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BMW, Daimler, Volkswagen, Porsche – Automobilaktien vor erneutem Rekordquartal?

Das war eine Woche – die mutige Akteure an den Kapitalmärkten für das wochenlange Leiden zuvor entschädigt haben sollte. Ich hoffe Sie sind allen unseren Trading Ideen und Berichten in unserem Börsenblog gefolgt und haben ähnlich schöne Gewinne eingefahren wie wir. Unser Gesamtdepot konnte nun innerhalb von zehn Handelstagen um stolze 11,61 Prozent zulegen. Damit steigt auch in diesem Jahr die Jahresperformance wiedermal auf einen Wert der jenseits der 35 Prozent liegt – bis jetzt! Wiedermal waren wir, bedingt durch das konsequente Umsetzten unsere Swing-Trading-Strategie nur in drei entscheidenden Phasen im Januar/Februar im April und im Juni nahezu voll investiert. Und wiedermal war das Timing nahezu perfekt, was uns natürlich auch mit etwas Stolz erfüllt! Ich denke das dürfte es aber noch nicht gewesen sein für dieses Jahr. Im Gegenteil, wir erwarten im zweiten Halbjahr des Jahres weiter freundliche Börsen. Sogar ein neues Jahreshoch über der Marke von 8.000 Punkten ist möglich! Das zweite Halbjahr könnte viele überraschen oder gar auf dem falschen Fuß erwischen..

Aber bleiben wir zunächst einmal auf der kurzfristigen Ebene…Griechenland und damit die Eurozone sind zunächst aus der Schusslinie, auch wenn natürlich das Risiko besteht, dass die US Ratingagenturen sich nun wieder einen neuen Kandidaten suchen werden den sie abstufen und somit für weitere Unruhe sorgen. Allerdings ist auch dieses Schreckgespenst nun nicht mehr so aktuell, da der Euro-Rettungsschirm nun auf ein aktives Kreditvergabevolumen von 780 Mrd. Euro ausgeweitet wurde und somit theoretisch selbst Spanien effektiv geholfen werden könnte. Machen wir uns nichts vor, die Kuh ist keinesfalls vom Eis, und das Griechenland-Thema wird die Finanzmärkte irgendwann wieder beschäftigen. Vorerst kann die Börse nun aber wieder einmal druchschnaufen“ – was sie ja auch getan hat und in der nächsten Zeit tun wird!“

Am Montag ist zunächst einmal Feiertag in den USA. So gesehen wird es auch dieser Richtung wegen des  Independence Day am Wochenanfang keine neuen Impulse geben. Um so erstaunlicher ist es aber, dass die US Indizes am Freitag, vor dem langen Wochenende, nicht unter Gewinnmitnahmen gelitten haben, sondern bis zum Handelsschluss kräftig weiter ansteigen konnten. ich werte das mal als starkes Zeichen! Der S&P 500 überwand somit in der letzten Handelswoche gleich mehrere Widerstände mit einer gewissen Leichtigkeit, die angesichts der jüngsten Nachrichten und Konjunkturdaten aus den USA doch einigermaßen erstaunlich ist. Der Markt hat nun offenbar erkannt, dass trotz der Drohgebärden der Opposition, die US Regierung Ihren Staat nicht in den Offenbarungseid jagen wird. Demokraten und Republikaner werden sich in diesem Monat auf die Erhöhung des US Schuldenlimits einigen und damit den Super-Gau für die US-Volkswirtschaft verhindern, was ebenfalls für zusätzliche Kursphantasien an den Börsen sorgt.

Damit wären für die Sommermonate wohl vorerst auch alle Unsicherheitsfaktoren von konjunktureller Seite eingepreist. Das auslaufende Ankaufprogramm von US Staatspapieren durch die FED, (QE2) wird wohl unter anderem Namen, oder sagen wir besser, in anderer Form weiter geführt. Wir hatten ja kürzlich hierüber berichtet. Die Märkte werden sich somit ab der dann folgenden Woche wieder verstärkt auf die kommende Berichtssaison der Unternehmen konzentrieren können. Von dieser Seite ist wiederum noch einiges an positiven Nachrichten zu erwarten. Ich weiß es wird bald etwas langweilig, aber an dieser Stelle muss ich mal wieder die Automobilhersteller, Volkswagen, BMW, Daimler und Porsche anführen. Auch in diesem Quartal ist bei den Autobauern wieder mit Hammer-Zahlenwerken zu rechnen. Von einer Verlangsamung der Entwicklung beim Absatz ist hier wohl auch in den nächsten Quartalen noch nichts zu sehen.

Ähnlich dürfte auch die Entwicklung in anderen Branchen sein, wenn auch nicht in allen! Wir haben Ihnen ja im letzten Börsenbrief eine komplette Aufstellung der interessanten Aktien und ein TradingUpdate geschickt. Bitte dies unbedingt noch einmal lesen. Alle getroffenen Aussagen haben weiterhin Gültigkeit! Insgesamt dürfte sich aber im zweiten Halbjahr der weltweite Konsum weiterhin als Stütze für die deutsche Konjunktur erweisen. Das deutsche Wirtschaftswachstum gewinnt weiter an Nachhaltigkeit, ein Endes des Aufschwung ist nicht in Sicht. Und natürlich schlägt sich die gute Stimmung in der deutschen Wirtschaft langfristig auch am deutschen Aktienmarkt nieder! Auch kurzfristig befinden wir uns nun in einer äußerst interessanten Situation. Die positiven US Vorgaben sollten die asiatischen Märkte am Montag entsprechend beflügeln, was für den DAX heißen würde, das bereits in der kommenden Woche die wichtige Marke von 7.600 Punkten in Angriff genommen werden könnte.

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Mit einem Schlusskurs von 7.419 Punkten (der Future stieg noch auf 7.446 Punkte) liegt der Dax nun da wo ihn die wenigsten Marktteilnehmer noch vor einer Woche erwartet hätten. Gelingt nun auch noch der Anstieg über 7.600 Punkte, dann würde der DAX zum einen die Trading Range zwischen 7600 und 6800 Punkten endgültig verlassen, und zum anderen die Marktteilnehmer, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, zur Eindeckung ihrer Positionen zwingen, was natürlich für zusätzlichen Kaufdruck sorgt. Ich rechne damit, dass die 7.600 Punkte bald getestet wird. Kann der Markt diese dann auch noch überwinden, werden wir wohl, ganz entgegen der Meinung mancher Akteuren die ein „Sommerloch“prognostizierten, neue Höchststände beim Deutschen Leitindex sehen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine weitere erfolgreiche Börsenwoche, lassen Sie`s laufen! Ein kleiner Tipp zum Schluss: Schauen Sie auch regelmäßig in unseren Realtime Börsenkalender. Ich nutze dieses Tool wirklich täglich, und es hilft mir kurzfristige Bewegungen der Märkte besser einschätzen zu können. Für Leser die sich noch nicht zu unserem kostenlosen Börsenbrief angemeldet haben hier nochmal der Link.

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Die Autobauer VW, BMW, Daimler und Porsche bleiben erste Wahl!

