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Daimler, BMW, Porsche und VW – Ist der Boden gefunden?

Die Aktien der Autobauer sind weiterhin unter Druck, und das ist wohl bei den zyklischen Werten auch grundsätzlich in dieser Börsenphase nicht weiter verwunderlich. Dennoch muss man sich anhand der aktuellen Gewinnsituation, und den weiteren Aussichten, wohl die Frage stellen ob ein derartiger Kursverlust gerechtfertigt ist. Grundsätzlich gilt, dass die Absatzmärkte in China und Indien noch für mehrere Jahre die zeitweise schwächeren Verkäufe in den westlichen Absatzmärkten kompensieren dürften. Auch die jüngsten Verkaufszahlen von BMW, Daimler, VW und Porsche aus dem Juli zeigen noch keinerlei Anzeichen von Schwäche, möglicherweise müssen diese Werte in den kommenden Monaten etwas nach unten korrigiert werden, von einem echten Einbruch ist aber nach unserer Auffassung nicht auszugehen. Fundamental betrachtet sind alle Automobilaktien weiterhin extrem günstig bewertet. Selbst im Falle deutlich rückläufiger Absatzzahlen von beispielsweise 20 Prozent, wäre die Bewertung der gesamten Branche immer noch historisch niedrig!

Natürlich hängt die weitere Kursentwicklung der Automobilwerte in naher Zukunft einzig und alleine von dem Marktumfeld ab, sprich einem weiteren Rücksetzer an den Börsen werden sich auch die DAX Schwergewichte nicht entziehen können. Geht man aber davon aus, dass sich die Märkte in naher Zukunft wieder beruhigen werden, sind es dann erneut die zyklischen Werte die die folgende Erholungsbewegung anführen werden. Auch die Analysten-Gemeinde scheint dieser Auffassung zu sein, da die zuvor ausgegebenen Kursziele bislang nur leicht nach unten angepasst wurden. Goldman Sachs hingegen hat kürzlich sogar die Kursziele einzelner Branchenvertreter leicht nach oben angehoben. Auch wenn sich die Kursziele von beispielsweise 109,- Euro für die Porsche Aktie und 254,- Euro für die VW Vorzugsaktien gut lesen teilen wir diese sehr optimistische Einschätzung der Goldman Analysten, in dem gegenwärtigen Marktumfeld, nur bedingt. Wir gehen aber immer noch von deutlich höheren Notierungen bei den Autoaktien zum Jahresende aus.

Für die Daimler-Aktie hat die US-Investmentbank das Kursziel von 82,00 auf 79,00 Euro gesenkt sowie die Einstufung unverändert auf „Buy“ belassen. Die Analysten beurteilen den jüngsten Kursrückgang bei allen Werten als attraktive Einstiegsmöglichkeit. Das Kursziel für die BMW Aktie wurde ebenfalls leicht von 127,00 auf 123,00 Euro gesenkt. Trotz dieser sehr positiven Studie sollte man sich aber momentan auch mit der Unterseite der möglichen Kursziele beschäftigen. In einer Schnellanalyse haben wir alle Titel noch einmal unter die Lupe genommen, und sind zu dem Ergebnis gekommen, das das Risiko nach unten inzwischen relativ überschaubar sein dürfte. Immer vorausgesetzt die Börsen versinken nicht im totalen Chaos! Eine mögliche Wachstumsdelle scheint nun ausreichend eingepreist zu sein. Bei VW könnten sich erste, vorsichtige Positionen knapp über der 100,- Euro Marke als lohnender Einstieg erweisen, ebenso wie bei Porsche um die 40,- Euro, BMW knapp über 50,- Euro sowie Daimler knapp unter 35,- Euro.

Goldman Sachs hebt den Zielkurs für VW erneut auf 260,- Euro an!

Die Analysten von Goldman Sachs haben das Kursziel für die VW Vorzugsaktien nun erneut angehoben nachdem erst kürzlich das Kursziel auf 245,- gesetzt wurde. Grund für die erneut positive Stimmung bei der Aktie waren die in der vergangenen Woche gelieferten Zahlen von VW zum abgelaufenen zweiten Quartal. Laut Aussage der Analysten ist Volkswagen einer der global am besten positionierten Automobilkonzerne weltweit und dürfte von dem weiterhin starken Ansatztrend auch in den kommenden Jahren überproportional profitieren. Die Gewinnschätzungen je Aktie lägen für die Jahre 2011 bis 2013 durchschnittlich 15 Prozent über den Markterwartungen, hieß es in der Studie.

