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Trading Update Klöckner & Co., HeidelbergCement, Centrotherm

Der Kurssprung zum Handelsbeginn am Montag im Dax wurde inzwischen wieder nahezu komplett abverkauft. Wir hatten ja darauf hingewiesen, dass eine solche Bewegung zu steil ist und mit Rücksetzern entsprechend gerechnet werden muss. Unser Wunsch-Senario, dass der Dax bei 6.300 Punkten wieder nach oben dreht hat sich somit nicht erfüllt. Dennoch bleiben wir zunächst optimistisch, dass der Dax an die Kurse vom Freitag anknüpfen kann. Die weitere Korrektur bis auf 6.200 Punkte ist zumindest insofern gesund, als dass nun das Gap vom Montag wieder geschlossen wurde. Noch ist also nicht allzu viel passiert, dennoch muss man jetzt sehr vorsichtig werden. Unter der Marke von 6.200 Punkten besteht weiteres Abwärtspotenzial. Im Extremfall kann dies den Index auch wieder in die Regionen um die 5.800 Punkte führen..

Die neue Schwäche des Euro wirkt ein weiteres Mal deutlich negativ auf die Aktienkurse. Die etwas unbeherzten Ankündigungen über eine mögliche Aufwertung der chinesischen Währung haben letztendlich wohl für mehr Verwirrung gesorgt, als nachhaltige Impulse für die anderen Devisen erzeugt.Wir sind aber immer noch long, besonders bei den gestern beschriebenen Aktien, und haben unsere Positionen entsprechend nach unten abgesichert. Sollte allerdings heute ein weiterer Distributionstag folgen, werden wir auch über Verkäufe noch einmal nachdenken müssen. Nun aber erst einmal ein Trading Update für die weiteren Depotwerte, das wir unter der optimistischen Voraussetzung weiter steigender Kurse erstellt haben..

Besonders die Klöckner & Co. Aktie war wohl in den vergangenen Wochen nichts für schwache Nerven. Nach dem Hoch bei 24,- Euro ist die Aktie, wie alle Investierten ja wissen, regelrecht auf unter 14,- Euro abgestürzt. Inzwischen konnte sich die Aktie des Stahlhändlers wieder kräftig erholen und notiert zwischen 16,- und 17,- Euro. Das Umfeld für Stahlaktien, obwohl Klöckner & Co. keine Stahlaktie im klassischen Sinne ist, bleibt zwar schwierig, die Nachrichten über geplante Preiserhöhungen, sowohl bei den Lieferanten von Rohstoffen als auch bei den großen Unternehmen der Branche wie Posco, sollten auch die Geschäfte des Stahlhändlers weiter beflügeln. Kurse unter 16,- Euro würden wir weiter als Kaufkurse bezeichnen, das kurzfristige Kursziel bleibt bei 18,80 und im weiteren Verlauf bei 25,- Euro

Die Aktie von HeidelbergCement hat erwartungsgemäß etwas korrigiert. Heute haben wir wieder eine erste Position zu 43,65 Euro ins Depot genommen. Gerade auch die jüngsten Analysteneinschätzungen u.a. von Merrill Lynch mit einem Kursziel von 65,- Euro sollten die Aktie nun weiter beflügeln, und immer mehr internationale Investoren auf den Titel aufmerksam machen. Merrill Lynchs Meinung nach wird das neue DAX-Mitglied am stärksten von einer Markterholung in den USA profitieren. Der Zementhersteller ist dort im Vergleich zu den Konkurrenten am besten aufgestellt. Die Analysten haben die HeidelbergCement heute somit nachdrücklich zum Kauf empfohlen. das Unternehmen hat heute eine Anleihe über 650 Millionen Euro emittiert, die die Kapitalsituation weiterhin deutlich verbessert. Weiterhin wird spekuliert, dass HeidelCement an dem indischen Zementhersteller Murli Industries Ltd interessiert sei, und diesen bald übernehmen könnte. Alles in allem also ein durchaus interessanter Nachrichtenmix..

Gestern kam einigermaßen Überraschen die Centrotherm Aktie unter die Räder und verlor überproportional an Wert. Die Nachricht, dass der Finanzvorstand kurzfristig wechselt hat die Anleger verunsichert. In der Führungsriege von Centrotherm löst Dr. Thomas Riegler zum 1. August 2010 den bisherigen CFO Oliver M. Albrecht ab. Auch einige inzwischen skeptische Analystenstimmen zu dem Wert lasten weiter auf dem Kurs. Dennoch halten wir das Risiko nach unten auf diesem Niveau für überschaubar, und sind gestern eine Trading-Position in der Aktie eingegangen. Ein erneutes Überschreiten der 30,- Euro Marke sollte bald wieder möglich sein. Unser Kursziel liegt bei ca 33,- Euro

Trading Update VW, Porsche, Continental, HeidelbergCement

Die 100 noch bis zum Jahreshoch fehlenden Punkte im Dax, haben wir heute morgen bereits fast gesehen. Damit lief die von uns erwartete Bewegung deutlich schneller ab als „geplant“. Um so verständlicher ist es aber auch, dass diese Gewinne erst einmal nicht gehalten werden können, und der Dax zumindest bis auf 6.300 Punkte noch einmal konsolidiert. Gleiches gilt auch für den Euro, der heute, nach der Nachricht, dass China seine Währung nun doch aufwerten will, bereits vorbörslich deutlich zulegen konnte. Auch hier ist eine Intraday Korrektur bis auf die Marke von 1,24 durchaus als gesund zu bezeichnen. Sollten also diese Ziele heute kurzfristig „abgearbeitet“ werden, dann stehen die Chancen für einen weiteren Anstieg im Tagesverlauf nicht schlecht. Grundsätzlich aber gilt, die Luft wird nun dünner. Ziehen Sie Ihre Stopps entsprechend nach!

