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Und jetzt auch noch Spanien?

Wo geht die Reise hin, werden sich viele Anleger nun Fragen. Der Dax hat gestern kräftig nachgegeben und konnte sich nur mit Mühe über der Marke von 6.020 Punkten halten. Heute wurde diese Marke durchbrochen und sogar die 6.000 Punkte im Dax zunächst deutlich unterschritten. Ich gehe nicht davon aus das diese Marke schon so bald wieder zurückerobert werden kann. Weitere Abschläge bis zur Marke von 5.900 Punkten sind in dieser Woche wohl noch möglich, vielleicht sogar 5.800 Punkte! Spätestens da wird es wieder spannend für mittelfristig orientierte Anleger. Wir befinden uns aktuell irgendwo zwischen der zweiten Phase der Hausse und der dritten. Vergleicht man die Bewegungen des Dax mit denen nach dem Platzen der Dot-Com.Blase, also die Jahre 2003 und 2004 fällt immer wieder auf das die Entwicklung des Deutschen Leitindex in den Jahren 2009 und 2010 nahezu identisch verlaufen ist.

Und wiedermal punktgenau steht nun eine Konsolidierung auf der Tagesordnung die uns nun in den Bereich der oben genannten Marken führen sollte. Im Anschluss sollte noch einmal die finale Rally starten die dem Dax dann einen Zuwachs von 1.000 bis 1.200 Punkte bescheren könnte. Zunächst einmal sollte aber die aktuelle Situation genauer beobachtet werden. der Unterschied zu den Jahren 2003 und 2004 ist nämlich ein nicht ganz unwichtiger…Damals gab es keinerlei Anzeichen von irgend welchen Krisen, kein Griechenland oder befürchteten Dominoeffekt der Eurostaaten. Diese Faktoren und den weiteren Verfall des Euro muss man heute in diese Überlegungen mit einfließen lassen. Das Worst Case Szenario sieht also ein wenig anders aus..Bei aller Parallelität der Dax-Entwicklung in diesen Jahren sollte man auf Grund dieser Situation einen tiefer gehenden Abschlag bis auf das Level von 5.400 Punkten zumindest einmal im Hinterkopf behalten.

Bei den US Indizes sieht das Bild etwas freundlicher aus. Der S&P 500 konsolidiert ebenfalls durch, was aber noch als gesund bezeichnet werden kann. Ein weiteres Abrutschen bis zur Marke von 1.145 Punkten halte ich für sehr wahrscheinlich und wäre aus charttechnischer Sicht ein gutes Fundament für einen weiteren Anstieg. Ähnlich sieht die Situation beim Dow Jones aus. Bei einem Punktestand von 10.700 könnte der Index dann wieder nachhaltig nach oben drehen. Spätestens an diesen Marken sollte man also schon einmal wieder Ausschau nach Schnäppchen halten. Ich hatte ja bereits gestern geschrieben, dass eine Teilinvestition des zur Verfügung stehenden Geldes in US Aktien angesichts der Unsicherheiten in Europa vielleicht keine schlechte Idee ist…

Kurzum, wir befinden uns aktuell in einer ungewissen Situation mit einem deutlichen Überhang auf der Negativseite. Natürlich sprechen die Konjunktur- und Unternehmensdaten wieder eine deutlich freundlichere Sprache, dennoch sind die Folgen der Europa Krise nicht zu unterschätzen, und werden dann, wenn es jetzt noch dicker kommen sollte, alles andere überschatten. Es ist also weiter extreme Vorsicht angebracht. Ich habe wie Sie wissen meine Bestände in der letzte Woche nahezu komplett aufgelöst und freue mich bereits jetzt die gleichen Positionen heute schon wieder bis zu 10% günstiger kaufen zu können. Natürlich nur theoretisch, denn ich warte noch etwas ab…Erfolgreiches Swing-Trading funktioniert eben nur wenn man sich an die Regeln hält 😉 … Jetzt wird wohl erst einmal Spanien zum beherrschenden Thema!

Griechenland, Goldman Sachs, Immobilienfonds und der Mai

Wie bereits gestern geschrieben bin ich vorerst aus dem Markt ausgestiegen. Bis auf Solar Millenium halte ich nur noch ein paar kleinere amerikanische Aktien von denen ich langfristig überzeugt bin, und die ich schon sehr lange mit dreistelligen Gewinnen im Depot habe. Solar Millennium deshalb, weil ich hier eine echten Sondersituation sehe und die Aktie für deutlich unterbewertet halte. Inzwischen wurde Strafanzeige wegen mutwilliger Rufschädigung und Geheimnisverrat gegen Unbekannt gestellt. Das Photovoltaik-Unternehmen habe sich dazu entschieden, nachdem es mehrfach einschlägige Anfragen von Medienvertretern erhalten habe, denen offenbar bewusst irreführende und rufschädigende Informationen zugespielt worden seien, teilte Solar Millennium am Freitag mit.