Zudem spiegele der aktuelle Aktienkurs lediglich eine operative Marge von 3,8 Prozent wider, während man bei Goldman Sachs alleine im Jahr 2011 mit 7,9 Prozent rechne. Die künftig zu erwartenden zusätzlichen Profite aus den  Synergieeffekten scheinen laut Goldman Sachs somit noch nicht eingepreist zu sein. Der Meldung ist nach unserer Auffassung nicht viel hinzu zu fügen. Die VW Aktie bleibt ein „must have“ in jedem gut strukturierten Depot. Ob der genannte Kurs in absehbarer Zeit erreicht werden kann oder vielleicht zu ambitioniert ist wird sich raus stellen. Wir gehen aber davon aus das die runde Marke von 200,- Euro auf Sicht von 6 -12 Monaten zu knacken ist.

Die VW Stammaktien sollten dann wenigstens bei ca. 185,- Euro notieren und für Porsche Aktionäre die 100,- Euro Marke unter Berücksichtigung des zuletzt stark anziehenden operativen Geschäftes sowie der Beteiligung an der Volkswagen AG in greifbare Nähe rücken.

Porsche und VW – StoppLoss Attacke?

Kurz vor den VW Zahlen wird nochmal kräftig bei VW und Porsche abgefischt! merkwürdigerweise haben heute ein paar Bankhäuser zum Nachziehen der Stopps bei den VW Aktien geraten, und komischerweise wurden genau diese dann heute auch erreicht. Ein Schelm wer Böses dabei denkt 😉 In den letzten Tagen könnte man verstärkt den Eindruck gewinnen dass sich hier einige Marktteilnehmer zusammengetan haben um die Aktienkurse noch einmal zu drücken bevor es dann richtig losgeht. Auch ein paar merkwürdige Bewertungsmodelle für die Porsche Aktie ließen sich in letzter Zeit finden…

Die Zahlen von Scania trafen heute nicht die Erwartungen des Marktes was natürlich zusätzlich für Verunsicherung gesorgt hat. Alles in allem also ein medialer Mix der nervöse Naturen schon mal schnell den Verkaufsknopf drücken lässt. Hier wird meiner Meinung nach die offensichtliche Nervosität der Börsen bezüglich des heute stattfindenden Euro-Krisengipfels gezielt genutzt! Das sind natürlich nur meine Beobachtungen  der letzten beiden Tage gemischt mit meiner persönlichen Meinung, und diese haben eine genauso große Aussagekraft wie die andern Meldungen 😉 Letztlich werden es die Zahlen zeigen wer hier Recht hatte!

VW, BMW, Daimler und Porsche mit deutlich höheren Kurszielen

Während die Politik noch an einer Strategie arbeitet um sowohl die Probleme in den USA als auch Europa zu bewältigen nimmt die US Berichtsaison ihren gewohnten Lauf. Zuletzt lieferten die ersten Unternehmen aus den USA erwartungsgemäß gute Zahlenwerke ab. Alcoa, JP Morgan und Citigroup haben die Erwartungen erfüllt oder gar deutlich geschlagen, und ich persönlich gehe davon aus, dass dies auch so weiter geht. Insbesondere von der Berichtssaison deutscher Unternehmen erwarte ich weiterhin positive Überraschungen. Allen voran natürlich von den deutschen Automobilherstellern. Auch die in der abgelaufenen Börsenwoche abgelieferten Absatzzahlen lassen daran keine großen Zweifel aufkommen. Wir befinden uns in einem ungebremsten Absatzboom für deutsche Fahrzeuge. VW setzte alleine in China im ersten Halbjahr mehr als eine Million Autos ab und will diese Zahl bis zum Jahresende verdoppeln. BMW erhöhte die ohnehin schon sehr gute Prognose für das Gesamtjahr erneut und auch Porsche blickt extrem optimistisch in die Zukunft, und untermauert dies durch deutliche Absatzsteigerungen.

