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Facebook – Wir befinden uns bereits in der nächsten Internet-Blase

Laut Berichten der New York Times steigt nun auch das Investmenthaus Goldman Sachs bei Facebook ein. Das wäre an sich noch nicht so bemerkenswert, aber der veranschlagte Preis für das Unternehmen des Firmengründers Marc Zuckerberg gibt einem dann doch etwas zu denken. Noch vor einem halben Jahr fragte man sich, ob Facebook rund 25 Milliarden US Dollar wert sein könnte. Zwar hat das junge Unternehmen bislang im Gegensatz zu vielen anderen Startups bereits Geld verdient, jedoch dürften die Einnahmen durch Werbung und Erlöse aus Netzwerkspielen lange nicht ein solche Bewertung rechtfertigen.

Die unglaubliche Anzahl der täglichen User dieser Plattform verspricht jedoch enormes Potenzial für die Zukunft. Heute, nur sechs Monat später, wird Facebook  von Goldman Sachs und der russischen Internet-Beteiligungsgruppe Digital Sky Technologies mit knapp 50 Milliarden Dollar bewertet. Zwar hat man immer noch keine weiteren Wege gefunden Geld mit dieser Plattform zu verdienen, aber der Wert des Unternehmens hat sich erneut verdoppelt. Facebook hat Traffic und das nicht zu knapp. Inzwischen wurde auch die Internetseite von Google, die bislang die meistbesuchte Website der USA war, von den Facebook- Nutzern auf Platz zwei verbannt.

Hintergrund für die Investition mehrerer institutioneller Unternehmen in dieses aufgeblähte Unternehmen scheint wohl viel mehr der Plan zu sein mittels eines Börsengangs, der 2012 kommen könnte viel Geld zu verdienen. Wie bereits vor über 10 Jahren spielt auch hier wohl der Zeitfaktor eine wesentliche Rolle für den Erfolg einer Investition. Es muss schnell gehen, der Druck auf Zuckerberg von seinen neu gewonnenen „Freunden“ die auf einen baldigen Börsengang drängen könnte sich nun drastisch erhöhen.

Ich bin gespannt ob diese Rechnung dann aufgeht, oder bis dahin dann doch irgend ein schlauer Mensch mal einen Taschenrechner in die Hand genommen und nachgerechnet hat. Die Dotcom Blase Ende des letzten Jahrtausends scheint doch eher harmlos gewesen zu sein, wenn man sich heutige Unternehmensbewertungen ansieht…

Skandale an der Wall Street verunsichern

Mehrere HedgeFonds stehen unter dem dringenden Verdacht sich der illegalen Nutzung von Insiderinformationen schuldig gemacht zu haben. Das Wall Street Journal hatte vor kurzem darüber bereits berichtet, dass vor allem Insiderinformationen zu bevorstehenden Fusionen im Gesundheitswesen weitergereicht und zu lukrativen Börsengeschäften genutzt worden seien. Drei Dutzend Institute, darunter die Investmentbank Goldman Sachs, hätten die Informationen genutzt, hieß es weiter.

An der Wall Street herrscht seit gestern gr0ße Verunsicherung aufgrund der neuesten Informationen und Berichte über unsaubere Geschäfte. Eigentlich fing der Handelstag ganz gut an, der Dax markierte mit dem Überschreiten der Marke von 7.000 Punkten ein neues Hoch, und auch die US Börsen starteten freundlich in den Handel. Der Dow Jones konnte sogar die wichtige Hürde bei 11.420 Punkten kurzzeitig überschreiten, der S&P 500 sprang direkt von dem Widerstand bei 1.220 Punkten über den nächsten bei 1.232 Punkten. Doch dann machten die Nachrichten um die krummen Geschäfte einiger Marktteilnehmer an den US Börsen wieder die Runde.

