Tag Archives: Insiderkäufe

Vonovia Aktie mit Kursziel 37,- Euro… und dann?

Die Vonovia Aktie überzeugte zuletzt durch deutliche Stärke. In dieser Woche ist die Aktie  nun nach oben ausgebrochen und sollte schnell das Kursziel bei 37,- Euro erreichen. Die spannende Frage ist aber, was danach kommt?

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Bayer-Monsanto-Übernahme – Kaufen oder besser verkaufen?

Die Bayer Aktie gehört in den letzten Tagen ohne Frage zu einer der „heißesten“ Aktien am Markt. Nach der Ankündigung der beabsichtigten Übernahme des US Saatgut-Herstellers Monsanto ist der Aktienkurs zunächst einmal deutlich eingebrochen, konnte sich aber gestern wieder leicht erholen. Die spannende Frage ist nun was nach den jüngsten Ereignissen von der Bayer Aktie zu erwarten ist…!?

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Wirecard verbreitet gute Stimmung … Vorsicht!

Die Geschäftsleitung beim Zahlungsabwickler Wirecard versucht aktuell offensichtlich mit jeder noch so kleinen positiven Meldung gegen die Short-Attacke anzugehen. Die mysteriösen Anschuldigungen der Zatara-Studie hallen immer noch nach. Obwohl der Markt eigentlich davon ausgeht, dass es sich hierbei um eine „Fake“ handelt, der den Leerverkäufern in die Hände spielen soll, ist es dem Unternehmen bis heute nicht gelungen neues Vertrauen zu schaffen. Auch die teilweise kräftigen Insiderkäufe haben nichts daran geändert, dass die Anleger immer noch massiv verunsichert sind.

Heute macht die Aktie wieder einmal einen kleinen Satz nach oben. Der Grund hierfür ist in zwei Meldungen zu finden. Zum einen erweitert das Unternehmen mittels einer Kooperation mit der Firma AEVI International seinen mobile Point of Sale wie es auf Neudeutsch so schön heißt. AEVI ist ein Tochterunternehmen von Wincor Nixdorf und liefert weltweit IT-Lösungen für Handelsunternehmen und Retailbanken. Die zweite Meldung betrifft den inzwischen etwas optimistischere Ausblick der Geschäftsleitung auf das laufende Geschäftsjahr. Demnach will man den Gewinn vor Steuern und Abschreibungen nach einem „erfreulichen Jahresstart“ nun leicht von zuvor 280 bis 300 Millionen Euro auf nunmehr 290 bis 310 Millionen Euro steigern. Erreicht werden soll dieser marginale Anstieg mittels des neuen Indien-Geschäfts sowie der Tochterunternehmen in Brasilien und Rumänien.

Wirecard mit neuem Versuch einer Bodenbildung

Was sich zunächst einmal positiv liest, ist sicherlich nicht der große Wurf um damit die Stimmung der Anleger nachhaltig zu verbessern. Denn die tatsächliche (netto) Steigerung dürfte wohl eher Bescheiden ausfallen und ändert an den Unsicherheiten um die Geschäftspraktiken des Unternehmens wenig, die in der Zatara Studie angeprangert werden. Auch die neue Kooperation mit AEVI zeigt zwar dass Wirecard grundsätzlich ein sehr umtriebiges Unternehmen ist, lässt aber ebenfalls nicht zwingend darauf schließen, dass sich dies demnächst im Aktienkurs widerspiegeln wird.

Somit bleibt alles wie es ist. Der heutige Anstieg gibt erneut Hoffnung auf eine Bodenbildung, hinterlässt aber auch ein weiteres Gap, dass möglicherweise noch geschlossen werden muss. Hier nun einen Boden auszurufen wäre meiner Meinung nach zu früh und weiterhin riskant. Bis auf Odey Asset Management LLP haben zuletzt nahezu alle Leerverkäufer Ihre Positionen weiter erhöht oder neue aufgebaut. Somit bleibe ich weiterhin skeptisch und lieber an der Seitenlinie bis sich hier ein höheres Hoch im Chart zeigt. Massive Widerstände für die Aktie liegen bei 33,63, 34,65 und 35,66 Euro. Erst wenn diese aus dem Weg geräumt sind, wird es wieder bullisher. Bis dahin gelten für mich weiterhin die genannten Ziele auf der Unterseite.

SHW AG – Die Insider fangen an zu kaufen…!