Die Rede von FED Chef Ben Bernanke am Mittwoch war eigentlich nur eine weiter Bestätigung dessen was wir eh schon alle wissen. Etwas verwunderter war ich über die Aufregung der Börse nach der FED Sitzung. Klar war bereits im Vorfeld der Rede das es kein neues Aufkaufprogramm QE3 nach QE2 geben würde, zumindest zunächst nicht! Und wenn dann würde man dem ganzen sicherlich ein neues Etikett aufkleben und es anders nennen, damit die offensichtliche Niederlage der USA bei Ihren Bemühungen nicht allzu schmachvoll wird. Besser ist es da schon demnächst die Schuldenobergrenze der USA anzuheben – zumindest vorübergehend – um eine drohende Zahlungsunfähigkeit der USA zu verhindern. Auch ist die Botschaft Benankes nicht ganz klar, wenn man den Nebensätzen etwas mehr Beachtung schenkt. Denn die Notenbank will fällig werdende Wertpapiere dann in neue Staatstitel reinvestieren und damit ihr Portfolio an Bonds konstant hoch halten. Das heißt, auslaufende Bonds werden durch den Ankauf neuer Papiere ersetzt, was bedeutet, dass monatlich immer noch bis zu 20 Milliarden Dollar der FED in den Markt gepumpt werden, hmmm..

Die Inflation wird von Bernanke als eher nicht so relevant eingeschätzt, deswegen belasse man auch den Zinssatz bis auf Weiteres auf dem historisch niedrigen Niveau, hieß es zur Erklärung. Angesichts des immer noch schwächelnden Arbeitsmarktes und des danieder liegenden Immobilienmarktes bleibt wohl auch hier keine andere Wahl! Nun, den Aktienmärkten sollte es langfristig gut tun und dem Dollar verhalfen die Aussagen zu etwas mehr Stärke. Allerdings drückte das etwas düstere Bild das Ben Bernanke von der US Wirtschaft zeichnete am Feiertag erneut kräftig auf die Stimmung der Anleger. Nach dem Ausbruch am Mittwoch nach oben folgt also direkt eine neue Konsolidierung, um dann am Freitag bereits wieder einen Ausbruch zu simulieren. Verrückte Börsenwelt!!!

Ein weiteres bewegendes Thema in dieser Woche ist die beherrschende Stellung der US Ratingagenturen. Nachdem nun die Probleme in Griechenland zwar nicht gelöst aber verschoben wurden konzentriert man sich jenseits des Atlantiks bereits darauf neue Unruhe zu stiften. Mit Erfolg, leider! Italien ist der nächste Kandidat auf der Liste der Themen mit denen man von den Problemen des eigenen Landes, die noch viel größer sein dürften, nun ablenkt. Eine gewisse Systematik lässt sich hier wohl nicht leugnen! Die Presse umschrieb das Problem mit den Ratingagenturen heute so: „Die drei privatwirtschaftlich strukturierten Unternehmen beherrschen 95 Prozent des Marktes und verfügen über quasi hoheitliche Machtbefugnisse, indem sie die Kreditwürdigkeit souveräner Staaten beurteilen – und damit die EU-Politik auf Trab halten.“ Heute drohte die EU-Wertpapieraufsicht damit den Ratinghäusern Fitch, S&P sowie Moodys die Lizenz für Europa zu entziehen. Ich wäre unbedingt dafür, aber es müsste ein europäisches Pendant dazu geschaffen werden!

Das bringt mich auch gleich zum nächsten ganz erstaunlichen Punkt in der gesamten Diskussion. Als wäre das alles noch nicht schlimm genug stellte sich US Finanzminister Timothy Geithner nun vor die Presse und warf den Europäern vor in Sachen griechischer Schuldenkrise nicht genug getan zu haben. Insbesondere die Atomkatastrophe von Fukushima sowie die europäische Schuldenkrise sei Schuld an der Misere in der die USA nun stecke. Die deutlich langsamere Erholung der US Wirtschaft hat nun also einen oder besser zwei Schuldige gefunden. Man sei ernsthaft besorgt über einen Flächenbrand wenn nicht entsprechend entschlossen reagiert werde, hieß es weiter! Es ist schon etwas dreist uns nun den schwarzen Peter zuzuschieben nachdem man die Krise in den USA durch die Pleite von Lehmann Brothers erst ausgelöst hat. Hätten die Amerikaner damals etwas mehr getan wäre dieser ganze Schlammassel wohl erst gar nicht entstanden. Vielleicht sollte Herr Geithner erst einmal die Ratingagenturen in den Griff bekommen die ständig neues Öl in das Feuer gießen, und nun durch unkontrollierten Übereifer die Probleme teilweise größer reden als notwendig, nachdem sie vor Ausbruch der Krise jahrelang gepennt haben!!!

Wer die nötigen Nerven bei all diesem politischen Hickhack mitbringt kann aber auch in solchen Marktphasen, in denen offenbar nichts mehr sicher zu sein scheint, mit dem richtigen Timing und der richtigen Aktienauswahl schönes Geld verdienen. Unsere vor kurzem eingegangenen Trades entwickeln sich bislang größtenteils sehr schön. Allen vorweg sei hier natürlich die Aktie von Porsche genannt, die seit der Aufnahme knapp 15% zulegen konnte. Das dürfte es aber noch lange nicht gewesen sein, ebenso wie bei den VW Aktien die beide mit 11% im plus notieren. Die Daimler Aktie folgt mit 9,2%, die Deutsche Bank hat leider gestern und heute die schönen Gewinne größtenteils wieder abgegeben, an unserer Einschätzung hat sich aber nichts geändert, weswegen wir hier unverändert investiert bleiben. Die kommenden Wochen dürften für Bankenaktien weiterhin nicht einfach werden, dennoch haben wir am Freitag für 2,90 Euro eine Erstposition der Commerzbank Aktie hinzugenommen, da unser Wunschkurs von unter 2,70 Euro wohl doch nicht mehr erreicht wird. Wenn doch werden wir weiter aufstocken.

Die kommende Börsenwoche dürfte nicht einfach werden, auch wenn wir weiterhin davon ausgehen das die Entscheidung über einen Ausbruch der Indizes nach oben unmittelbar bevor steht, oder sagen wir mal vorsichtiger, eine baldige Stabilisierung eintreten dürfte. Sollte sich diese Annahme bestätigen werden wir dann, zu gegebener Zeit, unser Depot mit weiteren Aktien ausbauen über die wir Sie dann wie gewohnt auf Investors Inside natürlich rechtzeitig informieren. Es zeigte sich auch in dieser Woche einmal mehr, dass die richtige Aktienauswahl entscheidend für Ihren Erfolg an der Börse ist. Achten Sie weiterhin auf echte Qualität, und lassen Sie sich nicht durch die momentan starken Tagesschwankungen aus dem Konzept bringen!

Auszug aus dem aktuellen Investors Inside Börsen Newsletter!

Marktbericht – VW, Porsche, Metro, HeidelCement, Deutsche Bank, Klöckner, Dialog…

Aus unserem Newsletter von gestern..“Liebe Investors Inside Börsenbrief Leser, ich hoffe Sie hatten schöne Feiertage und konnte sich ein wenig von dem Stress der letzten Börsenwochen erholen. Es bleibt dabei, auch in der kommenden Woche brauchen Anleger und Trader Nerven wie Drahtseile. Während man überall Weltuntergangszenarien lesen kann hält sich der DAX weiterhin erstaunlich gut. Auch im direkten Vergleich mit den amerikanischen Indizes lässt sich immer noch eine gewisse Stärke beim Deutschen Leitindex feststellen. Grundsätzlich bin ich also nach wie vor sehr positiv für deutsch Aktien, auch wenn es im Moment so aussieht als könnten die Indizes, und damit auch der DAX noch etwas tiefer gehen bevor die Erholung einsetzt. Wie ich Ihnen in der letzten Woche bereits geschrieben habe sollte man aber bereits jetzt mit gesundem Respekt und einer gewissen Vorsicht nach guten Einstiegsmöglichkeiten bei Qualitätstiteln Ausschau halten.

