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Skandale an der Wall Street verunsichern

Mehrere HedgeFonds stehen unter dem dringenden Verdacht sich der illegalen Nutzung von Insiderinformationen schuldig gemacht zu haben. Das Wall Street Journal hatte vor kurzem darüber bereits berichtet, dass vor allem Insiderinformationen zu bevorstehenden Fusionen im Gesundheitswesen weitergereicht und zu lukrativen Börsengeschäften genutzt worden seien. Drei Dutzend Institute, darunter die Investmentbank Goldman Sachs, hätten die Informationen genutzt, hieß es weiter.

An der Wall Street herrscht seit gestern gr0ße Verunsicherung aufgrund der neuesten Informationen und Berichte über unsaubere Geschäfte. Eigentlich fing der Handelstag ganz gut an, der Dax markierte mit dem Überschreiten der Marke von 7.000 Punkten ein neues Hoch, und auch die US Börsen starteten freundlich in den Handel. Der Dow Jones konnte sogar die wichtige Hürde bei 11.420 Punkten kurzzeitig überschreiten, der S&P 500 sprang direkt von dem Widerstand bei 1.220 Punkten über den nächsten bei 1.232 Punkten. Doch dann machten die Nachrichten um die krummen Geschäfte einiger Marktteilnehmer an den US Börsen wieder die Runde.

Ausserdem wurde nun bekannt, dass US-Ermittler, die bereits seit dreieinhalb Monaten ermitteln, Betrügereien an hunderten von Anlegern mit einem Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar aufgedeckt haben. Laut Presseberichten fielen 120.000 Amerikaner auf die Betrüger herein. 343 Strafverfahren und 189 Zivilverfahren seien auf den Weg gebracht, heißt es. Die Betrüger prellten die Anleger auf die immer wieder gleiche Masche, mit einem klassischen Schneeballsystem. Dies heißt, dass vermeintliche Gewinne nicht tatsächlich erwirtschaftet wurden, sondern vielmehr die Rendite aus den neu eingezahlten Geldern der anderen Kunden ausgezahlt wurden. Natürlich haben die Täter dabei einen wesentlichen Teil der eingezahlten Gelder in den eigenen Taschen verschwinden lassen. Das System funktioniert bestens so lange regelmäßig frisches Geld hereinkommt, und ist leider auch in Deutschland bei manchen Anbietern sehr beliebt…

Die Bank of America macht ebenfalls im negativen Sinne von sich Reden. Ein Bestechungsskandal erschüttert die Vorzeige-Bank der Amerikaner. Um mit den Kommunen ins Geschäft zu kommen, habe die Bank of America in den Jahren 1998 bis 2003 mehrfach Verantwortliche bestochen, sagte der Chefermittler der Börsenaufsicht SEC, gestern. Es habe hinter den Kulissen verbotene Absprachen gegeben und die Bank habe Einblick in die Angebote der Konkurrenz erhalten, hieß es weiter in der Meldung. Zwar liegen diese Vorgänge schon weit in der Vergangenheit, diese Vorgehensweise an sich ist aber wohl wenige ehrenhaft. Offenbar haben Verantwortliche bei der BAC nun belastende Informationen über andere Kreditinstitute an die SEC weitergegeben um sich selber etwas zu entlasten…Anleger befürchten wohl eine unangenehme Ausweitung der Ermittlungen.

Sodom und Gomorrha an den US-Börsen sind nicht gerade das was die Finanzmärkte nun brauchen. Insbesondere, da all diese Skandale zu einem Zeitpunkt auftauchen an dem viele Anleger wieder neuen Mut und neues Vertrauen gefasst haben. Auch diese Unregelmäßigkeiten werden wohl bald aufgedeckt sein, die Schuldigen nur mäßig bestraft, und diese Taten in Vergessenheit geraten. Bereits in Kürze gehen alle wieder zum Tagesgeschäft über und werden so tun als wenn nicht gewesen ist. Das ist zwar irgendwie deprimierend, aber für uns Anleger sicherlich besser so. Die Umschichtungen von den Renten- und Anleihenmärkten sprechen eine deutliche Sprache, und geben Anlass zur Hoffnung, dass das Jahr 2011 ein weiteres außerordentlich gutes Jahr für Aktionäre wird.

Lassen Sie sich also nicht unglücklich aus Ihren langfristig vielversprechenden Aktien raus schütteln, oder zu sehr von diesen Ereignissen verunsichern. Natürlich ist auch noch keiner an Gewinnmitnahmen gestorben, und es ist mehr als verständlich, wenn Sie nach den Kursanstiegen von 65% bei VW und 87% bei Porsche auch einmal Gewinne mitnehmen. Wir haben uns entschieden in allen Positionen long zu bleiben bis der Chart etwas anderes sagt. Es besteht immer noch eine gute Chance auf eine schöne Jahresendrally. Achten Sie auf die Marken von 6950 Punkten im Dax sowie 1.220 Punkten beim S&P 500. Erst wenn diese nachhaltig unterschritten werden muss man wohl über erste Gewinnmitnahmen nachdenken.

Dax weiter im Trend, steil oder etwas flacher?