Die VW Aktie ist nun deutlich nach oben ausgebrochen, Porsche sollte in Kürze folgen! Ebenso entwickeln sich die Aktien der beiden anderen Autoaktien BMW und Daimler. Wir bleiben dabei, die Automobilhersteller sind erste Wahl um mit Aktien gut durch die allgemeine Krise zu kommen. Unterstützung erhielt unsere Theorie in der abgelaufenen Woche von niemand geringerem als den Analysten von Goldman Sachs, die die Kursziele für die deutschen Automobilhersteller deutlich nach oben gesetzt haben. So sieht man bei dem amerikanischen Branchenprimus nun das Kursziel für die VW Vorzugsaktie bei stolzen 245,- Euro und auch Porsche wird mit einem Zielkurs von 105,- Euro je Aktie offenbar als Kapitalverdoppler gesehen.! Insbesondere verwiesen die Analysten auf die immer noch sehr günstige Bewertung der Fahrzeughersteller aufgrund einer zu erwartende höhere Profitabilität. Wie auch wir rechnet man bei GS mit einer starken Quartalssaison und verwies erneut darauf das der Markt das Steigerungspotenzial bei VW, Porsche und Co. unterschätze.

BMW, VW, Daimler und Porsche – jetzt wird richtig Gas gegeben

Es waren auch gestern einmal mehr die Automobilhersteller die den DAX stützten. Nachdem die Kurse der Autobauer im frühen Handel ebenfalls deutlich eingebrochen waren konnten sich die Aktien von BMW, VW, Daimler und Porsche im späten Handel wieder deutlich erholen und schlossen sogar teilweise deutlich im Plus. Verschiedene sehr positive Nachrichten sorgten offenbar wieder für mehr Zuversicht bei den Anlegern. So verkündete beispielsweise Daimler eine Intensivierung der Entwicklungsarbeit bei Elektromotoren in Zusammenarbeit mit der Firma Bosch. Bis zum Jahr 2012 bereits will man ein gemeinschaftliches Motorenwerk in Betrieb genommen haben, und damit beschreitet Daimler wohl deutlich schneller als erwartet den Markt für alternative Antriebskonzepte. VW glänzte erneut durch Rekord Absatzzahlen. Bei der Kernmarke Volkswagen konnten in den ersten sechs Monaten über 2,5 Millionen Fahrzeuge verkauft werden, konzernweit waren es gar satte 4 Millionen Fahrzeuge. Ich freue mich schon auf den nächsten Quartalsbericht!

Auch BMW hat weiterhin ambitionierte Ziele. Im laufende Jahr 2011 wollen die Münchener mehr als 1,6 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern auf mehr als zehn Prozent steigen. Und last but not least konnte Porsche mit erneut hervorragenden Absatzzahlen glänzen. Die Sportwagenschmiede hat ihren Absatz im Juni um knapp 30 Prozent auf 10.677 Fahrzeuge gesteigert. Der Absatzschlager war dabei wie gewohnt der Geländewagen Cayenne mit 4.994 Verkäufen was einem Zuwachs von 69 Prozent entspricht. Wie bereits mehrfach geschrieben bleiben die Aussichten für die deutsche Automobilbranche hervorragend und ich kann es nur immer wieder betonen, dass es genau die Aktien der genannten Unternehmen sind die mich in unruhigen Zeiten wie diesen ruhig schlafen lassen…

Porsche – Erneuter Absatzrekord

Gute Nachrichten gibt es weiterhin vom Sportwagenbauer Porsche. Inzwischen peilt der Autobauer in diesem Jahr einen Rekordabsatz von über 100.000 Fahrzeugen an nachdem in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres bereits 60.650 Fahrzeuge verkauft werden konnten. Dieser deutliche Zuwachs der Absatzzahlen entspricht einer Steigerung um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Vertriebsvorstand Bernhard Maier verkündete weiter, das man auch beim Auftragseingang mit einem satten Plus von 25 Prozent und 65.660 Fahrzeugen gegenüber dem Vorjahr gut im Rennen liege. Wegen der hohen Nachfrage kommen die Zuffenhausener mit der Produktion momentan kaum hinterher.