Besonders für den Euro halten wir nach wie vor das von uns mehrfach im Newsletter beschriebene Szenario damit für sehr wahrscheinlich. Ein Anstieg über 1,25 könnte eine kurzfristig sehr dynamische Bewegung nach oben auslösen. Mittelfristig dürfte aber die europäische Leitwährung wieder ein ganzes Stück tiefer notieren, als dies heute der Fall ist. Zunächst muss aber erst einmal abgewartet werden, wie die USA, und vor allem der Dollar, diese Vorgaben aus China heute verarbeiten werden. Größere Kursschwankungen bei nahezu allen wichtigen Devisenpaaren sollten heute nicht weiter verwundern..

Unser Musterdepot sieht weiterhin sehr erfreulich aus. Alle Werte sind ordentlich im Plus und tendieren weiter positiv. Besonders erfreulich sind die charttechnischen Ausbrüche in nahezu allen Aktien nach oben. Heute ist mal wieder ein guter Tag für die deutschen Autobauer. Die VW-Aktie ist heute über das alte Hoch bei 76,- Euro ausgebrochen und bewegt sich nun auf das alte Jahreshoch bei 82,40 Euro zu. Bei Porsche konnte heute, dank positiver Nachrichten, ebenfalls der Widerstand bei ca. 35,70 Euro sehr dynamisch nach oben durchstoßen werden. Dabei wurde nun auch die 200 Tage Linie wieder überwunden. Bei weiter positivem Verlauf des Gesamtmarktes rechnen wir hier kurzfristig wieder mit Kursen über 40,- Euro.

Die Continental Aktie befindet sich ja bereits seit längerem wieder im Aufwind. Mit dem Überschreiten der 44,- Euro Marke wurde ein weiteres Kaufsignal ausgelöst. kann nun auch das alte Jahreshoch bei 46,72 Euro demnächst überwunden werden, ist der Weg nach oben frei. Kursziele von 54,- Euro von führenden Analysten halten wir für realistisch. Die Aktie von HeidelbergCement ist heute nun offiziell in den Dax aufgenommen worden, und ersetzt die Salzgitter AG. Am Freitag haben wir in der Schlussauktion noch eine Order über drei Millionen Aktien gesehen, sprich wie erwartet steigt damit das Interesse sehr großer Fonds an der Aktie, bzw. Indexfonds müssen zwangsweise investieren. Dennoch haben wir unsere Position heute, nahe der oberen Begrenzung des aktuellen Seitwärtskanals, wieder aufgelöst. Nach dem Kursverlauf der letzten Tage sieht der Chart nicht mehr überzeugend aus. Ein Abverkauf der heutigen Nachricht über die Dax Aufnahme könnte folgen. Wir warten hier erst einmal mit einem Rücksetzer um dann wieder einzusteigen.

Ein Update zu unseren anderen Depotpositionen folgt in Kürze..Mal schaun wie es in der kommenden Woche weiter geht..

Trading Update Klöckner, Conti, HeidelCement, Porsche und VW

Die Börsen bleiben extrem volatil. Auch gestern wieder wurde, in den USA, zum Handelsschluss weiter abverkauft, nachdem der Euro erneut unter die Marke von 1,20 gefallen war. Nach wie vor ist es leider so, dass sich die Indizes wohl offenbar nur noch an dem aktuellen Kurs der europäischen Leitwährung orientieren. Leider scheint diese Korrelation auch erst einmal so beibehalten zu werden. In diesem Moment testet der Euro erneut die 1,20 nachdem er bei der Eröffnung noch bei 1,205 gelegen hatte. Ich halte es für einigermaßen übertrieben dem Euro soviel Gewicht beizumessen, aber man kann sich als Trader dieser Tatsache nicht verschließen. Wie bereits geschrieben rechne ich mittelfristig mit noch tieferen Kursen im Euro, dann allerdings nicht auf Grund irgendeiner Krise in Europa, sondern vielmehr um wieder ein gesundes Verhältnis zu anderen Währungen hergestellt zu haben. Zwischendurch sollte aber noch einmal eine kräftige Erholung beim Euro einsetzen, und das ist genau die Situation auf die wir spekulieren..

Ich hatte gestern im Newsletter bereits erwähnt, dass die gesamte Situation an den Börsen momentan sehr stark auf der Kippe steht, und ich auf ein entscheidendes Signal warte. Zum US Börsenbeginn sah es kurzzeitig so aus, als ob dieses Signal nun bald kommen könnte. Der Dow Jones überwand die wichtige Marke von 10.000 Punkten , fiel aber im Anschluss wieder deutlich darunter. Ähnlich verhielt sich die Entwicklung im Dax. Die 6.000 Punkte Marke scheint momentan einen extrem starken Widerstand darzustellen. Diesen zu überwinden bleibt das Ziel, aber auch dann ist noch lange nichts entschieden. Erst wenn der Deutsche Leitindex wieder über 6.150 Punkten notiert, kann man zaghaft von einer Entspannung der Situation sprechen. Für Dow Jones und S&P 500 hieße dies, dass die 10.200 Punkte sowie 1.080 Punkte wieder überschritten werden müssten.

