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Bei Nokia wird Kasse gemacht…!

Ich habe ja immer wieder vor allzu viel Euphorie bei der Nokia Aktie gewarnt…Nun schwächelt die Aktie bereits seit Tagen und auch gestern wurde noch einmal ein ordentlicher Kursrutsch in den USA ausgelöst. Offenbar haben die zuvor euphorischen Meldungen vieler Medien zu dem Wert nun allmählich einen gewissen Sättigungsgrad erreicht. Immer noch kursieren die wildesten Spekulationen darüber im Netzt wie viele Smartphones der Serie Lumina der finnische Hersteller seit Markteinführung abgesetzt haben könnte. Am Ende bleibt aber die Erkenntnis dass es niemand genau weiß und es sich bislang um eine reine Hoffnungs-Rally bei der Nokia Aktie gehandelt hat, die medial extrem befeuert wurde. Das ist nach meiner gemachten Erfahrung immer gefährlich.

Somit bleibt halbwegs seriösen Anlegern auch nur auf die Vorlage der Zahlen zum abgelaufenen Quartal am 24.01.2013 zu warten. Jüngsten Presseberichten zufolge verkaufen sich die neuen Produkte aus dem Hause Nokia recht gut. Noch besser scheint in dieser Handy-Saison wiedermal die Firma Samsung aufgestellt zu sein. Das Samsung Topmodell Galaxy S3 hat sich seit Sommer 2012 weltweit rund 30 Millionen Mal verkauft. Apple ist und bleibt aber mit geschätzten 40 bis 50 Millionen abgesetzten iPhones im vierten Quartal weiterhin an der Spitze. Ob es Nokia bei der Konkurrenz also tatsächlich gelingen wird in dem hart umkämpften Smartphone Markt künftig eine tragende Rolle zu spielen bleibt weiterhin abzuwarten. Das Enttäuschungspotenzial bei der Aktie ist somit nicht zu unterschätzen.


Seit Tagen beobachte ich nun sehr aufmerksam die getätigten Umsätze bei der Nokia Aktie. Meine Annahme, dass hier erst einmal Kasse gemacht wird hat sich gestern endgültig bestätigt. Die Aktie vollführte zuletzt eine Bewegung die unbedingt beachtet werden sollte. Mit dem Kursrutsch auf 3,75 Dollar (Minus 7,41 Prozent!) wurde nun ein neues Tief ausgebildet. Das letzte Hoch aus dem Kursanstieg zum Jahreswechsel konnte ebenfalls nicht mehr übertroffen werden. Somit könnten wir nun eine Serie von tieferen Tiefs und tieferen Hochs bis zum entscheidenden Termin am 24ten sehen. Wie Sie in dem Chart oben sehen können ist das nun anzulaufende Ziel unterhalb der 3,50 Dollar Marke zu finden. Damit würde dann regelkonform die untere Begrenzung des Aufwärtstrends noch einmal getestet, und ein wesentliches Gap geschlossen.

Ich rechne allerdings damit dass dieser Punkt bereits ein paar Tage vor den Zahlen erreicht sein wird und die Kurse dann kurz vor dem Ereignis wieder anfangen zu steigen. Anleger die die Nokia Story bislang verpasst haben, aber unbedingt noch dabei sein wollen, erhalten in den kommenden Tagen somit wahrscheinlich noch einmal eine Gelegenheit dazu zu Kursen zwischen 2,55  (im günstigsten Fall) und 2,78 Euro einzusteigen.

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Commerzbank, Daimler und Peugeot im Chartcheck – ausgebrochen und bestätigt!?

Ich habe heute nicht allzu viel Zeit zum Schreiben, dennoch möchte ich ein kurzes Markt- oder Trading Update zu den interessantesten Werten des Tages veröffentlichen:

Allen voran wären da wohl die beiden deutschen Bankentitel der Commerzbank und Deutschen Bank zu nennen, die heute davon profitieren dass die BaFin angekündigt hat die Boni der Banker in Zukunft strenger reglementieren, bzw. kürzen zu wollen. Das würde sich natürlich auch deutlich positiv auf die Ergebnisse der Banken auswirken, und wird somit heute schon eingepreist. Zudem profitieren die Aktien heute von den  Zugeständnissen der Bankenaufsicht zum Aufbau von Liquiditätsreserven. Die Commerzbank Aktie ist mit der heutigen Bewegung endlich nach oben ausgebrochen…schwächelt aber schon wieder. Ich traue dem Braten nicht!