Ein Fünftel, also ca. 20.000 Autos der avisierten Verkaufszieles wird Porsche voraussichtlich in China realisieren. Maier bemängelte ein wenig die momentan langen Wartezeiten für die Kunden bei den Sportwagen, und plant die kapazitäten des Werkes in Leipzig zu vergrößern. Derzeit müssen die Käufer eines Cayenne, je nach Spezifikation des Fahrzeugs, zwischen sechs und zwölf Monate auf die Auslieferung Ihres bestellten Fahrzeu warten. Porsche plant mittelfristig nach dem erneuten Rekord in diesem Jahr jährlich 200.000 Autos abzusetzen, was angesichts der weiterhin starken Absatzzahlen beim Cayenne und Panamera wohl auch erreicht werden kann. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg dürfte dann auch die fünfte Baureihe Cayun künftig leisten.

Trading Update VW und Porsche, neue Kursziele

Nachdem die Volkswagen AG von Rekord zu Rekord eilt, die MAN Übernahme eingefädelt hat, und sich der Aktienkurs der Vorzüge heute unserem ersten Kursziel nähert ist es an der Zeit sich die drei Aktien VW Vz., VW St. und Porsche wieder einmal etwas näher anzusehen. Die VW Aktien konnten im letzten Monat seit unserer Wiederaufnahme über 20 Prozent zulege, ebenso wie die Porsche Aktien. Heute dürfte die VW Vorzugsaktie den Widerstand bei 150,- Euro erstmalig testen, bei einem baldigen Ausbruch der Börsen nach oben auch schnell überwinden. Die Kurs-Gewinn-Verhältnis der VW Aktie ist trotz dieses Anstiegs der Aktien für die Jahre 2012 und 2013 bei nur 7,87 beziehungsweise ca. 6,5. Hier ist also noch genügend Luft nach oben. Wir rechnen mit einem erneut starken Quartalsergebnis, einem baldigen Überschreiten des Widerstands bei 150,- Euro respektive 135,- Euro bei den Stammaktien. Die neuen Kursziele liegen dann bei 180,- und 163,- Euro. Die nächsten Hindernisse warten für die Vorzugsaktien nun bei 165,- Euro und 175,- Euro. Unterstützung findet der Aktienkurs nun bei komfortablen 139,85,-. Euro, 134,05 Euro und 121,50,- Euro.

Die Porsche Aktie hat in den letzten beiden Tagen etwas nachgegeben was aber angesichts des vorangegangenen Kursanstiegs durchaus als gesund zu bezeichnen ist. Ein großer deutscher Börsenbrief hat hier kürzlich dazu geraten Teilgewinne mitzunehmen was wohl etwas auf den Kurs gedrückt hat. Natürlich bin ich auch ganz und gar nicht der Meinung das dies die richtige Strategie ist…Ich gehe auch hier davon aus, dass nicht zuletzt wegen der hervorragenden Performance der VW Aktien der Anstieg der Aktie bald fortgeführt wird. Das kurzfristige Kursziel bleibt 60,- Euro. Mittelfristig, also bis Jahresende im Falle einer Sommerrallye, sind hier auch weitaus höhere Kurse, jenseits der 80,- Euro zu erwarten. Legt man den aktuellen Aktienkurs der VW Stammaktien bei der Berechnung zu Grunde, bzw. den o.a. Zielkurs von 163,- Euro so ergibt sich, natürlich ohne jegliche Prozessrisiken etc., ein Zielkurs für die Porsche Aktie von ca. 89,65 Euro. Natürlich dürfte es bis dahin noch ein wenig holprig werden, wie zuletzt vorgestern bei dem kleinen  Shortangriff zu sehen gewesen ist, aber die Richtung stimmt. Unterstützung findet die Aktie derzeit bei 54,80, 53,50 und 52,40 Euro. Rücksetzer an diese Marken könnten also gut zum erneuten Kauf genutzt werden, auch wenn ich nicht glaube, dass wir diese Kurse in absehbarer Zeit noch einmal sehen werden.

