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Ist der Kursanstieg bei Klöckner & Co nur ein „One Day Wonder“?

Bei dem Stahlhändler Klöckner & Co sind seit gestern Übernahmegerüchte im Umlauf, nachdem bekannt wurde dass der Essener Stahlhändler Interfer sich mit 7,82 Prozent an den Duisburgern beteiligt hat. Die KlöKo Aktie schloss daraufhin um 15,71 Prozent höher als am Vortag. Ob dieser Kurssprung gerechtfertigt ist, und es sich hier tatsächlich um eine  mögliche Übernahmen des Stahlhändlers durch die von Albrecht Knauf kontrollierte Interfer Holding handeln könnte, werden wir wohl erst in ein paar Wochen oder Monaten erfahren. Für meinen Geschmack ist der Kursanstieg aufgrund bloßer Vermutungen übertrieben, denn die Familie Knauf dürfte hier lediglich eine weitere strategische Beteiligung eingegangen sein. Das Gesamtvermögen der Familie Knauf wird auf ca 2,5 Milliarden Euro geschätzt, wovon wesentliche Teile in einem der führenden deutschen Baustoff- Hersteller investiert sind. Eine Komplettübernahme der Klöckner & Co. AG mit einem möglichen Kaufpreis von über einer Milliarde Euro dürfte sich schon aus diesem Grund schwierig gestalten..

Die Anleger haben hier wohl eher gesehen was sie sehen wollen und nicht das was tatsächlich sein wird. Ausschließen kann man eine Übernahmen freilich nicht, aber ich persönlich gehe eher davon aus dass Klöckner irgendwann von einem wirklich großen Player in der Branche übernommen werden könnte. Die Cash Position des Unternehmen ist neben dem operativen Geschäft immer noch so groß und attraktiv für den Übernehmenden,  dass Klöckner grundsätzlich ein heißer Übernahmekandidat bleibt. Die Familie Knauf dürfte sich schon heute für genau dieses Szenario positioniert haben, was ich durchaus als intelligenten Schachzug bezeichnen würde, denn Klöckner wird bereits seit Jahren als heißer Übernahme-Kandidat gehandelt. Grundsätzlich hat sich also seit gestern nicht viel an der Situation des Unternehmens geändert! Man darf gespannt sein wie sich der Aktienkurs in den kommenden Tagen entwickeln wird…

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Klöckner & Co. – Wenn alle durchdrehen und nur der Chef einen kühlen Kopf bewahrt…

Der gestrige Kursverlauf der Klöckner & Co. Aktie hat mich dann heute doch veranlasst wieder mal etwas über den Stahlhändler zu schreiben. Grundsätzlich will ich vorausschicken, dass ich die Reaktion des Marktes auf die Zahlen gestern für maßlos überzogen halte. Die Bewertung des Unternehmens hat inzwischen nach meinen Beobachtungen ein gradezu lächerliches Niveau erreicht, und das sehen offensichtlich auch noch andere Menschen so. Firmenchef Gisbert Rühl unterstreicht diese Aussage mit seinem heutigen Insider Kauf von 10.000 Klöckner Aktien zum Kurs von 8,33 Euro. Rühl muss es wissen und hat in den letzten Jahren immer ein sehr glückliches Händchen bei seinen Käufen der eigenen Aktie bewiesen.

Die Klöckner Aktie notiert heute auf einem neuen Tiefstand unter der letzten Marke von 8,20 Euro, die im November auf dem absoluten Höchstpunkt der aktuellen Krise erreicht wurde. Inzwischen hat sich aber bei dem Unternehmen einiges getan. Nicht nur der Cashbestand von einer knappen Milliarde Euro und einer aktuellen Marktkapitalisierung von 900 Millionen Euro sind bemerkenswert, sondern auch die Tatsache das die Integration des letzen Zukaufes, MacSteel in den jetzigen Zahlen weitestgehend eingepreist sein dürften. In Zukunft sollte diese Beteiligung also eher deutlich zum Firmenergebnis beitragen. Und es läuft richtig gut in den USA, zudem ich dort für die kommenden Jahre eine deutlich erhöhte Nachfrage nach Stahl erwarte.