Der Dax befindet sich weiterhin im Trend. Noch ist also gar nicht verloren, ganz im Gegenteil die bisher kleine Korrektur von fast 200 Punkten nach dem kurzfristigen Erreichen der Marke von 6.900 Punkten ist als durchaus gesund anzusehen. Ich gehe nicht von einem weiteren Abrutschen der Indizes aus, auch wenn die Möglichkeit einer weiterführenden ABC Korrektur durchaus noch gegeben ist, und nicht komplett ausgeblendet werden sollte. Viel mehr könnte die runde Marke von 6.700 Punkten einen guten Boden für einen weiteren Anstieg darstellen, und diese Marke auch noch einmal getestet werden.

Die Frage die sich am heutigen Handelstag stellt, ist viel mehr, findet der Dax zurück in seinen steilen Aufwärtstrend, oder müssen wir und in den kommenden Wochen mit einem etwas langsameren Anstieg begnügen? Sollte der Deutsche Leitindex also heute oder morgen wieder über der 6.800er Marke notieren besteht eine berechtigte Hoffnung auf einen weiteren Anstieg bis zunächst ca. 6,930 Punkten. Kann auch diese Marke überwunden werden dürfte der Index dann in dem steileren Trend die 7.200 Punktemarke anpeilen. Nach unten ist auf die 6,540 Punkte zu achten, denn hier würde der Index endgültig den seit Wochen bestehenden Trend nach unten verlassen. Bereits unter 6.650 Punkten sollte man aber vorsichtiger werden…

US Indizes – Gelingt der Ausbruch?

Die nächsten beiden Tage werden wohl entscheiden, ob wir noch eine Jahresendrally sehen werden, oder ob die starken Kursgewinne der letzten Wochen vorerst noch einmal abverkauft werden. Heute könnten die US Kongresswahlen durchaus noch einmal für kurzfristige Turbulenzen an den Aktienmärkten sorgen. Wie immer gehen auch hier die Meinungen stark auseinander. Verlieren die Demokraten die Mehrheit, so befürchtet die eine Hälfte, dass die aktuelle Regierung die Zeit bis zum Ende der Legislaturperiode als zahnloser Tiger fristen wird, und die US Wirtschaft somit weiterhin zum Stillstand verdammt sein dürfte. Die andere Hälfte verweist darauf, dass sich in der Vergangenheit die Zeiten einer großen Koalition immer sehr positiv auf die US Wirtschaft ausgewirkt haben. Grundsätzlich werden, aber vom Markt hier keine großen Überraschungen erwartet. Eine Niederlage der Demokraten gilt als nahezu sicher und dürfte schon entsprechend eingepreist sein.

Am Mittwochabend wird es ebenfalls noch einmal spannend. Dann wird die FED verkünden, welche Richtung sie bei der zukünftige Geldpolitik des Landes einschlagen wird. Am Markt wird erwartet, dass die Fed ihre Politik des billigen Geldes weiter fortsetzt, und ankündigt weitere Staatsanleihen aufzukaufen. Auch das dürfte in den Kursen bereits eingepreist sein. Die Frage ist also ob es überhaupt in den nächsten beiden Handelstagen zu negativen Überraschungen kommen kann, oder ob man sich viel mehr auf die Fundamentaldaten und die Charttechnik verlassen sollte.

Aus fundamentaler Sicht scheint, gerade in Deutschland, alles wieder in Butter zu sein. Erst heute wieder wurde dieses Bild, nach den durchweg starken Zahlen aller Dax Unternehmen bestätigt. Der Deutsche Einkaufsmanager Index legte ebenfalls weiter zu. Schade nur, dass die USA immer noch den Ton angeben, wenn es um die Richtung der Börsen geht. Aus diesem Grund ist die Charttechnik bei DAX momentan etwas weniger interessant als die der US Indizes. Die beiden Leitindizes, Dow Jones und S&P 500 befinden sich immer noch in unmittelbarer Nähe wichtiger charttechnsicher Marken, die bisher nicht genommen werden konnten. So gelang es dem Dow Jones gestern kurzzeitig einmal über die Hürde bei 11.200 Punkten zu lugen bevor die US Börsen dann wieder nachgegeben haben. Auch der S&P 500 kam mit dem Tageshoch bei 1.196 Punkten der Zielmarke von 1.200 Punkten schon verdächtig nahe. Der Nasdaq notiert noch immer über der Marke von 2.500 Punkten…

Der S&P 500 markierte gestern dann im Tagesverlauf den Tiefpunkt bei 1.177 Punkten, der aktuelle Aufwärtstrend, bzw. die Unterstützung verläuft bei 1.173 Punkten. Fällt diese, ist ein weiteres Abrutschen bis in den Bereich um die 1.129 Punkte im Extremfall möglich. Gelingt es aber über 1.200 Punkte anzusteigen ist die Marke von 1.220 Punkten das nächste Ziel. Hier liegt ein sehr wichtiges Ziel der Bullen…kann der S&P 500 diese Hürde in den kommenden Wochen überwinden, besteht zumindest ein theoretisches Potenzial bis zu 1.640 Punkten im S&P 500. Doch darüber werde ich berichten wenn es soweit ist… Es dürfte sinnvoll sein bis zum Freitag (hier kommen wieder die neuen US Arbeitsmarktdaten!) insbesondere auf die genannten Marken zu achten!

Welche DAX Aktien haben das größte Potenzial?