Die Porsche Aktie bleibt auf der Überholspur

Für Porsche Aktionäre läuft es weiterhin rund!Auch die jüngsten Absatzzahlen aus den USA können einmal mehr überzeugen dass sich der Autobauer auf dem richtigen Weg befindet. Porsche lieferte im Juni 2.546 Fahrzeugen in den USA aus. Das sind 18,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Wiedermal war es der Cayenne der beim Absatz glänzen konnte, und sich zum echten Verkaufsschlager für Porsche entwickelt hat. Vom Cayenne alleine wurden 1.009 Fahrzeuge in den USA ausgeliefert was einer Absatzsteigerung von über 100 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Umso logischer ist auch der konsequente Ausbau des Konzerns  in Sachen SUV. Mit dem kleinen Cayenne, dem Cayun wird bald die fünfte Baureihe an den Markt kommen. ich gehe davon aus, dass der Erfolg des Cayun mindestens genauso groß werden dürfte wie der des großen Bruders.

Die Aktie des Sportwagenbauers hat sich nun endgültig aus der zähen Seitwärtsphase der vergangenen Monate gelöst und konnte auch gestern wieder ordentlich zulegen. Mit dem Überschreiten der Marke bei 55,- Euro dürfte nun endgültig der Weg in Richtung 60,- Euro frei sein. Gestern konnte bereits der nächste Widerstand bei 58,10 Euro deutlich überschritten werden. Der Tageshöchstkurs lag bei 58,73 Euro. Ich hatte ja bereits in meinen letzten Artikeln  darauf hingewiesen, dass die Entwicklung bei der Aktie sehr an den Kursverlauf vom Jahresende 2010 erinnert. Die gelegentlichen Intraday Rücksetzer bei Porsche dienen lediglich dazu die Aktie innerhalb der Bollinger Bänder zu halten was auch durchaus gesund ist. Ansonsten dürfte die Aktie weiterhin steil nach oben tendieren. Die nächsten Kursziele sind die genannten 58,10 Euro nachhaltig zu überwinden, was wohl noch in Kürze passieren dürfte, und dann 63,- und 65,90 Euro.

Alle Deutschen Autobauer dürften wohl auf ein erneutes Rekordquartal zusteuern. Die Porsche Aktie bleib hier unsere klarer Favorit! Unbedingt dabeibleiben! Achtung Zusatz: wie man heute wieder sehen kann ist das Setzen von StoppLoss Orders manchmal keine gute Idee wenn diese zu knapp platziert wird. Hier hat heute jemand die Aktie bewusst bis 54,80 Euro durchrutschen lassen, und dabei offenbar einige solcher Stopps ausgelöst! Wenn man sich die VW Aktie ansieht liegt der Verdacht nahe, dass hier noch jemand ganz schnell einsteigen will…

Trading Update Daimler, Porsche, VW, Commerzbank, Deutsche Bank

Wie erwartet konnten sich die beiden Bankenwerte, Deutsche Bank und auch die Commerzbank wieder etwas von den Tiefstständen gestern lösen, und notieren heute bereits wieder deutlich freundlicher. Auch wenn bei der Commerzbank Aktie die charttechnische Lage inzwischen etwas „angespannt“ aussieht gehen wir nach wie vor davon aus das die runde Marke von 3,- Euro demnächst wieder überschritten werden kann, ebenso wie bei der Deutschen Bank die 40,- Euro. Der Handelstag gestern sollte somit wie in unserer charttechnischen Analyse beschrieben bei beiden Titeln, unter langfristigen Gesichtspunkten, ein guter Einstiegszeitpunkt gewesen sein. Die nächsten Wochen dürften bei beiden Aktien noch etwas unruhig werden, weswegen wir uns hier entschieden haben keine Stopps im System zu setzen sondern unsere Erstpositionen ggf. weiter aufzustocken.

