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Volkswagen legt Streik in Mexiko bei

Gestern war es etwas unruhig bei der VW Aktie. Nach der Meldung, dass die Arbeiter im mexikanischen Werk Puebla mit einem Streik gedroht haben gerieten die beiden Aktiengattungen erneut unter Druck, konnten sich im späten Handel aber wieder deutlich erholen. Heute dann kam die Entwarnung. Die VW Konzernführung hat der Streik durch entsprechende Lohnzugeständnisse frühzeitig beigelegt. Insgesamt wurden den mexikanischen Facharbeitern 6,09 Prozent mehr Lohn zugesagt, was sicherlich nach einer ordentlichen Gehaltserhöhung klingt. . Bedenkt man aber, dass Volkswagen im laufenden Jahr dort 400.000 Fahrzeuge produzieren will, sprich ca. 100.000 Stück mehr als im Vorjahr dürfte sich die Gesamtbelastung für den Konzern relativieren..Zusätzlich zu der Erhöhung der Löhne erhalten die Arbeiter 670 Pesos jährlich in Lebensmittelgutscheinen was ungefähr 41, Euro entspricht.

Wägt man die möglichen Unkosten eines länger gehenden Streiks gegen die nun zugesagten Lohnerhöhungen ab, so dürfte nahezu sicher sein, dass es sich für Volkswagen bei der Lohnzusage um den besseren Deal handelt. Ohne die genaue Kostenstruktur in Mexiko zu kennen, kann ich mir aber verstellen, dass die Erhöhung der Löhne in einem sogenannten Billiglohnland wie Mexiko nicht wirklich ins Gewicht fallen werden. Wir rechnen heute wieder mit anziehenden Notierungen bei der Vorzugsaktie. Gestern wurden zur Eröffnung bereits die 79,- Euro Marke getestete. Kurzfristig sollten als 80,- Euro wieder erreichbar sein.

Washington Mutual – Es darf wieder gezockt werden…

Bei der Aktie von Washington Mutual tut sich wieder einiges. Die Umsätze in der Aktie haben erneut stark zugenommen und der Aktienkurs ist erneut von unter 0,17 USD auf inzwischen über 0,20 USD geklettert. Grund für diese neue Euphorie könnte eine bislang unbeachtete Komponente des Übernahmepokers sein. Gerüchten zufolge soll die tatsächliche Übernahme durch das Investmenthaus JP Morgan noch gar nicht vollständig vollzogen worden sein. Als abschließender Termin für den Vollzug wurde hier in der Presse der 30.08.2010 genannt. Nun schöpfen Anleger neue Hoffnung, dass dieser Termin, nicht zuletzt auf Grund der erneuten und umfangreichen Prüfung der Umstände, die zur Übernahme geführt haben, erneut verschoben werden könnte. Dies würde dann wohl auch bedeuten, dass  die gesamte Übernahme durch JP Morgan noch ins wanken geraten könnte, sollte die Prüfung weitere Ungereimtheiten ergeben. Wie auch immer die Story weitergeht, eins ist sicher, langweilig dürfte es in den kommenden Wochen für WaMu Aktionäre nicht werden. Vielleicht gelingt ja letztendlich doch noch der ganz große Wurf!?!

Hochtief – mit Leighton weiterhin gut im Geschäft

Hochtief veröffentlichte heute das Zahlenwerk zum abgelaufenen Quartal. Der Bau- und Dienstleistungskonzern ist weiter auf Wachstumskurs, und vor allem dank weiterhin guter Geschäfte seiner australischen Tochter Leighton weiterhin gut im Geschäft. Der Konzerngewinn bei Hochtief stieg im zweiten Quartal auf 54,1 Millionen Euro nach 47,7 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern legte im gleichen Zeitraum von 166,8 Millionen Euro auf 181,0 Millionen Euro zu. Der Umsatz kletterte auf 5,078 Milliarden Euro, nach 4,771 Milliarden im Vorjahr. Damit übertraf nach Bilfinger Berger auch Hochtief bei allen Kennziffern die Schätzungen von Analysten. Es sieht bei weitem nicht so schlecht aus in der deutschen Baubranche, wie dass offenbar die meisten Analysten angenommen haben. Auch der Ausblick stimmt weiterhin. Hochtief verfügte Ende Juni über volle Auftragsbücher in Höhe von 42,519 Milliarden Euro, im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 33,129 Milliarden Euro gewesen. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde leicht angehoben. Wie bereits mehrfach in unserem kostenlosen Börsen-Newsletter geschrieben, bleibt die Aktie nicht zuletzt auch aus charttechnischer Sicht hochinteressant…

Washington Mutual – es tut sich was!

