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10 goldene Regeln für den Handel mit CFD´s

CFD´s oder Contracts for Difference, sind spannende Handelsinstrumente, die es ermöglichen mit einem relativ kleinen Kapitalstock große Summen an den Börsen zu bewegen. Sprich sie ermöglichen einem Trader mit einem überschaubaren Depot große Gewinne zu erzielen. Dem gegenüber stehen aber natürlich auch große Risiken!  Nachdem ich in der Vergangenheit schon einige Anfragen zu dem Thema bekommen habe, die sich hauptsächlich damit beschäftigt haben, wie man dieses Instrument am besten einsetzt, habe ich mich kurzerhand entschlossen nun meine ultimativen Grundregeln für den Handel mit CFD´s hier zu veröffentlichen. Ich hoffe diese kleine Anleitungen hilft Ihnen dabei sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen und dauerhaft erfolgreich zu sein, denn solche Instrumente gehören heute einfach zu einer ausgewogenen Anlagestrategie. Hier sind Sie nun also, die 10 goldenen Regeln für den Handel mit CFDs:

1. Niemals ohne Fallschirm

Der wichtigste aller Punkte gleich zuerst…Niemals ohne eine Absicherung traden! CFDs sind gehebelte Handelsinstrumente, bei denen der Hebel leider in beide Richtungen funktioniert. Sprich, liegt man richtig und hat den Einstiegszeitpunkt in einen Trade gut gewählt, kann man mit überschaubarem Einsatz große Gewinne erzielen. Liegt man hingegen falsch, oder war der Einstiegszeitpunkt nicht gut gewählt, können schnell hohe Verluste anfallen. Dies gilt es natürlich unbedingt zu vermeiden in dem man mit einem entsprechend Stopp-Loss arbeitet, oder Positionen erst dann aufmacht wenn charttechnische Signale ein klares Kaufsignal auslösen. Überlegen Sie sich also vor jedem Trade wie viel Kapital Sie maximal verlieren können, ohne das es Ihrem Depot allzu großen Schaden zufügt und geben Sie immer umgehend nach der Eröffnung der Position einen entsprechende Stopp-Loss-Order in Ihr System ein. Mit einem kleinen Verlust ausgestoppt zu werden gehört zum täglichen Brot eines Traders und ist nicht weiter schlimm, weil man den Trade dann zu einem späteren Zeitpunkt unter besseren Bedingungen erneut versuchen kann. In einen großen Verlust hinein zu laufen, kann hingegen schnell das Ende einer vielleicht hoffnungsvollen Trader-Karriere bedeuten. Mehr dazu im Punkt Margin Call…

2. Den Überblick behalten

Nicht zu viele Positionen auf einmal! Beim CFD Handel ist es absolut schädlich sich auf zu viele Baustellen gleichzeitig zu konzentrieren, weil man sich dann eben nicht mehr richtig konzentrieren kann. Auch wenn Sie Ihr Risikomanagement nahezu perfektioniert haben, werden Sie so höchstwahrscheinlich niemals das optimale Ergebnis erzielen. Aus der Erfahrung heraus hat sich gezeigt, dass alleine die Beobachtung zu vieler Basiswerte zu einer gewissen Handlungsunfähigkeit führen kann. Weil man sich mit jeder weiteren Position schlicht immer schwerer auf einen Trade festlegen kann. Um diese Falle zu vermeiden sollten Sie bereits eingegangene Trades optimieren, sprich aufstocken wenn Sie im Gewinn sind und Positionen die nicht laufen umgehen wieder schließen. Es besteht ansonsten die Gefahr dass eine solche Position dann zu einem längeren Investment wird und unnötig lange Kapital bindet, dass Sie an anderer Stelle besser gebrauchen könnten. Konzentrieren Sie sich also gleichzeitig auf maximal fünf Trades die Sie noch gut beherrschen können!