Der Markt ist technisch gesehen inzwischen deutlich überverkauft, eine  entsprechende technische Erholung lässt aber weiterhin auf sich warten. Viel mehr muss man befürchten, dass nun, nachdem der S&P 500 am Freitag auch die nächste Unterstützung bei 1.268 Punkten erreicht hat und der Dow Jones seit langem mal wieder unter der wichtigen Marke von 12.000 Punkten schloss, die Korrektur noch etwas weiter gehen könnte. Das nächste logische Ziel für den S&P 500 ist nun die runde Marke von 1.250 Punkten, wo dann aber eine massive Unterstützungszone wartet. Sollte diese in den kommenden Tagen noch „abgearbeitet“ werden dürfte es spannend sein zu beobachten ob der DAX sich über der wichtigen Marke von 7.000 Punkten halten kann. Am kommenden Freitag ist zudem mal wieder Hexensabbat, sprich großer Verfallstag für Futures und Optionen. Wie immer in solchen Wochen dürfte es gegen Ende somit etwas volatiler werden weil die Stillhalter noch schnell versuchen Ihre gesteckten Ziele zu erreichen.

Somit komme ich auch zum eigentlichen Punkt des heutigen Newsletters. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass dann spätestens in der darauf folgenden Börsenwoche der Spuk erst einmal vorbei sein könnte. Natürlich bleiben uns die Belastungsfaktoren wie Griechenland und ein drohender Staatsbankrott der USA auch dann weiterhin erhalten, jedoch spricht vieles dafür, dass sich diese Probleme im Sommer in Wohlgefallen auflösen werden. Die griechische Krise wird durch neue Milliardenzahlungen auf die lange Bank geschoben und wird somit auch wieder aus den Köpfen der Anleger verschwinden. Das ein Staatsbankrott der USA einem Finanzmarkt-Supergau der gesamten Welt zur Folge haben wird dürfte auch den Amerikanern klar sein. (das habe ich allerdings auch vor der Lehman Pleite gedacht :-)) Die Republikaner werden in der Frage der Obergrenze der Staatsverschuldung in letzter Minute einlenken und diese wird somit schlicht und ergreifend nach oben gesetzt. Man kann wohl zudem davon ausgehen dass insbesondere in den USA der Markt weiterhin mit Kapital geflutet wird, weil es dazu keine Alternative gibt!

Für den Aktienmarkt könnte dies bedeuten dass allmählich der Startschuss für die dritte und letzte Phase der Hausse eingeleitet wird. Natürlich kann auch ich nicht sagen ob dies in diesem Monat passieren wird oder erst gegen Ende des Jahres, und deshalb gibt es wohl grundsätzlich – je nach persönlicher Riskoneigung – unterschiedliche Herangehensweisen. Die bequemste dabei ist sicherlich erst einmal abzuwarten und dann wenn der Markt sich entscheiden hat entsprechend zu reagieren. Anlegern die also nicht über Nerven wie Drahtseile verfügen würde ich unbedingt dazu raten. Das Problem an der Sache ist nur, dass man bei einer „echten Gegenbewegung“ dann sehr schnell den Anschluss verpasst und man sich später mit gewissen psychologischen Fallen auseinander setzen muss. „Jetzt sind dich Aktien schon wieder zu gut gelaufen, ich warte noch ein wenig, etc.“ Schauen Sie sich bei Gelegenheit den VW Aktienchart noch einmal näher an dann wissen Sie was ich meine und wie schnell und dynamisch eine solche Bewegung ablaufen kann..bei der Porsche Aktie rechne ich in Kürze mit einer ähnlichen Entwicklung!

Die zweite Möglichkeit ist die dass Sie sich langsam und vorsichtig bereits jetzt mit ersten Positionen in den Markt wagen, natürlich immer vorausgesetzt Sie glauben an eine Sommerrally! Sehen Sie sich die Charts an! Es gibt genügend Aktien die auch an schwachen Tagen jetzt nicht mehr unter gewisse Marken fallen, oder diese nur kurzzeitig verletzten. Die Wahrscheinlichkeit für eine entsprechende Gegenreaktion bei wieder freundlicherem Börsenumfeld ist bei diesen Aktien extrem hoch. Neben den bereits genannten Werten sind die Aktien von Metro, HeidelCement, Dialog Semiconductor, Deutsche Bank, Klöckner & Co. zur Zeit extrem interessant, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Für spekulative Naturen könnten die Aktien der beiden Online Wettanbieter bwin.party und Bet-at-Home.com interessant sein.

Natürlich ist diese Anlagestrategie nicht ganz risikolos, aber umso erfolgversprechender wenn sie aufgeht. Ein weiterer Vorteil im Falle eines positiven Ausgangs dieser Spekulation wird oftmals unterschätzt. Während andere Anleger dann bei steigenden Märkten zu höheren Kursen kaufen müssen, ist man bereits in der „Komfortzone“ und kann vernünftige Stopps setzen, ohne befürchten zu müssen dass man unglücklich ausgestoppt wird.

Und wenn alles planmäßig läuft bleibt, nach der nun teilweise sehr anstrengenden Phase dann, genügend Zeit um den Sommer zu genießen. Zuvor kommt allerdings ein hartes Stück Arbeit bei der Auswahl der Aktien sowie der täglichen Risikokontrolle und vor allem auch der Vermeidung unerwünschter psychischer Fallen auf den erfolgreichen Trader zu. Wir haben auf Investors Inside in den vergangenen beiden Woche immer wieder auf solche Aktien hingewiesen und uns bereits jetzt entsprechend mit ersten Käufen positioniert, weil wir davon ausgehen, dass der aktuelle Zyklus sich demnächst dem Ende nähern dürfte…“ Weitere Aktienanalysen folgen in Kürze!

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VW Aktie – mit starkem Kaufsignal, Porsche folgt demnächst…

Aus unserem Börsen-Newsletter von gestern… „Der Markt bleibt schwach, die Unsicherheiten der Anleger groß. Neben den ständigen Sorgen um Griechenland und den schlechten Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten aus den USA kam heute noch die gestrige Rede von Helikopter Ben Bernanke und eine Herabstufung der Bonität der USA hinzu. Insbesondere die Rede des FED Vorsitzenden Bernanke gab den Anleger bereits gestern Abend offenbar zu Denken, denn die Börsen waren bis dahin bereits auf Erholungskurs, konnten aber die Gewinne dann doch wiedermal nicht halten. Ähnliches könnte heute passieren wenn um 20:00 Uhr das sogenannte Beige Book geöffnet wird. Vielleicht ist aber nun allmählich auch alles eingepreist…

Ich melde mich heute Abend noch einmal kurz um auf ein paar Dinge hinzuweisen. vorausschicken möchte ich, dass die US Börsen zwar immer noch die Richtung bestimmen, aber man wohl inzwischen deutlich zwischen Dow Jones und dem DAX differenzieren sollte. Die deutsche Wirtschaft steht im direkten Vergleich eben wesentlich robuster da, und es ist davon auszugehen, dass dies auch noch eine Weile so bleiben wird. Bei den einzelnen deutschen BlueChips lässt sich in diesen Tagen beobachten, das die Kursbewegungen überwiegend von den meistens entnervten Kleinanlegern bestimmt werden, die sich von der allgemeinen Nachrichtenlage wohl verunsichern lassen.