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir verfügen mittlerweile über mehr als 67.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die unsere Plattform sehr rege und intensiv nutzen. Dabei geben unsere Mitglieder konkrete Kauf- und Verkaufsempfehlungen sowie das Kursziel zu einzelnen Aktien ab. Wir werten diese Daten aus, um so einerseits die besten Tippgeber zu identifizieren und andererseits die besten Aktien zu ermitteln. Das Ergebnis dieses quantitativen Systems ist die Sharewise Aktienrangliste, welche als Basis für den Sharewise Börsenbrief dient.

Einen Teil des quantitativen Systems wollen wir nun regelmäßig kostenlos allen Mitgliedern zur Verfügung stellen. Dazu werten wir aus, welche Aktien das größte Potenzial besitzen. Diese Auswertung basiert auf den Einschätzungen aller 67.000 Mitgliedern und liefert Ihnen eine gute Basis, unterbewertete Aktien zu identifizieren. Um zu erfahren, was die Top-100 Mitglieder darüber denken, können Sie den Sharewise Börsenbrief kostenlos 4 Wochen lange abonnieren.

Sharewise ist Anfang des Jahres in Kooperation mir Cortal Consors in Frankreich gestartet. Unter der Domain www.hopee.fr kann jeder seine Aktienempfehlungen abgeben. Wenn Sie jemanden in Frankreich kennen, der sich für Aktien interessiert, laden Sie Ihn doch zu Hopee ein.

Beginnen möchten wir heute, wie immer, mit einem aktuellen  Marktüberblick. Anschließend gehen wir detailliert auf jene DAX-Aktien ein, die das größte Potenzial aufweisen. Am Ende betrachten wir dann noch die auffälligsten Insiderkäufe und -verkäufe der letzten 2 Wochen.

(mehr …)

Der Dax hat jetzt Kurspotenzial bis 7.200 Punkte

Auch ein Ausbruch der Indizes in den USA zeichnete sich bereits am Freitag Abend ab, und wird heute durch die Futures bestätigt. Der S&P 500 konnte endlich, wenn auch nur knapp, die Hürde von 1.182 Punkten im Schlussspurt überwinden. Der Nasdaq zog ebenfalls noch einmal kräftig an, und könnte nun die wichtige Marke von 2.500 Punkten in der neuen Handelswoche hinter sich lassen. Das sieht alles weiterhin sehr gut aus! Lassen Sie Ihre Gewinne weiter laufen..

Im Dax haben wir nun ein theoretisches Potenzial von weiteren 600 Punkten vor uns. Das blau markierte Rechteck zeigt die 6-monatige Seitwärtsspanne,  die jetzt nach oben verlassen wurde. Projizieren wir diese Trading-Range nach oben, ergibt sich ein theoretisches Kursziel für den DAX von 7200 Zählern, welches bis Anfang nächsten Jahres erreicht werden könnte. Auch die Gefahr eines erneuten Abrutschens unter 6.000 Punkte dürfte damit vorerst gebannt sein. Auf der Unterseite sollte der DAX die 6200 Punkte nun nicht mehr signifikant unterschreiten.

Auch diese Woche könnte mit einer Vielzahl von Quartalsberichten aus Dax, MDax und SDax sowie einigen Konjunkturdaten aus Europa und den USA eine sehr erfreuliche für Aktionäre werden. Am Dienstag legt der Pharmakonzern Merck die Zahlen zum abgelaufenem Quartal vor. Hier wird eine fünfzig prozentige Steigerung des Gewinns erwartet. Am Mittwoch werden SAP, die Deutsche Börse sowie die Deutsche Bank über Ihr drittes Quartal berichten. Besonders interessant dürfte dabei für Anleger wohl das Zahlenwerk des Bankenriesen sein.

Diesen Donnerstag geben dann Bayer, BASF, Lufthansa und Daimler Einblick in Ihre Bücher. Insgesamt legt damit knapp ein Viertel aller Dax-Unternehmen in dieser Woche Zahlen vor. Interessant könnten aber auch die Zahlen ausländischer Branchenkollegen sein. Beispielsweise wird ebenfalls am Dienstag der weltgrößte Stahlhersteller Arcelor Mittal über seine Geschäfte berichten, was erfahrungsgemäß auch direkte Auswirkungen auf ThyssenKrupp, Salzgitter und Co, haben dürfte..

Schauen Sie auch regelmäßig in unseren Realtime-Börsenkalender!

Lassen Sie Ihre Gewinne laufen

Aus dem Newsletter vom 22.10.10.. Zum sechsten Mal innerhalb von neun Tagen hat der deutsche Leitindex nun ein neues Zweijahreshoch markiert. Auch wenn es Intraday immer wider mal zu kleinere Korrekturen kommt, scheint damit meine Theorie aktueller denn je zu sein. Es werden keine Gefangenen gemacht, oder übersetzt, dass es denjenigen, die den Sprung auf den fahrenden Zug erst einmal verpasst haben, und auf einen nochmaligen günstigeren Einstieg nach einer Korrektur warten, eventuell enttäuscht werden. Genau diese Marktakteure werden es dann wohl sein, die die aktuelle Hausse zusätzlich weiter anfeuern werden. Es ist anzunehmen, dass zunehmend institutionelle Investoren nun unter Anlagezwang kommen, um nicht schlechter abzuschneiden als der Index. Denn das macht sich bei Anlegern meistens nicht so gut..