3. Immer das Ziel vor Augen

Genau so wichtig wie der richtige Einstiegszeitpunkt für einen Trade ist der richtige Ausstiegszeitpunkt. Dieser sollte im Optimalfall bereits vor dem eigentlichen Trade festgelegt werden. Denn, nur wer ein klares Ziel vor Augen hat wird langfristig erfolgreich sein. An Gewinnmitnahmen bist bekanntlich noch niemand gestorben. Dieser etwas platte Spruch beinhaltet eine Börsenweisheit die immer Gültigkeit haben wird. Insbesondere beim CFD Handel sind die kleinen Schritte diejenigen die am Ende zum Erfolg führen werden. Jeden Tag einen kleinen Gewinn zu erzielen, kann am Jahresende eine beträchtliche Summe ausmachen. Die meisten CFD Trader scheitern aber daran, dass sie gierig werden und ihre Positionen länger laufen lassen als ursprünglich geplant. Über Nacht kommt dann eine Nachricht die den Kurs in die nicht gewünschte Richtung bewegt. Die Gewinne sind weg und im ungünstigsten Fall ist man sogar kräftig im Minus. CFDs sind ein Instrument für zielorientierte und disziplinierte Trader!

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Sind CFDs das Richtige für mich? 5 Fragen, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie traden

Mit der steigenden Medienaufmerksamkeit, die CFDs zuteil wird, steigt auch das Interesse der Investmentgemeinde an den unkomplizierten Derivaten. Insbesondere die Transparenz und Kosteneffizienz von CFDs (von engl. contract for difference = Differenzkontrakt) macht sie zu einem beliebten Trading-Vehikel, doch das gesteigerte Interesse bedeutet auch, dass einem Teil der Interessenten das nötige Grundwissen fehlt, um langfristig erfolgreich zu sein.

Auch oder gerade bei kurzfristigen Investments wie CFDs gilt: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, Ihre Entscheidungen zu überdenken und mögliche Alternativszenarien in Erwägung zu ziehen, um nicht versehentlich ein zu hohes Risiko einzugehen und nicht einkalkulierte Verluste einzufahren. Um sicherzugehen, dass CFDs das richtige Handelsinstrument für Sie sind, sollten Sie sich daher die folgenden fünf grundsätzlichen Fragen stellen, bevor Sie ein Handelskonto bei einem CFD-Broker eröffnen.

1. Verfügen Sie über ausreichend Kapital?

Die Anleger-Risiko-Pyramide ist eine visuelle Aufgliederung für Investmentportfolios nach Risikoklassen und liefert Anlegern Orientierung, wieviel Kapital in welche Anlageprodukte investiert werden sollte. Basis und Mittelbau der Pyramide bestehen aus Produkten mit geringem bis mittlerem Risiko und relativ gesicherter Rendite wie zum Beispiel Aktien und Staatsanleihen. Produkte mit hohem Risiko wie CFDs finden sich in der Spitze der Pyramide, und das Kapital, das Sie so investieren, sollte ausschließlich Geld sein, welches Sie schmerzfrei verlieren können.

2. Wird ein missglückter Trade Ihnen schlaflose Nächte bereiten?

Auch wenn Sie die letzte Frage mit „Ja“ beantwortet haben, tun Verluste immer weh. Um als Trader erfolgreich zu sein, müssen Sie jedoch in der Lage sein, Misserfolge hinter sich zu lassen und Ihre Urteilsfähigkeit nicht von negativen Emotionen beeinträchtigen zu lassen. Vermeiden Sie reflexhafte Reaktionen und loggen Sie sich im Zweifelsfall lieber aus Ihrem  Handelskonto aus, bevor Sie mit einer emotionalen Entscheidung einen großen Verlust einfahren. Das gleiche gilt übrigens auch für positive Emotionen – auch glückliche Zeiten können Ihren Handel beeinflussen, wenn Sie aus einer positiven Grundstimmung heraus übertrieben optimistisch zur Sache gehen und möglicherweise untypisch hohe Risiken in Kauf nehmen.

3. Was bekommen Sie für Ihr Geld?

Beim CFD Handel profitiert der Broker in erster Linie von der Kommission, dem Spread und den Finanzierungskosten. Als regelmäßig tradender Kunde sind Sie Ihrem Broker daher Gold wert, und viele Unternehmen gehen mit aggressive Werbestrategien auf Kundenfang. An sich ist an Angeboten wie Einsteigerboni nichts auszusetzen, jedoch sollten Sie darauf achten, dass das übrige Angebot stimmt. Bietet der Broker Schulungen an? Wie hoch sind die Spreads, und zwar für vielgehandelte Märkte und Exoten? Wie sind Ihre Einlagen gesichert? Wo befindet sich der Firmensitz des Brokers? Überlegen Sie sich gut, ob ein neuer Tablet-PC das Risiko eines unregulierten Brokers mit Sitz in Zypern wert ist.