Ausserdem wurde nun bekannt, dass US-Ermittler, die bereits seit dreieinhalb Monaten ermitteln, Betrügereien an hunderten von Anlegern mit einem Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar aufgedeckt haben. Laut Presseberichten fielen 120.000 Amerikaner auf die Betrüger herein. 343 Strafverfahren und 189 Zivilverfahren seien auf den Weg gebracht, heißt es. Die Betrüger prellten die Anleger auf die immer wieder gleiche Masche, mit einem klassischen Schneeballsystem. Dies heißt, dass vermeintliche Gewinne nicht tatsächlich erwirtschaftet wurden, sondern vielmehr die Rendite aus den neu eingezahlten Geldern der anderen Kunden ausgezahlt wurden. Natürlich haben die Täter dabei einen wesentlichen Teil der eingezahlten Gelder in den eigenen Taschen verschwinden lassen. Das System funktioniert bestens so lange regelmäßig frisches Geld hereinkommt, und ist leider auch in Deutschland bei manchen Anbietern sehr beliebt…

Die Bank of America macht ebenfalls im negativen Sinne von sich Reden. Ein Bestechungsskandal erschüttert die Vorzeige-Bank der Amerikaner. Um mit den Kommunen ins Geschäft zu kommen, habe die Bank of America in den Jahren 1998 bis 2003 mehrfach Verantwortliche bestochen, sagte der Chefermittler der Börsenaufsicht SEC, gestern. Es habe hinter den Kulissen verbotene Absprachen gegeben und die Bank habe Einblick in die Angebote der Konkurrenz erhalten, hieß es weiter in der Meldung. Zwar liegen diese Vorgänge schon weit in der Vergangenheit, diese Vorgehensweise an sich ist aber wohl wenige ehrenhaft. Offenbar haben Verantwortliche bei der BAC nun belastende Informationen über andere Kreditinstitute an die SEC weitergegeben um sich selber etwas zu entlasten…Anleger befürchten wohl eine unangenehme Ausweitung der Ermittlungen.

Sodom und Gomorrha an den US-Börsen sind nicht gerade das was die Finanzmärkte nun brauchen. Insbesondere, da all diese Skandale zu einem Zeitpunkt auftauchen an dem viele Anleger wieder neuen Mut und neues Vertrauen gefasst haben. Auch diese Unregelmäßigkeiten werden wohl bald aufgedeckt sein, die Schuldigen nur mäßig bestraft, und diese Taten in Vergessenheit geraten. Bereits in Kürze gehen alle wieder zum Tagesgeschäft über und werden so tun als wenn nicht gewesen ist. Das ist zwar irgendwie deprimierend, aber für uns Anleger sicherlich besser so. Die Umschichtungen von den Renten- und Anleihenmärkten sprechen eine deutliche Sprache, und geben Anlass zur Hoffnung, dass das Jahr 2011 ein weiteres außerordentlich gutes Jahr für Aktionäre wird.

Lassen Sie sich also nicht unglücklich aus Ihren langfristig vielversprechenden Aktien raus schütteln, oder zu sehr von diesen Ereignissen verunsichern. Natürlich ist auch noch keiner an Gewinnmitnahmen gestorben, und es ist mehr als verständlich, wenn Sie nach den Kursanstiegen von 65% bei VW und 87% bei Porsche auch einmal Gewinne mitnehmen. Wir haben uns entschieden in allen Positionen long zu bleiben bis der Chart etwas anderes sagt. Es besteht immer noch eine gute Chance auf eine schöne Jahresendrally. Achten Sie auf die Marken von 6950 Punkten im Dax sowie 1.220 Punkten beim S&P 500. Erst wenn diese nachhaltig unterschritten werden muss man wohl über erste Gewinnmitnahmen nachdenken.