Ungeachtet dieser Situation tut sich aber wiedermal eine Menge Neues bei unseren Depotpositionen. An dieser Stelle noch einmal ein Hinweis an unsere Leser: Im Newsletter haben wir ja bereits darauf hingewiesen, dass wir sozusagen jederzeit bereit sind das ganze Depot wieder aufzulösen, wenn weitere Turbulenzen zu erwarten sind. Wie sich zeigt, ist es in solchen Börsenphasen um so wichtiger sich Qualitätsaktien ins Depot zu legen. Nahezu alle Werte sind heute erneut schön im Plus, und das nicht ohne Grund..

Bei Klöckner & Co. dominiert weiterhin die allgemein schlechte Stimmung in der Stahlbranche, dennoch konnte sich die Aktie inzwischen von den Tiefständen bei 13,50 Euro lösen und notiert wieder etwas freundlicher. Nach dem unglaublichen Abverkauf, der letzten Wochen bei dieser Aktie besteht aber wohl noch kein Grund zum Jubeln. Der Chef des Unternehmens, Gisbert Rühl scheint aber weiterhin ebenso davon überzeugt zu sein wie ich, dass es sich hier nur um eine vorübergehende Phase handelt, und kauft inzwischen schon fast täglich Aktien seines eigenen Unternehmens zu diesen Schnäppchen-Kursen. Ich kann nur noch einmal betonen, dass es schlichtweg falsch ist, einen Stahlhändler wie Klöckner in einen Topf mit Salzgitter, ThyssenKrupp & Co. zu werfen..und auch bei den beiden genannten sehe ich inzwischen eine gewisse Übertreibung nach unten..

Bei Continental und Heidelberg habe ich noch einmal die Kurse von 36,50 bzw. 41,50 zum Einstieg genutzt. Manche mögen mich inzwischen für etwas stur halten, aber ich bleibe dabei, dass diese beiden Unternehmen zu den nächsten Top Aktien mit entsprechender Performance gehören werden. Bei Continental sorgen heute positive Aussagen von Firmenchef Elmar Degenhart für freundliche Kurse. Man hält bei Conti nun eine Umsatzsteigerung von über 10 Prozent für möglich. HeidelbergCement wurde nun erwartungsgemäß in die erste Börsenliga aufgenommen, den DAX. dadurch dürfte sich nun auch das Interesse von internationalen Investoren und Indexfonds an dem Unternehmen deutlich erhöhen. Dass dies dann auch noch in einer Phase geschieht, in der die Aktie durch die letzten Turbulenzen unterbewertet erscheint, war ein glasklares Kaufargument.

Ebenso verhält sich aus meiner Sicht die Situation bei Porsche! Viele Anleger sind inzwischen sehr skeptisch bei der weiteren Entwicklung des Sportwagenbauers, und auch die letzten Absatzzahlen aus den USA lassen einen Porsche-Fan nicht gerade frohlocken. Dazu kommen noch die Meldungen der möglichen Milliardenklagen von Anlegern wegen der geplatzten VW Übernahmen….Dennoch bin ich der Überzeugung, dass Porsche nicht nur überleben wird, sondern zu neuem Glanz erstrahlen kann. Das ist natürlich eine eher mittel- bis langfristige Sichtweise. Der Verlust der Eigenständigkeit durch die VW Übernahme war einerseits bitter für das Image, andererseits bietet diese neue Kooperation auch einige Synergien, von denen sowohl der Mutterkonzern, als auch Porsche langfristig profitieren dürften. Die Planung der neuen Baureihen halte ich für durchaus intelligent, den Kurs der Aktie für eindeutig zu tief! Porsche ist also gestern ebenfalls wieder in unser Depot gewandert!

Was mich natürlich gleich zum Mutterkonzern, der Volkswagen AG bringt! VW, ist und bleibt meine erste Wahl im internationalen Automobilsektor. Leider sind letzte Woche die Stücke die ich zu 64,80 Euro gekauft hatte, per StoppLoss, aus dem Depot geflogen, was mich ein wenig geärgert hat, aber konsequenter Weise notwendig war. Die Indizes sahen einfach nicht mehr gut aus, vor ein paar Tagen Ich habe aber nach den jüngsten Nachrichten von VW, in Verbindung mit der durchaus vorhandenen China-Phantasie, nach dem kleinen Rücksetzer für 68,62 Euro, wieder gekauft. Sollten die Börsen sich beruhigen, bin ich fest davon überzeugt, dass wir Kurse unter 70,- Euro bald nicht mehr sehen werden. Goldman Sachs ist weiter sehr optimistisch für die Zukunft der Wolfsburger, und traut der Aktie nahezu eine Verdoppelung zu. Das dürfte aber noch ein wenig dauern, Kurse um 90,- Euro halte ich noch in diesem Jahr für möglich.

