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bwin.party mit Dividende und Aktienrückkauf, Bet-at-Home „klar unterbewertet“

Auch die Aktien der beiden Sportwettenanbieter bwin.party und bet-at-home meldeten sich in der vergangenen Woche eindrucksvoll zurück.Die Bwin Aktie konnte von der Meldung, dass dem Konkurrenten Full Tilt Poker die Konzession entzogen wurde deutlich profitieren, zudem plant das Unternehmen künftig ordentliche Dividenden an seine Aktionäre auszuzahlen. Die Geschäftsleitung habe sich für eine „progressive“ Dividendenpolitik entschieden, hieß es in der Pressemeldung, und will für das Geschäftsjahr 2011 30 Mio. Euro an Dividende auszahlen. Die ersten 15 Millionen Euro sollen dabei im Oktober als Vorab-Dividende fließen, der Rest im Mai 2012. Darüber hinaus kündigte bwin-party an ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 75 Millionen Pfund aufzulegen.

Als Folge der Anschuldigungen gegen die großen US Poker Anbieter Pokerstars und Full Tilt, wegen Bankbetrug, Geldannahme im Zusammenhang mit illegalem Internet Gaming sowie Verschwörung zur Geldwäsche wurden die Seitenbetreiber kürzlich aufgefordert Ihre Webseiten still zu legen und keine Kundengelder mehr anzunehmen. Von dieser Entwicklung dürfte sowohl die Bwin Party Digital Entertainment AG als auch die Bet-At-Home.com AG  in Zukunft wohl kräftig profitieren. Bei der insgesamt deutlich positiven Nachrichtenlage sollte beide Aktien auch in den kommenden Wochen weiter deutlich zulegen können.

Die Deutsche Bank hat zudem kürzlich das Rating für bwin.party erneut mit “buy” bestätigt und das Kursziel bei 200 britischen Pence angesetzt. Alle Risiken sollten nun mehr als eingepreist, hieß es in der Analyse. Auch wir bleiben auf alle Fälle dabei, die bwin.party Aktie ist viel zu günstig! Gleiches dürfte für die Aktie von bet-at-home gelten. Die Analysten von Lang und Schwarz haben die Aktie kürzlich als klaren Kauf bezeichnet und sehen das Kursziel hier bei stolzen 58,- Euro. „Der Titel ist klar unterbewertet“, hieß es in der Studie..

Die bwin.party Aktie im Full Tilt Rausch

Die bwin.party Aktie meldet sich heute sehr eindrucksvoll zurück. Nachdem die Aktie zuvor aus mir unerfindlichen Gründen abgetaucht war kam es heute mit einem Plus von 14 Prozent zu einem deutlichen Rebound. Grund für den heutigen Kurssprung ist die Meldung, dass dem Konkurrenten Full Tilt Poker die Konzession entzogen wurde. Als Folge der Anschuldigungen gegen die großen US Poker Anbieter Pokerstars und Full Tilt, wegen Bankbetrug, Geldannahme im Zusammenhang mit illegalem Internet Gaming sowie Verschwörung zur Geldwäsche wurden die Seitenbetreiber nun aufgefordert die Seite still zu legen und keine weiteren Kundengelder mehr anzunehmen. Von dieser Entwicklung dürfte die Bwin Party Digital Entertainment AG in Zukunft wohl kräftig profitieren können. Die Deutsche Bank hat zudem heute das Rating für den Online Glücksspiel Anbieter erneut mit „buy“ bestätigt und das Kursziel bei 200 britischen Pence angesetzt. Alle Risiken sollten nun mehr als eingepreist, hieß es in der Analyse. Auch wir bleiben auf alle Fälle dabei, bwin.party ist viel zu günstig!

Bwin.party, Bet-at-home.com – der Chart sagt alles!