CoBa Chart Ausbruch

Bei Daimler beflügelt heute die Meldung, dass der chinesische Staatsfonds sich mit 4 bis 10 Prozent an dem Unternehmen beteiligen will, den Aktienkurs. Nach dem Rückzug von Daimlers größtem Einzelinvestor Aabar aus Abu Dhabi  wäre der Staatsfonds China Investment Cooperation (CIC) sicherlich ein guter Ersatz. Die Aktie der Stuttgarter hat mit der heutigen Kursbewegung nun die erste wesentliche Hürde genommen um aus der seit 2 Jahren bestehenden Keil-Formation nach oben auszubrechen. Endgültig bestätigen würde sich dies aber erst oberhalb von 47,50 Euro!

Daimler Chart Ausbruch aus dem Mega Keil

Unser spekulativer Trading Tipp vom Dezember ist voll aufgegangen! Die Peugeot Aktie kann heute noch einmal um über neun Prozent zulegen und notiert aktuell bereits 52 Prozent höher als am Kauftag nach unserem Newsletter damals. Einen konkreten Grund für den heutigen Anstieg konnte ich bislang nicht erkennen, es dürfte sich aber weiterhin um Spekulationen auf eine baldige Unterstützung des Konzerns durch die französische Regierung handeln. Der Chart sieht klasse aus…nächstes Kursziel und die entscheidende Hürde liegen bei 7,28 Euro. Unbedingt dabei bleiben!

Peugeot Aktie Chart

Ich wünsche Ihnen einen schönen Start in die Woche…!

Commerzbank – wieder abgeprallt?

Die Commerzbank Aktie konnte zwar gestern einen überzeugenden Start in das neue Börsenjahr hinlegen, scheiterte dann aber im Tagesverlauf wieder einmal an charttechnisch wichtigen Marken. Zunächst gewann die Aktie kräftig und konnte bis auf 1,512 Euro zulegen, bevor Anleger dann am Nachmittag bereits wieder Gewinne mitgenommen haben. Damit wurde die so wichtige Marke von 1.515 Euro erneut nicht nachhaltig überschritten. Zudem ist die Aktie damit an der oberen Begrenzung des seit September 2012 bestehenden Abwärtstrends gescheitert, was darauf hindeutet das nun wieder eine Serie schwächerer Handelstage folgen sollte. Eine Konsolidierung bis in den Bereich um die 1,44 Euro ist dabei zunächst das Ziel.

Commerzbank Chart Trendkanal

Auch im neuen Jahr bleibt damit für Commerzbank Aktionäre alles wie es ist. Die Aktie verharrt in Ihrer Trading Range zwischen derzeit 1,29 und 1,52 Euro. Ein Ausbruch will nicht gelingen. Eine leichte Unterstützung bietet aktuell die untere Begrenzung des seit Mitte November bestehenden Aufwärtstrends bei ca. 1,43 bis 1,44 Euro. Wird dieser allerdings gebrochnem wäre eine erneuter Test der unteren Begrenzung des übergeordneten Trendkanals bei 1,29 Euro sehr wahrscheinlich. Die Strategie für Trader bleibt damit die gleiche wie auch schon in den vorangegangenen Monaten. Positionen werden am oberen Ende des Kanals aufgelöst und an den Unterstützungen gekauft.

Deutsche Bank verkaufen, Commerzbank kaufen?