4. Diversifizierung – wie sind Ihre restlichen Investments aufgestellt?

Wie eigentlich auch in jedem anderen Bereich des Lebens ist es auch in Investmentfragen wenig sinnvoll, alles auf eine Karte zu setzen. Wie bereits erwähnt, sollten Sie für den CFD Handel nur Kapital aufbringen, dass Sie auch verlieren können, ohne dass sich dafür für Sie schmerzhafte Einschränkungen ergeben. Stellen Sie sicher, dass Ihre restlichen Investments sicher über alle Anlageklassen verteilt sind – angefangen bei Anleihen, Annuitäten und Sparkonten über Immobilien über Treuhandvermögen und Aktien bis hin zu einkommensstarken Rentenpapieren.

5. Brauchen Sie Hilfestellung?

Noch ist kein Profi-Trader vom Himmel gefallen. Viele Broker bieten ein umfangreiches Schulungsangebot zu den Themen Marktanalyse, Handelsplattformen sowie Risiko- und Money-Management für CFD Einsteiger, sowohl vor Ort als auch als Webinar. Doch auch als fortgeschrittener Trader sollten Sie sich nicht scheuen, die gebotene Hilfestellung anzunehmen. Ich habe an anderer Stelle hier im Blog die 10 goldenen Regeln für den Handel mit CFDs für Sie zusammengestellt, die Ihnen den Einstieg in dieses spannende Thema erleichtern sollen…

CFDs sind Hebelprodukte. Der CFD Handel beinhaltet ein hohes Risiko und kann unter Umständen zu Verlusten führen, die Ihre ursprünglichen Einlagen überschreiten.Bitte stellen Sie sicher, dass Sie alle verbundenen Risiken verstanden haben und einschätzen können.

Fußball-WM 2014: Spillover-Effekt und Investmentchancen

Nach dem Spiel ist meistens vor dem Spiel, außer wenn es sich bei dem Spiel um das Finale einer Fußballweltmeisterschaft handelt. Spielerisch sind WM-Endspiele oft eine Enttäuschung, wegen der hohen Erwartungen und nicht zuletzt der hohen Summen, die für beide Seiten auf dem Spiel stehen, und wenn die letzten Takte von „We are the Champions“  und die Hupkonzerte der Autokorsos verklungen sind, macht sich oft eine Art Antiklimax breit. Ist die nächste Fußballparty wirklich erst in vier Jahren?
Und doch ist es bereits dreieinhalb Jahre her, dass die südafrikanischen Fans die Welt um die Vuvuzela bereichert haben, und bis die fahnenschwenkenden Horden in Brasilien einfallen, dauert es nicht einmal mehr sechs Monate. Vier Wochen lang wird die Welt verrückt spielen, Politiker unbeliebte Entscheidungen durchdrücken, weil eh niemand Nachrichten schaut, und der Einzelhandel sich angesichts des plötzlich explodierenden Bedarfs an Plasmafernsehern und Grillwürstchen die Hände reiben. Den größten Profit wird zweifelsohne die FIFA einstreichen – allein 1,6 Milliarden Euro für Übertragungsrechte flossen 2010 in die Taschen des Weltfußballverbandes, ganz zu schweigen von Einnahmen aus Lizenzrechten wie etwa für Merchandising-Artikel und Marketing-Rechten für Großsponsoren – doch wer profitiert eigentlich noch wirtschaftlich von einem sportlichen Großereignis dieser Klasse?

Aus Sicht der gastgebenden Länder fällt die Bilanz eher nüchtern aus. In Deutschland hatte die Bundesregierung Anfang 2006 noch voller Euphorie einen neuen Wirtschaftsboom prophezeit, doch ein Jahr später musste das Institut für Wirtschaftsforschung gestehen, dass die WM im eigenen Land für „keine nennenswerten konjunkturellen Impulse“ gesorgt hat.Die Millionen Touristen, die zusätzlich zum normalen Fremdenverkehr erwartet worden waren, waren ausgeblieben – zwar reisten viele extra zu den Spielen an, doch es ist schwierig zu berechnen, in wieweit der sogenannte „Verdrängungseffekt“ greift – also wieviele reguläre Touristen sich wegen der WM in Erwartung großer Massen und hoher Preise lieber für ein anderes Ziel entscheiden.