Goldman Sachs, neue Einschätzungen zu Nordex und Vestas Wind Systems

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie von Vestas Wind Systems leicht von 260 auf 240 dänische Kronen gesenkt,die Einstufung aber weiterhin auf „Buy“ belassen. Zwqar sei man mit der Einschätzung zum Windenergiemarkt in den USA weiterhin vorsichtig, jedoch werde dessen Schwäche wohl durch das Wachstum in anderen Ländern mehr als kompensiert. Die Aktie des dänischen Windkraftanlagenbauers Vestas bleibe, dank seiner technologischen und industriellen Marktführerschaft, der bevorzugte Wert im Sektor. Die Aktie von Nordex hingegen wurde von Goldman Sachs von „Neutral“ auf „Sell“ abgestuft und das Kursziel von 9,00 auf 5,30 Euro noch einmal deutlich reduziert. Beim deutschen Windkraftanlagenbauer Nordex monierte das Analystenhaus die zu hohen Markterwartungen. Man darf also gespannt sein wie sich die beiden Aktien heute entwickeln werden. Bei Nordex wurde bereits gestern die wichtige 6,- Euro Marke getestet, am morgigen Donnerstag kommen die Zahlen zum abgelaufenem dritten Quartal. Bei Vestas hingegen zeichnet sich der Turnarround ab. bereits in den letzten beiden Handelstagen konnte die Aktie wieder etwas zulegen.

Wienerberger – Angst vor den Zahlen

Bereits seit Tagen werden die Aktien der Wienerberger AG wieder abverkauft. Nach dem Zwischenhoch bei ca 11,20 Euro befindet sich der Aktienkurs des Weltmarktführers nun wieder deutlich unter der 10,- Euro Marke. Der Grund für diesen Kursverlauf könnte bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen in der kommenden Woche zu finden sein. Offenbar wird hier auch von Analystenseite nicht viel gutes erwartet, so hat die Deutsche Bank beispielsweise Ihr Kursziel für den Ziegelhersteller, vor den Zahlen, nun von 15,- auf 12,50 Euro reduziert. Goldman Sachs sieht das kurzfristige Kursziel für die Aktie nunmehr nur noch bei 11,90 Euro, nachdem der Aktie zuvor noch das Erreichen der 16,50 Euro Marke zugetraut wurde.

Zugegeben, die aktuelle Bewertung des Unternehmens erscheint etwas ambitioniert, wenn man das KGV zugrunde legt, und sich die allgemeine Lage im Bausektor etwas genauer verinnerlicht, Dennoch halten wir den Kursverlauf aus kurzfristigen Trading-Gesichtspunkten momentan für durchaus interessant. Mit dem unterschreiten der 10,- Euro Marke dürfte das nächste Kursziel nun knapp über der Marke von 9,- Euro liegen. Genauer gesagt wäre bei 9,40 und 9,10 Euro ein möglicher Wendepunkt für die Aktie. Man sollte sich aber bewusst mache, dass dies zum einen auch ein neues Jahrestief bedeuten würde, und die Reaktion der Börse auf die tatsächlichen Zahlen derzeit nicht ab schätzbar ist. Wir nehmen die Wienerberger Aktie heute wieder auf unsere Watchlist und erwarten mit Spannung die Veröffentlichung des Zahlenwerks am 18.08.2010..

Boeing, UAL Corp., Halliburton, IBM. Philips, Texas Instruments und Goldman Sachs..

Boeing, UAL Corp., Halliburton, IBM. Philips und Texas Instruments, alle sechs Schwergewichte werden, natürlich neben einigen anderen Unternehmen,  in heute ihre Zahlen zum abgelaufenen Quartal präsentieren. Philips machte heute bereits den Anfang, und der konnte sich wirklich sehen lassen. Der Gewinn kletterte von 45 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf nunmehr 262 Millionen Euro., eine Verfünffachung also…Damit übertrafen die Niederländer klar die Markterwartungen von 241 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verdiente Der Elektronik-Konzern 527 Millionen Euro nach 118 Millionen Euro vor einem Jahr, Analysten hatten hier mit 486 Millionen Euro gerechnet. Analysten sehen dieses Ergebnis bereits als sehr positiven Vorboten für die Siemens Zahlen, die am 29. Juli veröffentlicht werden. Man sollte mit solchen Aussagen aber vorsichtig umgehen, denn Siemens hat bereits einen Vorab-Einblick in seine Bücher gewährt. Somit dürfte der Raum für positive Überraschungen hier eher begrenzt sein.