Die starken Quartalszahlen aus den USA und Europa, sowie verbesserte Konjunkturbarometer wie beispielsweise heute wieder der Ifo-Geschäftsklimaindex, sorgen weiterhin für kräftigen Aufwind an den Börsen. Schlechten Nachrichten werden nicht zuletzt wegen der kürzlich erfolgten Liquiditätszusagen der Fed weiterhin ignoriert. Die positive Stimmung der deutschen Wirtschaft, die auch der gestern veröffentlichte Einkaufsmanagerindex signalisiert, lässt auf ein starkes Schlussquartal hoffen. Das wichtigste Signal war dabei wohl auch der Wille der Unternehmen neue Arbeitsplätze zu schaffen, somit sollte das Vertrauen bei den Verbrauchern bald ebenfalls wieder zurückkehren. Letztlich dürfte dieser Faktor insbesondere der amerikanischen Wirtschaft bald wieder etwas mehr auf die Sprünge helfen, auch wenn die Situation jenseits des Atlantik wohl noch eine ganze Weile angespannt belieben wird.

Die US Indizes hinken der guten Börsenstimmung noch etwas hinterher, und das ist nicht ganz ungefährlich, da man als Anleger ja weiß wo die Musik gespielt wird. Auch gestern konnte der S&P500 Future nicht mit dem DAX mithalten und schloss fast unverändert. Die wichtige 1.180 bzw. 1.182er Marke wurde bislang nicht nachhaltig geknackt. Der Dow Jones hingegen konnte insgesamt weiter zulegen. Der heutige Handelsstart im DAX fiel erneut sehr verhalten aus, bevor sich der deutsche Leitindex dann zu neuen Höhen aufschwang. Der DAX bewegte sich gestern exakt zwischen den Widerstandsniveaus 6502 und 6630 und schloss nahe dem Tageshoch, eine ähnliche Bewegung haben wir heute gesehen. Insgesamt zeigt der Index deutliche Stärke, was als gute Ausgangslage für einen weiteren Lauf Richtung 7000 Punkten gesehen werden kann.

Die Korrektur im Bundfuture dürfte dann anhalten. Wie gestern bereits geschrieben sollte der Test der 129,- Unterstützung demnächst erfolgen. Ob der Bundfuture hier wieder dynamisch nach oben drehen wird, oder unter die charttechnische Unterstützung fällt dürfte auch ganz wesentlich für die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten sein. Auch der gestrige Handelstag konnte beim Währungspaar  EUR/USD noch keine eindeutige Klärung darüber gegeben, wohin die Reise letztlich gehen soll. Der EURO stieg im Tagesverlauf zwar kurzzeitig auf ein neues Hoch, fiel dann aber wieder in sich zusammen und schloss im Minus. Hier ist also weiterhin alles offen, ich würde mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, und wenn überhaupt nur geringe Positionen auf den Kursverlauf dieses Währungspaares setzen, bis die Signale etwas deutlicher werden. Der Goldpreis stagniert ebenfalls weiter, und sollte auch im Zusammenhang mit der Währungsentwicklung EUR/USD im Auge behalten werden.

Alles in allem bleiben die Vorzeichen somit weiter positiv. Lassen Sie Ihre Gewinn laufen und ziehen Sie ggf. Ihre Stopp-Kurse nach. Entscheidend ist dabei nicht nur wo man die Stopps setzt, sondern oftmals auch wann man das tut. Die Volkswagen Aktie ist heute mal wieder ein hervorragendes Beispiel dafür.

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Die Chinesen treten auf die Zinsbremse…und nun?

Aus unserem Newsletter von heute morgen: Wie man sehen kann blieben die Maßnahmen der chinesischen Zentralbank gestern nicht ohne Wirkung. Ich habe aber gestern bewusst keinen Newsletter raus geschickt, weil es an solchen Tagen erst einmal ratsam ist in Ruhe zu analysieren, was eigentlich passiert ist, und welche Auswirkungen dies nun auf meine Strategie und die eingegangenen Depot-Positionen haben wird. Erst am Montag signalisierten uns die US Indizes eine Bestätigung des Ausbruchs nach oben, um dann am Dienstag nach der Meldung aus China und noch ein paar schlechter als erwartet ausgefallenen Unternehmensdaten, sofort auf crashartigen Verkaufsdruck umzuschalten. Normalerweise wäre dies ein relativ klarer Hinweis auf ein Fehlsignal gewesen, welches eine deutliche Korrektur an den Aktienmärkten zur Folge haben kann. Nach einem anfänglichen mulmigem Gefühl habe ich mich wieder etwas sortiert, und bin der Auffassung, dass weiterhin alles nach Plan laufen kann.

Natürlich fällt es auch mir nicht immer unbedingt leicht solche Tage einfach weg zustecken, gerade wenn man eine Porsche Aktie im Depot hat die an einem einzigen Handelstag fast 10 Prozent an Wert verliert. Diese Panik ist aber sinnbildlich für die Gesamtstimmung unter den Anlegern im Moment. Bei Porsche ist genau genommen nichts passiert, außer, dass die Aktie in den letzten Wochen wunderbar zulegen konnte, und sich wieder über der 40,- Euro Marke etabliert hatte. Sowohl die besagte Nachricht einer verzögerten Verschmelzung mit dem VW Konzern, die Kapitalerhöhung, als auch die angedrohte Klagewelle waren lange schon bekannt. Bekanntlich wird ja nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird – oder etwa doch? Kurzum, die Marktreaktion auf diese Meldungen sehe ich als hoffnungslos überzogen an.