Bereits vorgestern deutete sich bei der Washington Mutual neues „Leben“ in der Aktie an. Gestern dann zog der Aktienkurs noch einmal unter ordentlichen Umsätzen kräftig an und notiert nun wieder über der charttechnisch wichtigen Marke von 0,18 Dollar. Nicht dass die Charttechnik hier eine besondere Relevanz hätte, aber man konnte in den vergangenen Monaten immer wieder beobachten, dass diese Marke eine wichtige Rolle als Widerstand oder Unterstützung spielt. Die Dynamik in der WaMu Aktie hat wieder einmal deutlich zugenommen, die Umsätze ziehen wieder an und die Nachrichtenlage hat sich erheblich verbessert. Nachdem kürzlich der unabhängige Prüfer bestellt werden durfte um die Vorkommnisse, die damals zur Pleite der größten Sparkasse der USA geführt hatte, noch einmal näher zu untersuchen, schöpfen die Aktionäre neue Hoffnung auf eine dicke Abfindung.

Der von dem Prüfer vorgelegte Arbeits- und Untersuchungsplan lässt auf eine ernsthafte und sehr umfangreiche Prüfung des Sachverhaltes schließen. Alleine diese Tatsache scheint den Aktienkurs derzeit schon wieder zu beflügeln. Heute soll das zuständige US Konkursgericht nun darüber entscheiden, ob der Untersuchungsplan so genehmigt werden kann. Wir gehen davon aus, dass  das vorgelegte Dokument, trotz des Widerstandes durch JP Morgan, auch bei den Richtern uneingeschränkte Zustimmung finden wird. Weiterhin bleibt die WaMu Story also hochinteressant. Der nun bestellte Prüfer ist kein geringerer, als Joshua Hochberg, ein ehemaliger Abteilungsleiter des US-Justizministeriums, in der Abteilung für Betrugs- und Kriminaldelikte, und genießt das volle Vertrauen der Aktionäre. Wir bleiben weiterhin dabei – vom Totalverlust des eingesetzten Kapitals, bis hin zu mehreren tausend Prozent Rendite ist hier immer noch alles drin!

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Porsche steigert US-Absatz um 75%

Porsche scheint mit großen Schritten an die alten Erfolge anzuknüpfen. Nach der Talsohle des vergangenen Jahres sind die Absatzzahlen des Sportwagenherstellers im Juli in den USA erneut deutlich gestiegen. Insbesondere der Panamera Gran Turismo, der im Juli mit 807 verkauften Fahrzeugen den höchsten Wert seit der Markteinführung im Herbst 2009 erreichte, sowie die überarbeitete Generation des Geländewagens Cayenne trug zu diesem neuen Erfolg bei. Die Mittelmotor-Sportwagen Boxster und Cayman legten um elf Prozent auf 392 Fahrzeuge zu, beim Ur-Porsche, dem 911er, gingen die Verkäufe hingegen um neuen Prozent zurück. Die Auslieferungen an Porsche Sportwagen in Nordamerika stiegen insgesamt um 75 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 2.703 Fahrzeuge. Alles in allem also hoffnungsvolle Zahlen, die verdeutlichen, dass Porsche mit seiner Produktpalette auf dem richtigen Weg ist. Bereits gestern wurden die Absatzzahlen in Deutschland veröffentlicht. Auch hier konnte Porsche mit einem Plus von 14,3 Prozent deutlich punkten.

HeidelbergCement – Lafarge oder Saint-Gobain?

HeidelbergeCemet hat heute morgen nun die lang erwarteten Quartalszahlen veröffentlicht, und diese zeigen durchaus ein gemischtes Bild. Das Unternehmen konnte den Umsatz auf 3,30 Mrd. Euro steigern, was ungefähr den Erwartungen des Marktes entsprach. Das operative Ergebnis kletterte auf 492 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Marktkonsenz von 446 Mio. Euro. Das EBIT sank hingegen auf 461 Mio. Euro. Hier hatten sich die Markteilnehmer mit 515 Mio. Euro deutlich mehr erwartet. Somit fiel auch das  Nettoergebnis mit „nur“ 120 Mio. Euro aus. Anleger hatten auf ca. 200 Mio Euro gehofft. Leider gab das Unternehmen auch für das Gesamtjahr 2010 erneut keine Prognose ab.