TradingUpdate Conti, HeidelCement

Jetzt wird es richtig spannend! Wie wir bereits vor ein paar Tagen geschrieben haben, könnte der Euro sich nun, nach seiner allmählichen Stabilisierung, erst einmal in ungeahnte Höhen aufschwingen. Heute wurde bereits die Marke von 1,24 zurückerobert. Tendenz weiter steigend. Die Wahrscheinlichkeit eines ShortSqueeze  wird auf Grund der extrem hohen Shortpositionen immer größer. Glaubt man den Fachleuten, dürfte gerade die nun anstehende Marke von 1,25 dabei eine entscheidende Rolle spielen. Manche Experten halten dann sogar nochmal einen schnellen Anstieg auf 1,35  für möglich. Sollte dieses Szenario eintreffen dürften wir dann auch eine extreme Rally in den Aktienmärkten erleben, die uns locker wieder in den Bereich der alten Höchststände führen kann.

Mittelfristig wird die europäische Leitwährung dann aber wieder deutlich schwächer tendieren, vorübergehend würde dies jedoch dem Markt extrem helfen wieder neues Vertrauen aufzubauen, dass vielleicht doch alles nicht ganz so schlimm ist, wie es uns die Medien glauben machen wollen. Bei aller Euphorie über die kräftige Erholung sollte man aber trotzdem weiter eine extrem vorsichtige Haltung einnehmen, und dementsprechend seine offenen Depotpositionen gegen erneute Rückschläge absichern. Die Euro-Bären werden sich nicht kampflos ergeben! Genauso wahrscheinlich wie das oben skizzierte Szenario ist es dann wohl, dass die Shortseller an der Marke von 1,25 einen erneuten massiven Angriff auf den Euro starten könnten. Natürlich ist uns die erste Variante deutlich sympathischer.

Nun aber zum Aktienmarkt…Die US-Börsen konnten sich gestern nach den guten Vorgaben aus Asien und Europa weiter deutlich erholen und haben entscheidende Marken wieder zurückerobert. Auch der erneute Schub in den  letzten Handelsminuten lässt eher erwarten, dass es heute weiter nach oben geht. Der S&P Future tendiert inzwischen wieder deutlich nach oben, man sollte aber mal einen Retest der 1.100Punkte Marke zum Handelsbeginn um 15:30 Uhr einkalkulieren. In Europa fehlen heute auf Grund eines Feiertages einige Vorgaben aus Asien, jedoch können sich die europäischen Aktienmärkte ebenfalls weiter positiv entwickeln. Die heute morgen noch befürchteten großen Gewinnmitnahmen sind verhältnismäßig bescheiden ausgefallen, und der Dax strebt erneut in Richtung 6.000 Punkte. Wir rechnen damit, dass auch diese Marke heute zum Handelsschluss wieder zurückerobert wird. Unterstützung bietet nun wieder die untere Begrenzung des Aufwärtstrends bei 5.880 Punkten.

Nach unseren beiden Fehlversuchen der letzten Woche ein Depot aufzubauen, die jeweils mit leichten Verlusten endeten, befinden wir uns nun nach dem dritten Anlauf wieder in einer sehr komfortablen Situation. Insbesondere die Aktien von VW und Rio Tinto, der Schweizer Rück und Porsche sind nun kräftig im Plus, sodass wieder vernünftige Stopp-Loss Orders im Markt platziert werden konnten. Heute scheinen nun auch die Aktien von Continental und HeidelCement nach oben ausbrechen zu wollen. Wie bereits gestern geschrieben sehen wir bei allen erwähnten Titeln nun wieder deutliches Aufwärtspotenzial. Es ist zu beobachten, dass sich Anleger nun zuerst einmal wieder auf Qualitätsaktien stürzen, sprich BlueChips kaufen, wozu wir Ihnen in dieser Situation auch überwiegend raten würden. Wir rechnen aber damit, dass auch die Nebenwerte wie bspw. Klöckner & Co. bald nachziehen werden…

An dieser Stelle möchten wir und einmal ganz herzlich für die vielen tollen Zuschriften, und das positive Feedback der vergangenen Tage bedanken. Wieder einmal haben unsere Leser in den letzten Tagen offensichtlich schönes Geld verdient und wir freuen uns natürlich sehr darüber. Auch wenn die Gewinne in unseren Depots schon alleine eine schöne Bestätigung sind, ist es wesentlich befriedigender, wenn auch Sie, liebe Leser, von unseren Empfehlungen profitieren können, und uns dies auch gelegentlich mitteilen. Das ist der Lohn unserer Arbeit im Blog und in diesem Newsletter, und motiviert und jeden Tag wieder aufs Neue weiter zu machen, und noch besser zu werden…. Vielen Dank nochmal an alle die uns geschrieben haben, und natürlich an alle die uns regelmäßig lesen!

Trading Update Klöckner & Co., VW, Conti, HeidelCement und Solar Millennium

Wer meinem Rat von gestern gefolgt ist, und sich die Stahltitel mal etwas näher angesehen hat, dürfte heute höchst zufrieden in den Feierabend gehen. „Auch wir halten den Kursverfall bei der Klöckner Aktie nach wie vor für hoffnungslos übertrieben, und haben uns entsprechend positioniert. Hier wird gerade die gesamte Stahlbranche über einen Kamm geschoren. Als Stahlhändler ist Klöckner in der Lage wesentlich flexibler auf Marktveränderungen reagieren zu können als die reinen Hersteller wie ThyssenKrupp und Salzgitter. Aber auch die starken Abschläge bei den beiden Schwergewichten sollten nun langsam ein Ende finden, und sind auf längere Sicht wieder interessant, ebenso wie der Stahlriese Posco…Sollte sich der Gesamtmarkt, allen voran der Euro, also wieder fangen dürften auch die Stahltitel davon kräftig profitieren.“