Vorstandssprecher Thomas Mayer sieht eine gewisse Systematik hinter den gezielt gestreuten und falschen Aussagen die verschiedenen Medienvertretern in den vergangenen Wochen zugespielt worden sind. Welche Rolle Utz Classen dabei gespielt haben kann bleib in den Berichten offen. Darüber hinaus ist nach Unternehmensangaben die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen des Verdachts vorsätzlicher Marktmanipulation eingeschaltet. Diesbezüglich sei bereits am 10. Februar 2010 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gestellt worden. Man darf also durchaus gespannt sein was bei den Ermittlungen dann letztendlich raus kommen wird…Ich bleibe weiterhin zuversichtlich, dass hier mit einem für die Aktionäre befriedigenden Ergebnis zu rechnen ist. Jedoch sollte sich jeder Anleger auch des Risikos einer solchen Spekulation bewusst sein.

Nun zum Markt..Nachdem der Dax erst einmal sehr erfreulich gestartet ist, dann aber sowohl die Marke von 200 Punkten nicht überwinden konnte, als auch im weiteren Tagesverlauf wieder unter die 6.140 Punkte gefallen ist besteht nun doch Anlass zur Sorge bezüglich eines weiteren Abrutschens der Börse. Auch in den USA gaben die Börsen im späten Freitagshandel weiter ab. Mit minus 1,42 Prozent im Dow sowie minus 2,02 Prozent beim Nasdaq und einem Abschlag von 1,67 Prozent beim S&P 500 kann man davon ausgehen, dass auch die asiatischen Börsen am Montag nicht besonders freundlich tendieren werden. Dies wiederum könnte zur Folge haben, dass der Dax unter die so wichtige Marke von 6.000 Punkten fällt und somit ein deutliches Verkaufssignal generiert.

Eine weitere Verkaufswelle in Richtung 5.900 Punkte oder 5.830 Punkte ist dann sehr wahrscheinlich. Trotz wirklich guter Unternehmensdaten und einer konjunkturellen Erholung bleiben die Unsicherheiten um Griechenland, Portugal und jetzt auch Spanien groß, aber nicht nur das…Der Skandal um Goldman Sachs hat den amerikanischen Bankenprimus am Freitag erneut um 9,4 Prozent in die Tiefe gerissen. Man befürchtet jetzt das die Bemühungen Obamas um eine strengere Regulierung des Bankenwesens weitere solche Fälle zu tage bringen könnte. Auch eine Regulierung an Sich, ohne Betrugsvorwürfe, hätte wohl dramatische Auswirkungen auf die Performance der Banken in der Zukunft. Die Nachrichtenlage um die US Immobilienfonds und der Preiseverfall bei den Gewerbeimmobilien wird ebenfalls als möglicher Auslöser der nächsten Krise gehandelt. Und zuletzt ist da noch der immer wiederkehrende Zyklus der Investmentfonds, die Ihre Investitionsquote im Wonnemonat Mai wieder runter schrauben, um dann erst im Herbst wieder zu investieren..

Alles in allem also keine besonders guten Vorgaben für den kommenden Monat, da hilft auch die weitere Niedrigzinspolitik der Fed nur bedingt..Es bleibt also abzuwarten wie sich diese ganzen Hürden für weiter steigende Kurse in den kommenden Wochen entwickeln werden, bzw. wie der Markt darauf reagieren wird. Nach dem Kursverlauf am Freitag würde ich aber mal tippen, dass nun wieder etwas heiße Luft aus dem Markt entweichen wird. Dabei wird es natürlich, wenn es so kommt ,erst einmal wieder Abschläge auf breiter Front geben. Qualität spielt aber sicherlich hier eine ganz wesentliche Rolle. Achten Sie also demnächst neben den klassischen Kennziffern verstärkt auf Aktien die nicht so stark fallen, bzw. sich Intraday schnell wieder erholen. Achten Sie insbesondere auf die Marke von 6.020 Punkten. Fällt diese nachhaltig ist Vorsicht angebracht!

Vielleicht ist es also ratsam erst einmal Pause zu machen, um dann später mit satten Kapitalreserven wieder zu ordentlichen Kursen einkaufen zu können. Ich werde Sie natürlich über meine Aktivitäten im Blog und über diesen Newsletter auf dem Laufenden halten.