Im laufenden Jahr sollen bei HeidelbergCement weiterhin 300 Mio. Euro an operativen Kosten eingespart werden. Somit liegt der Fokus des Unternehmens immer noch auf dem langfristigen Schuldenabbau, was aus Anlegersicht sicherlich zu begrüßen ist. Der Mitbewerber Saint Gobain hatte bereits gestern die Zahlen zum abgelaufenem Quartal veröffentlicht, und den positiven Trend der Branche bestätigt. Man gehe weiterhin von einer anziehenden Nachfrage aus, hieß es. Saint Gobain bestätigte noch einmal seine Jahresprognose und erwartet eine kräftige Steigerung des operativen Gewinns im laufendem Jahr. Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten des Jahres um 4,3 Prozent auf 19,53 Milliarden Euro zu, im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres konnte der Gewinn um 50% auf 1,45 Milliarden Euro gesteigert werden.

Lafarge, der weltgrößte Zementhersteller senkte heute seine Prognose. Die Schätzungen des Unternehmens belaufen sich weltweit, in den Lafarge-Märkten 2010 im besten Fall auf drei Prozent Zuwachs, im schlechtesten Fall werde die Nachfrage gar um ein Prozent sinken. Das Unternehmen war bislang von einem Plus von fünf Prozent ausgegangen. Die Franzosen wiesen im ersten halben Jahr einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 7,7 Milliarden Euro aus. HeidelbergCement bleibt für uns der interessanteste Kandidat aus dem Sektor. Der Aktienkurs hat heute, nach der Veröffentlichung der Daten deutlich nachgegeben, und ich rechne bei weiter schwachem Börsenumfeld, noch einmal mit einem Test der Unterstützungszone zwischen 37,50 und 37,80 Euro. Auf diesem Niveau könnte die Aktie dann wieder ein mittelfristig sehr interessantes Investment sein…

Amazon und Sandisk nachbörslich deutlich unter Druck

Mit einem satten Kursminus von 11 Prozent ging die Amazon Aktie gestern nachbörslich aus dem Handel, Trader sprachen von einem regelrechten“Schlachtfest“. Der Online Gemischtwarenhändler hatte mit einem Gewinn von 0,45 Dollar je Aktie für das abgelaufene Quartal die Erwartungen der Anleger herbe enttäuscht, Im Schnitt sind Analysten von einem Gewinn je Aktie von mindestens 0,54 Dollar ausgegangen. Insbesondere die operativen Kosten belasteten das Ergebnis bei Amazon, durch umfangreichen Marketingaktivitäten, gesenkte Preise und kostenlosen Versand. Dabei konnte Amazon seinen Umsatz im zweiten Quartal um 41 Prozent auf 6,6 Milliarden USD steigern.

Auch die  Aktien von SanDisk gerieten nachbörslich deutlich unter Druck und gaben 7,5 Prozent nach. Diese heftige Kursreaktion war aber in erster Linie wohl auf die Mitteilung zurückzuführen, dass Firmengründer und CEO Eli Harari zum Jahresende sein Amt aufgeben und aus dem unternehmen ausscheiden wird. Operativ konnte Sandisk einmal mehr überzeugen. Der Flash-Datenspeicherhersteller  hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal um deutliche 390 Prozent gesteigert und damit die Wall-Street-Schätzungen übertreffen können.

Die Abschläge bei beiden Unternehmen erscheinen ein wenig heftig, somit könnte sich kurzfristig eventuell eine kleine Rebound-Spekulation lohnen.. Erst einmal sollte aber der heutige Handelsverlauf an den Börsen abgewartet werden. In Europa dürfte heute alles im Zeichen des Banken Stresstests stehen…

Washington Mutual – nun doch eine erneute Prüfung?