Mindestens ebenso fulminant meldeten sich heute auch unsere größte Depotposition, die VW Vorzugsaktien, wieder zurück uns starteten eine beeindruckende Erholungsrallye. Kurse unter 70,- Euro sind wohl nun bald wieder passé. Ich rechne bei weiter freundlichem Umfeld immer noch mit deutlich höheren Kursen von mindestens 90,- Euro je Aktie. Die Analysten von Goldman Sachs haben kürzlich das Kursziel für die Aktie noch einmal deutlich, auf 126,- Euro angehoben, ebenso wie die Titel von Continental, bei denen ich auch in absehbarer Zeit mit einem deutlichen Ausbruch nach oben rechne. Einer der spannendsten Wetten auf steigende Kurse aber dürfte beim Zementhersteller HeidelbergCement zu finden sein. In Kürze wird der Deutsche Leitindex neu zusammengesetzt, und es gilt als nahezu sicher, dass die Heidelberger den Stahlkonzern Salzgitter im DAX ersetzen werden. Entsprechend werden dann Indexfonds auch verstärkt in den Titel investieren und den Kurs weiter antreiben…

Bei Solar Millennium ist hingegen heute mal wieder etwas Unruhe im Kurs. Unser aller „LieblingsUtz“ kam nun auf die Idee das Unternehmen zu verklagen, um durch eine Feststellungsklage die Rechtmäßigkeit seiner damals überstürzten Kündigung feststellen zu lassen. Dies brachte den Kurs heute noch einmal zwischenzeitlich unter Druck, was ich aber angesichts der Meldung nicht nachvollziehen kann. Seitens des Anwalts von Utz Claassen wurde nochmal ausdrücklich betont, dass der Abgang des Managers nichts mit der Bilanzierung zu tun hatte. Der Anwalt begründete Claassens Kündigung nun vielmehr mit „fundamentalen Auffassungsunterschieden“ in Fragen der Unternehmensführung und der Unternehmenskultur. Hinzu gekommen seien weitere Aspekte, „die dazu führten, dass Claassen es nicht mehr verantworten konnte, weiterhin für die Solar Millennium AG tätig zu sein“.

Schwammiger geht es wohl nicht mehr! Meine Vermutung ist, dass es hier ganz banal um Geld geht. Wahrscheinlich um die Erfüllung von Vertragsbestandteilen zu denen Claassen sich, nach nur zweieinhalb Monaten Amtszeit, im Recht sieht. Sollte dem so sein ist das moralisch sicherlich fragwürdig, hat aber in keinem Falle etwas mit dem Unternehmen oder dessen Zukunftsaussichten zu tun. Das Claassen sich über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, über ihre Entwicklungsperspektiven und ihre technologische Position grob getäuscht haben soll wirft eigentlich nur die Frage auf, ob man wirklich in dieser Position so blauäugig sein kann das Unternehmen dessen Chef man werden soll so falsche einzuschätzen. Ich glaube eher mal nicht! Viel mehr stellt sich mir die Frage was er mit solchen Aussagen bezwecken will…

Insider kaufen HeidelbergCement, Brentag und SüdChemie Aktien

In unserer Reihe der aktuellen Insiderkäufe von Unternehmenschefs gab es heute drei neue Meldungen. Am 21. Mai kaufte  Dr. Näger  insgesamt 3.088 Aktien des Heidelberger Baustoffherstellers HeidelCement im Gegenwert von 126.092 Euro. Durchschnittlich wurden dabei von Herrn Näger  40,83 Euro je Aktie bezahlt. Bei der Brentag AG kaufte Steven Holland insgesamt 946 Aktien im Gesamtwert von 46.827,00 Euro zum durchschnittlichen Kurs von 49,50 Euro. Bei der SüdChemie AG kaufte die Dr. Dolf Stockhausen Beteiligungsgesellschaft 2.884 Aktien im Gesamtwert von 268.896,94 Euro zum durchschnittlichen Kurs von 93,34 Euro. Auffällig ist derzeit die hohe Aktivität von Insidern die zu diesen Kursen die Aktien Ihres eigenen Unternehmens offensichtlich für günstig erachten. Bereits im vergangenen Jahr also die Kurse vieler Qualitätstitel danieder lagen haben die Vorstände und führenden Organe bei Ihren Käufen ein extrem gutes Timing bewiesen…

Trading Update VW, Porsche, Swiss Re, HeidelCement, Conti, Klöckner, Bauer

Am Samstag schreib ich in meiner Kolumne auf www.stock-world.de: „Ein Hauch von „Matrix“ und „Terminator“ wehte in der vergangenen Woche über das Börsenparkett. Die Maschinen übernahmen kurzzeitig die Kontrolle über die Welt, zumindest die Finanzwelt. Nun stellt sich natürlich die Frage nach dem warum und wieso, doch das eigentlich Schlimme ist, dass diese Frage offensichtlich auch heute, drei Tage danach, noch niemand beantworten kann. Das beunruhigt die Anleger weltweit wohl auch zu Recht! Ein System, das in Millisekunden die Gewinne eines oder mehrerer Jahre Vernichten kann ohne fundamentale Daten dabei zu berücksichtigen ist wohl alles andere als vertrauensbildend. Dieser (hoffentlich) einmalige Vorgang dürfte die Gemüter noch eine ganze Weile beschäftigen. Auch wenn der US Präsident schonungslose Aufklärung fordert bleibt ein fader Beigeschmack. Verschwörungstheoretiker haben wieder Hochkonjunktur und schütten damit weiteres Öl ins Feuer. Dies war ein Terrorakt – von wem oder was auch immer gesteuert ist zu lesen….ich denke das ist schlichtweg Quatsch!