Nach wie vor hervorragend laufen die Aktien aller deutschen Automobilkonzerne. Sowohl Daimler, die neben guten Absatzzahlen nun auch mit einem positiven Newsflow glänzen können, als auch unsere beiden Favoriten, Porsche und VW, sind weiterhin deutlich im Plus. Insbesondere die innere Stärke der Aktien ist auch an sehr schwachen Handelstagen sehr beeindruckend. Charttechnisch betrachtet hangeln sich die Aktien nun am oberen Bollinger Band täglich weiter nach oben, was mich sehr stark an die Situation im Herbst des vergangenen Jahres erinnert. Wohin das geführt hat wissen wir ja alle…Die nächsten Kursziele liegen nun für die Aktien von VW Vz bei 139 und 145,50 Euro sowie für die Stämme bei ca 130,- Euro. Dementsprechend sollte die Porsche Aktie weiter mitziehen. das vorläufige Kursziel hier ist nun 58,10 und 60,- Euro.

Die Daimler Aktie tut sich im Moment noch ein wenig schwer mit der 50,- Euro Marke, wir gehen aber davon aus, das auch dies nicht mehr lange der Fall sein wird. Kann hier ein entscheidender Kaufimpuls die Aktie wieder über 50,35 Euro, wo derzeit die 200-Tage Linie verläuft gehoben werden sind schnell wieder Kurse um die 53,50 Euro drin. Das nächste Kursziel liegt dann bei 57,20 Euro. Unterstützung findet die Daimler Aktie zudem noch dadurch, dass die untere Begrenzung nun der  langfristige Aufwärtstrend zu sein scheint der aktuell bei ca. 49,20 verläuft. Hier stehen wohl alle Zeichen auf baldigen Ausbruch nach oben!

Abschießend verweise ich nochmal auf unseren Artikel „Porsche – alle bekloppt!“ Wer jetzt noch keine Porsche Aktien hat der sollte wohl mal darüber nachdenken, wenn man sich alleine die VW Kurse ansieht. Über die gegenseitigen Beteiligungsverhältnisse beider Autokonzerne hatte ich ja bereits ausführlich berichtet! Wenn Sie in Zukunft rechtzeitig an solchen Kursbewegungen partizipieren wollen melden Sie sich noch heute unverbindlich für unseren kostenlosen Investors Inside Börsen Newsletter an!

 

Porsche – jetzt gehts richtig los!

Die Porsche Aktie ist nun endlich, und das auch noch sehr überzeugend aus der zähen Seitwärtsrange ausgebrochen. Ich verweise an dieser Stelle natürlich gerne auf unseren kürzlich erschienenen Artikel . „Porsche – alle bekloppt!“ Das ist genau das Szenario von dem ich hier seit Wochen schreibe. Auch in unserem Börsen Newsletter hatten wir ja erst kürzlich noch einmal darauf hingewiesen, das die Wahrscheinlichkeit für einen dynamischen Anstieg der Aktie sehr hoch ist. Bei der Porsche Aktie dürfte sich somit aus technischer Sicht der Kaufdruck in den kommenden Tagen noch deutlich erhöhen. Die Aktie hat gestern den EMA 50 EMA 100 und EMA 200 mit sattem Volumen durchbrochen, sowie das letzte Hoch vom 11 Mai auf Schlusskursbasis übertroffen.

Es ist nicht auszuschließen, dass es nun erneut zu einer ähnlich dynamischen Bewegung bei der Aktie kommen kann wie Ende des vergangenen Jahres, als die Porsche Aktie in einem Strich von 38,- auf über 70,- Euro zulegen konnte. Bei aller Euphorie gilt es natürlich den kräftigen Kursanstieg von gestern erst einmal zu „verdauen“. Eine kleine Hürde warten heute noch bei 51,10 Euro. Diese sollte aber kein wirkliches Problem darstellen, und wird wahrscheinlich schon zum Handelsbeginn getestet. Ich gehe davon aus, das es durchaus möglich ist auch die Marke von 53,20 Euro kurzzeitig zu überwinden. Damit wäre dann der charttechnische Weg bis 60,- Euro und dann später zu den alten Höchstständen frei…