Hier werden einige Faktoren die durchaus positiv zu sehen sind von der breiten Anlegerschar offenbar ausgeblendet. Allem voran wohl die gegenseitigen Beteiligungen der beiden Konzerne VW und Porsche..Lesen Sie hierzu auch die Zusammenfassung der Pressekonferenz von gestern. Ich werde heute konsequenter Weise meine Position bei Porsche weiter ausbauen, und setze zumindest auf eine technische Gegenreaktion. Aber nun zurück zum Markt…die chinesische Notenbank hat gestern beschlossen, den Leitzins anzuheben, um die äußerst stark wachsende Wirtschaft etwas zu bremsen und einer Blasenbildung entgegenzuwirken, was durchaus zu begrüßen ist. Die damit einhergehenden Befürchtungen, dass durch diesen Zinsschritt um 0,25 Prozent die Weltkonjunktur abgewürgt werden könnte halte ich persönlich für komplett übertrieben. Dennoch reichte diese Nachricht aus um die sensiblen Finanzmärkte deutlich unter Druck zu bringen. Wie soll man sich nun weiter verhalten?

Charttechnisch ist noch nicht viel verloren, Der Dow Jones rauschte gestern wieder unter die 11.000er Marke, was sicherlich nicht gut war, der S&P 500 konnte sich über 1.165 Punkten halten und notiert heute bereits wieder leicht positiv. Der Dax hat sich ebenfalls wieder gefangen, und zeigte auch gestern erstaunliche Stärke. Sollten diese leicht positiven Impulse heute gehalten, oder gar noch ausgebaut werden können, ist alles wieder offen. Der Kursanstieg in Richtung 6.600 Punkte könnte somit nach diesem Rücksetzer wieder aufgenommen werden. erst ein Unterschreiten der 6.335 Punkte Marke im Dax müsste negativ gewertet werden. Davon sind wir aber noch weit entfernt.

Auch wenn es erst einmal holprig bleiben dürfte, einen Schlusskurs heute oder morgen wieder über 6.500 Punkten sehe ich als machbar an, ebenso wie im S&P 500 die 1.172 Punkte, und natürlich wieder 11.000 Punkte oder mehr im Dow, womit dann wieder ein solider Grundseiten für den weiteren Anstieg gelegt wäre. Merken Sie sich die Tiefstkurse Ihre Aktien von gestern, diese könnten dann später als eine gute Basis für das Setzen von sinnvollen Stoppkursen dienen.

Wann findet das Kapital aus Anleihen und Gold nun seinen Weg in den Aktienmarkt?

Der Ausbruch des Dax nach oben ist wie erwartet geglückt. Nach der starken letzten Woche ist der Ausblick auf die kommende Handelswoche umso spannender. Kann der DAX nun weiter zulegen und kurzfristig die Marke von 6.600 Punkten überschreiten? Wird sich anschließend die Rally fortsetzen und uns einen goldenen Herbst bescheren? Oder kommt es gar kurzfristig zu einer erneuten Korrektur, in der der DAX in den alten Seitwärtstrend zurückfällt? Das sind wohl momentan die brennendsten Fragen die sich Trader und Anleger stellen. Natürlich können auch wir hier keine eindeutige Antwort liefern, aber es gibt gewisse Wahrscheinlichkeiten, die nun eintreten könnten…

Allem voran könnte mit einem nachhaltigen Ausbruch der Aktienmärkte wieder etwas mehr Normalität an die Weltmärkte zurückkehren, sprich seit Jahrzehnten immer wiederkehrende wirtschaftliche Muster und Zusammenhänge sollten wieder etwas mehr Beachtung finden. Zuletzt konnte man ja den Eindruck gewinnen, dass irgendwie gar nichts mehr zueinander passt. Gold scheint ins unermessliche steigen zu wollen, obwohl dies bei genauerer Betrachtung eben für uns Europäer gar nicht so ist, betrachten man den Goldpreis in Euro.

Auch andere Rohstoffe spielten in den letzten Monaten etwas verrückt, und sollten sich nun wieder beruhigen, bzw. die teilweise entstandenen Spekulationsblasen sollten sich allmählich auflösen. Die gigantischen Summen, die sich momentan noch im Anleihenmarkt befinden, der aber keine nennenswerte Rendite liefert werden allmählich ihren Weg zurück in die Aktienmärkte finden, und die Kurse von Qualitätsunternehmen zusätzlich beflügeln. Welche dies nach unserer Meinung sind können Sie regelmäßig in unserem kostenlosen Newsletter erfahren.

Insbesondere für die deutsche Wirtschaft scheinen nun wieder alle Ampeln auf grün gesprungen zu sein. Die Arbeitslosigkeit erreicht immer tiefere Stände, oder drücken wir es noch positiver aus, die Beschäftigung in unserem Land steuert wieder auf Raten zu die es zur Zeit des Wirtschaftswunders zum letzten Male gegeben hat, und das knapp zwei Jahre nach der größten Wirtschaftskrise des neuen Jahrtausends. Der Maschinenbau und die Automobilindustrie feuern ungeahnte wirtschaftliche Erfolge. „Made in Germany“ ist offenbar beliebter denn je.