Da ist mir die Theorie vom „Fat Finger Trade“ schon deutlich lieber. Demnach soll ein Trader mit besonders wurstigen Fingern aus versehen drei Nullen zu viel ins System gehackt, und somit mal eben für Kursverluste von schlappen 1.000 Milliarden Dollar gesorgt haben. Eine an sich schon unglaubliche Summe die von einem einzelnen Trader herrühren soll? Das liebe Leser ist wirklich besorgniserregend! Sollte dem so sein spielt es auch eher eine untergeordnete Rolle ob die dicken Finger und die drei Nullen zu viel oder aber die peinliche Verwechslung von „million“ und „billion“ Schuld an dem Desaster war. Es wird den Finanzmarkt verändern! Reformen müssen her und diese werden auch kommen. Es dürfte jedem klar sein das das Wohl dieser Welt nicht von solchen Faktoren abhängen darf, und ich bin mir sicher hier wird bald entschlossen gehandelt!“

Und prompt folgte heute, bzw. bereits gestern Abend die Antwort auf die Frage wie es an den Börsen nun weitergehen wird. Der IWF beschließt ein Rettungspaket für angeschlagene EU Länder in Höhe von 750 Milliarden Euro und beflügelt mit dieser Maßnahme die Börsen erneut. Damit sollte nun die unmittelbare Gefahr die sich aus der Schieflage Griechenlands ergeben, zunächst einmal gebannt sein. Dennoch bedeutet diese Maßnahme auch, dass es in Europa nun auch ans Eingemachte geht. Die Summe des Rettungspaketes ist in dieser Höhe sicherlich einmalig oder zumindest historisch bedeutend. Der Euro muss gerettet werden, koste es was es wolle, hieß es am Wochenende in den Medien. So spiegelt dieser Beschluss des Internationalen Währungsfonds weniger eine kreative Handlung, sondern viel mehr die Verzweiflung der EU Regierungen wieder. Damit dürfte nun auch des letzte Pulver verschossen worden sein..

Es besteht aber durchaus die berechtigte Chance, dass heute mal wieder ein entscheidender Wendepunkt markiert wird. Den Märkten gefällt diese Nachricht, es war also richtig am Freitag noch einige Positionen zu kaufen. Sicher war ich mir allerdings bis heute morgen nicht, ob dies eine gute Idee gewesen ist. Neben Porsche, Heidelberg und Conti sind nun auch wieder einige Aktien der Schweizer Rück sowie Bauer, Klöckner & Co. sowie VW in meinem Depot gelandet. Bei VW habe ich mich entschlossen, nun auf dem deutlich reduzierten Niveau, neben den Vorzugsaktien, die ich immer noch favorisiere, nun auch ein paar Stammaktien ins Depot zu legen. Die Porsche Aktie erreichte am Freitag wiedermal mit 34,80 Euro ein neuen historischen Tiefstand, das konnte ich mir bei aller Unsicherheit über die Klagewelle aus den USA nicht entgehen lassen. Wie Sie ja wissen hatte ich vor Tagen bereits darauf hingewiesen das die Porsche Aktie wohl mindestens bis auf 36,- Euro fallen dürfte..

Solar Millennium bleibt aber der einzige Solarwert im Moment den ich gekauft habe. Hier warte ich nochmal auf etwas niedrigere Kurse um aufzustocken.Werte wie Phoenix Solar, Centrotherm sowie Roth und Rau bleiben aber natürlich auf meiner Watchlist. Auf Grund der angespannten Situation in Europa bleiben für mich „echte“ Qualitätstitel zunächst die erste Wahl. Achten Sie, wenn Sie sich wieder in den Markt trauen also zunächst auf Qualität und vor allem Liquidität! Wir haben gesehen wie schnell es auch einmal runter gehen kann. Marktenge Titel sind dann sehr gefährlich. Im schlimmsten Fall wird man diese gar nicht los, oder der Stopp-Loss greift viel zu spät. Mit der heutigen Bewegung am Markt sieht das große Bild nun wieder deutlich besser aus. Alle Indizes dürften am Ende des Tages wieder in Ihren Aufwärtstrend zurückgefunden haben. Es ist also an der Zeit den nächsten Swing nach oben zu spielen..Die oben genannten Werte sind auch jetzt noch mittelfristig sehr interessant und bilden die Basis meines Depots..

HeidelCement immer noch mit Verlust

Der lange Winter hat dem Baustoffhersteller HeidelbergCement offenbar etwas zugesetzt. Die heute veröffentlichten Zahlen sind etwas unter den Erwartungen des Marktes geblieben. Immer noch schreibt der Konzern Verluste. Auch im ersten Quartal des laufenden Jahres musste ein Negativergebnis in Höhe von 199 Millionen Euro in kauf genommen werden. Im Vorjahreszeitraum war es lediglich ein Minus von 63 Millionen Euro. Nachdem die Analysten mit einem durchschnittlichen Verlust von 161 Millionen gerechnet haben, dürften die heute veröffentlichten zahlen also eher für Enttäuschung sorgen.