Wer kann es ihnen verdenken?…Das ist ein absolut Nerven aufreibender Markt, und ich persönlich habe größtes Verständnis dafür wenn man sich das nicht antun will und lieber die schönen Tage am See genießt. Dennoch bleibt die täglich quälende Frage wann der ganze Spuk zu Ende sein könnte, denn geschieht dies demnächst ärgert man sich im Nachhinein weil man gute Aktien zu den heute bereits überall zu findenden Schnäppchenkursen nicht gekauft hat. Ein gutes Beispiel dafür wie schnell so etwas dann gehen kann bieten heute mal wieder die beiden Aktiengattungen der VW Aktie, die nicht nur ein Kaufsignal trotz des schwachen Marktumfeldes generiert hat sondern damit auch noch aus dem Abwärtstrend nach oben ausgebrochen ist.

Den ganzen Tag wurden die Vorzüge und die Stämme unter Mini-Umsätzen nach unten gedrückt. Teilweise sicherlich durch ausgelöste Stopps aber eben auch durch verängstigte Anleger. Gegen Abend haben sich beide Titel wieder deutlich erhöht und unter mittelmäßigen Umsätzen dann sogar noch im Plus geschlossen. Das genau ist es was ich meine wenn ich Ihnen sage Sie sollen in diesen Tagen verstärkt auf Qualität bzw. Unterbewertung einzelner Aktien achten. VW ist auf diesem Niveau günstig und wird auch im nächsten Quartal wohl wieder Rekordzahlen verkünden. Von den leichten Turbulenzen am Aktienmarkt sollte man sich deswegen nicht raus drängen lassen, ebenso wie bei der Porsche Aktie die es heute nochmal richtig günstig zu kaufen gab.“

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..und auf einmal ist alles wieder anders!

Die Börse ist schon ein launisches Wesen…sah es gestern Morgen noch so aus, als ob die Märkte nun nach oben ausbrechen könnten passierte am Abend genau das Gegenteil. Erneut waren es die schwachen US Konjunkturdaten, die diese Wende verursacht haben. Schwache Daten von der US-Industrie und ein überraschend schlechter Einkaufsmanagerindex zogen Dow-Jones, S&P und Co. um mehr als zwei Prozent in die Tiefe. Insbesondere die schwäche am Arbeitsmarkt beunruhigte die Anleger. Der Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP berichtete gestern, dass die Zahl der neu geschaffenen non-farm Arbeitsplätze in den USA statt den erwarteten 178.000 neu geschaffene Stellen lediglich 38.000 betrug.

Kurz darauf wurde der ISM Herstellungsindex/Einkaufsmanagerindex veröffentlicht, der ebenfalls unter den Erwartungen lag. Letztlich sollte man diesen Einbruch vielleicht nicht über bewerten, da es sehr wahrscheinlich ist, dass es sich nur um eine vorübergehende Schwäche handelt, die mit der Atomkatastrophe in Fukushima zusammenhängen dürfte. Nichts desto trotz befürchten nun die meisten Marktteilnehmern, dass die offiziellen Arbeitsmarktdaten die am Freitag veröffentlicht werden ebenso schlecht sein werden. Die ADP-Daten dienen gern als Indikator für die zu erwartende Tendenz. Zwar gab es hier in der Vergangenheit dann doch noch positive Überraschung, aber man sollte wohl momentan nicht darauf setzen…

Gestern Morgen präsentierte sich ebenfalls der Euro mit einem EUR/USD Wechselkurs von über 1,44 zunächst wieder sehr stark, nachdem die Zusagen der Bundesregierung zu weiteren Hilfen erst einmal für etwas Entspannung in der Griechenland-Frage sorgen konnte. Das konnte natürlich von amerikanischer Seite wiedermal nur mit einer Herabstufung quittiert werden. Die Bonität Griechenlands wurde gestern durch die Ratingagentur Moody’s auf „Ramschstatus“ (Caa1) erneut abgestuft. Es hat schon fast etwas lächerliches langsam, aber so sind sie halt – die Amerikaner! Die gute Nachricht ist nun, dass das Rating für Griechenland jetzt ganz unten ist, und zumindest Moodys künftig nur noch begrenzt Schaden anrichten kann!

Die Börsen dürften also auch heute wohl unter Druck bleiben. In Asien kann man bereits die Auswirkungen des gestrigen Handelstages sehen. Der Shanghai Composite Index verliert zum Mittag 2% auf 2.690 Punkte und liegt damit unter der psychologisch bedeutsamen 2.700er Marke. In Hongkong geht es für den HSI um 1,6% nach unten auf 23.252 Punkte. Der Nikkei hingegen hält sich noch verhältnismäßig gut, allerdings wurden bereits gestern Aktien in Japan eher verkauft.

Trotz all dieser widrigen Umstände gibt es aber auch positives zu berichten. So konnten beispielsweise unsere beiden Depotwerte VW und Porsche die prozentual besten Absatzergebnisse in den USA für den Monat Mai verbuchen. Bitte lesen Sie dazu auch die entsprechenden Berichte auf Investors Inside. Die Aktien der beiden Autobauer gehören zu unseren Top Favoriten für das weitere Jahr. Beide Aktien waren gestern bereits charttechnisch nach oben ausgebrochen, bevor die Börsen anfingen zu wackeln. Die Solaraktien fallen allerdings wie erwartet nach einer kurzen Hype wieder in sich zusammen. Ich hoffe Sie sind unserem Rat gefolgt und haben hier nur sehr kurzfristig und mit überschaubaren Beträgen agiert!

Ebenfalls weiterhin hoch interessant bleiben die beiden Aktien Klöckner & Co. sowie natürlich die Commerzbank Aktie. Auch diesen beiden Titeln muss man in den kommenden Tagen verstärkt Aufmerksamkeit schenken. Beide befinden sich in einer ähnlichen Situation wenn auch unter komplett anderen Vorzeichen. Die Kapitalerhöhungen laufen auf Hochtouren, bei der Commerzbank noch bis zum 06.06.11 und bei Klöckner bis 09.06.11. Bei beiden Aktien sollte es in den kommenden Tagen zu verstärkten Kursbewegungen kommen.

Wie auch immer diese Woche ausgehen wird, wir bleiben zunächst positiv für unsere Depotwerte, insbesondere VW und Porsche, gestimmt. Bleiben Sie weiterhin vorsichtig und achten Sie verstärkt darauf sich Qualitätsaktien ins Depot zu legen. Denn diese werden sich auch nach einem Rücksetzer an den Börsen immer wieder entsprechend schnell erholen. Ansonsten wünsche ich Ihnen alle einen erholsamen Feiertag und für die Männer natürlich viel Spaß am Vatertag!!

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

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Verzweifelte Dollar-Rettungsversuche der US Ratingagenturen?

Da die US Börsen und London heute aufgrund eines Feiertages geschlossen bleiben, ist eher mit einem sehr ruhigen Handelsverlauf heute zu rechnen. So richtig los geht es also erst am Dienstag. Bis dahin kann man sich auch mal wieder mit anderen Themen beschäftigen und es dürfte heute reichen nur ein Auge am Markt zu haben… Es ist schon erstaunlich wie intensiv sich Moodys, Fitch und Co. dann doch immer wieder im richtigen Moment für den schwächelnden Dollar auf Ihre Ratingtätigkeit besinnen, und die vermeintlich angeschlagenen Eurostaaten abstufen. Zu diesem Thema möchte ich heute gerne einen sehr gelungenen Beitrag von Halvers Kapitalmarkt hier heute veröffentlichen, den ich sehr passend finde.