Momentan sieht es somit auch beim DAX charttechnisch hervorragend aus. Der gelungene Sprung über den neuen bisherigen Jahreshöchststand hat den Weg für weitere Kursgewinne nun endgültig freigemacht. Die nächsten Widerstände liegen erst im Bereich von rund 6.630 und 6.750 Punkten. Da sind also durchaus noch weitere Kursgewinne und eine schöne Herbstrally möglich. Die Chancen auf einen neuen Jahreshöchststand in der kommenden Woche stehen also gar nicht so schlecht. Natürlich ist auch ein nochmaliger Test der 6.300 bis 6.335 Punkte Range möglich. Hier wurde beim Ausbruch ein kleines Gap gerissen, was allerdings anhand der vier Anläufe vorher nicht über zu bewerten ist. Viel tiefer sollte es also erst einmal nicht mehr gehen.

Interessant ist auch die charttechnische Situation in den USA…Nach dem Ausbruch über 11.000 Punkte dürfte sich der amerikanische Leitindex nun in Richtung des Jahreshochs bei 11258 aufmachen. Hier kann es dann durchaus noch einmal zu einer kleineren Zwischenkorrektur kommen, die aber nicht mehr nennenswert unter die 11.000 Punkte Marke führen sollte. Im Anschluss an diese Korrektur besteht die Chance auf das baldige erreichen der Marken von 11.700 Punkten sowie 12.400 – 12.500 Punkten. Für den S&P 500 bleiben die 1.150 Punkte der Boden mit Kursziel 1.184 und 1.200 Punkte fürs Erste.

Natürlich zitiere ich hier in erster Linie mein Wunschszenario, würde aber dem Eintreffen dieses Szenarios persönlich eine gute 80% Chance zubilligen. Wir befinden uns nun in einer sehr entscheidenden Phase an den Börsen, in denen die Weichen für die kommenden Wochen oder gar Monate gestellt werden könnten. Der DAX sollte jetzt nach unserem Ideal-Szenario nicht mehr nachhaltig unter 6.420 fallen. Alle Positionen in unserem Depot bleiben unverändert, Stopp Kurse wurden entsprechend platziert. Achten Sie darauf die Stopps nicht zu eng zu setzen, denn die Schwankungsbreite einzelner Aktienkurse dürfte erst einmal noch relativ hoch bleiben. Auch die üblichen Gewinnmitnahmen zum Anfang der heute beginnenden Folgewoche sollten dabei mit einkalkuliert werden..

Alles bullish oder was?

Der Markt zeigt erneut Schwäche! Nach einem eher ruhigen Hexensabbat am Freitag dürfte in der nun beginnenden Handelswoche die Frage nach dem weiteren Verlauf der Börsen interessant sein. Einige Analysten sind positiv für das Jahresende und beschwören bereits jetzt die viel gepriesenen Jahresend– oder Herbstrally herauf. Manche behaupten gar, dass wir uns bereits mittendrin befinden. Zugegeben, die letzten drei Wochen liefen erstaunlich bullish ab, für meinen Geschmack in einzelnen Titeln sogar etwas zu bullish, wohingegen sich andere eher negativ entwickeln von denen man dies so nicht erwartet hätte, aber dazu in den kommenden Tagen mehr..Grundsätzlich sprechen die eher schwachen Umsätze sowie der charttechnische Verlauf, und die inzwischen wieder überkaufte Situation wohl eher wieder für schwächere Notierungen von Dax & Co.in den nächsten Tagen.

Nach dem Rutsch des Deutschen Leitindex am Freitag unter die 6.300 Punkte Marke ist der Ausbruchsversuch nach oben zunächst gescheitert und die Widerstandszone von 6,246 Punkten erneut gültig. Sollte der Index heute oder in den kommenden Tagen erneut deutlich unter 6,238 Punkte fallen bleibt das Kursziel zunächst 6.100 bis 6.165 Punkte. Trotz der heutigen Gegenbewegung in den Bereich von rund 6.250 Punkten werde ich nun zunächst den Nachmittag abwarten, und sehen ob dieses Niveau gehalten werden kann. Ich würde mich tendenziell auch heute eher auf der Shortseite positionieren. Bereits am Freitag haben ich mit einem Turbo Bear Zertifikat (CM564X) auf rückläufige Kurse gesetzt, und damit knapp 90% Gewinn erzielt. Ich warte nun auf eine günstigeg Gelegenheit diesen Schein erneut zu kaufen..

Was erwartet und in diese Woche an wichtigen Terminen von der Konjunkturfront? Da wäre zunächst einmal US-Leitzinsentscheidung am Dienstag, hier werden wohl keine größeren Veränderungen erwartet, jedoch dürfte wie immer die Begründung der aktuellen Entscheidung interessant sein. Am Mittwoch dann werden erneut die Auftragseingänge der europäischen Industrie veröffentlicht. Richtig spannend wird es aber erst wieder ab Donnerstag..hier warten die jüngsten Zahlen zu den Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und Verkäufe von Bestandsimmobilien in den USA auf Ihre Veröffentlichung, und am Freitag der ifo-Index sowie die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter und Verkaufszahlen für neue Häuser. Man kann also davon ausgehen, dass gegen Ende der Woche wieder etwas mehr Volatilität in die Aktienkurse kommen dürfte.