Eigentlich muss man die aktuelle Entwicklung bei Bwin.party gar nicht mehr kommentieren. ich bin der Meinung, dass alleine der Chart hier eine hohe Aussagekraft hat. Beide Aktien, die von bwin.party und auch Bet-at-Home dürften vor einem ordentlichen Rebound stehen, wenn die Märkte sich jetzt weiterhin freundlich zeigen. Bei Bwin dürfte dann kurzzeitig richtiger Kaufdruck aufkommen. Sehen Sie selbst…

die Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch nach oben ist extrem hoch. Durch einen entsprechenden Short-Squeeze sollte die Dynamik der Bewegung dann kurzzeitig sehr hoch sein, und bis 200 Pence oder darüber führen. Bei Bet-at-Home rechne ich dann mit einem Bounce bis 32,- oder 35,- Euro im ersten Zug. Aber Achtung, beide Werte eignen sich nur für spekulative Naturen – sind ja auch Wettaktien 😉

Short-Squeeze bei bwin.party

Wie in der letzten Woche geschrieben war die Wahrscheinlichkeit für einen Short Squeeze bei der Aktie von bwin extrem hoch. Heute legt die Aktie des Sportwetten-Anbieters schlagartig um über 30% zu. Damit ist der vorausgegangene Ausverkauf bei der Aktie dann wohl auch beendet. Um fast 50% verlor die Aktie des neuen Gemeinschaftsunternehmens aus Bwin und Party Gaming in den letzten Tagen an Wert. Als Grund wurden natürlich die neuen Pläne der Bundesländer für die Regulierung des deutschen Wettmarktes angegeben. Ich persönlich habe hier eher an eine konzentrierte Aktion einiger Aktienhändler aus London geglaubt, die sich langfristig günstige Stücke des größten Online Wettanbieters der Welt sichern wollten.

Zugegeben die Gelegenheit für eine Shortattacke war entsprechend günstig. Altanleger waren überwiegend raus aus der Aktie nachdem der Börsenplatz gewechselt wurde, neue Anleger blieben skeptisch, dazu noch die politischen Unwägbarkeiten für die Branche…Wir hatten ja unsere Newsletter-Leser noch Ende letzter Woche darauf hingewiesen, dass hier eine mittelfristig sehr interessante Aktie momentan deutlich unter Wert zu haben sein dürfte. Nach dem Abverkauf von 210 Pence bis auf unter 120 Pence konnte man die bwin.party Aktie zum Preis nur einer der beiden Partner vor der Fusion erwerben. Soll heißen wenn man mutig in der letzten Woche gekauft hat hat man nun Bwin oder Party Gaming nahezu umsonst im Depot. Ich hoffe Sie sind unserem Rat gefolgt..

Der wahren Grund für die heutige Kursbewegung dürfte aber wohl folgender sein… Am Freitag wurden die Inhaber der Seiten PokerStars, UB/AP und FullTilt wegen Geldwäsche, illegalem Glücksspiel und Bankbetrug angeklagt. Die Seite des Poker-Anbieters Fulltiltpoker.com wurde bereits gesperrt! Fulltiltpoker und PokerStars müssen nun Strafen von rund drei Milliarden Dollar fürchten. Poker-Kunden aus den USA sollen auf diesen Portalen künftig blockiert werden, offenbar spekuliert man nun verstärkt darauf, das seriöse Anbieter wie bwin.party davon extrem profitieren könnten, da die Konkurrenz gerade in den USA bislang sehr stark war.

Bwin legt weiter zu…Analysten sehen das Kursziel bei 56,50 Euro

Gestern hatten wir in unserem Börsenblog rechtzeitig auf den möglichen Ausbruch bei der Aktie des österreichischen Wettanbieters Bwin hingewiesen. Letztlich ging die Aktie dann mit einem satten Zuwachs von über sieben Prozent aus dem Handel, und generierte damit ein starkes Kaufsignal. Die Aktie hat in den letzten 12 Monaten stark an Wert verloren, genauer gesagt hat sich der Aktienkurs in dieser Zeit halbiert. An sich ist diese Tatsache natürlich noch kein Kaufargument, jedoch dürfte die Bwin Aktie mit einem geschätzten KGV für 2012 von unter 10 deutlich zu günstig sein. Genügend Aufhol-Potenzial sollte also da sein, bzw. wir würden das Chance-Risiko-Verhältnis bei der Aktie momentan als extrem attraktiv bezeichnen.