„Ich kann mich einfach des Eindrucks nicht erwehren, dass immer dann, wenn etwas Ruhe an den euroländischen Finanzmärkten eingekehrt ist bzw. man ihnen etwas Ruhe gönnen sollte, der mit besonders viel PS ausgestattete Rasenmäher der US-Rating-Agenturen angeworfen wird, um auch ja den kleinsten euroländischen Keimling zu köpfen. In den Genuss dieses Turbo-Epiliergeräts kamen zuletzt Italien und Belgien sowie eine französische Großbank.

Für mich ist es nicht mehr ausgeschlossen, dass bis Ende des Jahres selbst Deutschland mit Blick auf seine Kredite und Bürgschaften für die Euro-Familie angeschossen oder, diplomatisch ausgedrückt, mit negativem Ausblick versehen wird. In jedem Fall dürfte der Rasenmäher weiter wüten. Ja, natürlich haben Euroland und einige seiner Familienmitglieder große wirtschaftliche und Schuldenprobleme. Das ganze Gebilde durchlebt seinen ultimativen Stresstest. Aber im relativen Vergleich besteht überhaupt kein Grund für westatlantische Selbstgerechtigkeit. Haben etwa die Vereinigten Staaten von Amerika keine Probleme? Der Verschuldungsstand der Amerikaner hat Ausmaße erreicht, die vom Maastricht-Kriterium so weit entfernt sind wie die Erde vom Neptun.

Ein anderes Anekdötchen ist, dass sich Demokraten und Republikaner nicht auf eine Erhöhung des Schuldenlimits einigen können. So greift man zur Bezahlung von Rechnungen der Regierung einfach mal in die staatlichen Rentenkassen. Überhaupt inflationiert man sich aus der Schuldenkrise heraus. Nennt man so etwas Stabilität? Mit welcher Argumentation behalten die USA ihr dreifaches A-Rating? Ein Freund von mir in den USA wundert sich schon seit geraumer Zeit, warum wir uns diese Ungleichbehandlung gefallen lassen. Die Probleme in den USA sind nicht minder groß. Er meint sogar, dass mindestens 15 US-Bundesstaaten mühelos in Peloponnes South, Attica North oder New Greece umbenannt werden könnten.

Aber zumindest kann man den Amerikanern nicht mangelnden Zusammenhalt bei Problemen vorwerfen. Und genau darauf kommt es in schwierigen Zeiten an. Den haben wir Euroländer kaum. Das merkt man spätestens an den mittlerweile üblichen Umgangsformen der Euro-Politiker untereinander. Statt diplomatisch feiner Note nähern wir uns zunehmend den Schlachtgesängen der Süd- und Nordkurve.

So haben die US-Rating-Agenturen leichtes Spiel, von den eigenen Schwächen der USA abzulenken und den Finger auf uns zu richten. Da ist es wenig überzeugend, wenn der EU-Ratspräsident von Rompuy sagt „Wir lassen den Euro nicht sterben“. Dies wirkt dann eher als hilfsloser Versuch, sich bei der Schlacht um das euroländische Büffet schützend über die griechischen Oliven zu werfen. Es fehlt an einem glaubwürdigen europäischen Gesamtkonzept, an Führung, die Perspektiven bietet und der Gegenseite die Munition nimmt.“ Von einer echten Gemeinschaft ist die Europäische Union noch sehr weit entfernt, aber Sie ist ja auch noch so jung…

Noch kurz zum Markt: Obwohl also auch in der kommenden Woche keine großen neuen Nachrichten den DAX beflügeln dürften, sollte es zu einer leichten Erholung kommen. Die Märkte sind derzeit stark überverkauft und zahlreiche negative Meldungen sollten auf dem aktuellen Kursniveau bereits eingepreist sein. Aus psychologischer Sicht ist deshalb mit einer leichten Kurskorrektur nach oben in den nächsten Handelstagen zu rechnen. Bereits am Freitag konnte man diese Entwicklung bei einzelnen Werte wieder beobachten, und es sind genau die von denen ich Ihnen letzte Woche berichtet hatte…

Wie es allerdings mittelfristig dann weitergeht, und ob es dem Dax gelingen wird sich wieder oberhalb der wichtigen Marke von 7.251 Punkten zu etablieren, oder gar die 7.400 in Angriff zu nehmen hängt sehr stark von der Entwicklung der Rohstoffpreise, den neuen Nachrichten zur wirtschaftlichen- und konjunkturellen Entwicklung, insbesondere in Europa, und natürlich somit auch von der  Entwicklung des Eurokurses ab. Bis der Markt seine Richtung gefunden hat sollte man sich weiterhin in erster Linie an der Charttechnik orientieren, die in diesen Tagen noch der einzig verlässliche Partner zu sein scheint.

VW, Porsche, Daimler – Ist die Korrektur vorbei?

Anbei ein Auszug aus unserem Börsen Newsletter vom 25.05.2011: „“Heute könnte der Boden an den Börsen allmählich wieder gefunden werden. Nach dem erneuten Ausverkauf heute Morgen, der den Dax zum Handelsbeginn um über ein Prozent auf 7.070 Punkte absacken ließ haben sich die deutschen Aktien wieder deutlich erholt. Nicht nur dass ist bemerkenswert und spricht immer noch für eine gewisse Stärke des Marktes auch die Kaufsignale die heute durch entsprechende Kursbewegungen ausgelöst worden sind könnten nun für einen Rebound sorgen. Zuvor konnte man, insbesondere am Montag, beobachten dass einige Aktien mustergültig die untere Begrenzung der Bollinger Bänder erreicht haben und sich auf diesem ermäßigten Niveau stabilisieren konnten. Inzwischen kreuzt sowohl der Slow Stochastik als auch der MACD bei einigen deutschen Blue Chips wieder bullish. Sollten sich diese Signale heute bestätigen wäre es wohl an der Zeit wieder vorsichtig in den Markt einzusteigen.

Allen voran zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang mal wieder die beiden Autobauer VW und Porsche, aber auch bei Daimler scheint sich nun erneut eine Trendwende abzuzeichnen. Die Deutschen Banken haben nach inoffiziellen Meldungen den Stresstest erfolgreich absolviert, dennoch würden wir hier auch in den kommenden Tagen eher Vorsicht walten lassen. Bis zur Bekanntgabe des endgültigen Ergebnisses (wobei ich diesen auch nur eine sehr begrenzte Aussagekraft zubillige!), sowie der tatsächlichen Handhabung der Griechenland-Problematik sollte man sich bei den Bankenwerten sowieso nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. Die Commerzbank Aktie bleibt ein Wackelkandidat bis zum Abschluss der Kapitalerhöhung und die Deutsche Bank hat zudem gerade erhebliche rechtliche Probleme…

Katastrophal scheint nach wie vor die Situation bei den deutsche Solarwerten zu sein. Ebenso wie die chinesischen Branchenvertreter wurden die Aktien aus der Branche weiter abgestraft. Während wir für die chinesischen Solaraktien von Trina Solar, Yingli, LDK sowie Suntech und Jinkosolar weiterhin gute Chancen für einen Rebound sehen, scheint die Luft für die deutschen Solaraktien immer dünner zu werden. Charttechnisch sind alle Titel inzwischen extrem angeschlagen. Wer auf einen baldigen Rebound setzen will, der soll dies tun, aber bitte nur mit überschaubaren Beträgen, denn die Risiken scheinen auch auf diesem Niveau immer noch zu überwiegen.