Die gelieferten Unternehmenszahlen sind also weiterhin top, exklusive der Zahlen aus der Bankenbranche natürlich, die bei genauerer Betrachtung immer noch nicht wirklich Anlass zu Freude geben. Bei den Banken dürfte es in dieser Woche noch einmal richtig spannend werden. Am Freitag müssen alle großen Banken in Europa ihre Ergebnisse des sogenannten Stresstests bekannt geben. Morgen dürften sich Anleger der Branche aber zunächst einmal auf die Veröffentlichung der Zahlen von Goldman Sachs freuen. Nach den eher turbulenten Wochen für das Unternehmen stellen sich Marktteilnehmer die Frage welche Auswirkungen dies auf die Bilanz des Unternehmens gehabt haben könnte, bzw. natürlich auch in welcher Höhe die Risikovorsorge für mögliche Schadensersatzklagen etc. getroffen wurde. Die Fülle aller Informationen die es in dieser Handelswoche zu verarbeiten gilt dürfte also durchaus für Spannung sorgen..

Griechenland, Goldman Sachs, Immobilienfonds und der Mai

Wie bereits gestern geschrieben bin ich vorerst aus dem Markt ausgestiegen. Bis auf Solar Millenium halte ich nur noch ein paar kleinere amerikanische Aktien von denen ich langfristig überzeugt bin, und die ich schon sehr lange mit dreistelligen Gewinnen im Depot habe. Solar Millennium deshalb, weil ich hier eine echten Sondersituation sehe und die Aktie für deutlich unterbewertet halte. Inzwischen wurde Strafanzeige wegen mutwilliger Rufschädigung und Geheimnisverrat gegen Unbekannt gestellt. Das Photovoltaik-Unternehmen habe sich dazu entschieden, nachdem es mehrfach einschlägige Anfragen von Medienvertretern erhalten habe, denen offenbar bewusst irreführende und rufschädigende Informationen zugespielt worden seien, teilte Solar Millennium am Freitag mit.

Vorstandssprecher Thomas Mayer sieht eine gewisse Systematik hinter den gezielt gestreuten und falschen Aussagen die verschiedenen Medienvertretern in den vergangenen Wochen zugespielt worden sind. Welche Rolle Utz Classen dabei gespielt haben kann bleib in den Berichten offen. Darüber hinaus ist nach Unternehmensangaben die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen des Verdachts vorsätzlicher Marktmanipulation eingeschaltet. Diesbezüglich sei bereits am 10. Februar 2010 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gestellt worden. Man darf also durchaus gespannt sein was bei den Ermittlungen dann letztendlich raus kommen wird…Ich bleibe weiterhin zuversichtlich, dass hier mit einem für die Aktionäre befriedigenden Ergebnis zu rechnen ist. Jedoch sollte sich jeder Anleger auch des Risikos einer solchen Spekulation bewusst sein.

Nun zum Markt..Nachdem der Dax erst einmal sehr erfreulich gestartet ist, dann aber sowohl die Marke von 200 Punkten nicht überwinden konnte, als auch im weiteren Tagesverlauf wieder unter die 6.140 Punkte gefallen ist besteht nun doch Anlass zur Sorge bezüglich eines weiteren Abrutschens der Börse. Auch in den USA gaben die Börsen im späten Freitagshandel weiter ab. Mit minus 1,42 Prozent im Dow sowie minus 2,02 Prozent beim Nasdaq und einem Abschlag von 1,67 Prozent beim S&P 500 kann man davon ausgehen, dass auch die asiatischen Börsen am Montag nicht besonders freundlich tendieren werden. Dies wiederum könnte zur Folge haben, dass der Dax unter die so wichtige Marke von 6.000 Punkten fällt und somit ein deutliches Verkaufssignal generiert.