Etwas besser als erwartet entwickelte sich hingegen der Umsatz der Heidelberger. Hier hatten die Fachleute einen Wert von 2,15 Milliarden Euro erwartet. Tatsächlich erreichte Heidelcement aber einen Umsatz von 2,18 Milliarden Euro, verglichen mit einem im Vorjahr erzielten Ergebnis von 2,36 Milliarden musste aber auch hier auf Jahresbasis ein Rückgang hingenommen werden. Noch immer leidet das Unternehmen nach eigenen Angaben unter einer schwachen nachfrage aus Europa und Nordamerika.

Überwiegend die weiter voranschreitenden Kontenreduktionen des selbst auferlegten Sparprogramms Fitness Plus 2010 konnten ein weiteres Abrutschen des Ergebnis verhindern. Im ersten Quartal 2010 konnten somit noch einmal 63 Millionen Euro eingespart werden. Der Ausblick des Unternehmens hingegen scheint versöhnlich. Man erwartet seitens der Geschäftsleitung nun eine spürbare Belebung des Marktes in Asien in den kommenden Monaten. In Europa und Amerika hingegen bleibt die Lage angespannt. Alles in allem also ein eher durchwachsenes Bild!

Pressestimen zu HeidelCement, Porsche und VW

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat seine Bankverbindlichkeiten umgeschuldet und deren Laufzeit verlängert. Die neue syndizierte Kreditlinie von 17 Banken über ein Volumen von 3 Milliarden Euro laufe bis 31. Dezember 2013, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Sie löse die verbliebenen Verbindlichkeiten aus der bisherigen Kreditvereinbarung mit einer Laufzeit bis Dezember 2011 ab. Die neue Kreditlinie solle vor allem als Liquiditätsreserve fungieren. ?Mit dem neuen syndizierten Kreditvertrag sichern wir uns ausreichend Liquidität bis Ende 2013 zu deutlich besseren Konditionen als bisher?, sagte Konzernchef Bernd Scheifele laut Pressemitteilung./dpa-AFX

Weil der Automarkt in China unerwartet kräftig wächst, muss der größte europäische Autobauer Volkswagen seine Investitionen in dem Land um 1,6 Milliarden auf 6 Milliarden Euro anzuheben. Mit dem Geld will der Konzern seine führende Stellung in China verteidigen, wie der Autobauer am Montag in Wolfsburg mitteilte. „Das Wachstum des chinesischen Marktes übertrifft alle Erwartungen“, sagte Konzernchef Martin Winterkorn. Außerdem will VW in China in den Bau von Elektroautos einsteigen. Die 6 Milliarden Euro sollen laut VW in neue Modelle und weitere Produktionskapazitäten in China gesteckt werden. Finanziert werden die Summen allein durch Einnahmen in China./RP Online

Porsche ruft von seinem neuen Sportwagen Panamera alle bisher gebauten Exemplare zurück. Betroffen seien weltweit rund 11.300 Fahrzeuge, sagte ein Porsche-Sprecher in Stuttgart. Bei den Autos könne es zu Problemen mit den Sicherheitsgurt-Straffern kommen, wenn die Sitze mehrmals in Folge verstellt würden. Der Rückruf finde vorsorglich statt. Betroffene Kunden würden bereits seit Anfang März angerufen und in die Werkstätten gebeten. Bisher seien keine Vorkommnisse bei Autobesitzern im Zusammenhang mit dem Problem bekannt./Business-Panorama.de

Trading Update HeidelCement, VW, Porsche, Conti. Klöckner, Centrotherm, Solar Millennium, Swiss Re

die Aktienmärkte wollen weiter nach oben! Von echter Schwäche ist nach wie vor nichts zu sehen, weder im Dax noch bei den US Indizes. Der Dow Jones hat sich auch gestern wieder berappelt und über der wichtigen Marke von 11.000 Punkten geschlossen. Mit den heutigen guten Vorgaben von Intel und ASML dürften sich also auch sie US Indizes, allen voran der Nasdaq, auf zu neuen Höhen machen. Beim S&P 500 ist die Konstellation nicht minder interessant. Ein Überwinden der 1.200 Punkte Marke würde neues Potenzial bis 1.300 Punkte schaffen! Aber nun zu den einzelnen Depotpositionen..

Allen voran dürfte die weitere Entwicklung der Aktie von HeidelbergCement interessant sein. Nachdem die UniCredit und die Commerzbank  insgesamt 4,48 Millionen Aktien des Baustoffherstellers am Markt platzieren haben kann sich die Aktie bereits heute wieder stark erholen. Mit dem Überschreiten der Marke von 44,15 Euro zeigt auch der Chart wieder ein deutlich freundlicheres Bild. Das letzte Hoch bei 44,60 wurde heute bereits wieder getestet, und wir gehen nun, nach Überwinden dieser Marke von weiter steigenden Notierungen aus. Unsere weiteren Kursziele sind nun 46,70 Euro sowie 48,20 und  52,- Euro.