Die Aktie der Deutschen Bank ist seit Tagen wieder massiv unter Druck und das nicht ohne Grund. Egal ob man nun den Libor Skandal oder die zuletzt durchgeführte Großrazzia bei der Bank, den Verdacht gegen den Vorstand oder die kürzlich ausgesprochene Gewinnwarnung nimmt, es lässt sich nicht mehr viel Positives finden. Dabei läuft es rein operativ gar nicht mal so schlecht, aber „Sonderfaktoren“ dürften auch in naher Zukunft weiterhin die Ergebnisse der Deutschen Bank belasten. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe mich gestern bereits entschlossen mich von meiner zugegeben bei 23,15 Euro günstig erstandenen Position bei der DB zu trennen. Heute ist die Aktie dann zum Handelsbeginn weiter gefallen und hat damit den bestehenden Aufwärtstrend verletzt. Ein deutliches Warnsignal!

DB Chart Trendbruch

Vielleicht kenne Sie das Gefühl, mit einer Position in Ihrem Depot komfortabel im Plus zu sein, und sich deswegen nur schwer davon trennen zu können weil Sie eigentlich noch höhere Kurse erwartet hatten? Mein ursprünglicher Plan, bzw. mein Trading Ziel für einen aktiven Verkauf der Position lag knapp unter der 40,- Euro Marke. Zuletzt habe ich ja auch darüber berichtet, dass hier langfristig noch sehr viel mehr drin sein könnte, aber diese Sichtweise hat sich nun grundlegend geändert. Der Verkauf der Aktien ist mir somit sehr leicht gefallen… Selbst für den Fall dass die Aktie nun doch weiter steigen sollte – was ich nicht glaube – würde ich keinen Wiedereinstieg wagen, solange sich diese negativen Nachrichten nicht in Wohlgefallen aufgelöst haben, oder im Aktienkurs „verarbeitet“ wurden. Eine solche „Verarbeitung“ wäre aus rein charttechnischer Sicht mindestens ein Rückgang bis in den Bereich um die 28,- Euro.

Grundsätzlich erwarte bei der DB Aktie also in der nächsten Zeit hier nicht mehr mehr viel Gutes. Das mag sich auch wieder ändern aber, der momentan verursachte Imageschaden durch die Ereignisse der letzten Wochen, dürfte auch irgendwann auf der Kundenseite durchschlagen und könnte dann die künftigen Ergebnisse der Bank belasten. Denn, derzeit gibt es wohl keinen Banken-Skandal an dem die „Deutsche“ nicht beteiligt ist! Das wirft nicht nur ein eindeutiges Bild auf den ganzen Sumpf der Branche in den letzten Jahren und insbesondere auf den deutschen Branchenprimus (auch unter Herrn Ackermann!?), sondern irgendwie auch auf unsere Nation. Das ist im Übrigen die gleiche Nation die gerade dabei ist dem Rest der Welt zu erzählen wie „sauber“ man sich für die Zukunft aufstellen sollte…! Passt irgendwie nicht zusammen!

Wie auch immer…die Deutsche Bank hat´s vergeigt. Der Chart sieht nicht mehr gut aus und eine deutliche Korrektur ist wohl überfällig. Ich bin raus und komme somit zum zweiten Branchenvertreter – der Commerzbank. Ganz anders als bei der DB sieht der Chart hier nun wieder einigermaßen vielversprechend aus. Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, dass ich zuletzt eher nicht mehr so zuversichtlich war was den grundsätzlichen Werdegang der CoBa betrifft…aber kurzfristig ergeben sich hier nun durchaus wieder interessante Perspektiven…!

Commerzbank Chart mit Fibo und Trends

Wie man deutlich sehen kann befindet sich die Aktie nun wieder in einem aufwärts gerichtetem Keil, der aber momentan von einem kräftigen Widerstand gekreuzt wird. Die hier etwas dicker eingezeichnete Linie ist die Abwärtstrend-Linie vom letzten Hoch bei 2,20 Euro. Wird dieser Widerstand nun gebrochen wäre eine schnelle Kursbewegung in Richtung des nächsten Widerstands (Abwärtstrend seit Mitte September) bis ca. 1,515 Euro zu erwarten. Erst hier fällt dann die eigentliche Entscheidung darüber ob es nun gelingen kann die Aktie wieder in Höhere Regionen zu katapultieren, wie ich > hier < bereits beschrieben habe. Bis dahin ist alles nur Rauschen. Kurzfristig gilt also – ein Sprung über 1,43 Euro löst die Kursbewegung bis 1,50 Euro aus, die ich nun zunächst für sehr wahrscheinlich halte. Die 200-Tage Linie verläuft derzeit bei ca. 1,45 Euro. Über dieser Linie wäre das Gesamtbild dann wieder deutlich bullisher!