Die charttechnische Situation bei der Aktie hat sich ebenfalls wieder deutlich aufgehellt. Inzwischen notiert der Titel somit an dem oberen Bollinger-Band, gelingt der weitere Ausbruch heute winken Kurse bis zunächst 30,- Euro je Aktie. Unterstützt wurde die gestrige Kursbewegung auch von der Meldung, dass Fusionspartner Party Gaming die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft hat, sowie von einigen positiven Analystenkommentaren. Bwin wird von AlphaValue weiterhin zum Kauf empfohlen. Das Kursziel wurde um 30 Cent auf 33,60 € erhöht. Lockere 56,50 € als Kursziel nennt Goodbody Stockbrokers bei der jüngsten Kaufempfehlung. Eine heiße Wette auf den bald weltgrößten Wettanbieter..Na dann mal los!

Anbei noch einmal ein Auszug unserer Kursprognose für die Bwin-Aktie von gestern: „Die Umsätze an der Börse in Wien sind zwar immer noch verhältnismäßig gering, nehmen aber nun täglich deutlich zu. In diesem Moment probt die Bwin Aktie den Ausbruch nach oben. gelingt es die Marke von 25,80 Euro nun zu überschreiten, dürften – zumindest aus charttechnischer Sicht- weitere deutliche Kursgewinne folgen. Wir hatten ja bereits vor Wochen darauf hingewiesen, dass Kurse unter 30,- Euro für uns absolute Kaufkurse sind um sich an der spannenden Story des weltgrößten Online-Wettanbieters Bwin-Party zu beteiligen. Gestern wurde das Kaufsignal bei der Aktie bestätigt, gelingt der Ausbruch wären erste Kursziele  bei 28,- und 29,60 Euro auszumachen.“

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bwin Aktie kurz vor dem Ausbruch?

Die Aktie des (noch) österreichischen sportwetten – Anbieters bwin musste zuletzt deutliche Abgaben hinnehmen. Grund hierfür war die Fusion mit Party Gaming zum Gemeinschaftsunternehmen Bwin.Party, und der damit verbundene Wechsel der Aktie an die Londoner Stock Exchange. Eine Zweitnotiz in Österreich ist künftig nicht mehr geplant. Somit haben einige Anleger, wohl vorwiegend aus Österreich, die keine Aktie an einer ausländischen Börse haben wollen, sowie natürlich entsprechende Indexfonds, die den ATX abbilden, ihre Bestände in der bwin Aktie in den vergangenen Wochen abgebaut. Seit zwei Tagen nun befindet sich die Aktie wieder auf deutlichem Erholungskurs.

Ich gehe davon aus, das nun bereits andere Marktteilnehmer die Stücke dankbar zu diesen niedrigen Kursen aufnehmen. Die Umsätze an der Börse in Wien sind zwar immer noch verhältnismäßig gering, nehmen aber nun täglich deutlich zu. In diesem Moment probt die bwin Aktie den Ausbruch nach oben. gelingt es die Marke von 25,80 Euro nun zu überschreiten, dürften – zumindest aus charttechnischer Sicht- weitere deutliche Kursgewinne folgen. Wir hatten ja bereits vor Wochen darauf hingewiesen, dass Kurse unter 30,- Euro für uns absolute Kaufkurse sind um sich an der spannenden Story des weltgrößten Online-Wettanbieters bwin-Party zu beteiligen. Gestern wurde das Kaufsignal bei der Aktie bestätigt, gelingt der Ausbruch wären erste Kursziele  bei 28,- und 29,60 Euro auszumachen.

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bwin.party – viel zu günstig, laut Morgan Stanley

Morgan Stanley hält die aktuelle Bewertung der bwin Aktie im Zuge der bald anstehenden Fusion mit Party Gaming zu dem neuen Unternehmen bwin. party für „viel zu niedrig“ und rät die Titel des Unternehmens über zu gewichten. Auch das deckt sich mit meinen Vorstellung bei einem der wenigen Titel die ich noch unter längerfristigen Gesichtspunkten im Depot habe! Die Analysten von Morgan Stanley sehen das Kursziel der neuen Aktie bei 340p bis 350p. Die Aktie startet den Handel an der Börse in London am 1. April 2011.