Die Sommermonate dürften weiterhin holprig bleiben. Entscheidend für die nächsten Tage ist es zunächst, ob es dem Dax gelingen kann wieder über der Marke von 7.251 Punkten zu notieren. Dann wäre das vorläufige Ziel 7.400 Punkte bis 7.500 Punkte. Erst wenn der Deutsche Leitindex wieder über der Marke von 7.500 Punkten notiert kann man wieder darauf spekulieren das wir vielleicht doch noch in diesem Sommer neue Höchststände sehen werden. Das negative Szenario bleibt vorerst aber leider ebenso präsent. Insbesondere ein Blick auf den Chart des S&P 500 verheißt heute nicht viel Gutes. Dreht der US Markt also heute nicht werden die beiden nächsten Ziele bei 1.305 und 1.295 Punkten wohl noch abgearbeitet. Der Markt insgesamt steht damit sozusagen auf Messers Schneide!

Wie auch immer der Markt sich heute entscheiden wird, ich gehe davon aus, dass die Konsolidierung einzelner Aktien bald abgeschlossen sein dürfte. Ob das bereits heute der Fall ist oder bei 7.000 oder gar erst bei 6.800 Punkten passiert, kann ich natürlich ebenfalls nicht genau sagen. In diesen Phasen hilft es aber oftmals sich an der Charttechnik einzelner Unternehmen zu orientieren um ein besseres „Gesamtbild“ zu bekommen und sich nicht von der täglichen Nachrichtenflut aus Europa und den USA allzu sehr anstecken zu lassen. Letztlich hat man, wenn man sich mal entschieden hat, dann nur die Wahl sich zwischen den stark gefallenen Nebenwerten oder aber den echten Qualitätstiteln für einen Wiedereinstieg zu entscheiden. Ich habe bereits am Montag angefangen wieder zu kaufen und mich zunächst für Qualität entschieden…die Nebenwerte folgen dann nach der Bestätigung für den Trendwechsel!“

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Die „Wohlfühl-Aktien“ für den nächsten Aufschwung

Der Dax gibt in den letzten Handelstagen deutlich nach, was angesichts der Griechenland Thematik und der damit verbundenen Unsicherheiten auch nicht anders zu erwarten war. Eine Umschuldung Griechenlands scheint immer wahrscheinlicher zu werden weil es dem europäischen Steuerzahler zum einen nicht mehr zugemutet werden kann hier immer wieder „investieren“ zu müssen, und weil zum anderen nicht ansatzweise sichergestellt werden kann, dass die erneute Hilfe auch zu dem gewünschten Effekt führen wird. Die Frage die sich fast alle Marktteilnehmer wohl momentan stellen ist wie man aus der Misére wieder raus kommt ohne einen allzu großen Schaden für die europäische Währungsgemeinschaft zu produzieren.

Der luxemburgischen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker bezeichnete gestern die griechische Schuldenlast wörtlich als „absolut nicht mehr tragfähig“, und das ist wohl auch der Punkt! Bislang wurde auch von griechischer Seite nicht genügend getan um zu überzeugen. Und damit meine ich nicht die Bürger, die laut Presseberichten sogar bereit zu weiteren Einschnitten wären, und das obwohl einige Familien dort bereits seit der letzten Sparrunde am Limit leben. Zunächst sollten die Griechen alles in ihrer Macht stehende dazu beitragen um einen großen Schuldenschnitt zu verhindern, sprich die griechische Regierung wäre nun in der Pflicht das Tafelsilber kurszfristig zu verscherbeln. Jedes Unternehmen das in die Insolvenz schliddert müsste auch alle Vermögenswerte auflösen, warum nicht ein Staat der Pleite ist?

Juncker plädierte bereits gestern Abend für die Einbeziehung privater Gläubiger in eine Lösung der griechischen Schuldenkrise. Das wäre wohl auch ein angemessener Schritt in die richtige Richtung…dementsprechend wäre ich aber auch bei Bankenaktien in der nächsten Zeit sehr vorsichtig! Wie auch immer man darf gespannt sein wie die griechische Tragödie enden wird, bis zur endgültigen Entscheidung bleibt der Markt weiterhin sehr volatil. Der DAX nähert sich inzwischen dem Korrekturziel von 7.250 Punkten, hier wird dann auch die Entscheidung über die weitere Richtung an den Aktienmärkten gefällt. Der S&P 500 ist mit dem gestrigen Schlussstand von 1.329 Punkten nun unter die Unterstützungszone zwischen 1.338 und 1.344 Punkten gefallen und eröffnet somit weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich von zunächst 1.313 Punkten. Sollte es also den US Indizes heute nicht gelingen wieder in positives Terrain bzw. über die Marke von 1.328 Punkten vorzustoßen wird die Luft deutlich dünner für die Bullen.

Wie immer in solchen Phasen bieten sich aber auch gute Chancen für mutige Investoren, die auf einen Rebound des Marktes setzen. Der DAX bleibt weltweit der bevorzugte Index für Investoren, und diese warten nur darauf die Aktien von hochwertigen Unternehmen mit überzeugenden Quartalszahlen wieder in ihre Depots zu buchen. Fachleute sehen bereits wieder steigende Kurse ab spätestens Ende Mai, da dies der normalen Entwicklung des US Präsidentschafts-Zyklus entsprechen würde. Natürlich kann man sich nicht darauf verlassen das es auch in diesem Jahr wieder so laufen wird, aber die Wahrscheinlichkeiten für ein solches Szenario sind da.

Geht man also davon aus, dass die Korrektur bald zu Ende sein könnte und wir dann sogar weiter steigende Kurse bis in den September hinein zu erwarten haben, dann könnten sich Aktienkäufe in den nächsten Tagen wiedermal als sehr lohnend erweisen. Natürlich sollte man dabei nicht das Risiko einer ausgedehnteren Korrektur außer Acht lassen!

Wir haben heute mal wieder einen großen Dax Check gemacht und uns die interessantesten Aktien aus dem DAX  bzw. viel versprechende BlueChips etwas näher angesehen, und natürlich sind darunter viele „alte Bekannte“ zu finden, die sich seit Ausbruch der Finanzkrise immer wieder, zum richtigen Zeitpunkt, als hervorragende Investments erwiesen haben. Wir werden Ihnen in den kommenden Tagen im Blog eine Reihe von Aktien vorstellen, die ich persönlich als „Wohlfühl-Aktien“ bezeichnen würde. Soll heißen zum einen sind dies Titel, die fundamental günstig erscheinen und gute Wachstumsperspektiven ausweisen, und zum anderen befinden sich diese nahezu alle an charttechnisch relevanten Unterstützungsmarken, sodass das komfortable Setzen eines entsprechenden Stopp-Loss möglich ist.

Weitere interessante Einschätzungen zu den Bankenwerten Commerzbank und Deutsche Bank sowie zu einer Reihe von Nebenwerten wie den Solarwerten Phoenix Solar,  Q-Cells, Solon und Conergy sowie dem Stahlhändler Klöckner & Co. und Dialog Semiconductor finden Sie ebenfalls bei uns auf dem Investors Inside Blog. Ich wünsche Ihnen jetzt schon viel Spaß beim lesen..

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

Silber bald unter 30,- Dollar?

Es verspricht eine spannende Woche zu werden – Die Amerikaner überraschten den Markt am Freitag mit deutlich besser als erwarteten. Arbeitsmarktdaten, woraufhin sich nahezu alle Börsen sofort euphorisch nach oben bewegten. Doch die Ernüchterung kam prompt. Bis zum Handelsende gaben alle US Indizes einen Großteil der Tagesgewinne wieder ab, und notieren damit wieder an entscheidenden Chartmarken, bzw. Unterstützungen. Das mag natürlich auch daran liegen, dass die Zahlen vom Arbeitsmarkt auf den ersten Blick gut aussehen, aber letztlich die Qualität der neuen Jobs weiterhin deutlich abnimmt.