Analysten haben gestern reihenweise ihre Kursziele für die Aktie nach unten angepasst, und das aus meiner Sicht wohl mal wieder zu dem absolut falschesten Zeitpunkt. Keines der ausgegebenen Ziele liegt allerdings in dem Bereich der heutigen Notierungen, sondern mindestens 12 Prozent darüber. Die Commerzbank Analysten gaben gestern gleich mehrfach Einschätzungen zur künftigen Entwicklung der Aktie an und bestätigten erst das Kursziel 11,- Euro um es dann wenige Minuten später auf 9,- Euro zu senken. Ein weiters Beispiel dafür wie konfus der Markt inzwischen auf Nachrichten reagiert…!

Ich persönlich halte es da eher mit Gisbert Rühl und habe heute zu historisch günstigen Kursen gekauft. Sollten noch mehr Anleger bereit sein den künftigen Weltmarktführer im Stahlhandel, der unter den Barmitteln in der Kasse notiert,  zu diesen Preisen auf den Markt zu werfen, werde ich die Position selbstverständlich weiter ausbauen. Das operative Geschäft  bekomme ich bereits heute umsonst, und die 10,- Millionen Euro Quartalsverlust (erwartet wurden 8,-) rechtfertigen sicherlich nicht einen um 100 Millionen Euro geringeren Börsenwert des Unternehmens.

Klöckner & Co. – Da fehlt jetzt nicht mehr viel..!

Die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. zeigt bereits seit Wochen relative Stärke. Wurde der zyklische Wert noch vor wenigen Wochen bei jedem leichten Rückgang des DAX regelrecht verprügelt so hält sich der Titel inzwischen recht wacker auf dem Ausbruchsniveau zwischen 11,40 und 11,80 Euro. Auch die Turbulenzen bei den anderen Stahlwerten hat die Klöckner Aktie in den letzten Tagen nicht mehr in dieser Form mitgemacht. Ein gutes Zeichen dafür dass hier nun alles Schlechte im Kurs verarbeitet ist, und somit die Chancen für einen baldigen Rebound täglich steigen…

Vorausgesetzt wir erleben ein weiter freundliches Börsenumfeld und einen starken Quartalsausklang kann dieser Moment  bei der Klöckner & Co, Aktie nun unmittelbar bevor stehen. Sieht man sich den Chart an stellt man fest dass auch die 200-Tage Linie inzwischen nicht mehr weit vom aktuellen Aktienkurs verläuft. Inzwischen ist diese wichtige Marke unter die 12,- Euro Hürde gerutscht, an der die Aktie zuletzt immer wieder gescheitert ist. Der SlowStochstics Indikator hat bereits vor einiger Zeit in den positiven Bereich geschwenkt und auch der MACD deutet immer noch ein schwaches Kaufsignal an. Alles in allem eine Mischung die mich veranlasst haben mein Exposure in der Aktie noch etwas anzuheben.

Kurzfristig rechne ich damit dass sich die Monate andauernde Hängepartie bei der Aktie nun auflösen könnte. Ein Anstieg über die Marke von 12,- Euro, und ein Schlusskurs über dem Widerstand bei 12,10 wären sehr positiv zu werten. Vorsichtige Anleger warten noch auf diese Signale, spekulativ angehauchte Investoren setzen jetzt auf den baldigen Ausbruch.

