Tag Archives: Konsolidierung

Silber bald unter 30,- Dollar?

Es verspricht eine spannende Woche zu werden – Die Amerikaner überraschten den Markt am Freitag mit deutlich besser als erwarteten. Arbeitsmarktdaten, woraufhin sich nahezu alle Börsen sofort euphorisch nach oben bewegten. Doch die Ernüchterung kam prompt. Bis zum Handelsende gaben alle US Indizes einen Großteil der Tagesgewinne wieder ab, und notieren damit wieder an entscheidenden Chartmarken, bzw. Unterstützungen. Das mag natürlich auch daran liegen, dass die Zahlen vom Arbeitsmarkt auf den ersten Blick gut aussehen, aber letztlich die Qualität der neuen Jobs weiterhin deutlich abnimmt.

Die Aussagekraft der Payrolls ist also zur Zeit eher relativ! Der Dow Jones testete erfolgreich die Trendlinie bevor er wieder nachgab und auch der S&P 500 konnte sich nur mühsam zum Handelsschluss über die Unterstützungslinie retten. Noch immer ist hierfür die Zone bei 1339 bis 1344 Punkte relevant. Der S&P schloss bei 1340 nachdem er kurzzeitig bis auf 1335 Punkte abgetaucht war. Die nächsten Unterstützungen  liegen bei 1328, 1309 und 1300 Punkten.

Besondere Erwähnung sollte wohl der Rohstoffmarkt noch einmal finden. Der Einbruch beim Ölpreis, dem Gold- und insbesondere dem Silberpreis könnten Vorboten einer Konsolidierung am Aktienmarkt sein. Das eine deutliche Korrektur des Silberpreises überfällig war muss man nicht erwähnen, da dies nach dem vorangegangenen Anstieg eigentlich zwangsläufig passieren musste. Wer den ausgerufenen Kurszielen so manchen „Fachleute“ geglaubt hat musste die schmerzliche Erfahrung machen das es das schnelle Geld auch am Rohstoffmarkt nicht gibt! Silber dürfte noch bis 30,- Dollar, oder darunter, fallen bleibt aber dann langfristig wieder aussichtsreich..

Zwar bleiben auch die Aussichten für die Aktienmärkte auf Jahressicht insgesamt positiv, zwischenzeitliche Störfeuer sind aber nicht ausgeschlossen. Die Berichtssaison neigt sich langsam dem Ende zu, somit dürften neue, positive Impulse bald ausbleiben und der Markt wieder verstärkt auf die konjunkturellen Daten schauen. Sowohl die Nachrichten aus den schwachen europäischen Ländern wie Griechenland, Spanien oder Portugal als auch die Schuldenkrise der USA dürften somit wieder verstärkt in den Fokus der Anleger rücken.

Die DAX Bilanz hingegen kann sich sehen lassen. Insgesamt 17 der 23 bisher veröffentlichten DAX-Ergebnisse haben positiv überrascht, und auch die Ausblicke auf das kommende Quartal haben überzeugt. Man kann also momentan davon ausgehen, dass nach einer Konsolidierung des Dax bis auf 7.250 oder 7.000 Punkte ein Einstieg vor der nächsten Berichtssaison lohnenswert sein sollte. In der nun kommenden Woche könnten kurzfristige Trades somit noch lohnenswert sein, ab der nächsten Woche spätestens rechne ich aber mit deutlich schwierigeren Zeiten.

Melden Sie sich jetzt zu unserem kostenlosen Börsen Newsletter an!

Der Anfang der lang ersehnten Korrektur?

Das könnte nun der Anfang einer Konsolidierung werden. Der DAX hat seit den Höchstständen heute fast 130 Punkte konsolidiert. Zwar dürfte dabei auch der heute ausgefallene Handel in den USA, aufgrund des Feiertages, eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielen, dennoch lässt die Dynamik und das Chartbild drauf schließen das es sich hierbei nun um eine Trendumkehr handeln könnte.  Die Unruhen im Nahen Osten scheinen langsam doch eine gewisse Wirkung zu zeigen, es hätte mich auch gewundert wenn dies nicht irgendwann der Fall sein würde. Auch wenn politische Börsen ja bekanntlich kurze Beine haben sollte man in den kommenden Tagen wohl weiterhin Vorsicht walten lassen.

Die Kurse einzelner Aktien sind noch nicht dramatisch zurückgekommen was einem noch einmal die Gelegenheit gibt zu vernünftigen Preisen die noch bestehenden Positionen weiter zu reduzieren. Sollten die asiatischen Märkte heute Nacht entsprechend reagieren und sich damit auch die Vorgaben für den amerikanischen Markt deutlich eintrüben, könnten sich die Situation nun weiter verschärfen. Wie bereits in den vergangenen Tagen in unserem Aktien Newsletter geschrieben gehen wir von einer Korrektur des Deutschen Leitindex von ca. 5 bis 10 Prozent aus. In den vergangenen Wochen wurden solche Rücksetzer immer wieder schnell gekauft, und natürlich besteht auch dieses Mal wieder die Möglichkeit, dass dies passieren wird. Eine Korrektur des überkauften Marktes wäre aber dringend erforderlich, um dann später einen weiteren, und vor allem gesunden, Anstieg der Indizes zu untermauern.

Inzwischen sprechen einige Anzeichen dafür, und nur noch wenige dagegen das dieses Szenario nun eintritt. Nun muss also abgewartet werden ob die Amerikaner diesen neuen Trend morgen bestätigen werden oder nicht. Halten Sie Ihr Pulver weiterhin trocken und warten Sie auf die richtigen Signale. Nach oben ist die Luft inzwischen deutlich dünner geworden. Die einzelnen Aktien aus unserer Watchlist weisen kurzfristig nach unserem Dafürhalten gerade ein negatives Chance-Risiko-Verhältnis auf. Der heutige Handelstag hat zudem diverse Verkaufssignale in den Charts hinterlassen. Die Umsätze sind ebenfalls weiter zurückgegangen, somit wird der Gesamtmarkt auch deutlich anfälliger für Angriffe der Bären. Die in der letzten Woche aufgetauchten Dojis im Chart des Deutsche Leitindex könnten jetzt mit etwas Verzögerung ihre Daseinsberechtigung in der Charttechnik eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Meistgesucht

  • langersehnten
Top