Die Aussagekraft der Payrolls ist also zur Zeit eher relativ! Der Dow Jones testete erfolgreich die Trendlinie bevor er wieder nachgab und auch der S&P 500 konnte sich nur mühsam zum Handelsschluss über die Unterstützungslinie retten. Noch immer ist hierfür die Zone bei 1339 bis 1344 Punkte relevant. Der S&P schloss bei 1340 nachdem er kurzzeitig bis auf 1335 Punkte abgetaucht war. Die nächsten Unterstützungen  liegen bei 1328, 1309 und 1300 Punkten.

Besondere Erwähnung sollte wohl der Rohstoffmarkt noch einmal finden. Der Einbruch beim Ölpreis, dem Gold- und insbesondere dem Silberpreis könnten Vorboten einer Konsolidierung am Aktienmarkt sein. Das eine deutliche Korrektur des Silberpreises überfällig war muss man nicht erwähnen, da dies nach dem vorangegangenen Anstieg eigentlich zwangsläufig passieren musste. Wer den ausgerufenen Kurszielen so manchen „Fachleute“ geglaubt hat musste die schmerzliche Erfahrung machen das es das schnelle Geld auch am Rohstoffmarkt nicht gibt! Silber dürfte noch bis 30,- Dollar, oder darunter, fallen bleibt aber dann langfristig wieder aussichtsreich..

Zwar bleiben auch die Aussichten für die Aktienmärkte auf Jahressicht insgesamt positiv, zwischenzeitliche Störfeuer sind aber nicht ausgeschlossen. Die Berichtssaison neigt sich langsam dem Ende zu, somit dürften neue, positive Impulse bald ausbleiben und der Markt wieder verstärkt auf die konjunkturellen Daten schauen. Sowohl die Nachrichten aus den schwachen europäischen Ländern wie Griechenland, Spanien oder Portugal als auch die Schuldenkrise der USA dürften somit wieder verstärkt in den Fokus der Anleger rücken.

Die DAX Bilanz hingegen kann sich sehen lassen. Insgesamt 17 der 23 bisher veröffentlichten DAX-Ergebnisse haben positiv überrascht, und auch die Ausblicke auf das kommende Quartal haben überzeugt. Man kann also momentan davon ausgehen, dass nach einer Konsolidierung des Dax bis auf 7.250 oder 7.000 Punkte ein Einstieg vor der nächsten Berichtssaison lohnenswert sein sollte. In der nun kommenden Woche könnten kurzfristige Trades somit noch lohnenswert sein, ab der nächsten Woche spätestens rechne ich aber mit deutlich schwierigeren Zeiten.

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Irland, Portugal, Griechenland, Japan, Libyen, Nahost. Ölpreis, Zinsanhebung…

Stresstest für Irlands Banken, Portugal, Griechenland in der Krise, Atomkatastrophe in Japan, unterbrochene Lieferketten, etc. Krieg in Libyen, Unruhen in Nahost, Ölpreisanstieg, baldige Zinsanhebung der FED und der EZB etc. – das ist normalerweise alles reines Gift für die Börsen und jede Nachricht für sich schon kursbewegend in Richtung Süden. Ich behaupte mal, dass ich im Normalfall ein ganz gutes Verständnis für die Börse habe, und ich muss offen zugeben das die momentane Stärke des Marktes etwas „unheimlich“ ist. Spätestens heute nach dem nun das  sogenannten „Window Dressing“ der Fonds und großen Investoren vorerst abgeschlossen sein dürfte sollte sich der Markt so langsam wieder etwas mehr den fundamentalen Daten anpassen. Bislang sieht es aber auch heute allerdings nicht danach aus!

Insbesondere die Entwicklung im Nahen Osten macht zunehmend Sorgen. Der Konflikt in Libyen dürfte sich wohl nicht so schnell in Wohlgefallen auflösen wie es so mancher Stratege prognostiziert hat. Der Ölpreis klettert weiter und dürfte wohl bald neue Höchststände markieren. Alleine dieser Faktor für sich genommen belastet die Weltwirtschaft überproportional und hätte früher unter normalen Bedingungen wohl für eine Korrektur der Aktienmärkte von mindestens zehn Prozent gesorgt. Die Auswirkungen dieser, und anderer Krisen werden sich in den kommenden Quartalen auch in den Bilanzen einzelner Konzerne wiederfinden, sei es durch deutlich gestiegene Energiekosten oder durch unterbrochene Lieferketten. Ich rechne bereits in der nächsten Berichtssaison, die in wenigen Tagen startet mit entsprechenden Belastungsfaktoren. Spätestens dann wird die momentan schon fast grenzenlose Euphorie an den Märkten wohl auch ihr Ende finden.

Die Frage dürfte somit sein, wird es ein schleichender Prozess in dem nun allmählich alle oben genannten Faktoren und deren direkte und indirekte Auswirkungen eingepreist werden, oder passiert dies mit einem großen Knall? Davon das noch einmal eine größere Korrektur kommen MUSS bin ich überzeugt, nur ob tatsächlich und wann kann ich natürlich nicht beantworten. Gesund wäre es für die weitere Entwicklung der Indizes allemal. Wahrscheinlich hängt auch die heutige Ankündigung der FED die Zinsen noch in diesem Jahr zu erhöhen damit zusammen, weil man gesehen hat, dass die übermäßige Liquidität die sich im Markt befindet und die Kurse treibt, langsam für ungesunde Entwicklungen an den Finanzmärkten sorgt und vorsichtig wieder abgezogen werden sollte. Die EZB hat ja bereits für April einen Zinsschritt angekündigt um ein wenig Dampf abzulassen.

Heute gegen 14:30 erwartet der Markt die Arbeitsmarktdaten aus den USA. Nach den vorab gelieferten Zahlen dürften diese nicht allzu gut ausfallen, eine Katastrophe ist aber ebenso nicht zu erwarten. Dennoch könnte dieses Ereignis eventuell die Wende einleiten, und den Markt zunächst einmal in eine Art „Beruhigungsphase“ schicken, denn letztlich waren insbesondere die amerikanischen Börsen mal wieder der Grund für die Stabilität der letzten Wochen. Der S&P 500 scheitert bereits seit Tagen an der Marke von 1.325 Punkten. Achten Sie auf die 1.330 Punkte Marke als mögliches weiteres Ausbruchssignal nach oben, und die 1.316 Punkte Marke als Startschuss zu einer Konsolidierung in Richtung der 1.274 Punkte Marke. Der April wird mal wieder ein sehr interessanter Börsenmonat in dem ich mit starken Turbulenzen rechne. Schönes Wochenende!

Schon wieder alles vorbei? VW, BMW, Daimler und Porsche im Aufwind

Das war es noch nicht! Auch wenn die Indizes uns heute bereits wieder steigende Kurse signalisieren glaube ich persönlich nicht daran, dass wir den Boden schon gesehen haben. Dies hat mehrere Gründe, die ich Ihnen heute hier kurz übermitteln will. Allem voran sei gesagt, dass der gestrige Kursanstieg wohl eher etwas mit den US Arbeitsmarktdaten zu tun hatte als mit einer fundamentalen Erholung. Die Arbeitsmarktdaten waren zwar leicht besser als erwartet, aber wirklich nicht der Brüller. Kein Grund also für dauerhafte Euphorie! Heute sorgten Interventionen am Devisenmarkt dafür, dass sich der Yen wieder etwas abschwächte. Ohne diesen Eingriff wären die Aktienkurse wohl nicht so deutlich gestiegen.

