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Wunschanalyse Commerzbank AG

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Terrell Trowbridge von LRT-Finanzresearch.de. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse der deutschen Commerzbank AG gewünscht.

Commerzbank AG laut sharewise.com:

Prognostiziertes Kursziel kaufen halten verkaufen
250 Mitglieder Ø 5,13 € 236 14
20 Analysten Ø 4,05 € 12 7 1

Commerzbank AG (WKN 803 200, ISIN DE0008032004, Marktkapitalisierung: ca. 11,8 Mrd. )

 


                        Firmenlogo Commerzbank AG

Die heutige sharewise Wunschanalyse beschäftigt sich in mit der Aktie der deutschen Commerzbank AG. Diese scheint eine der deutschen Aktien zu sein, die mit am meisten im Fokus der (deutschen) Anleger zu stehen scheint. Denn mit der heutigen sharewise Wunschanalyse ist die Aktie der Commerzbank AG die erste Aktie, die bereits zum dritten Mal Gegenstand der sharewise Wunschanalyse ist. Nachdem mein verehrter Kollege Stephan Heibel die Aktie im März 2008 erstmals im Rahmen der sharewise Wunschanalyse unter die Lupe nahm, folgte eine weitere sharewise Wunschanalyse der Commerzbank durch mich selbst am 1. April 2009 (KEIN Aprilscherz!!). Schauen wir uns hiermit also zum insgesamt dritten Mal die Aktie des zweitgrößten deutschen Geldinstituts an!

 

1.) Fundamentale Analyse

Kurzes Unternehmensprofil

Dank der Anfang des Jahres 2009 vollzogenen Übernahme der Dresdner Bank AG wurde die Commerzbank AG eigenen Angaben zufolge zur führenden Bank für Privat- und Firmenkunden in Deutschland und zählt damit natürlich zugleich auch zu den bedeutendsten Geldinstituten Europas. Denn dank dieser Übernahme betreut sie ca. 14 Mio. Privatkunden sowie eine Mio. Firmen- und Geschäftskunden weltweit und ist mit über 60 Standorten in 50 verschiedenen Ländern auch international gut aufgestellt. Im Heimatmarkt Deutschland verfügt das Kreditinstitut mit 1.200 Filialen über eines der dichtesten Filialnetze deutscher Privatbanken überhaupt. Zum Kerngeschäft der Bank zählen dabei die vier operativen Segmente Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets sowie Mittel- und Osteuropa (CEE). Die beiden übrigen Segmente Asset Based Finance sowie Portfolio Restructuring Unit wurden hingegen erst im Zuge der Restrukturierung 2009 erschaffen und sollen sukzessive abgewickelt werden. Wenn man so will, stellen diese daher eine Art interne „Bad Bank“ dar. Im Zuge der fast zu einer Weltwirtschaftskrise mutierten Finanzkrise stieg die Bundesrepublik Deutschland als Großaktionär bei der Commerzbank AG ein und hält daher bis heute 25% plus eine Aktie am Aktienkapital der Commerzbank AG.

Hintergrund dieses Einstiegs des Bundes war, dass die Commerzbank AG im Zuge der Auswirkungen der globalen Finanzkrise 2008/2009 starke Verluste hinnehmen musste. Nach dem Einstieg des Bundes gelang es der Commerzbank AG jedoch, schon im Geschäftsjahr 2010 mit einem Nettojahresüberschuss in Höhe von ca. 1,4 Mrd. Euro wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. Beflügelt wurden die Geschäfte dabei in erster Linie vom sehr erfolgreichen Segment Mittelstandsbank, welches alleine ca. 1,5 Mrd. Euro zum Vorsteuergewinn beitrug, was für eine gelungene Integration der erst im Jahr 2009 von der Allianz übernommenen Dresdner Bank AG spricht. (mehr …)

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