Wacker Chemie – Ist das der Befreiungsschlag?

Zum heutigen Handelsstart noch ein kleiner Trading-Hinweis: Mit einem kräftigen Satz nach oben befreit sich die Wacker Chemie Aktien heute nun endlich aus der seit Monaten laufenden Bodenbildungs-Phase . Über 5,5 Prozent auf 46,- Euro ging es zum heutigen Handelsbeginn bei der Aktie des Spezialchemie Unternehmens nach oben. Damit hat sich das charttechnische Bild bei der Aktie nun schlagartig wieder gedreht. Nachholpotenzial besteht hier ja aus meiner Sicht bereits seit längerem…!

Wacker Chemie Chart Ausbruch

Mit der aktuellen Kursbewegung wurde die 38-Tage Linie heute überzeugend durchstoßen. Sowohl MACD als auch Slow Sochastics lieferten bereits zuvor ein entsprechend starkes Kaufsignal. Somit liegen die nächsten Hürden nun bei 47,45 und 48,05 Euro. Werden auch diese in den nächsten Tagen wieder überschritten, dürfte ein Test der runden 50,- Marke unmittelbar bevor stehen. Der nächste ernst zu nehmende Widerstand wartet aber erst knapp unter der 54,- Euro Marke  in Form der 200-Tage Linie. Ich erinnere hier an dieser Stelle auch noch einmal gerne an den kürzlich hier auf Investors Inside veröffentlichten Artikel: „Wacker Chemie – kalt erwischt!“ Es war also genügend Zeit hier einzusteigen, bevor der Zug losfährt….Das wars, mehr gibt es dazu eigentlich auch nicht zu sagen.

P.S. Ach da fällt mir noch etwas ein…Werfen Sie doch mal einen kleinen Blick auf SMA Solar 😉

Commerzbank – ein Trauerspiel

Es ist und bleibt ein Trauerspiel! Die Commerzbank Aktie konnte von den letzten starken Börsentagen nicht ausreichend profitieren, hat aber die leichte Abwärtsbewegung am Nachmittag wieder voll mitgemacht. Nachdem die Aktie im Tageshoch bei 1,41 Euro notiert hatte schmolzen die Gewinne bis zum Handelsende wieder ab. Der Schlusskurs der Aktie lag bei 1,371 Euro und damit erneut unter der, aus meiner Sicht, so wichtigen Hürde bei 1,38 Euro. Selbst die Aussichten auf eine erneute „Rettung“ Griechenlands in der letzten Sekunde und damit auch dem Ausbleiben eines neuen Schuldenschnittes für das Land konnten den Aktienkurs nicht mehr beflügeln. Ich stelle mir zwangsläufig die Frage was denn überhaupt noch positiv auf den Aktienkurs wirken kann, wenn nicht das? Vorbörslich notiert die Aktie heute bereits noch ein Stückchen tiefer im Bereich zwischen 1,34 und 1,35 Euro.

Die Charttechnische Lage bei der Commerzbank Aktie bleibt damit weiterhin extrem angespannt. (Zum Vergrößern des Charts bitte 2x klicken) Dennoch bleibt auch hier – ähnlich wie in Griechenland – ein Schimmer Hoffnung auf Besserung. Denn mit der schwachen Kursbewegung der letzten Tage wurde ein erneutes, wenn auch nur sehr schwaches, Kaufsignal generiert. Um dieses Signal aber weiterhin aufrecht zu erhalten wäre zumindest ein Schlusskurs heute über 1,368 Euro aus meiner Sicht essenziell. Entscheidend für den weiteren Verlauf bei der CoBa Aktie bleibt die hier markierte Aufwärtstrend-Linie. Kann diese wieder überschritten werden, dann ist ein weiterer Anstieg in Richtung 1,429 Euro und 1,441 Euro möglich. Gelingt dies allerdings nicht, steht in Kürze wohl ein erneuter Test der Unterstützung bei 1,30 Euro auf dem Programm.