Bleiben Sie vorsichtig! Die Börsen neigen dazu in den Phasen, in denen die Mehrzahl der Analysten optimistisch wird meistens erst einmal das Gegenteil von dem Erwarteten zu tun. Auch wir gehen davon aus, dass es in diesem Jahr, bevor dann letztlich die lang ersehnte Jahresendrallye starten könnte, noch einmal zu einem deutlichen Rücksetzer kommen könnte. Der September sowie auch der Oktober sind für stärkere Korrekturbewegungen bekannt! Wir warten also weiterhin auf ein klares Signal, und gehen immer noch davon aus, dass wir in den kommenden Wochen noch einmal eine hervorragende Einsstiegschance in den Markt bekommen werden, die sich dann auch mittelfristig auszahlen sollte. Insbesondere einige unserer ausgesuchten Depotwerte versprechen dann enormes Kurspotenzial…

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Trading Update VW, Porsche, Continental, Klöckner & Co., Solar Millennium

Etwas schneller als erwartet wurden gestern bereits die 6.200 Punkte im Dax wieder erreicht. Wie bereits im Newsletter geschrieben, ist dies das Minimalziel für diese Woche. Das die Marke bis zum Handelsende nicht gehalten werden konnte ist nicht weiter verwunderlich, und sollte nicht überbewertet werden. Lassen Sie sich nicht von den leichten Schwankungen verunsichern, sondern schauen Sie vielmehr auf das große Ganze. Gewinne weiter laufen lassen ist die Devise. Alle Depotwerte sind inzwischen entsprechend kräftig im Plus, einige davon haben gestern ein neues starkes Kaufsignal generiert. Sollten also keine neuen Störfeuer von konjunktureller Seite kommen, können wir uns voll und ganz auf die Berichtssaison-Rally konzentrieren, die durchaus noch ca. drei Wochen oder länger andauern kann. Das nächste Kursziel ist nun also die Marke von 6.335 Punkten. Kann diese ebenfalls überwunden werden dürfte der Deutsche Leitindex vielleicht sogar bald den oberen Bereich des Aufwärtstrend bei 6.600 Punkten testen. Aber nun zu den einzelnen Titeln..

VW, Autoaktien laufen wieder sehr gut. Nachdem BMW gestern noch mit guten Ausblick an die Öffentlichkeit gegangen ist konnte die gesamte Branche profitieren. Aber nicht nur das, Goldman Sachs ist insbesondere für die Aktie der VW Vorzüge optimistisch. Man hat nun das Kursziel erneut von 126,00 auf 132,00 Euro angehoben und den Titel auf der „Conviction Buy List“ belassen. Mit Blick auf Porsche geht er davon aus, dass es nicht zu einer Fusion mit dem Sportwagenbauer kommt und VW stattdessen seine Call-Optionen für Porsche ausüben wird. Jegliche Entscheidungen, durch die sich VW von einer Fusion mit Porsche wegbewege, dürften am Markt positiv aufgenommen werden, schrieben die Analysten. Unabhängig von einer mögliche Fusion oder nicht halten wir nach wie vor beide Aktien für kaufenswert. Die VW Vorzüge sollten heute die 78,- Euro Marke wieder deutlich überschreiten, und dann die 80,- Euro in Angriff nehmen. Die Porsche Aktie hat sich gestern ebenfalls zu neuen Höhen aufgemacht. Charttechnisch ist nun wieder Platz bis zunächst 42,- Euro, später ca 45,70 Euro. Bei 40,- Euro könnte es natürlich noch einmal zu einem kleinen Kampf zwischen Bullen und Bären kommen, diesen dürften die Bullen aber mittelfristig für sich entscheiden.

Fast schon kein halten mehr kennt die Aktie des Automobilzulieferers Continental, die sich seit Tagen im Höhenflug befindet. Noch vor wenigen Tagen hatten Analysten u.a.a von Merill Lynch sich sehr skeptisch zu weiteren Entwicklung des Aktienkurses geäußert, was die Aktie kurzzeitig um fast 10% nachgeben ließ. Damals haben wir im Newsletter zum Einstieg geraten, und freuen uns nun mit unseren Lesern über 18% Kursgewinn. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein bei Continental. Ich erwarte weitere Kurssteigerungen bis zunächst 53 bis 54,- Euro. Am Montag konnte die erfolgreiche Platzierung einer Hochzinsanleihe in Höhe von 750 Millionen Euro bekannt gegeben werden. Der Bond war sechsfach überzeichnet. Damit entspannt sich zunehmend auch die finanzielle Situation des Unternehmens. Operativ läuft sowieso wieder alles rund.

Die Aktie von Klöckner & Co. konnte gestern, ebenso wie ThyssenKrupp von den guten Alcoa Zahlen profitieren, haben sich aber immer noch nicht so richtig von der 15,- Euro Marke lösen können. Auch hier rechne ich mit einem weiteren Anstieg, ab 16,- Euro sollte dann auch wieder etwas mehr Schwung in die Aktie kommen. Kursziele belieben 17,80 Euro, bzw. 18,- Euro und später dann 22,- bzw. 24,80 Euro. Solar Millennium litt gestern etwas unter der allgemein schlechten Stimmung bei Solarwerten. Auch hier sind wir weiter sehr optimistisch und halten an unserer Position fest. Die öffentliche Diskussion über die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken dürfte noch einige Tage negativ wirken, Kurse unter 19,- Euro sollten aber nun der Vergangenheit angehören.