Bei Volkswagen war, oder ist, bedingt durch die Kapitalerhöhung immer noch etwas Unruhe im Kurs. Die neuen Stücke wurden nun in die Depots eingebucht und dies sollte auch mittelfristig wieder für etwas mehr Stabilität sorgen. Heute wurde noch einmal die Platzierung einer Anleihe in Höhe von 30 Millionen Euro bekannt gegeben. Dies hat die Anfangsgewinne wieder abbröckeln lassen. Allmählich dürfte nun aber die Kapitalmaßnahmen bei Volkswagen beendet sein und Tagesgeschäft sollte wieder etwas mehr in den Fokus der Anleger rücken. Operativ hat der bald weltgrößte Autokonzern einiges zu bieten. So konnte beispielsweise in China die Zahl der abgesetzten Automobile konzernweit deutlich um 60% gesteigert werden. Die Volkswagen AG verkaufte somit 362.874 Autos was einer Steigerung um 53 Prozent entspricht, während die Verkäufe bei Audi um 77 Prozent auf 51.449 Wagen zulegen konnte. Fundamental beliebt VW auch durch die expansive Politik in die Schwellenländer einer der interessantesten Kandidaten aus dem Automobilsektor. Unser Kursziel liegt nach wie vor deutlich jenseits der 80,- Euro Marke!

Ebenso positiv sind wir nach wie vor für die beiden Aktien von Porsche und Continental gestimmt. Die Porsche Aktie befindet sich nach dem starken Rücksetzer am 08.04 wieder in einem Aufwärtstrend der nach dem Überwinden der Marke von 46,- Euro bis in den ersten Zielbereich von 47,50 Euro wo die 200 Tage Linie liegt führen sollte. kann diese überwunden werden dürfte auch einem erneuten Anstieg über die 50,- Euro Marke nichts mehr viel im Wege stehen. Bei Continental wurde ebenfalls die Unterstützung bei 36,- Euro noch einmal mustergültig getestet. Seitdem hat auch die Conti Aktie wieder nach oben gedreht und dürfte nun zunächst einmal das letzte Hoch bei 38,80 Euro anpeilen. Auch hier besteht eine gute Chance das diese Marke nun wieder genommen werden kann was wohl im Anschluss zu Kursen um die 40,- Euro führen dürfte. Mittelfristig sind Kurse zwischen 42,- und 45,- Euro hier wieder denkbar.

Der Kurs des Stahlhändlers Klöckner & Co. schwächelte in den letzten Tagen wieder etwas nachdem das durchschnittliche Kursziel der Analysten mit 24,- Euro erreicht wurde. Dies lag zum einen an den verständlichen Gewinnmitnahmen nach der starken Performance der letzten Wochen, zum anderen aber an dem schwachen Marktumfeld. Heute sollte sich auch das Bild bei der Klöckner Aktie wieder deutlich aufhellen. Bei 22,- Euro liegt eine solide Unterstützung. Auch die Analysten setzen Ihre Kursziele immer weiter nach oben da Klöckner wohl einer der großen Profiteure von den aktuellen Entwicklungen am Stahlmarkt sein dürfte. Auch die Analysten der UBS haben heute das Kursziel für Klöckner & Co von 25,00 auf 30,00 Euro angehoben und die Einstufung auf “Buy” belassen.

Bei den beiden Solartiteln in unserem Depot lief es bislang nicht ganz so prickelnd, wir betrachten aber auch das nur als eine vorübergehende Erscheinung. Im Gegensatz zu den klassischen Werten wie Solarworld und Q-Cells setzten wir in diesem Segment eher auf Spezialthemen wie Anlagenbau und Solarthermie. Mit Centrotherm und auch Solar Millennium sehen wir uns hier immer noch bestens positioniert. Die internationale Ausrichtung der beiden Unternehmen sollte sich mittelfristig auszahlen. Während Centrotherm verstärkt nach Asien expandiert hat sich Solar Millennium an einer Vielzahl von Projekten beteiligt. Allen voran natürlich das Desertec Projekt.

Genaueres kann man dem Geschäftsbericht, den ich seit gestern auf dem Schreibtisch habe, entnehmen. Seit der Lektüre dieses wirklich sehr informativ und schön gemachten Werkes bin ich mehr denn je davon überzeugt das es sich hier um eine der langfristig interessantesten Unternehmen aus dem deutschen Solarsektor handelt! Der momentane Kursverlauf ist nicht zuletzt den schwachen Umsätzen in der Aktie geschuldet und sollte nicht überbewertet werden. Mein persönliches Kursziel bleibt erst einmal bei 22,40 Euro. Zwischen 24,- und 28,20 Euro wurde bei der Verkaufspanik um Utz Claassen ein riesiges Gap gerissen. Dieses sollte dann bis zum Herbst wieder geschlossen werden wenn die Unsicherheiten über die Bilanzierung der letzte Geschäftsjahre beseitigt werden können..

Abschließend bleibt noch die Aktie der Swiss Re oder Schweizer Rück, die sich nach dem Rücksetzer wieder deutlich erholen konnte. Zwar wurde das zuvor ausgebildete neue Hoch bei 53,80 CHF bisher noch nicht ganz wieder erreicht, aber auch hier dürfte dies nur noch eine Frage von Tagen sein wenn die Märkte die vorherrschende Richtung beibehalten. Die Unterstützung liegt aktuell bei 51,80 CHF, das Kursziel ist vorerst bei 56,40 CHF. Lassen Sie die Gewinne laufen, Ende der Woche sollten dann die Stopps wieder etwas nachgezogen werden..

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