Zuletzt hatten Unsicherheiten bezüglich der künftigen Handelbarkeit der Aktie auf den Kurs gedrückt. Eine Zweitnotiz an der Wiener Börse ist vorerst nicht mehr geplant. Deswegen trennten sich sowohl Indexfonds die den ATX abbilden als auch Privatanleger die ihre Aktie nicht an der Londoner Börse handeln wollen in den letzten Tagen verstärkt von der Aktie.

Die Analysten verwiesen weiter auf die zu erwartenden Synergieeffekte, nach dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen, von ca 20 Prozent die sich in den kommenden Jahren positiv auf das Ergebnis auswirken werden, sowie der bald zu erwartenden Deregulierung des Online Wettmarktes in den Kernländern in denen die Gesellschaft verstärkt tätig ist. Ich gehe davon aus, dass die bwin.party Aktie in den kommenden Jahren zu den großen Gewinnern an der Börse gehören wird, wenn die Unruhen um die Fusion erst einmal beendet sind, und habe mich bereits jetzt entsprechend positioniert. Kurse unter 30,- Euro sind Schnäppchenkurse!

Ägyptischer Korrekturmodus und die Charttechnik

Die Börsen befinden sich seit Freitag im Korrekturmodus. Zum einen liegt dies wohl an der aktuellen Situation in Ägypten. Nach den Unruhen in Tunesien ist die Revolutionswelle nun auch auf andere Nationen übergeschwappt, und man fragt sich zwangsläufig ob es das nun schon gewesen ist. Der Sudan bereitet sich auf eine Teilung des Landes in einen nördlichen und einen südlichen Sudan vor. Nach über 20 Jahren Bürgerkrieg soll nun Ruhe einkehren. Man darf gespannt sein..! Eine Eskalation der Lage in den genannten Ländern könnte die gesamte Region destabilisieren, und das ist sicherlich ein Umstand den man genau beobachten sollte.

Die arabischen Börsen befinden sich seit Ausbruch der Krise in Ägypten kräftig unter Druck. Die Unruhen in haben die Börse in Kairo regelrecht abstürzen lassen. Der Leitindex EGX-30 verlor am Donnerstag 663 Punkte oder 10,5 Prozent auf 5.646 Punkte. In Dubai verlor der Index am Sonntag 4,3 Prozent und beendete den Handel damit auf einem Sechs-Monats-Tiefstand. Auch an den anderen Börsen auf der arabischen Halbinsel gaben die Kurse kräftig nach. In Katar verlor der Leitindex drei Prozent, in Kuwait sanken die Kurse um 1,8 Prozent.

Ich hatte ja in der letzten Woche bereits darauf hingewiesen, dass wir uns auch charttechnisch in einer extremen spannenden Situation befinden. Die US Indizes haben mit 12.000 Punkten im Dow Jones und 1.300 Punkten im S&P 500 sehr relevante Punkte erreicht. Es war nicht anzunehmen, dass diese im ersten Anlauf genommen werden können. Auch die Konstellation im Dax war ähnlich. Die Hürde von 7.200 Punkten, auf die offensichtlich jeder zu warten scheint, erweist sich als harte Nuss. Nach dem Anstieg der letzten Wochen und Monate ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch der Deutsche Leitindex mal wieder etwas Luft ablassen muss, bevor sich dieser zu neuen Höhen aufschwingt. Die Korrektur ist also grundsätzlich willkommen und als gesund zu bezeichnen!

Die Umstände sind also alles andere als gut für einen weiteren Anstieg der Aktienmärkte. Zunächst muss abgewartet werden wie sich der Konflikt in Ägypten entwickelt, und die arabischen Börsen weiter darauf reagieren werden, bevor eine sinnvolle Prognose für die kommenden Tage möglich ist. Einzelne Unternehmen wie beispielsweise Leoni trifft die politische Lage in Nordafrika hart, da dort Bauteile produziert werden. Ich bleibe erst einmal an der Seitenlinie und schaue mir das an. Bis auf Solar Millennium, die heute Ihre Zahlenwerk zum abgelaufenen Geschäftsjahr präsentiert hat, Solarhybrid die einfach viel zu günstig sein dürften, sowie die Position in der Bwin Aktie, bei der wir derzeit eine interessante Sondersituation vorfinden haben wir alle Positionen bei unseren deutschen Aktien vorerst glatt gestellt.