Bereits im Vorfeld der heutigen Anhörung konnte der Kurs der Washington Mutual Aktie wieder deutlich anziehen. Heute gewann die Aktie noch einmal unter inzwischen wieder deutlich höheren Umsätzen, und notierte kurzzeitig 0,216 Dollar. Mit dem Überschreiten der wichtigen Marke bei 0,18 Dollar in den vergangenen Tagen hat sich nun auch das Chartbild wieder deutlich verbessert, sollte diese Marke gehalten werden können. Inzwischen befindet sich der Aktienkurs bereits wieder im Rückwärtsgang…Gerüchten zufolge soll sich die Gegenpartei nun, mit einer erneuten Prüfung der damaligen Umstände, die zur Pleite der ehemals größten Sparkasse der USA geführt hatten,  durch einen unabhängigen Prüfer, einverstanden erklärt haben. Allerdings bedeutet dies nun wohl auch, dass es keine schnelle Einigung zwischen den beiden Parteien geben wird, und die Aussichten auf einen Spekulationsgewinn von mehreren hundert Prozent erst einmal in weitere Ferne rücken. Es könnte also nun sein, sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, dass man wiedermal Wochen oder gar Monate auf die nächste Entscheidung bei WaMu warten muss..

Intel – Gradmesser für die Hightech-Branche

Gestern Abend hat auch Intel sein Zahlenwerk für das abgelaufene Quartal vorlegen. Mit großer Spannung schaut die ganze Welt auf die ersten Zahlen aus der Halbleiter-Industrie. Die Nachfrage nach Speicherchips, die so ziemlich in allen elektronischen Geräten stecken, ist nicht nur Gradmesser für die Hightech-Branche, sondern vielmehr auch sehr aussagekräftig was die gesamtwirtschaftliche Lage anbelangt. Fachleute erwarteten einen Umsatz in Höhe von 10,25 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie wird im Schnitt bei 43 Cents je Aktie gesehen. Diese Ziele sind wie immer sehr ambitioniert und bedeuten letztlich einen Zuwachs von 25 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal des Jahres 2009. Dennoch verglichen mit den schlechten Zahlen aus dem Krisenjahr 2009 sollte Intel mal wieder glänzen können, und dürfte wohl auch dieses mal auch wieder positiv überraschen.

Besonders die Nachfrage aus den Emerging Markets wie China und Indien treibt das PC Geschäft weiter an. Ebenso kann auch die Intel Aktie als Hauptlieferant für Apple MacBook, iMac, usw. von der Apple Hype profitieren. Weltweit stecken in drei von vier Computern Intel Chips! Mit einer satten Bruttomarge von 67 Prozent gehören die Intel Produkte immer noch zu den margenstärksten im gesamten Sektor. Tatsächlich erwirtschaftete Intel sogar einen Gewinn von 0,51 Dollar pro Aktie und übertrifft damit die hoch gesteckten Erwartungen von Wall Street um 8 Cent noch einmal deutlich. Der Umsatz klettert sogar gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 34,6 Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar. Für das aktuelle dritte Quartal stellt das Unternehmen einen Umsatz von 11,2 bis 12,0 Milliarden Dollar in Aussicht, was ebenfalls sehr deutlich über den aktuellen Konsensschätzungen liegt.

Staatsanwaltschaft durchsucht Arques Büroräume

Heute kommt es für Arques Aktionäre ziemlich dick…Der seit Monaten bestehende Streit zwischen Siemens und der Arques Industries AG um den Telefonhersteller Gigaset spitzt sich weiter zu. Aufgrund einer Strafanzeige der Siemens AG hat am Mittwoch die Münchner Staatsanwaltschaft die Firmenräume von Arques durchsucht, wie eine Sprecherin der Strafverfolger auf Anfrage von Dow Jones Newswires bestätigte. Die Ermittlungen richten sich gegen eine Person, wie die Sprecherin erläuterte.

Eine Siemens-Sprecherin bestätigte, dass der DAX-Konzern Strafanzeige gegen den früheren Gigaset-Geschäftsführer Michael Hütten gestellt hat, der weiterhin als Vorstand bei Arques fungiert. Auch Hans Gisbert Ulmke, Vorstandsvorsitzender von Arques, bestätigte die Untersuchung der Staatsanwaltschaft. Arques halte aber weiterhin an Hütten fest: „Selbstverständlich bleibt er bei Arques“, sagte Ulmke zu Dow Jones Newswires.

