Silber – Ist das die Wende?

Gold bleibt auch weiterhin eine interessante Option für das Jahr 2014. Die Risikoaversion der meisten Marktteilnehmer dürfte kurzfristig wieder deutlich zugenommen haben. Denn, die Währungsturbulenzen in den Schwellenländern haben Ihre Wirkung bei den Anlegern nicht verfehlt. Investoren sind seit einigen Tagen wieder verstärkt auf der Suche nach Sicherheit und weniger nach Rendite in einem Bullenmarkt, der sich vorübergehend seinem Ende zuneigen könnte. Dieses Umdenken hat auch Spuren im Gold (und Silber) Chart hinterlassen, auf die ich heute aus gegebenem Anlass noch einmal kurz hinweisen möchte.

Wie Sie wissen, habe ich einen Teil meiner täglichen Beobachtungen bereits im November in diese Richtung verlagert und im Dezember dann erste aktive Käufe getätigt. Diese Positionen wurden über die letzten Wochen nun weiter ausgebaut, sodass sich für mich persönlich nun eine extrem spannende Zeit angebrochen ist. Ich hatte diese Möglichkeit ja schon mehrfach in unserem Börsen-Newsletter und im Blog thematisiert… Kurz zusammengefasst lautete mein Fazit: Die Edelmetalle werden aus meiner Sicht in diesem Jahr zu einer deutlichen Erholung ansetzten. So richtig sollte diese Erholung ab März einsetzen, wenn einige zyklische Faktoren hinzu kommen. Der Startschuss für diese Bewegung könnte nun aber bereits unmittelbar bevor stehen.

Gold Chart mittelfristig

Gold Chart langfristiger Abwärtstrend

Heute sehen wir Kurse über 1.274,-  Dollar je Feinunze, was bedeuten würde dass sich der Goldpreis wieder aus dem mittelfristigen (blau) in den langfristigen Abwärtstrend (schwarz) zurückgekämpft hat! Kann dieses Niveau gehalten bzw. verteidigt, oder in den kommenden Tagen gar ausgebaut werden, scheint sich die Trendwende nun zu bestätigen.Der erneute Test der Tiefstände bei 1.180,- Dollar dürfte dann einen soliden Doppelboden darstellen, der nun nicht mehr unterschritten wird.

Auch die Minen-Aktien wie Barrick Gold und Goldcorp präsentierten sich zuletzt wieder stark, ebenso wie der Silberpreis, der unmittelbar dabei den seit Monaten bestehenden Abwärtstrend nach oben zu verlassen. Sämtliche Signale müssen selbstverständlich erst einmal bestätigt werden. dennoch stehen die Chancen nun nicht schlecht, dass wir demnächst einen schnellen Anstieg in Richtung der 1.350,- Dollar Marke sehen werden. Sowohl aus der Sicht eines Anlegers, der physisches Gold uns Silber hält, als auch als Aktionär einer Gold- oder Silbermine scheint die Stunde der Wahrheit nun also immer näher zu rücken. Unbedingt intensiv beobachten!

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K+S – Jetzt antizyklisch einsteigen?

Bereits seit Tagen zeigt sich die K+S Aktie als einer der stärksten DAX Titel und auch heute führt der Salz- und Düngemittelhersteller die Top-Liste an. Gründe für die neue Stärke der Aktie lassen sich im Moment so einige finden. Angefangen von den kürzlich kursierenden Gerüchten, dass der US Konzern, The Mosaic Company, an einer Übernahme von Kali und Salz interessiert wäre, bis hin zu den nun teilweise deutlich nach oben überarbeiteten Kurszielen der Analysten, die in Ihrer ersten Panik offensichtlich etwas über das Ziel hinaus geschossen waren.

Namhafte Analysehäuser wie bspw. JP Morgan haben ihr Kursziel nun von zuvor 12,- Euro auf 21,- Euro „überarbeitet“ Wie hoch die Qualität solcher Analysen im Allgemeinen ist, darf jeder für sich selbst entscheiden..! Letztlich bleiben aber, sowohl die Übernahme-Gerüchte als auch die Analystenmeinungen , ebenso wie auch die Prognosen über die Entwicklung der Kali-Preise oder auch Meldungen darüber welcher Hedgefonds wann welche Short-Position eröffnet oder geschlossen hat, reine Kaffesatzleserei.

Die Zahlenvorlage am 14.11.2013 soll nun Klarheit bringen. Auch hier sind die Hoffnungen allerdings wohl etwas überzogen, denn selbst das Management des Unternehmens dürfte, angesichts der kurzzeitigen Verwerfungen am Kali Markt und vor allen Dingen der weiterhin unklaren Situation in Russland, keinen klaren Blick auf die nahe Zukunft haben. Die Zahlen werden wohl schlecht bis grottenschlecht sein, was allerdings bereits hinreichend im Aktienkurs berücksichtigt wurde. Der Ausblick auf Kommendes ist somit wahrscheinlich aus den oben genannten Gründen auch eher wage. Eine klare Ansage der Konzernleitung wäre dennoch umso wichtiger und wird wohl der entscheidende Faktor für das Wohl oder Wehe der Aktie sein.

Bei einer Aktien-Story wie der von K+S spielt all das aber zumindest momentan eine eher untergeordnete Rolle, denn langfristig sollte der Konzern gute Gewinne in einem weiter wachsenden Markt verdienen. Kurzfristig könnten somit auch hier die Erleichterung über „...nicht so schlecht wie erwartete Daten„, überwiegen. Denn genau das ist es, was der Markt erwartet – eine Katastrophe, die aber bereits weitestgehend eingepreist sein dürfte. Hedge-Fonds haben sich entsprechend positioniert, was zusätzlichen Kurstreibstoff durch einen Short Squeeze bedeuten könnte, wenn die Position plötzlich gegen sie läuft.

Alles in Allem sehe ich hier gute Chancen für spekulativ orientierte Anleger,  auf deutliche Gewinne mit einem natürlich nicht zu verkennenden Risiko. Eher risikoaverse Anleger sollten vielleicht kurzfristig lieber an die Seitenlinie treten und sich erst positionieren, nachdem der Rauch sich wieder gelegt hat. Bei einem antizyklischen Einstieg vor der Zahlenvorlage müssen kurzzeitig starke Schwankungen und auch starke Verluste unbedingt einkalkuliert werden. Denn selbstverständlich ist auch ein deutliche Ausschlag in die andere Richtung möglich, wenn es die Konzernleitung nicht schaffen sollte den Druck auf die Aktie etwas zu reduzieren.

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