DAX immer noch stark – K+S, VW, E.ON Leoni, Wacker Chemie und Rheinmetall im Fokus

Die kommende Woche dürfte mal wieder eine der spannendsten des Jahres zu werden. Ich bleibe verhalten optimistisch das wir eine kurzzeitige Wende zum Besseren sehen könnten, und bin entsprechend positioniert. Einige Setups, über die ich teilweise auch hier berichtet habe, finde ich bereits jetzt unter mittelfristigen Gesichtspunkten hochspannend. Hier ein kurzes Trading Update zu den wichtigsten Werten: Kali und SalzLeoni und Rheinmetall sollten langsam einen Boden gefunden haben, ebenso wie die Aktie des Spezialchemie Unternehmens Wacker Chemie. Auch wenn es hier zuletzt doch noch einmal unter die Marke von 42,- Euro ging ändert dies nichts an meiner grundsätzlichen Haltung zu dem Unternehmen und den langfristigen Perspektiven. Die Autobauer VW und Porsche haben sich in den letzten Tagen hervorragend geschlagen. Weitere Rekorde konnten verkündet werden. Ich gehe nicht davon aus, das in diesem Jahr hier noch etwas „anbrennt“. Die Jahreszahlen werden erneut spitze, was sich auch im Aktienkurs wiederspiegeln wird.

Die Aktien von HeidelbergCement sind in der letzten Woche noch einmal kräftig unter die Räder gekommen. ThyssenKrupp wird die Berichtssaison in der nun kommenden Woche traditionell abschließen und wahrscheinlich noch einmal Druck auf den Stahlsektor ausüben, denn ich rechne hier noch mit weiteren Belastungen aus den katastrophalen Führungsfehlern der Vergangenheit. Die Aktien bleiben auf der Watchlist, der Zeitpunkt für einen Einstieg ist aber aus meiner Sicht noch nicht gekommen. Ich hoffe Sie konnten auch von meiner rechtzeitigen Warnung vor den E.ON und RWE Zahlen profitieren, ebenso wie meiner eher skeptischen Haltung bei der Salzgitter Aktie. Insbesondere die schlechte Performance der beiden Energieversorger hat natürlich in der letzten Woche, aufgrund ihrer hohen Gewichtung, auch deutliche Spuren im Dax hinterlassen! Ich halte diese heftige Reaktion bei der E.ON Aktie inzwischen ehrlich gesagt aber für deutlich übertrieben….

 

 

Der DAX zeigte sich in den letzten Wochen vergleichsweise Robust gegenüber seinem amerikanischen Kollegen, dem S&P 500. Wenn sie diesen Chart mit dem > hier < vergleichen werden Sie feststellen dass es im Moment einen grundsätzlichen Unterschied zwischen den beiden Märkten gibt. Dennoch wird sich auch der DAX einem weiteren Negativtrend bei den US Indizes nicht dauerhaft entziehen können. Einen ersten Vorgeschmack darauf was passieren könnten haben wir bereits gegen Ende der letzten Handelswoche erhalten. Der DAX hat die seit Mitte September abwärts gerichtete Trading Range nach unten verlassen! Ein weiterer Rücksetzer beim Dax wäre nun sehr gefährlich. Die wesentliche Unterstützung für den DAX verläuft aktuell bei 6.880 Punkten. Diese sollte auf keinen Fall deutlich unterschritten werden!