Der Investors Inside Gold-Report

Der Goldmarkt bzw. der Preis des Edelmetalls und die zu erwartende Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren beschäftigt derzeit die Gemüter. Während Investoren wie Mark Faber in den kommenden 2 Jahren einen Goldpreis von bis zu 5.000,- Dollar je Feinunze voraussagen gibt es auch durchaus kritische Stimmen. Wir haben uns in unserer Neuen Jahresprognose für Gold etwas näher mit den Chancen uns Risken eines Investments beschäftigt uns stellen diese Analyse unseren Lesern des Email Newsletters in Kürze zu Verfügung.

Seit dem 01.01.2010 gibt es den kostenlosen Investors Inside Newsletter mit weiteren wertvollen Tipps, Anlageideen und geldwerten Vorteilen für Sie, über den auch die aktuelle Jahresprognose für das Börsenjahr 2010 verschickt worden ist. Jetzt haben wir die aktuelle Jahresprognose speziell für die zu erwartenden Bewegungen am Goldmarkt erstellt. Wenn auch Sie diesen Jahresausblick erhalten wollen sollten Sie sich schnell noch für den kostenlosen Investors Inside Newsletter hier anmelden.

Wie bereits gesagt, der Newsletter ist völlig kostenlos und unverbindlich, wird aber für Ihren Börsenerfolg in Zukunft einen entscheidenden Beitrag leisten können. Den aktuellen Stand des Langfristdepots finden Sie hier! Eine weitere Registrierungsmöglichkeit finden Sie rechts oben unter dem Begriff „Newsletter“! Melden Sie sich jetzt an, denn die Newsletter-Abonnenten wissen schon immer etwas früher und ausführlicher über das aktuelle Marktgeschehen und unsere Trades bescheid! Ich freue mich auf ein weiteres spannendes Börsenjahr mit Ihnen und verbleibe…mit herzlichen Grüßen

Ihr Lars Röhrig

Musterdepot

Immer wieder werde ich gefragt ob ich nicht wieder Musterdepots führen könnte wie ich es bereits in den Jahren 2007 bis 2009 getan habe. Das damaligen Trading-Depot für kurzfristige und teilweise spekulative Anlagestrategien und das Vermögensaufbau-Depot für die konservative und eher langfristig ausgelegte Anlagestrategie gibt es so in der Form heute nicht mehr. Viel mehr führe ich nun ein aktives Musterdepot das überwiegend etragsorientiert ist und fundamental solide Werte enthält. Die ausgesuchten Werte zeichnen sich in erster Linie durch eine geringes KGV, hohe Dividendenrendite, und vor allem einen teilweise höheren inneren Wert pro Aktie aus als es der Börsenkurs momentan widerspiegelt.

Hinzu kommen natürlich auch immer mal wieder interessante Nebenwerte die sich oftmals in einer Sondersituation befinden sowie charttechnisch interessante Aktien die unmittelbar vor einem Rebound stehen, oder aber auch gelegentlich ein paar hochspekulative Trades mit geringem Einsatz. Mit einer Performance von 113,05% im Jahr 2008 sowie 81,01% im Börsenjahr 2009 sowie 57% in 2010 haben wir die Indizes regelmäßig deutlich outperformt. Unser Ziel bleibt auch in diesem Jahr eine hohe zweistellige Rendite, und wir sind sicher dies auch in Zukunft erreichen zu können. Auch in diesem Jahr liegen wir bereits wieder komfortabel mit einer zweistelligen Rendite auf das Gesamtkapital gut im Rennen!

Natürlich ist das führen solche Depots mit einem gewissen Aufwand verbunden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diesen Service für Sie in Zukunft ohne eine kleine Einnahmequelle nicht aufrecht erhalten konnten. Somit haben wir uns nun aufgrund der vielen Anfragen ebenfalls entschieden Ihnen ab dem 01.09.2011 einen bezahlbaren Börsenbrief anzubieten, der neben unserem kostenlosen Newsletter noch viele weiter nützliche und konkrete Informationen für Sie bereithalten wird. Unter anderem wird dann in diesem Aktien-Newsletter natürlich auch ein Realtime Musterdepot geführt! Die Basis für den langfristigen Vermögensaufbau mit Aktien bleibt unsere seit Jahren bewährte Swing-Trading-Strategie, bei der auch in Zukunft unsere goldenen Trading Regeln eine wesentliche Rolle spielen werden!

Lassen Sie sich überraschen! Unser Börsen-Newsletter wird anders und intensiver als Sie dies von solchen Produkten gewohnt sind. Gegen eine kleine monatliche Aufwandsentschädigung können Sie sich den Wissensvorsprung sichern der Ihnen langfristig zu deutlich mehr Erfolg an den Börsen verhilft. Alles weitere erfahren Sie in Kürze auf unserem Blog…

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