Zu den weiteren Depotwerten später mehr…

DAX und Euro – Quo vadis?

Das positive Handelsende in den USA hat die Talfahrt an den Börsen zunächst gestoppt. Zwar befinden sich die Indizes immer noch in einer charttechnisch angespannten Situation, dennoch stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Börsen nun wieder nach oben drehen werden. Weder die starken Konsumdaten aus den USA noch die immer besser werdenden Fakten vom US Immobiliensektor haben bisher so richtig Beachtung gefunden, da das Thema der Euro Krise momentan alles andere überlagert. Der Auslöser der „anderen“ Krise hingegen, der US Immobiliensektor, stabilisiert sich zusehends, und genau dieser Faktor sollte auch letztendlich die Wende an den Finanzmärkten einleiten. Zwar sind die Amerikaner noch lange nicht über den Berg und haben inzwischen große Probleme im Gewerbe-Immobilien-Sektor und vor allem am Arbeitsmarkt, aber die Zeichen einer ursächlichen Erholung mehren sich…

Ich persönlich halte die ganze Panik um die Ausweitung der Krise nach Spanien erst einmal für völlig überzogen, extrem mediengetrieben, und sowieso verfrüht. Man muss sich mal vor Augen führen, dass die in die Pleite gegangene Sparkasse der Spanier zum einen operativ schlecht und weltfremd durch kirchliche Manager geführt wurde, was wohl ein wesentlicher Punkt bei der Insolvenz war, und zum anderen gerade einmal 0,6% des spanischen Bankenwesens ausmachte. In der Relation für das spanische Bankenwesen heißt das das gestern durch diese Meldung verursachte Abschläge bei den großen spanischen Bankentiteln wahrscheinlich mehr Kapital vernichtet hat als diese kleine Sparkasse jemals hatte. Da passt dann auch der Spruch man soll mal die Kirche im Dorf lassen sehr schön…ich würde mal behaupten, das Deutschland beispielsweise mit der HypoReal Estate deutlich größere Probleme hat! Das hingegen scheint aber irgendwie niemanden mehr so richtig zu stören…

Aus charttechnischer Sicht befinden wir uns in allen Indizes in einer sehr interessanten und höchst brisanten Situation die ich hier einmal kurz zusammenfassen möchte. Der Dow Jones fiel gestern zunächst unter die wichtige Marke von 10.000 Punkten konnte diese aber im Tagesverlauf wieder erfolgreich zurückerobern, was durchaus positiv zu werten ist. Ebenso hat der S&P 500 gestern die eigentlich letztmögliche Pivotzone bei 1.041 Zählern mustergültig mehrfach getestet bevor er dann nach oben abgedreht ist, was ebenfalls als bullish zu werten ist! Im Dax wurde mit dem Unterschreiten der 5.700 er Marke eigentlich ein deutliches Verkaufssignal generiert und der langfristige Aufwärtstrend endgültig verlassen. Das auch diese Marke aber bereits im Tagesverlauf zurückerobert werden konnte deutet auf ein klassisches Fehlsignal hin und ist ebenfalls bullish zu werten. Eine weitere Erholung bis in den Bereich 5.800 – 5,850 Punkte scheint nun möglich, erst über 5.880 Punkten dürfte sich aber die charttechnische Situation wieder entspannen. kann diese Marke nicht überwunden werden, ist ein dann folgender, weiterer Rücksetzer sehr wahrscheinlich.

Nicht minder spannend ist die Situation beim Euro! Die europäische Leitwährung hat sich nun erst einmal stabilisiert. Die 1,22 scheinen eine passable Unterstützung zu bieten inzwischen hat der Euro sich über 1,23 etabliert und steuert in Richtung 1,25. Ich halte es durchaus für möglich, dass auf Grund der hohen Shortpositionen die in der Währung aufgebaut wurden beim Überschreiten der Marke von sagen wir mal 1,25 ein ordentlicher Shortsqueeze folgen könnte der kurzzeitig sogar wieder bis in den Bereich von 1,35 USD/EUR führen könnte. Grundsätzlich ist der Euro wohl überbewertet und der Markt dürfte diese Überbewertung auch zu gegebener Zeit abbauen, kurzfristig rechne ich aber eher mit dem oben beschriebenen Szenario. Sollte dies eintreffen wird es wohl sehr schnell gehen. Und was dies dann für den europäischen Aktienmarkt bedeutet können Sie sich denken..

Es gibt also so einige Faktoren die dafür sprechen, dass wir nun den nächsten Swing nach Norden sehen werden. Wie weit dieser gehen kann, und ob nicht andere Faktoren diese Bewegung in Kürze wieder stören werden kann niemand so genau sagen. Die Spannungen in Korea könnten die gesamte asiatische Region noch einmal belasten, und dies würde auch in Europa und Asien nicht ohne Folgen bleiben. Auch wenn man in Asien nicht ernsthaft mit einer Eskalation rechnet reichen oftmals irgendwelche Nachrichten um den beginnenden Upswing wieder zu gefährden. Deshalb ist es wichtiger denn sich gegen wieder fallende Notierungen entsprechend abzusichern…Noch ist das Parkett auf dem sich die Bullen bewegen sehr dünn, dafür die Gewinnchance aber auch sehr interessant…

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