Dennoch gibt es zweifelsfrei bestimmte Branchen, die von einer Fußball-WM mehr profitieren als andere. So gehören zum Beispiel Sportartikel-Hersteller wie Adidas, Nike oder Puma alle Jahre wieder zu den großen Abräumern einer WM. Allerdings dürften im Hause Nike wohl die Sektkorken geknallt haben, als die ewigen Wackelkandidaten der englischen Nationalelf sich im letzten Herbst in allerletzter Minute doch noch qualifizierten. 2008, als sie die EM-Endrunde knapp verpassten, berichtete der damalige Trikothersteller Umbro von heftigen Umsatzeinbrüchen. Schätzungen des britischen Einzelhandelsverbandes zufolge gingen der Wirtschaft in dem Jahr rund 600 Millionen Pfund (etwa 800 Millionen Euro) durch die Lappen, auch wenn es generell sehr schwierig ist, die volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Fußball-Weltmeisterschaften zu messen.

Bei der Suche nach Anlagemöglichkeiten ist man nie falsch beraten, das eigene Konsumverhalten und das Ihres sozialen Umfelds in Augenschein zu nehmen. Wenn Sie beim Public Viewing im Park beobachten, wie das Bier in Strömen in Plastikbecher fließt, dann können Sie davon ausgehen, dass für Brauerreikonzerne wie Anheuser-Busch InBev (Beck’s, Grolsch, Heineken uvm) das Geschäft blüht. Wenn der Nachwuchs Ihrer Nachbarn rund um die Uhr Zugang zu einem unerschöpflichen Vorrat an Vuvuzelas hat, die alle das Label „Made in China“ tragen, dann liegt die Vermutung nicht fern, dass die chinesische Wirtschaft sich noch lange weiter freut, auch wenn die chinesische Nationalmannschaft wieder einmal nach der Vorrunde nach Hause fährt.

Fakt ist, dass der sogenannte „Spillover-Effekt“, auch als Ausstrahlungseffekt bezeichnet, dafür sorgt, dass ein derartiges Großereignis sich auch auf Branchen auswirkt, die auf den ersten Blick nichts mit Fußball zu tun haben. Beobachten Sie Ihr Umfeld – wie der berühmte Investmentfondsmanager Peter Lynch einst sagte, „if you like the store, chances are you’ll like the stock“. So oder so, es wird in jedem Fall interessant sein zu beobachten, wie sich die genannten Werte in den nächsten Monaten entwickeln.

Der Handel mit Hebelprodukten beinhaltet ein hohes Risiko und kann u. U. zu Verlusten führen, die Ihre ursprünglichen Einlagen überschreiten. Stellen Sie darum sicher, dass Sie alle mit dem CFD Handel verbundenen Risiken verstanden haben und einschätzen können.

Der Nikkei bleibt angeschlagen – Nur ein kurzes Aufbäumen oder Trendwende beim Dax?

Heute möchte ich mich kurz aus meinem Urlaub melden, da es dann doch ein paar erwähnenswerte Veränderungen gibt, auf die es sich lohnt hinzuweisen. Wie manche Investors Inside Leser hier schon trefflich bemerkt haben, habe ich mich mit meiner Berichterstattung in den letzten Tagen etwas zurückgehalten, was schlicht daran lag, dass es aus meiner Sicht nicht viel zu berichten gab. Die Situation ist unverändert angespannt – der Trend weist weiterhin abwärts. Auch die Analyse von Einzeltiteln ist in einem solchen Börsenumfeld wenig sinnvoll, da sich ein von mir erwarteter Kursrutsch im Dax zunächst entsprechend negativ auf nahezu alle Aktien auswirkt, was wir gestern anfangs auch gesehen haben. Die eigentlich spannende Frage war für mich aber, wie sich einige Titel dann verhalten werden und welche Aktien oder auch Sektoren sich am schnellsten wieder erholen werden, etc. Und hier gab es dann aus meiner persönliche Sicht doch ein paar sehr interessante Beobachtungen, über die ich später noch berichten werde….