Die Grundtendenz bleibt weiter bullish. Es ist nicht davon auszugehen, dass es sich bei der gerade laufenden Korrektur um eine nachhaltige Trendwende an den Aktienmärkten handelt. Viel mehr sollten Sie es als Chance sehen vielleicht noch einmal zu deutlich günstigeren Kursen in vorrangig deutsche Qualitätsaktien investieren zu können, bevor die oben beschriebenen Marken endgültig geknackt werden. Ich gehe immer noch davon aus, das wir nicht nur neue Höchststände in allen relevanten Indizes in diesem Jahr sehen werden, sondern viel mehr eine Fortführung der laufenden Hausse bis in Regionen die sich die wenigsten wohl noch vor einem Jahr hätten vorstellen können. In den kommenden Tagen sollte man aber etwas vorsichtiger agieren, auch wenn politische Börsen bekanntlich kurze Beine haben.

Trading Update VW, Conti, Porsche, Bwin, Solar Millennium und Dialog Semiconductor

Vergessen Sie die Versorger Aktien, die Ihnen gerade so schön als die nächsten Nachzügler von der Presse angepriesen werden. Zwar ist es richtig, dass diese im Vergleich zu den anderen Blue Chips eher noch gar nicht an der Hausse teilgenommen haben, aber dies hat wohl auch mehrere Gründe, und ist mir als Kaufargument auch etwas zu dünn. Sollte die Börse irgendwann wieder etwas nachgeben, oder sagen wir eher korrigieren, dann könnte es sinnvoll sein auf die defensiven Titel wie Pharma- und Versorgeraktien aufzuspringen. Nach meiner Erfahrung ist es aber eher sinnvoll dann der Börse eine Zeit lang den Rücken zu kehren oder gar short zu gehen, anstatt das Risiko eines Einzelinvestments in Kauf zu nehmen.

Es dürfte also nicht weiter tragisch sein wenn Sie in diesen Sektoren momentan noch nicht investiert sind. Als ernsthafter Fehler hingegen könnte es sich erweisen die konjunktursensitiven Werte wie beispielsweise die Automobilhersteller jetzt zu verkaufen. In meiner kürzlich erschienenen Newsletter Ausgabe vom 25.01.2011 habe ich ja bereits darauf hingewiesen, dass die zyklischen Aktien alles andere als „Out“ sind! und Ihnen darüber berichtet, dass ich bei Continental, VW und Porsche nach dem Rücksetzer, den ich Anfang Januar angekündigt hatte, nun wieder eingestiegen bin. Heute stehen diese Aktien schon wieder deutlich höher, und sollten auch im Börsenjahr 2011 eine weiterhin gute Performance abwerfen.

Versorger-Aktien sind seitdem wieder deutlich zurückgekommen und verharren immer noch auf niedrigem Niveau bzw, werden wohl bald wieder da stehen wo sie hergekommen sind bevor der große Sektorenwechsel in den Medien angekündigt wurde. Glauben Sie also bitte nicht alles was in der Presse steht! Das einzige was in diesen Tagen wirklich relevant für die weitere Entwicklung einzelner Titel ist sind die US Indizes. Gestern und heute testete der Dow Jones die Marke von 12.000 Punkten und der S&P 500 die wichtige Hürde bei 1.300 Punkten. Gelingt nun der Ausbruch über diese Marken dürften die Aktien die die Hausse bisher angeführt haben auch weiterhin ganz weit vorne liegen. Die konservativen Branchen werden weiterhin wohl eher unterperformen (schönes neudeutsches Wort :-))

Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, wenn die Märkte nun nachhaltig nach unten abprallen, dürfte auf breiter Front verkauft werden. Zykliker, Nicht-Zykliker, alles! Aber auch dann werden es im Anschluss wieder die zyklischen Werte sein die als erstes und am deutlichsten anspringen, während die Erholung bei den sogenannten konservativen Werten deutlich länger dauert. Die prognostizierte Dividendenrendite der Versorger etc. kann den entgangenen Gewinn dann niemals ausgleichen, und ruhiger schlafen Sie deswegen auch nicht ;.-) Letztlich bringt mich diese ganze öffentliche Diskussion dann auch wieder zum Thema Gold, über das ich gestern bereits etwas geschrieben habe, und die Diskussion um eine mögliche Erholung bei Immobilienaktien, die wahrscheinlich so schnell nicht eintreten wird.

Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken und stellen Sie sich die Frage welche Unternehmen von der momentanen Situation am meisten profitieren werden. Oder besser gesagt machen Sie sich zunächst ein objektives Bild von der aktuellen Situation, und entscheiden Sie dann! Ich gebe Ihnen in den kommenden Tagen einen kleinen Einblick in meine Watchlist die lauter Werte beinhaltet die aus den unterschiedlichsten Gründen in Kürze interessant werden könnten.. Und ich möchte betonen, dass diese für mich jetzt (noch) kein Kauf sind, es sich aber lohnen kann diese etwas intensiver zu beobachten. Vorerst fühle ich mich mit den aktuellen Trading-Positionen bei VW, Conti, Porsche, bwin.de, Solar Millennium und Dialog Semiconductor sehr wohl.

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Investors Inside Newsletter – Sind die Zykliker Out?

Aus unserem Newsletter vom 25.01.2011: Die Börsen bleiben im Januar turbulent. Der Rücksetzer der letzten Tagen bei den Zyklikern war teilweise heftig, und sollte nun aber vorerst abgeschlossen sein. Am Donnerstag letzter Woche schrieb ich Ihnen..“Insbesondere der Abverkauf bei der VW Aktie scheint heute völlig übertrieben zu sein. Noch in der vergangenen Woche notierten die Vorzüge bei 133,- Euro, heute im Tief bei 115,55 Euro. Dies sollte im Wesentlichen der Rücksetzer gewesen sein, auf den wir seit Anfang Januar hingewiesen hatten. Bei 117,- Euro liegt die derzeitige starke Unterstützung der Volkswagen Vorzugsaktie, diese müsste auf Tagesschlussbasis nach Möglichkeit wieder überschritten werden.  Kurse unter dieser Marke könnten also sowohl kurzfristig als auch mittelfristig interessant sein. Wie die vergangenen Wochen gezeigt haben kommt eine Erholung der Aktie dann wieder genau so schnell und unvermutet, wie dieser Ausverkauf, wenn der Abgeber fertig ist.“

Kurzum, einige dieser Aussagen waren sehr zutreffend, jedoch habe auch ich zu dem Zeitpunkt nicht mit einem Abverkauf bis auf 110,- Euro gerechnet. Erfreulicher Weise konnte ich gestern zu genau diesen Kursen  die VW Vorzugsaktien mit einer zweiten und dritten Position aufgestockt, da ich den Abverkauf wie geschrieben für deutlich übertrieben halte, habe ich in diesem Fall auch konsequent aufgestockt. Ebenso erschien mir der gestrige Kursverfall bei der Porsche und der Continental Aktie etwas übertrieben zu sein. Bei Conti bin ich zu 55,60 Euro zum Zuge gekommen, was ich für einen langfristig hervorragenden Einstiegskurs halte, bei Porsche zu 63,55 Euro. Allerdings werde ich im Gegensatz zur VW Aktie bei Porsche wohl kurzfristige Trading Gewinne mitnehmen bzw. Gewinne eng absichern, da ich hier immer noch von einem bald möglichen Gap Close bei 60,50 Euro ausgehe, oder dies zumindest für sehr wahrscheinlich halte. Vorher sollte die Aktie aber im Optimalfall noch einmal an die 70,- Euro Marke heranlaufen.

Die VW Vorzüge dürften bald wieder deutlich über 120,- Euro notieren, wenn die Hürde von 117,- Euro heute genommen werden kann. Lesen Sie dazu auch die neuesten Einschätzungen von JP Morgan zu Zyklikern. Der Titel verzeichnete gestern im Handelsverlauf einen deutlichen Rebound und hat den Tag mit 115,65 Euro auf Tageshoch beendet. Das Tagestief ist bei 109,40 Euro und damit weit unter dem fallenden unteren Ende des Bollinger-Bandes, das bei 114,71 Euro endet. Die DAX-notierte Vorzugsaktie von Volkswagen hat damit Chancen auf eine Gegenbewegung nach oben. Ein Rebreak über 116,95/117,40 Euro wäre ein Trading-Kaufsignal, das dieses Szenario unterstützt. Zwischen 120,20 Euro und 122,05 Euro warten dann weitere charttechnische Hürden.