Die Verlierer des Jahres ? – Klöckner & Co., TUI, Aixtron und Vestas

Vier Aktien, die allesamt im Börsenjahr 2011 empfindliche Verluste verbucht haben. Klöckner & Co., TUI, Aixtron und Vestas kann man also durchaus auch zu den großen Verlierern des abgelaufenen Jahres zählen. In allen vier Unternehmen gab es Sondersituationen die zu einem regelrechten Absturz der jeweiligen Aktie geführt haben. Die spannende Frage ist nun also ob sich diese Effekte auch im Börsenjahr 2012 negativ auswirken werden, oder ob der Boden bei diesen Aktien bereits erreicht sein könnte, und man bei diesen Aktien auf einen Rebound setzen sollte. Wir haben uns zu dieser Frage bei allen vier Werten klar positioniert…

Allen voran die Anleger enttäuscht haben dürfte wohl die Aktie des ehemaligen Börsenlieblings Klöckner & Co. Der Stahlhändler litt unter der deutlich eingetrübten Stahlkonjunktur im Krisenjahr 2011 wie kein anderer. Die neu aufkeimenden Rezessionssorgen und eine entsprechende Gewinnwarnung des Unternehmens schickten die Aktie in ungeahnte Tiefen, und da blieben sie dann auch für den Rest des Jahres. Es war geradezu wie verhext, die Klöckner Aktie wollte sich einfach keinen einzigen Euro mehr nach oben bewegen nachdem Sie von knapp 23,- auf unter 10,- Euro abgestürzt war. Jeder Ausbruchsversuch nach oben wurde umgehend wieder abverkauft, und das obwohl die Klöckner & Co. AG zeitweise mehr Bares in der Kriegskasse hatte als Anleger an der Börse für das Unternehmen zahlen wollten.

Gestern nun ist dieser Ausbruch offenbar gelungen. Dadurch hat sich auch die charttechnische Situation bei der Aktie wieder deutlich verbessert. Die nächste Hürde wartet nun bei ca 11.50 Euro. Kann auch diese wieder überwunden werden, stehen die Chancen nicht schlecht das die KlöKo Aktie ein echter Rebound Kandidat des Jahres 2012 werden kann. Analysten sind sich einig, die Aktie dürfte auf dem aktuellen Niveau deutlich zu billig sein, was wir nur unterschreiben können. Selbst bei leicht eingetrübten Erwartungen für den Stahlzyklus in diesem Jahr wären Kurse zwischen 14,- und 16,- Euro wohl realistischer. Die Klöckner Aktie bleibt für uns auch in 2012 ein Basis-Investment.

Ähnlich hart erwischt hat es die Aktionäre der Aixtron AG im abgelaufenen Jahr. Ein unerwartet starker Rückgang der Investitionsaktivitäten bei den asiatischen LED-Herstellern schickte die Aktie seit dem Jahresbeginn immer weiter in die Tiefe. Lag die Aixtron Aktie zum Jahreswechsel 2010/11 noch bei ca 32,- Euro kostete sie in den letzten Wochen 2011 nur noch 8,- bis 9,- Euro. Trotzdem kann man für das kommende Jahr zuversichtlich sein, dass sich die Aixtron Aktie deutlich von den Tiefstkursen des Jahres 2011 erholen wird. Gestern wurde ein deutliches Kaufsignal generiert. Folgen nun weitere Anschlusskäufe, die den Aktienkurs auch noch über die 11,- Euro Marke hieven, stehen die Chancen nicht schlecht dass in diesem Jahr das noch offene Gap bei 17,30 Euro wieder geschlossen wird.

TUI Aktionäre hatten ebenfalls nicht allzu viel zu Lachen in den letzten 12 Monaten. Genau genommen schwächelt der Aktienkurs bereits seit Jahren. Durch den geplanten Verkauf des verlustbringenden Hapag Lloyd Anteils in diesem Jahr könnte damit nun aber bald Schluss sein. Die einzelnen Tochterunternehmen aus dem Reisesegment des Konzerns haben in den letzten Monaten erstaunliche Widerstandsfähigkeit gezeigt. TUI ist mit seiner Neuausrichtung offenbar auf einem guten Weg. Querschläge gab es zwischenzeitlich durch den Liquiditäts-Engpass des Mitbewerbers Thomas Cook. Damals wurde die TUI Aktie zu Unrecht in Sippenhaft genommen, und wir haben gekauft sowie unseren Lesern die Aktie bei Kursen deutlich unter 4,- Euro vorgestellt. Wir trauen der Aktie des Touristik-Konzerns einen Anstieg bis 6,60 Euro später 8,- Euro in diesem Jahr zu.