Mein persönliches „Playbook“ dass ich Ihnen in der letzten Woche > hier < skizziert habe ist somit voll aufgegangen. Wobei ich mir grundsätzlich gewünscht hätte dass der DAX noch etwas weiter korrigiert, bevor die Kurse von den Bullen wieder nach oben gezogen werden, Die Region um die 7.930 Punkte waren eigentlich mein Wunschziel, besser noch 7.885 Punkte. Aber, wie heißt es so schön – Das Leben ist kein Wunschkonzert! Ausserdem ist es aus meiner Sicht noch keinesfalls sicher dass der gestrige Kursrutsch nun das Ende der Talfahrt  markiert hat. Zunächst einmal haben wir gestern einen kräftigen Bounce gesehen, der wieder einmal durch die altenbekannten Faktoren (Notenbanken, etc.) „produziert“ wurde. Und das liebe Leser ist nach wie vor nicht gesund.

Nikkei Chart

Wie ungesund eine Intervention der Notenbanken tatsächlich sein kann ist weiterhin in Japan zu beobachten, und auch hier ist der heutige Kursanstieg, nach den schweren Verlusten der vergangenen Tage, eher als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein zu sehen, nicht mehr! Japan spielt in der aktuellen Börsenphase ohnehin eine wesentliche Rolle, die zum einen mit den berühmten Carry-Trades zusammenhängen dürfte, zum anderen aber auch verdeutlicht dass die Macht der Notenbanken nicht unbegrenzt ist und jedes Wirtschaftssystem sich letzten Endes in gewissen Schranken bewegt, die man manchmal besser nicht überschreiten sollte! Aber darauf möchte ich hier gar nicht im Einzelnen eingehen, das haben auch schon genügend andere Schreiber getan!

Worauf ich hier gerne kurz hinaus will ist die charttechnische Situation des Nikkei, die aus meiner Warte (noch!) keineswegs Anlass zu übertriebenem Optimismus gibt. Es besteht durchaus die realistische Möglichkeit das lediglich das offene Gap (roter Kreis) geschlossen wird, bevor der Index seine Abwärstbewegung wieder aufnimmt. Und somit auch weiterhin Vorsicht das oberste Gebot der Stunde ist. Die Erholung die wir heute Nacht gesehen haben ist in erster Linie dem starken Anstieg der US Indizes gestern geschuldet, und nicht umgekehrt! Grundsätzlich bleibt der zu erwartende Kurs für den japanischen Leitindex weiter abwärts gerichtet, was wiederum bei einem Rutsch unter die Marke von 12.000 Punkten durchaus für deutliche Verunsicherungen an allen Finanzmärkten sorgen dürfte. Eine durchaus interessante Situation also…

DAX Chart kurzfristig

Für den DAX stellt sich das kurzfristige Bild nun wie folgt dar…Wie man unschwer erkennen kann befinden wir und ebenfalls in einem intakten Abwärtstrend. Der etwas steilere Trend, den ich zuvor noch eingezeichnet habe ist aus meiner Sicht nun nicht mehr aktiv. Auch gut zu erkennen ist die enorme Kurslücke (orange), die gestern zur Handelseröffnung gerissen wurde, dann aber bis zum Abend wieder geschlossen werden konnte. Eine weitere Kurslücke (roter Kreis) wartet immer noch auf Schließung. Hier wäre gleichzeitig auch der Bereich der oberen Begrenzung des aktuell gültigen Abwärsttrends. Ich räume somit den nächsten Handelstagen eine hohe Wahrscheinlichkeit ein, dass auch diese Lücke geschlossen wird, und somit der Trendkanal am oberen Ende erneut Bestätigung findet – Allerdings nur wenn der US Markt mitspielt!