Trading Update Porsche, Daimler, Metro, RWE und Dialog Semiconductor

Auszug aus unserem Newsletter vom Wochenende: ..Griechenland bleibt das beherrschende Thema – auch in der kommenden Woche! Während also das politische Hickhack nicht zu enden scheint, und wir in Europa trotz eines erstaunlich harmonischen  kürzlich stattgefundenen Treffens zwischen Frau Merkel und Herrn Sarcozy wieder hoffen dürfen, scheint Euroland von einer echten Gemeinschaft weiter entfernt denn je. Die Griechen schimpfen auf die Deutschen und vergessen gar dass sie sich diesen Schlamassel selber, und über Jahrzehnte in denen sie über Ihre Verhältnisse gelebt haben, eingebrockt haben. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass wir Deutschen nun einen Großteil der  Zeche dafür zahlen werden (und wir werden zahlen!) und dafür noch die Anfeindungen der griechischen Bevölkerung über uns ergehen lassen müssen. Mal ehrlich, was spielt Griechenland denn wirklich für eine wirtschaftliche Rolle? Aber darum geht es ja auch gar nicht…

Fachleute befürchten im Falle einer Pleite Griechenlands eine Kettenreaktion die anderen Länder wie Irland, Portugal, Spanien und Italien mit in den Abgrund reißen könnte. Und das wohl auch zu Recht! Und genau das ist es was wir uns alle noch viel weniger leisten können als nun wiedermal Geld in die Hand zu nehmen und Griechenland und damit den Euro zu retten. Es geht um Zeit die wir uns teuer erkaufen um dann vielleicht später eine echte Lösung für das Problem zu finden, nicht mehr und nicht weniger. Und genau deswegen werden wir in der kommenden Börsenwoche auch in den einschlägigen Gazetten lesen können, dass wir die Soforthilfe in Höhe von 12 Milliarden Euro an Griechenland zahlen werden. Das wir alle aber langfristig sogar dann mit einer guten Verzinsung unseres eingesetzten Kapitals rechnen können halte ich persönlich für eines der größten Märchen der Gegenwart. Selbst wenn irgendwann Geld zurück fließen wird werden wir Steuerzahler davon nichts zu sehen bekommen, dessen bin ich mir sicher!

Nun, vielleicht ist das mit einem Blick auf das große Bild auch gar nicht so entscheidend…Als Börsianer stellt man sich derzeit nicht nur die Frage nach dem möglichst besten Schutz des Kapitals vor der drohenden Katastrophe sondern versucht auch durch eine möglichst realistische Einschätzung der Möglichkeiten von einem positiven Ausgang des griechischen Dramas zu profitieren. Und damit meine ich nicht die Spekulation auf eine mögliche Pleite Griechenlands!!! Auch die Diskussion um eine freiwillige Beteiligung der Banken und Versicherungen halte ich persönlich für nicht wirklich relevant. Auf Egghats Blog kann man eine schöne Aufstellung über die tatsächliche Beteiligung einzelner Institute finden, die ich für sehr aufschlussreich halte. Mit Ausnahme der Commerzbank sehe ich hier für Deutsche Kreditinstitute keine ernsthaften Bedrohungen.

Ähnlich verhält es sich im Übrigen mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA die sich in Wohlgefallen auflösen dürfte weil man letztlich doch die Schuldenobergrenze „vorübergehend“ nach oben Schrauben wird. Auch die neue Angst eines Double Dip, sprich eines erneuten Abgleitens der USA in die Rezession, halte ich für übertrieben, denn die FED respektive die USA können es sich schlicht und ergreifend einfach nicht leisten ein solches Szenario zu riskieren. Dennoch bleiben natürlich alle genannten Probleme existent und auf Ihre Weise auch bedrohlich, das sollte in den nächsten Wochen nicht vergessen werden.

Was erwartet uns also in der kommenden Börsenwoche? Der Handel am Freitag lässt hoffen, dass positive Nachrichten bezüglich einer Einigung der Europäer und Zahlung an Griechenland weiteren Druck nach unten zunächst einmal raus nehmen wird. Der Hexensabbat verlief so wie es sich die Mehrheit gewünscht hat, und dürfte noch einmal gute Einstiegschancen für kurzfristige Trades geboten haben. Ob nun weitere Anschlusskäufe kommen werden bleibt abzuwarten, allerdings stehen die Chancen dieses mal nicht so schlecht. Entscheidend dürfte sein, ob die Amerikaner das mögliche, positive Szenario in der kommenden Woche mitspielen werden. In den USA war der Freitagshandel eher nicht überzeugend. Zwar schaffte es der Dow Jones wieder knapp über die Marke von 12.000 Punkten, und der S&P notierte mit 1.271 Punkten wieder deutlich über dem Wochentief, von einer Entwarnung kann hier aber noch nicht die Rede sein. Insbesondere die Technologiewerte an der Nasdaq und die Bankentitel gaben teilweise deutlich nach und belasteten die mögliche Erholung. Charttechnisch betrachtet stehen die US Indizes somit immer noch auf Messers schneide.