Einer der wenigen Werte aus dem Sektor der regenerativen Energien den wir ebenfalls immer mal wieder in unserem Börsenbrief besprochen haben ist die Vestas Aktie. Der dänische Windkraftanlagenhersteller hat erst kürzlich wieder einen Großauftrag aus Brasilien an Land gezogen. Demnach sollen die Dänen von 127 Windturbinen des Typs V100-2.0 MW mit einer Gesamtleistung von 254 MW für einen Windpark im brasilianischen Grande do Norte liefern. Grundsätzlich bleiben wir bei unserer positiven Einstellung zu dem Unternehmen, auch wenn die Windenergie-Branche  nicht gerade „en vogue“ ist, oder vielleicht gerade deshalb. Im direkten Vergleich mit Nordex halten wir den Titel für extrem attraktiv, und unter langfristigen Gesichtspunkten durchaus kaufenswert, was wir auch kurz vor Weihnachten noch zum Kurs von 7,95 Euro umgesetzt haben.

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Klöckner & Co. mit klarem Kaufsignal

Die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. wurde in den letzten Wochen wohl mit am schlimmsten abgestraft. Die Aktie verlor innerhalb kürzester Zeit mehr als 50 Prozent an Wert. Ich habe die Reaktion des Marktes in diesem Falle als völlig überzogen bezeichnet, und bin auch weiterhin der Meinung, dass die Klöckner Aktie einen der interessantesten Rebound Kandidaten im deutschen Markt ist. Dabei möchte ich mich heute gar nicht mal so sehr über die fundamentale Situation auslassen, sondern viel mehr auf die charttechnisch hochinteressante Situation konzentrieren.

Die relevante Unterstützung bei 8,67 hat bei dem Ausverkauf gehalten, bzw. wurde gar nicht erreicht, Kurse unter 10,- Euro waren somit eher eine kurzzeitige Übertreibung des Marktes. Somit ist die nächsthöhere Marke bei 10,40 Euro für eine charttechnische Betrachtung etwas brauchbarer. Hier hat sich nun in den vergangenen Tagen eine deutliche Unterstürzung gebildet. Heute hat die Klöckner Aktie das Kaufsignal, dass gestern generiert wurde, erneut bestätigt. Somit gehe ich nun von weiteren Anschlusskäufen aus, die die Aktie zunächst in den Bereich um die 11,60 Euro führen dürften.

Kann diese Marke dann überwunden werden winken weitere Kursgewinne bis zunächst 13,65 Euro und später 15,75 Euro. Ich gehe weiterhin davon aus, dass sich die zyklischen Werte in einer nun möglichen Erholung des Marktes deutlich besser schlagen werden als andere Branchen. Die Klöckner Aktie ist auf dem momentanen Niveau, fundamental betrachtet, deutlich unterbewertet, und technisch überverkauft. Das Chance/Risiko-Verhältnis würde ich als äußerst günstig bezeichnen.

Klöckner & Co. Was ist da los?

Gar nicht gut sieht zur Zeit der Chart des Stahlhändlers Klöckner & Co. aus! Die Aktie wurde auch heute, unter teilweise hohen Umsätzen, weiter verkauft und die Aktionäre mussten einen weiteren Abschlag um 4,3 Prozent bis auf 19,08 Euro hinnehmen, Damit befindet sich die Klöko Aktie nun auch charttechnischer Sicht in einer äußerst brenzligen Situation. Fällt der Aktienkurs nun nachhaltig unter die Unterstützung bei 19,- Euro droht ein weiterer Abverkauf in Richtung 17,50 Euro oder gar 16,- Euro. Der MACD hat bereits vor mehreren Tagen ein deutliches Verkaufssignal generiert, und auch der Slow Stochastics Indikator drehte heute erneut in den negativen Bereich. Einzig das untere Bollinger Band, an dem sich die Klöckner Aktie inzwischen befindet, könnte den weiteren Kursverfall nun etwas bremsen. Bei der Klöckner & Co. Aktie ist nun Vorsicht geboten. Spekulationen um eine baldige Übernahme des Stahlhändlers durch einen Konkurrenten würden wir momentan nicht über bewerten, da der Stahlhändler dafür eigentlich zu stark aufgestellt ist. Wir warten hier zunächst ab und werden die Aktie weiter intensiv beobachten.