Der kurzfristige Spielplan für heute steht somit einigermaßen fest – spontane Änderungen sind jedoch weiterhin jederzeit möglich. Dabei würden mich auch Gewinnmitnahmen zum Handelsbeginn zunächst wenig überraschen. Long Positionen nach einem Rücksetzer bis auf ca. 8.130 Punkte könnten heute interessant sein. Letztlich muss man aber die aktuelle Price Action weiterhin sehr genau im Auge behalten und entsprechend schnell darauf reagieren… Was uns dann in der kommenden Woche erwarten wird, wenn die US Notenbank wieder einmal ihren vollmundigen Versprechungen Ausdruck verleihen wird, bleibt noch abzuwarten. Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle schon einmal ein schönes Wochenende. Später melde ich mich noch einmal mit einem kurzen Bericht zu den – aus meiner Sicht -interessantesten Aktien der letzten Tage…

Wie funktioniert CFD Mobile Trading?

Für viele Trader, die sich für den Handel mit CFDs interessieren, ist das sogenannte Mobile Trading eine sehr interessante Variante. Bei diesen speziellen Finanzinstrumenten geht es aufgrund der Hebelwirkung schließlich bereits bei sehr kleinen Kursunterschieden um hohe Summen. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, auf unerwartete Bewegungen der jeweiligen Basiswert-Kurse möglichst schnell reagieren zu können. Mobile Trading ist hier eine enorm wichtige Hilfe, da man auch von unterwegs aus jederzeit reagieren kann.

Mit der Abkürzung CFD wird ein Contract for Difference bezeichnet, auf Deutsch auch als Differenzkontrakt bekannt. Die Laufzeit eines CFDs ist in der Regel nicht beschränkt. Mit diesen Instrumenten können Anleger zum Beispiel auf Preisveränderungen bei Aktien, Indizes, Rohstoff- oder Wechselkursen spekulieren, ohne dabei den jeweiligen Basiswert selbst kaufen zu müssen. Gewinn und Verlust ergeben sich bei einem CFD aus dem Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Da es CFDs in ganz verschiedenen Ausprägungen gibt, können Trader damit sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren.

All diese Merkmale zeigen, dass Investoren zwar bei einer Preisbewegung des Basiswerts, die sie erwartet haben, hohe Renditen erzielen können. Gleichzeitig kann sich der Markt jedoch auch in die entgegengesetzte Richtung bewegen, sodass Anleger Verluste erleiden können, die eventuell  über die Einschüsse hinausgehen.

Um solche Verluste zu begrenzen und allgemein auf unvorhergesehene Entwicklungen schnell reagieren zu können, ist der mobile Handel eine hervorragende Alternative. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der jeweilige Broker das mobile Trading im Angebot hat. Dies kann zum einen über eine spezielle mobile Webseite erfolgen, zum anderen über eine eigene App, die man sich in der Regel kostenlos auf sein Smartphone oder seinen Tablet-PC herunterladen kann.

Sowohl über eine mobile Webseite als auch über eine App kann man sich dann in seinem Handelskonto anmelden und hat Zugriff auf eine ganze Reihe von Funktionen. Im Gegensatz zum Handel am PC oder Laptop sind diese Funktionen zwar ein wenig eingeschränkt, vor allem die Analyse von Kursen wird beim mobilen Handel in der Regel nicht oder nur in geringem Umfang angeboten. Das ist jedoch in erster Linie darauf zurückzuführen, dass es kaum praktikabel wäre, solche Funktionen auf dem relativ kleinen Display eines Smartphones auszuführen.

Beim Handel selbst gibt es hingegen keine Einschränkungen. Das bedeutet, dass Trader auch von unterwegs aus jederzeit auf aktuelle Entwicklungen an den Märkten reagieren können und nicht mehr ständig vor dem eigenen PC sitzen müssen. Gerade dann, wenn aktuelle Nachrichten oder politische Ereignisse sich auf die Kurse auswirken, kann das im CFD-Trading aufgrund der Hebelwirkung teilweise dramatische Folgen haben. Mit Hilfe des mobilen Handels behält man als Trader sein Depot jedoch jederzeit im Griff und kann die negativen Folgen solcher Entwicklungen abwehren.

Darüber hinaus handelt es sich beim mobilen Handel um ein zusätzliches Angebot des jeweiligen Brokers. Abgesehen von den ganz normalen Gebühren für den Handel und natürlich für die Internetverbindung auf dem Smartphone oder dem Tablet-PC fallen deshalb keine weiteren Kosten an.

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