Beim Dax hat sich das Bild wieder etwas aufgehellt. Seit nunmehr zwölf Handelstagen befand sich der deutsche Leitindex in einer sehr engen Schiebezone. Der Index befindet sich immer noch in seinem langfristigen Aufwärtstrend und hat am Freitag den „Sprung“ zurück in die nächste Handelszone geschafft. Der Slow Stochastic hat bullish gekreuzt und ein neues Kaufsignal generiert. Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch nach oben über die 7.200 Punkte und später über 7.354 Punkte könnte ein anschließend sehr dynamischer Anstieg bis ca. 7.440 Punkte immer noch eine mögliche Sommerrally einleiten, mit der wohl momentan die wenigsten Marktteilnehmer rechnen. Gelingt dies nicht, bzw. bricht der DAX in der kommenden Woche wieder ein bleibt vorerst immer noch die Unterstützung zwischen 6.986 und 7.000 Punkten, die nicht unterschritten werden sollte. Ich gehe weiterhin davon aus. dass die Woche nach dem Hexensabbat nun die Wende nach oben bringen könnte, insbesondere die zyklischen Werte aber auch einzelne Bankaktien (ausser Commerzbank!) sollten diese Erholung anführen. Warum ich dieser Meinung bin lesen Sie wie gewohnt ab Montag früh in einzelnen Artikeln auf unserem Börsenblog. Ich habe am Wochenende ein paar sehr interessante Beobachtungen gemacht!

In der abgelaufenen Woche habe ich Rücksetzer bei einzelnen Aktien wieder zu ersten Käufen genutzt. Neben Daimler sind nun auch die Aktien der Metro AG sowie Dialog Semiconductor, Deutsche Bank und RWE in unser Depot gewandert..Die Porsche Aktie handelt morgen EX Dividende. Ich gehe aber davon aus, dass der zu erwartende Abschlag von 0,50 Euro schnell wieder kompensiert wird, da hier ein neues Kaufsignal vorliegt…

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Trading Update Metro vor Rebound? Porsche am Montag Ex-Dividende

Die rote Laterne im Dax hatte gestern die Metro Aktie. Schlechte Nachrichten vom US Einzelhandel am Tag zuvor sowie eine angespannte charttechnische Situation, sprich ein Abrutschen unter den letzten Support, ließen die Aktie des größten Einzelhändlers gestern regelrecht um 3,5 Prozent einbrechen. Die jüngsten Meldungen über die Schließung von Kaufhof Filialen zeigt den eingeschlagenen Weg wieder hin zu mehr Profitabilität. Nach der Schließung von drei Filialen im letzten Geschäftsjahr, sollen 2012 vier weitere unprofitable Häuser schließen.

Betroffen sind die Standorte Köln-Kalk, Oberhausen, Nürnberg und Gießen. Inzwischen ist die Aktie deutlich überverkauft und sollte demnächst zu einer Erholung ansetzen können. Sollte die Metro Aktie wieder über 43,30 Euro schließen können dürfte das Schlimmste überstanden sein. Langfristig bleibt die Aktie für uns ein klarer Kauf.

Die Porsche Aktie wird Montag Ex Dividende gehandelt. Das Unternehmen schüttet eine Gewinnbeteiligung von 0,50 Euro an die Aktionäre aus. Dementsprechend dürfte auch der Aktienkurs zur Eröffnung erst einmal um diesen Betrag nachgeben. Für den heutigen Tagesverlauf rechne ich aber damit, dass die Aktie zulegen kann, da heute auch ab 10:00 Uhr die Porsche Hauptversammlung stattfindet. Ob es hier neue Erkenntnisse zur Fusion mit dem Mutterkonzern VW geben wird ist fraglich, aber von operativer Seite sind durchaus ein paar positive Nachrichten zu erwarten.

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