Eine weitere Verkaufswelle in Richtung 5.900 Punkte oder 5.830 Punkte ist dann sehr wahrscheinlich. Trotz wirklich guter Unternehmensdaten und einer konjunkturellen Erholung bleiben die Unsicherheiten um Griechenland, Portugal und jetzt auch Spanien groß, aber nicht nur das…Der Skandal um Goldman Sachs hat den amerikanischen Bankenprimus am Freitag erneut um 9,4 Prozent in die Tiefe gerissen. Man befürchtet jetzt das die Bemühungen Obamas um eine strengere Regulierung des Bankenwesens weitere solche Fälle zu tage bringen könnte. Auch eine Regulierung an Sich, ohne Betrugsvorwürfe, hätte wohl dramatische Auswirkungen auf die Performance der Banken in der Zukunft. Die Nachrichtenlage um die US Immobilienfonds und der Preiseverfall bei den Gewerbeimmobilien wird ebenfalls als möglicher Auslöser der nächsten Krise gehandelt. Und zuletzt ist da noch der immer wiederkehrende Zyklus der Investmentfonds, die Ihre Investitionsquote im Wonnemonat Mai wieder runter schrauben, um dann erst im Herbst wieder zu investieren..

Alles in allem also keine besonders guten Vorgaben für den kommenden Monat, da hilft auch die weitere Niedrigzinspolitik der Fed nur bedingt..Es bleibt also abzuwarten wie sich diese ganzen Hürden für weiter steigende Kurse in den kommenden Wochen entwickeln werden, bzw. wie der Markt darauf reagieren wird. Nach dem Kursverlauf am Freitag würde ich aber mal tippen, dass nun wieder etwas heiße Luft aus dem Markt entweichen wird. Dabei wird es natürlich, wenn es so kommt ,erst einmal wieder Abschläge auf breiter Front geben. Qualität spielt aber sicherlich hier eine ganz wesentliche Rolle. Achten Sie also demnächst neben den klassischen Kennziffern verstärkt auf Aktien die nicht so stark fallen, bzw. sich Intraday schnell wieder erholen. Achten Sie insbesondere auf die Marke von 6.020 Punkten. Fällt diese nachhaltig ist Vorsicht angebracht!

Vielleicht ist es also ratsam erst einmal Pause zu machen, um dann später mit satten Kapitalreserven wieder zu ordentlichen Kursen einkaufen zu können. Ich werde Sie natürlich über meine Aktivitäten im Blog und über diesen Newsletter auf dem Laufenden halten.

Kauf Bauer AG, Solar Millennium wieder im Aufwind

Nach den starken Kursverlusten der letzten Tage haben wir uns ein paar Bauer AG Aktien ins Depot gelegt. Die Aktie sollte weiter von dem positiven Trend in der Baubranche profitieren können. Auch fundamental dürfte der Titel derzeit unterbewertet sein. Mit der Verschiebung des Bewertungshorizonts auf 2011 erhöhten die Analysten von Goldman Sachs das kürzlich das Kursziel für Bauer. Das Unternehmen werde von einer zyklischen Erholung 2011 profitieren. Die Umsatz- und EBITDA-Schätzungen von Goldman liegen um 7% bzw 15% über dem Konsens, was den günstigen Ausblick auf die Schwellenländer und auf die weltweite Erholung des BIP spiegele. Das Kursziel sieht Analyst Rudolf Dreyer nun bei 49 Euro.

Weiterhin ist die Aktie von Solar Millennium in unserem Fokus. Auch diesem Titel trauen wir noch so einiges zu in den kommenden Wochen. Nach der Konsolidierung der vergangenen Tage geht es heute wieder um 7% nach oben. Mittelfristig dürften aber auch hier deutlich höhere Kurse möglich sein. Auch die Umsätze in der Aktie ziehen nun wieder deutlich an. Charttechnisch hat die Aktie vor ein paar Tagen ein deutliches Kaufsignal generiert. Mit dem möglichen erreichen der Marke von 24,50 Euro sollte sich dann der Aufwärtstrend noch einmal deutlich beschleunigen. Wir rechnen bei weiter freundlichem Börsenumfeld und guter Nachrichtenlage weiterhin mit Kursen von über 30,- Euro in diesem Jahr.

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