Der jüngste Kursverlauf  der SHW Aktie ist zumindest… bemerkenswert. Noch vor ein paar Wochen notierte die Aktie bei fast 50,- Euro, heute kann man die Aktie für weniger als die Hälfte kaufen. Grund für den Kursverlauf sind lediglich bisher unbestätigte Gerüchte bzw. eine Analyse der französichen Investmentbank Exane BNP. Demnach habe ein wichtiger SHW Kunde „seine Strategie für elektrische Pumpen und Start-Stopp Systeme geändert…“ hieße es. Weder wurde klar welcher Kunde, sprich Umsatzanteil bei SHW davon betroffen sei, noch wie dieser Strategiewechsel denn aussieht. Die Aktie rauschte dennoch in den Keller, da hier von einem Umsatzrückgang in Höhe von 30 Millionen Euro die Rede war. Auch diese Zahlen wurden allerdings nicht belegt!

Der Analyst sieht die Umsatz- und Gewinnziele für das laufende Jahr und 2016 als gefährdet an. Die Gewinnschätzungen wurden für die entsprechenden Jahre um 14 respektive 30 Prozent nach unten angepasst und das Kursziel für die Aktie von 47,- auf nunmehr 33,- Euro gesenkt. Das würde im Vergleich zum heutigen Aktienkurs immer noch sehr ordentliches Aufwärtspotenzial vermuten lassen..!

Ganz anders scheinen dies aber einige geschäftsführende Organe der SHW AG zu sehen. So hat bspw. Frank Boshoff kürzlich 4.000 Aktien des eigenen Unternehmens zu 25,15 Euro erworben. Ebenso zeigte sich Sascha Rosengart überzeugt von der weiteren Entwicklung bei der SHW AG und kaufte 833 Aktien zu 24,295 Euro. In Summe sind diese beiden Käufe natürlich noch nicht überzeugend, aber ich gehe davon aus dass auf diesem Niveau hier nun weitere Insider-Käufe folgen könnten. Denn, der Abverkauf der Aktie dürfte völlig übertrieben sein! Weder aus fundamentaler Sicht noch aus charttechnischer ist ein weiteres Abrutschen der Aktie gerechtfertigt. Eine entsprechende Gegenraektion sollte nicht lange auf sich warten lassen.

Aktuell befindet sich die SHW Aktie nun an einer starken Unterstützung zwischen 23,80 und 24,20 Euro, die nicht mehr wesentlich unterschritten werden sollte. Kommt der Bouncen und führt die Aktie dann wieder über die Marke von ca. 25,- Euro sind Anschlusskäufe bis in den Bereich um die 30,- Euro zu erwarten. Eine Stellungnahme des Unternehmens zu der Exane-Analyse wäre allerdings wünschenswert um das arg gebeutelte Vertrauen der Anleger schnellstmöglich wieder zurück zu gewinnen!

Wirecard – Ich wäre hier noch vorsichtig…

Die Wirecard Aktie gehört im Moment zu den viel diskutierten Titeln am deutschen Aktienmarkt und das nicht ohne Grund. Nach der fulminanten Rally der letzte Monate ist die Aktie nun ebenfalls im Zuge der Gesamtmarktkorrektur zurück gekommen. Von 42,73 Euro ging es runter auf nunmehr 35,50 Euro. Damit bewegt sich die Aktie aktuell im Bereich des 38,20er Fibonacci Retracements, was einer gesunden Korrekturbewegung entsprechen würde. Dennoch gibt es einige Faktoren die dafür sprechend dass die Aktie zunächst noch einmal tiefer gehen wird…

Wirecard Aktie vor weiterer Abwärtsbewegung?

Die massiven Insiderkäufe der letzten Tage konnten das charttechnische Bild nicht wesentlich aufhellen, was grundsätzlich kein positives Zeichen ist. Das allgemeine Marktumfeld tat sein Übriges dazu dass die Aktie im Abwärtstrend verbleibt. Somit steht nun eher zu befürchten, bzw. ist zu erwarten, dass die Aktie demnächst die erste offene Kurslücke schließen wird. Mit einem Rutsch unter die Unterstützung bei 33,65 dürfte dieses Ziel dann schnell abgearbeitet sein. Die viel spannendere Frage ist aber, ob die Aktie auch noch die zweite Kurslücke ansteuern wird. Diese liegt bei runden 31,- Euro, ebenso wie die nächste nennenswerte Unterstützungslinie, die sich bei 30,82 Euro befindet.

Ich würde also aus heutiger Sicht eher davon ausgehen, dass auch diese Marken noch abgearbeitet werden müssen, bevor die Aktie dann wieder nachhaltig steigen kann. Denn aus charttechnischer Sicht macht dies absolut Sinn. Mit einer solchen Kursbewegung würde zudem der hier eingezeichnete langfristige Aufwärtstrend erneut getestete und bestätigt werden. Es könnte somit durchaus sinnvoll sein noch ein wenig mit dem Einstieg in die Aktie zu warten!

Ist die Gerry Weber Aktie jetzt wirklich ein Kauf?