Klöckner & Co. – Turbulenzen vor dem Ende der Zeichnungsfrist

Ich habe es mir gestern fast schon gedacht…Der Kurs der Klöckner & Co. Aktie kam noch einmal verstärkt unter die Räder. Insbesondere bei den Bezugsrechten für die neuen Aktien war richtig Musik drin. Letztlich dürfte dies aber wohl das Finale gewesen sein. Die Bezugsfrist endet heute, wer also noch keine entsprechende Weisung an die Bank erteilt hat musst demnächst wohl wieder etwas teurere Stücke über die Börse kaufen. Nach dem gestrigen Rücksetzer, der eigentlich ein Verkaufssignal mit Kursziel 18,80 Euro generiert hatte, sehen wir heute wieder deutliche Käufe im großen Umfang bei der Aktie. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend nun weiter fortsetzen dürfte. Gelingt der Sprung zurück über die Marke von 20,- Euro liegt das erste Kursziel für die Aktie bei 21,50 Euro.

Gestern wurde auch bekannt, dass Gisbert Rühl selber eine stattliche Anzahl von Bezugsrechten ausgeübt hat, wenn auch nicht alle. In drei Transaktionen wurden 37.500 junge Aktien gezeichnet und weiter 37.500 Bezugsrechte von dem Firmenchef verkauft. Sieht man sich die erzielten Verkaufserlöse der Bezugsrechte an kann man sagen dass Herr Rühl wohl einen gesunden Mix mit seinen Transaktionen erwischt hat. Wir bleiben bei unserer positiven Einstellung zu der Klöckner Aktie. Die zuletzt gelieferten Zahlen waren stark und der Ausblick überzeugend, das KGV für 2012 liegt bei schon fast lächerlichen 6,76. Auch die letzten Akquisitionen haben sich für die Aktionäre deutlich ausgezahlt. Nicht vergessen sollte man wohl somit, dass das Unternehmen durch das eingenommene Geld aus der Kapitalerhöhung weiterhin anorganisch stark wachsen dürfte…

Klatsche für Klöckner & Co. Aktionäre..

Gestern schrieb ich: „Mit seinem Quartalsergebnis übertraf Klöckner die Erwartungen von Analysten erneut deutlich. Das operative Ergebnis stieg von 29 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 104 Millionen Euro. Der Absatz wuchs um ca 25% auf 1,5 Millionen Tonnen, der Umsatz legte dank der höheren Preise sogar überproportional um 51,3 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieben 43 Millionen Euro, ein Jahr zuvor waren es lediglich 1,2 Millionen Euro gewesen.

Das Unternehmen bleibt hervorragend aufgestellt, die Kapitalerhöhung dürfte aber den Aktienkurs kurzzeitig belasten. Achten Sie auf die Unterstützung bei 24,20 Euro! Bis klar ist zu welchen Konditionen diese stattfinden wird bleiben die Tatsächlichen “Kosten” der Kapitalmaßnahme reine Spekulation. Vielleicht ein guter Zeitpunkt um nach Top Zahlen auch einmal Gewinne mitzunehmen..“

Die Kriegskasse bei Klöckner & Co. ist nach den jüngsten Akquisitionen ziemlich leer geräumt, um weiter wachsen zu können benötigt das Unternehmen nun frisches Kapital, und es wird über eine Aufstockung von ca. 500 Millionen Euro laut nachgedacht. Bei einem gesamten Börsenwert von 1,7 Milliarden Euro ist das ein ordentlicher Schluck aus der Pulle.