Arques und Siemens liegen wegen der gemeinsamen Beteiligung Gigaset seit Längerem im Clinch. Im Streit um den Telefonhersteller hatte Siemens im April abermals vor einem Schiedsgericht gegen den Mehrheitseigner Arques geklagt. Die frühere Gigaset-Mutter will verhindern, dass Arques mittels einer Call-Option auch noch die restlichen Gigaset-Anteile zum Schnäppchenpreis übernimmt. An Gigaset hält Arques rund 80%, Siemens die restlichen 20%. Quelle: Dow Jones Newswires

Steht Arques Industries vor der Pleite?

Auslöser für die neuesten Spekulationen über die Beteiligungsgesellschaft Arques, die ganz nebenbei ihren Sitz nicht mehr in dem schönen Starnberg hat, war der Bericht im Platow Börsenbrief. Demnach hat sich ein Insider an die hessische Börsenaufsicht gewendet, und Arques die unmittelbar bevorstehende Zahlungsunfähigkeit unterstellt. Auf die direkte Frage hin hat Arques-Chef Hans Gisbert Ulmke nach Aussagen von Platow eine Stellungnahme abgelehnt und somit der Spekulation Tür und Tor geöffnet. Allerdings gibt es auch einige Indizien, die gegen eine mögliche Zahlungsunfähigkeit sprechen. Die finanzielle Situation des Unternehmens scheint zwar weiterhin angespannt zu bleiben, dennoch konnte man erst kürzlich einen ordentlichen Gewinn in Höhe von 48 Millionen Euro für das abgelaufene vierte Quartal des vergangenen Jahres bekannt geben.

Die Arques Aktie taucht heute in der Spitze um über 17 Prozent ab. Grund für die Nervosität der Anleger ist unter anderem auch die verspätete Bekanntgabe der Jahreszahlen für das abgelaufene Jahr. Aus diesen ergibt sich, dass der Umsatz um 37 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro eingebrochen ist. Zudem musste Arques einen Verlust in Höhe von 153 Millionen Euro hinnehmen. Der endgültige Jahresabschluss wird nun frühestens Mitte Juli erwartet, und könnte noch weitere unangenehme Überraschungen beinhalten, fürchten Anleger. Öffentliche Spekulationen um eine Zahlungsunfähigkeit dürften aber zum jetzigen Zeitpunkt sehr gewagt sein..

Neues von Washington Mutual und YRC Worldwide

Bei  der Aktie von Wasington Mutual ist gestern im späten US Handel noch einmal deutliche Bewegung in die Umsätze gekommen. Bis zum Termin der nächsten Anhörung vor dem US Konkursgericht am 17.06.2010 dürfte der positive Trend bei der Aktie auch weiterhin anhalten. Hier muss dann eine Entscheidung über eine mögliche Einigung zwischen den Aktionären und JP Morgan gefällt werden, oder zumindest der geforderten Akteneinsicht durch einen unabhängigen Prüfer zugestimmt werden. Sollte beides nicht passieren dürfte der Kurs auch schnell wieder einbrechen, und dahin fallen wo er hergekommen ist. Marktbeobachter gehen aber weiterhin davon aus, dass hier nun erste Ergebnisse im Sinne der Aktionäre zu erzielen sind. Inzwischen brodelt es auch in der Gerüchteküche immer kräftiger!

Bei unserem zweiten Zockerwert YRC Worldwide, gab es gestern einiges an Neuigkeiten zu berichten. Neben einigen Heraufstufungen von Analysten sorgten auch die veröffentlichten Zahlen zunächst für deutlich steigende Kurse. Mit einem erneuten Aufschlag von 17% startete die Aktie gestern in den US Handel. Bis zum Handelsschluss wurde der gesamte Tagesgewinn aber wieder abverkauft. Zwar hat sich die Situation des Unternehmens, nach der Beinahe-Pleite im Dezember, deutlich verbessert, dennoch leidet man immer noch an der schleppenden Zahlungsmoral der Kunden, und damit unter mangelnder Liquidität, hieß es. Die Analysten von Stifel Nicolaus sehen auf diesem Niveau das Risiko weiterer Verluste als sehr begrenzt an. Dennoch sei noch einmal erwähnt, dass die Shortquote in der Aktie mit 13,77% relativ hoch ist. Erst kürzlich hat dieser Wert um 28,25% zugelegt.. Am Freitag ist Hexensabbat mal sehen was bis dahin noch passiert!

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