Gelingt hingegen ein Sprung zurück in die aktuelle Trading Range, hellt sich das Bild wieder deutlich auf. Dazu ist zunächst lediglich ein kleiner Bounce über 7.020 Punkte notwendig. Für den Montag rechne ich mit einer solchen Bewegung. Die Marke von 6.965 Punkten, die ich Ihnen in unserem letzten Newsletter als Ziel der Abwärtsbewegung genannt habe, wäre damit abgearbeitet worden. Eine Gegenbewegung könnte nun starten. Auch wenn ich davon ausgehe, dass der DAX zunächst etwas um die 7.000er Marke „rumeiern“ wird, bevor diese Entscheidung endgültig fällt….Natürlich dann am Nachmittag in den USA. Noch bin ich zuversichtlich dass wir einen starken Jahresausklang bei DAX sehen können! Gelingt die Wende in dieser Woche dann sind Kurse von knapp 7.400 Punkten im Dax bis zum Jahreswechsel wieder möglich, mehr wohl aber nicht !

Politische Börsen haben doch lange Beine !

Die letzten beiden Handelstage hatten schon etwas von einer typischen Kapitulation der Anleger vor dem anscheinend unaufhörlichen Abwärtstrend. Und ich persönlich kann diese Reaktion prinzipiell sehr gut verstehen, auch wenn diese teilweise doch etwas irrational erscheinen. Offenbar spielte es für viele Investoren auch keine große Rolle dass einige Aktien bereits auf einem Mehrjahrestief oder gar unter den Niveaus nach der Lehman Pleite notieren. Die Anleger haben weiter verkauft oder wurden klassisch abgefischt. Charttechnisch wichtige Unterstützungen wurden reihenweise, kurzzeitig unterschritten, und so ist es prinzipiell nur logisch und konsequent so vorzugehen. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht das gerade solche entscheidenden Marken sich immer wieder für den Einstieg mit einer ersten Position  bewährt haben. Auffällig waren aus meiner Warte auch die immer dünner werdenden Umsätze bei den Aktien. Die Zahl der Verkaufswilligen nimmt langsam ab, die der Kaufwilligen aber noch nicht wirklich zu. Vielleicht ändert sich das ja in der nun kommenden Woche wieder? Eine Zunahme der Umsätze sollte unbedingt beobachtet werden! Denn, wie ernst die aktuelle Lage ist verdeutlicht wohl dieser Chart:

Der S&P 500 hat inzwischen sämtliche Trends durchschlagen, die kurz- oder mittelfristig relevant waren. Am Donnerstag/Freitag wurde das 61,80er Fibo Retracement zweimal erfolgreich getestet, die anschließende Kursbewegung war aber noch viel zu schwach um nun ernsthaft von einem deutlichen Bounce ausgehen zu können. Aus technischer Sicht wäre dieser aber längst überfällig gewesen. Ein Minimalziel ist nun also ein schneller Rücklauf  über den in der letzten Woche beschriebenen „Point of no Return“ bei 1.365 Punkten und ein anschließender weitere Anstieg in die Zone um die 1,380 Punkte um einen weiteren Absturz zu verhindern.

Es bleibt dabei: Letztlich haben wir wiedermal eine überwiegend politisch motivierte Börse, wie ich Ihnen bereits im letzten Newsletter erläutert habe. Das sollte Sie immer bedenken. Schon die leiseste Andeutung einer Einigung in den USA dürfte zu einer massiven Verbesserung der Stimmung unter den Anlegern beitragen. Ein erneut zähes Ringen um Einfluss und politische Macht wird hingegen zur Folge haben das die Märkte weiter nachgeben oder gar abstürzen werden. So ist es eben, der Markt erzwing auf seine ganz spezielle Weise eine Entscheidung…! Griechenland dürfte da eher ein Nebenschauplatz bleiben. Saisonal betrachtet befinden wir und nun am Ende der Berichtssaison und am Anfang einer wieder stärkeren Börsenphase. Von einer Jahresendrally mag ich an dieser Stelle aber vorerst nicht mehr reden. Denn, die Situation im Nahen Osten ist auch wenig hilfreich in diesen Tagen. Eine weitere Eskalation und der Einmarsch der Israelis in den Gaza Streifen könnten die gesamte Region erneut destabilisieren. Hohe Ölpreise und weiter Unsicherheiten an den Kapitalmärkten wären dann die direkte Folge.

DAX – erstaunlich stark aber nicht unverwundbar. Die 7.000 Punkte müssen halten!