Auch wenn alle Welt nun vom Sektorenwechsel redet sollten Sie sich bei Ihren Anlageentscheidungen davon nicht allzu sehr beeinflussen lassen. Zykliker wie Automobilwerte, Rohstofftitel, Stahlaktien, Halbleiter und Softwarehersteller bleiben weiterhin sehr interessant, und gehören zu meinen Favoriten für das Börsenjahr 2011. Sicherlich gibt es in einigen Branchen Nachholbedarf wie z.B. bei den Versorgern und Bankentiteln, aber Vorsicht! Insbesonder bei den beiden genannten Branchen kommt es auf die richtige Auswahl der Depottitel an. Nur weil eine Branche gerade „en vogue“ ist sollten Sie diese Aktien nicht blind kaufen, ohne vorher Ihre Hausaufgaben gemacht zu haben. So kann beispielsweise ein Investment in die Aktien der Deutschen Bank zum richtigen Zeitpunkt sehr lukrativ sein, (wir haben die Aktien gestern vorerst verkauft!) hingegen würde ich mir die Commerzbank Aktie nach wie vor nicht ins Depot legen.

Kurzfristig interessant, für spekulative Naturen, könnte hingegen die Aktie von Bwin sein. Bwin Party Digital Entertainment wird das Unternehmen demnächst heißen, wenn der österreichische Wettenanbieter bwin mit der britischen Party Gaming fusioniert hat. Mit der Verschmelzung der beiden Unternehmen, die innerhalb des ersten Quartals diesen Jahres abgeschlossen sein soll, entsteht der weltweit größte Online-Glücksspielkonzern. Die heutigen bwin Aktionäre werden dann 51,7 Prozent des neuen Unternehmens halten, die Party-Gaming-Aktionäre rund 48,3 Prozent. Dies ist der Plan von Bwin-Chef Norbert Teufelberger, diesem müssen allerdings noch die Aktionäre auf der Hauptversammlung am Freitag, den 28. Januar 2011 zustimmen… Weiterlesen!

 

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

P.S. Wir haben mal wieder unseren alljährlichen Brokertest durchgeführt und möchten ihnen die Ergebnisse nicht vorenthalten. In erster Linie zählt bei unserer Brokerwahl die Kostenstruktur eines Brokers bei angenommenen 100 bis 500 Trades pro Jahr. Natürlich haben die altbekannten Broker wie DAB, Consors und Comdirect auch Ihre Daseinsberechtigung und bieten zudem meistens sehr bedienungsfreundliche und informative Oberflächen. Für längerfristig orientierte Anleger die weniger als 100 Transaktionen pro Jahr machen bleibt also die Qual der Wahl zwischen Altbewährtem und Innovativem. Erfahren Sie bei welchem Broker sich richtig Geld sparen, oder sogar verdienen lässt!

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Bwin Party Digital Entertainment – am Freitag fällt die Entscheidung

Bwin Party Digital Entertainment wird das Unternehmen demnächst heißen, wenn der österreichische Wettenanbieter bwin mit der britischen Party Gaming fusioniert hat. Mit der Verschmelzung der beiden Unternehmen, die innerhalb des ersten Quartals diesen Jahres abgeschlossen sein soll, entsteht der weltweit größte Online-Glücksspielkonzern. Die heutigen bwin Aktionäre werden dann 51,7 Prozent des neuen Unternehmens halten, die Party-Gaming-Aktionäre rund 48,3 Prozent. Dies ist der Plan von Bwin-Chef Norbert Teufelberger, diesem müssen allerdings noch die Aktionäre auf der Hauptversammlung am Freitag, den 28. Januar 2011 zustimmen.

Je Bwin-Aktie sollen die Aktionäre dann 12,23 Aktien der neuen Gesellschaft erhalten. Bwin-Aktionären, die künftig nicht mehr an dem neuen Unternehmen beteiligt sein wollen, wurde jetzt ein Barabfindungsbetrag von 23,52 Euro je Aktie angeboten, was deutlich unter dem momentanen Aktienkurs liegt, und auch aus fundamentalen Gründen nicht wirklich interessant sein dürfte.