In Japan kämpft eine handvoll mutiger Männer immer noch verzweifelt gegen den drohenden Supergau. Ich weiß nicht ob diese Bemühungen letztlich von Erfolg gekrönt sein werden, aber ich drücke den Japanern wirklich täglich ganz fest die Daumen, dass es gelingen möge. In jedem Fall verdienen die 50 Arbeiter, die dort Ihr Leben zum wohle der Allgemeinheit riskieren unseren größten Respekt und Anerkennung! Sollte es nicht gelingen die Kühlung der Atomkraftwerke wieder in Gang zu setzen droht wohl innerhalb der nächsten 48 Stunden die atomare Katastrophe. Was dies dann letztlich für die Menschen in Japan bedeutet kann man sich nur ansatzweise vorstellen. Der Großraum Tokio wäre in Gefahr, 35 Millionen Menschen müssten evakuiert werden, was wohl ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Das Erdbeben von Kobe im Jahr 1995 hatte eine ähnlich zerstörerische Kraft, die Schäden damals wurde auf ca. 100 Milliarden Euro beziffert. Die japanische Börse knickte damals in der Folge um 25 Prozent ein. Allerdings geschah dies nicht von heute auf morgen sondern im Verlauf der folgenden 4-5 Monate bis der Nikkei dann zu einer fulminanten Erholungsrallye ansetzte. Die heutige Situation ist von der Schadenshöhe vielleicht ähnlich oder höher einzuschätzen, allerdings kommt noch die atomare Problematik hinzu, die ganze Landstriche und Industrien eventuell auf Jahrzehnte beeinträchtigen könnte, sprich unbewohnbar macht. Wer also heute an eine sich schnell wieder erholende Börse in Japan glaubt der könnte sich ganz bitter irren. Unabhängig von der Situation in den AKWs Fukushima hat heute noch niemand einen Überblick über die wirtschaftlichen Auswirkungen.

Die Börsen in den USA sowie die europäischen Indizes dürften sich letztlich dann etwas schneller wieder von dem Japan Schock erholen. Natürlich ist der direkte Einfluss hier nicht so groß, auch wenn meiner Meinung nach die Auswirkungen der Unterbrechung von Lieferketten hier von manchen Fachleuten deutlich unterschätzt wird. Man sollte auch hier erst einmal vorsichtig bleiben, bis klar ist was wirklich in Japan passiert ist, und noch passieren wird. Die Börse in Tokyo könnte in den kommenden Tagen durchaus noch einmal sehr heftig reagieren, was auch die anderen Indizes in Mitleidenschaft ziehen dürfte. Man sollte immer bedenken, dass das Schlimmste hier nur durch einen massiven Eingriff der japanischen Notenbank verhindert werden konnte, und diese Liquidität auch irgendwann wieder aus den Märkten gezogen wird.

Auch wenn der Dax heute erneut die Marke von 6.700 Punkten überschreiten konnte bleibt die Situation aus charttechnischer Sicht extrem angespannt. Die 6.350 Punkte dürften wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit noch abgearbeitet werden, im schlechtesten Fall sehen wir auch noch den Bereich um die 6.100 Punkte. Kurzfristig gehe ich aber von einem erneuten oder mehrfachen Test der 6.500 Punkte aus, und hoffe mal das der Index in diesem Bereich einen soliden Boden ausbilden wird. Bereits gestern haben wir über die bald möglichen Probleme der High-Tech Branche berichtet, ebenso negativ könnte sich die Situation auf die Aktien der Autobauer auswirken, die zwar bis zu einem gewissen Grad von der Situation profitieren könnten, aber auch nur dann wenn die Lieferketten nicht unterbrochen werden. Hier habe ich zumindest meine Zweifel, dass dies nicht der Fall sein wird…die nächsten beiden Quartale werden dies wohl zeigen!

Bleiben Sie auch vorsichtig bei den Solaraktien und treffen Sie keine überhasteten Entscheidungen!

Die Vertrauensfrage – Insider und Perma-Bären ziehen sich weiter zurück

Ich bleibe dabei die Stimmung an den Märkten könnte in den kommenden Tagen deutlich kippen. Seit Tagen fällt die Marktstimmung der institutionellen Anleger, inzwischen auf das niedrigste Niveau seit August 2010. Dieser kräftige Rückgang überrascht angesichts der vermeidlich heilen Börsenwelt etwas. Auch die Firmeninsider verkaufen bereits wieder seit Dezember 2010 verstärkt Aktienpositionen. Natürlich sind diese Faktoren noch kein Garant für bald fallende Notierungen an den Börsen, aber man sollte dies zumindest in seine Überlegungen mit einbeziehen und in den kommenden Wochen etwas vorsichtiger agieren. Auch die berühmte und durchaus gesunde „Januardelle“ ist in diesem Jahr ausgeblieben, und das obwohl es eine kräftige Jahresendrallye gegeben hat.

Der DAX beispielsweise hat seit September 2010 ohne irgendwelche Anzeichen eine Konsolidierung oder gar Korrektur um satte 25 Prozent zugelegt. Mir scheint als würden nun langsam die Akteure wieder auf die Bühne kommen die lange Zeit nichts mehr von Aktien wissen wollten und Ihr Geld lieber in Gold oder „sichere“ Staatsanleihen gesteckt haben. Genau gesagt könnten es wieder die gleichen sein die im Falle eines Rücksetzers an den Börsen dann erneut die Zeche zahlen, die Privat- oder sogenannten Kleinanleger. Die Geschichte wiederholt sich immer und immer wieder…

Gepusht von überall zu lesenden Nachrichten über das Wirtschaftswunder Deutschland und einen unter Vollast laufendem Wirtschaftsmotor dürften einige Anleger neues Vertrauen in die Börsen gefasst haben. Bleibt zu hoffen dass dieses Vertrauen nicht gleich wieder enttäuscht wird, denn durch den Anstieg in den letzten Wochen wird eine Konsolidierung der Aktienmärkte wohl täglich wahrscheinlicher. Wir befinden uns in einer kurzzeitigen Übertreibungsphase, bleiben also in den nächsten Wochen die positiven Unternehmensdaten aus, und gesellen sich dann weitere wirklich schlechte Nachrichten (z.B. US Arbeitsmarktdaten, Ägypten, Zinsanhebung in China etc.), die bislang ignoriert wurden, hinzu werden die Indizes wohl noch einmal richtig Luft holen, bevor es dann weiter nach oben geht.

Natürlich kann ich eine solche Aussage auch nicht mit hundertprozentiger Gewissheit treffen, es ist nur ein von vielen möglichen Szenarien, dem ich persönlich momentan eine hohe Wahrscheinlichkeit attestieren würde. Ob, und wann dies eintreten wird werden wir sehen. Der Markt neigt ja bekanntlich zu Übertreibungen, ist aber auch keine Einbahnstraße wie wir alle wissen! Insider und institutionelle Anleger verlieren langsam Ihr Vertrauen in eine Fortführung der Rally, und das sollte man wohl nicht mißachten. In diesem Sinne, bleiben Sie vorsichtig und legen Sie sich rechtzeitig eine Exit-Strategie zurecht.

In unseren letzten Artikeln sind wir mal wieder etwas näher auf viel diskutierte Aktien von Solar Millennium, Dialog Semiconductor, Solarworld, Pfleiderer und Heidelberger Druck etwas näher eingegangen. Lesen Sie bitte auch unsrere Kurzanalysen zu den Werten auf Investors Inside.de

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