Am Ende einer eindrucksvollen Börsenwoche bleibt die Erkenntnis, dass die Bären das Ruder zunächst fest in der Hand halten. Das Risiko eines weiteren Abtauchens der US Indizes ist, aus den zuvor >hier< genannten Gründen, nicht zu unterschätzen. Der DAX hat sich hingegen vergleichsweise gut geschlagen. Hier könnte so mancher Aktienkurs nun bereits einen ersten Boden gefunden haben. Darauf verlassen möchte ich mich in dieser angespannten Situation hingegen nicht. Wenn die amerikanischen Aktien noch einmal deutlich korrigieren sollten, bleiben auch wir sicherlich nicht davon verschont. Ganz entscheidend ist aus meiner Sicht ob es dem DAX in der kommenden Woche gelingen kann sich wieder über der wichtigen Unterstürzung bei 7.198 Punkten zu etablieren. Dann wäre die Bewegung der letzten Woche nicht mehr als eine massive Bärenfalle gewesen. Sowohl saisonale als auch fundamentale Gründe würden eher für einen starken Jahresausklang sprechen, der in Kürze starten sollte!

 

Hierzu darf der DAX aber keinesfalls deutlich unter die 7.000er Marke fallen, wie man in dem aktuellen Chart erkennen kann! Genauer gesagt, sehe ich den Bereich um die 6.965 Punkte momentan als „kriegsentscheidend“ an. Die Börsen bleiben leider weiterhin politisch getrieben und somit unberechenbar. Nur der Fokus hat sich gerade etwas verlagert. Zwar ist auch Griechenland und der nächste Schuldenschnitt ein Thema, das Hauptaugenmerk der Anleger liegt aber nun auf den USA. Gelingt es Präsident Obama nun kurzfristig einen einigermaßen erträglichen Konsens mit den Republikanern zu finden und den Sturz über die Fiskalklippe zu verhindern, wird das Pendel auch wieder ganz schnell und heftig in die Gegenrichtung ausschlagen…! Man darf also durchaus gespannt sein wie gesprächsbereit sich die Republikaner in den nächsten Tagen tatsächlich zeigen werden. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre darf man hier aber nicht zu optimistisch sein. Andererseits dürfte auch den Republikanern nun klar geworden sein, dass Ihre bisherige Politik bei der Mehrzahl der Wähler nicht angekommen ist. Somit bleibt zu hoffen dass sie ihr Land dieses mal nicht sehenden Auges in den Abgrund reißen werden…!

Hochtief Aktie – ist das der Startschuss für die Rallye?

Heute nähert sich die Hochtief Aktie mit einem kräftigen Kurssprung von 5,8 Prozent wieder der oberen Begrenzung der seit längerem bestehenden Seitwärts-Bewegung. Bereits seit Tagen ist hier zu beobachten dass offensichtlich wieder starkes Kaufinteresse für die Aktie des deutschen Bauriesen besteht. Während ich hier gerade schreibe wird bereits die runde Marke von 40,- Euro nun erfolgreich getestet. Das letzte Hoch bei 39,80 Euro wurde damit erfolgreich überwunden…

 

Gelingt der Aktie nun ein weiterer Anstieg bis über die Marke von 40,55 Euro wäre der Weg aus charttechnischer Sicht frei bis zunächst 45,20 Euro. Weitere Hürden auf dem Weg dorthin müssten bei 41,40 und 42,68 Euro überwunden werden. Ein Anstieg über 45,20 würde gar eine Rückkehr der Aktie bis in den Bereich um die 50,- Euro möglich machen. Charttechnisch betrachtet war die heutige Kursbewegung der Ausbruch aus einem sich zuspitzenden Dreieck nach oben, was ich grundsätzlich als starkes Signal werten würde. Das rechnerische Kursziel aus dieser Bewegung liegt  bei 42,15 Euro. Ein Erreichen des 38,20 Fibonacci Retracements halte ich somit in den kommenden Tagen für sehr wahrscheinlich. Weitere aktuelle und unter Umständen kursrelavante Informationen zu der Aktie erhalten Sie >hier<

Kali und Salz Aktie vor Gap Close bei 35,- Euro ?