Über keine Aktie wird wohl momentan so kontrovers diskutiert wie über die des Modelabels Gerry Weber. Nach der Gewinnwarnung und dem anschließendem Crash der Aktie um über 30% versucht der Markt nun fast schon verzweifelt allerlei Begründungen dafür zu finden um zu ermitteln welchen fairen Wert die Aktie denn nun haben könnte. Kräftige Insiderkäufe der beiden Familien Weber und Hardieck scheinen zusätzlich für deutliche Verwirrung bei den Marktteilnehmer zu sorgen, da der Aktienkurs dennoch immer weiter fällt. Nicht unbedingt ein gutes Zeichen, denn der Abgabedruck der anderen institutionellen Anleger scheint weiterhin hoch zu sein. Das Volumen ist nach wie vor untypisch hoch, sodass die aktuelle Bewegung noch nicht abgeschlossen sein dürfte…

Die Gerry Weber Aktie nach der Gewinnwarnung

Der Chart sieht grausig aus. Kurz zusammengefasst sehen wir hier wohl gerade das berühmte fallende Messer in das man nicht (zu früh) greifen sollte. In den nächsten Tagen dürfte das 61,80er Fibonacci Retracement bei ca. 18,95 Euro zunächst einmal angesteuert werden. Jedoch ist es fraglich, ob diese Marke in dem aktuellen Marktumfeld halten wird. Verschiedene Projektionslinien im Chart deuten eher auf tiefere Kurse hin, wobei hier aktuell keine seriöse Aussage zu treffen ist, wo möglicherweise der Boden sein könnte.

Fazit: Eine Bodenbildung nach einem solchen Absturz benötigt erfahrungsgemäß etwas Zeit, weswegen man hier wohl besser nicht von sofort wieder stark steigenden Kursen ausgehen sollte. Eine technische Gegenreaktion ist natürlich jederzeit möglich und auch wahrscheinlich. Die Dynamik der aktuellen Bewegung sollte nun immer weiter nachlassen und auch die Umsätze werden sich demnächst wieder im eher normalen Bereich von ca 7 Millionen Euro Tagesumsatz einpendeln. Dennoch ist aber eher angeraten dem Schauspiel eher von der Seitenlinie beizuwohnen. Kurse unter 18,- Euro oder gar 17,- Euro würde ich hier in nächster Zeit nicht ausschließen. Danach ist die Aktie dann für langfristig orientierte Anleger vielleicht wieder interessant.

Insider kaufen Aktien – die größten Transaktionen im Überblick

Interessanter Weise kaufen momentan so viele deutsche Top-Manager Aktien des eigenen Unternehmens wie selten zuvor. In den vergangenen Wochen haben Unternehmenslenker so viele Aktien ihres Unternehmens gekauft wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren, berichtete das „Handelsblatt“ heute. Die Firmenchefs blicken weiter in gut gefüllte Auftragsbücher, sehen eine hohe Kapazitätsauslastung und beziehen ihre Zuversicht aus Kundengesprächen, hieß es in dem Bericht. Ich habe hier mal in Kurzform ein paar der wesentlichsten Insiderkäufe aufgeführt. Interessanter Weise sind einige Unternehmen auf meiner aktuellen Watchlist…

Ludwig Merckle kaufte kürzlich 350.000 Aktien der HeidelbergCement AG über seine Beteiligungsgesellschaft, Kaufvolumen: 9,826 Mio. Euro zum durchschnittlichen Kaufpreis: 28,08 Euro. Tony Bramall  erwarb 6.893.000 Lookers PLC  Aktien, Kaufvolumen: 3,955 Mio. Der durchschnittlicher Kaufpreis lag bei 0,57 Euro. Wolfgang Egger  kaufte sich bei der Patrizia Immobilien AG mit einem Kaufvolumen von  2,836 Mio. Euro  und 824.381 Aktien zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 3,44 Euro ein. Per Enevoldsen kaufte für  2,799 Mio. Euro 500.000 Pandora AS Aktien zum Durchschnittspreis von 5,60 Euro.

Jan Klatten erwarb weitere Nordex SE Aktien für 2,367 Mio. Euro Zusatz. Die Anzahl der gekauften Aktien lag bei 589.188 zum Preis von 4,02 Euro. Torsten Jansson legte bei  der NEW WAVE GROUP AB 2,058 Mio. Euro für 662.100 Aktien zu 3,11 Euro auf den Tisch. Dimitrios Koutsolioutsos kaufte 221.810 FOLLI FOLLIE SA Aktien für 1,709 Mio. Euro  Durchschnittlicher Kaufpreis: 7,71 Euro. Und Gerhard Schick erwarb ausserbörslich 50.000 Aktien der Bechtle AG zu 23,90 Euro im Gesamtwert von 1.195 Millionen Euro.

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