Die Aktie von Klöckner & Co. ging gestern mit einem satten Minus von 7,74 Prozent bei  23,60 Euro aus dem Handel, und sieht so aus als ob es das noch nicht gewesen sein könnte…Mit dem Unterschreiten der Unterstützung bei 24,20 Euro hat sich das Chartbild nun kurzzeitig deutlich eingetrübt. Auch der Abschlag von fast acht Prozent war deutlich, und zeigt den Unmut der Anleger über die geplante Kapitalmaßnahme! Fällt die Aktie heute auch unter die Marke von 23,50 Euro droht weiteres Ungemach für die Aktionäre. Die nächsten Unterstützungen liegen bei 22,40 Euro, 20,90 Euro und glatten 20,- Euro!

TradingUpdate HeidelCement und Klöckner & Co.

Die beiden Aktien,die mich persönlich in der Woche vor dem Ausbruch am meisten geärgert haben. Sowohl die Aktie von HeidelbergCement als auch die des Stahlhändlers Klöckner & Co.  hatten Anfang der letzten Handelswoche einen Ausbruch nach oben simuliert, um danach, für mich ohne ersichtlichen Grund, wieder stark abverkauft zu werden. Seit gestern befinden sich nun beide Titel wieder auf dem Wege der Besserung, und es wird Zeit noch einmal einen genaueren Blick auf diese Aktien zu werfen. Vorweg sei verraten – die alles entscheidende Frage „Würde ich diese Titel heute immer noch kaufen?“ habe ich mir wiedermal mit einem klaren „Ja“ beantwortet.

Zuerst zur Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. Ich habe ja bereits gestern etwas ausführlicher über die neue Strategie des Unternehmens, sich zu einem Global Player zu entwickeln, berichtet. Und genau hier liegt wohl auch die Phantasie in der Aktie. Neben einer sehr guten finanziellen Situation befindet sich das Unternehmen auch operativ in einer hervorragenden Ausgangslage für eine weitere Expansion. Ich glaube an die Story und auch daran, dass es möglich ist den Umsatz und den Ertrag des Unternehmens in den kommenden Jahren dramatisch zu steigern. Die Aktie bleibt für uns erste Wahl. Die zuletzt von namhaften Analysten ausgegebenen Kursziele von ca. 25,- Euro sollten in der nächsten Rallye schnell erreicht werden. Gestern konnte die charttechnisch so wichtige Marke von 16,20 Euro wieder zurückerobert werden. Schließt die Aktie in den nächsten Tagen auch wieder über 16,50 Euro dürfte der Weg danach frei sein in  Richtung 18,- Euro.

Die gute Nachrichtenlage bezüglich der Expansion des Unternehmens, sowie der von der Familie Merckle getätigten Insiderkäufe und der Beteiligung des amerikanischen Vermögensverwalters BlackRock sowie dem Einstieg des Staates Norwegen bei dem Baustoffhersteller konnte auch bei HeidelbergCement in der letzten Woche nur kurzzeitig für Euphorie sorgen. Charttechnisch war die Aktie nach oben ausgebrochen und sollte eigentlich die Marke von 40,60 Euro sowie später 43,30 Euro ansteuern. Dann kam der erneute Rücksetzer bis auf 34,50 Euro. Hier befindet sich offenbar inzwischen ein solider Boden für die Aktie. Dennoch, wir halten die HeidelCement AG Aktie auf dem derzeitigen Niveau weiterhin für deutlich zu günstig. Der Baustoffhersteller ist auch bei Analysten inzwischen erste Wahl in dem Sektor. Kurse unter 40,- Euro halte ich persönlich weiterhin für Schnäppchenkurse. Mittelfristig sollte die Aktie nun wieder deutlich über 36,50 Euro notieren. Kann das letzte Hoch bei  37,20 Euro überwunden werden, sind Kurse bis 40,60 Euro kurzfristig möglich.

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