Heute möchte ich Ihnen hier noch einmal einen bereits etwas älteren Artikel zur Kali und Salz Aktie näher bringen, der immer noch sehr aktuell ist …Wie man sehen kann hat die Aktie bei dem starken Anstieg gegen Ende Juni diesen Jahres mehrere Gaps zurück gelassen. Dabei ist insbesondere die erste Kurslücke um die 33,- Euro doch recht ordentlich. Ein weiteres liegt bei c. 35 Euro etwas weiter oben. Ich persönlich rechne damit dass zumindest dieses zweite Gap bei 35,- Euro in den kommenden Tagen nun geschlossen wird und hatte Sie, liebe Leser, ja bereits in unserem Newsletter vom 07.08.2012 auf diese Möglichkeit hingewiesen. Bei dieser Einschätzung bleibe ich auch weiterhin. Danach ist die Frage was passieren wird, denn es gibt durchaus noch eine zweite charttechnische Betrachtungsweise…

Sieht man sich den längerfristigen Chart der K+S Aktie an, dann kann man sehr schön die Entstehung eine umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter Formation erkennen, die sich hier bereits seit Anfang diesen Jahres ausbildet. Diese sollte nun in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Die eigentlich spannende Frage dabei ist nun aber ob dies bereits bei 35,- Euro geschehen wird, sprich die linke (oder rechte, je nach Betrachtungsweise) Schulter bei dem Tiefpunkt von Anfang März zu sehen ist, oder der „Ausreißer“ aus dem Dezember 2011 die linke Schulter abbildet. Beide möglichen Varianten entsprechen zudem exakt den Kursen der beiden noch offenen Gaps. Die „sauberste“ Variante wäre somit also ein kurzes und heftiges Abtauchen der Aktie bis auf ca. 33,- Euro um somit ein solides Fundament für einen möglichen Aufstieg zu legen.

Es ist aber durchaus möglich dass bereits um die 35,- Euro der Boden bei der Aktie gefunden wird, was ebenfalls ein sauberes Setup darstellen würde. Ein anschließender Richtungswechsel der K+ S Aktie sollte in beiden Fällen einen starken Anstieg auslösen, der – rein rechnerisch – bis in den Bereich um die 52,- Euro führen kann. Natürlich nicht in drei Handelstagen, aber zumindest bis zum Frühjahr. Die Kali und Salz Aktie bietet also aus diesem Blickwinkel ein Potenzial von knapp 50 Prozent, je nach Einstiegszeitpunkt vielleicht sogar noch etwas mehr. Die „sichere“ Variante auf das oben stehende Szenario zu setzen wäre nun also sich bereits um die 35,- Euro zu positionieren und einen möglichen Rücksetzer auf 33,- Euro notfalls auszusitzen, oder dann weiter aufzustocken.

Vorsicht bei Lanxess…!

Die Lieblings Chemie Aktie des Jahres hat in den letzten Tagen nicht nur deutlich an Dynamik verloren, viel mehr ist der Aktienkurs der Lanxess AG gerade im Begriff noch einmal deutlich nach unten abzukippen. Der seit Juni bestehende Aufwärtstrend wurde bereits verlassen. Nächste Ziele liegen nun knapp unter der Marke von 60,- Euro, sowie beim 50ger Fibonacci Retracement, bei ca. 57,30 Euro.

Betrachtet man das große Bild etwas näher, wäre auch ein Test des langfristigen Aufwärtstrends von oben noch einmal möglich. Je nach Dynamik, der nun zu erwartenden Bewegung nach unten, sollte sich der Aktienkurs aber spätestens im Bereich um die 54,- bis 53,- Euro wieder fangen können. Hier würde ich persönlich dann ein hervorragendes Einstiegsniveau für den längerfristig orientieren Anleger sehen. Ein vorheriger Trendwechsel an der starken Unterstützung bei 59,65,  57,35 oder 56,- Euro ist natürlich jederzeit auch möglich. Bis zum Bruch des nun aktiven Abwärtstrends ist aber erst einmal Vorsicht geboten.

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