Die bwin Aktie gibt in den letzten Handelstagen erneut deutlich nach, nachdem bekannt wurde, dass bwin eine Steuernachzahlung in Höhe von ca. sieben  Millionen Euro droht. Das österreichische Finanzamt ist der Ansicht, dass das Unternehmen das eine Serverfarm in Österreich betreibt steuerpflichtig sei obwohl es seinen Sitz in Gibraltar hat. Noch ist unklar wie dieses Verfahren ausgehen wird, dennoch sollte auch die eventuelle Zahlung von 7 Millionen Euro keine allzu große Belastung für das Unternehmen darstellen.

Wir halten die Bwin Aktie auf dem derzeitigen Niveau weiterhin für ein sehr interessantes Investment und eine hervorragende Wette auf die baldige Liberalisierung des Glücksspielmarktes in Europa. Kurse um die 27,- Euro können spekulativ orientierte Anleger mit einer Erstposition zum Einstieg nutzen und ggf. bei Kursen um die 25,60 Euro, falls diese Unterstützung noch einmal getestet werden sollte, noch einmal nachlegen. Mittelfristig dürften hier wieder deutlich höhere Notierungen zu sehen sein. Wir sind seit heute, nach unserem letzten Ausstieg bei 30,65 Euro erneut mit einer kleinen Position bei dieser spannenden Story dabei!

Aus Bwin und Party Gaming wird Bwin Party Digital Entertainment

Bwin und Party Gaming fusionieren. Je Bwin-Aktie sollen die Aktionäre dann 12,23 Aktien der neuen Gesellschaft erhalten. Die Fusion von Bwin und Party Gaming rückt somit immer näher, die britische Börseaufsicht hat die Fusion und Umtauschschlüssel kürzlich genehmigt. Das dann neu entstandene Unternehmen wird „Bwin Party Digital Entertainment“ heißen, und wohl nur noch an der Londoner Börse notieren. Eine Zweitnotiz an der Wiener Börse ist vorerst nicht geplant, da der Fusionspartner Party Gaming „strikt dagegen“ sei, erklärte Bwin-Chef Norbert Teufelberger heute gegenüber der Presse. Mit der Verschmelzung der beiden Unternehmen entsteht der weltweit größte Online-Glücksspielkonzern.

Die Bwin-Aktionäre werden dann 51,7 Prozent an der neuen Gesellschaft halten, die Party-Gaming-Aktionäre rund 48,3 Prozent. Am 28. Januar 2011 werden die Aktionäre von Bwin über die Fusion abstimmen. Zur selben Zeit wird auch die Hauptversammlung von Party Gaming abgehalten. Bwin-Aktionären, die künftig nicht mehr an dem neuen Unternehmen beteiligt sein wollen, wurde jetzt ein Barabfindungsbetrag von 23,52 Euro je Aktie angeboten, was deutlich unter dem momentanen Aktienkurs liegt, und wohl eher symbolischen Charakter hat.. Es ist also nicht anzunehmen, dass die Aktionäre in großem Umfang dieser Barabfindung zustimmen. Dennoch könnte die Aktie in den kommenden Tagen weiter unter Druck geraten, da Anleger sich nun noch zum Kurs von 28,- Euro je Anteilsschein von Ihren Beständen trennen können.

Teufelberger geht davon aus, dass der Abschluss der Fusion bis zum Ende des ersten Quartals 2011 vollzogen werden könnte. Für die neue Gesellschaft sieht er große Chancen, in den renommierten englischen Aktienindex FTSE 100 aufgenommen zu werden. Wir halten die Bwin Aktie auf dem derzeitigen Niveau für ein interessantes Investment und eine hervorragende Wette auf die baldige Liberalisierung des Glücksspielmarktes in Europa. Kurse unter 28,- Euro können spekulativ orientierte Anleger mit einer Erstposition zum Einstieg nutzen und ggf. bei Kursen um die 24,50 Euro, falls diese Unterstützung noch einmal getestet werden sollte, noch einmal nachlegen. Mittelfristig dürften hier wieder deutlich höhere Notierungen zu sehen sein. Wir sind seit heute mit einer kleinen Position bei dieser spannenden Story dabei.

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