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Die Porsche Aktie bleibt auf der Überholspur

Für Porsche Aktionäre läuft es weiterhin rund!Auch die jüngsten Absatzzahlen aus den USA können einmal mehr überzeugen dass sich der Autobauer auf dem richtigen Weg befindet. Porsche lieferte im Juni 2.546 Fahrzeugen in den USA aus. Das sind 18,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Wiedermal war es der Cayenne der beim Absatz glänzen konnte, und sich zum echten Verkaufsschlager für Porsche entwickelt hat. Vom Cayenne alleine wurden 1.009 Fahrzeuge in den USA ausgeliefert was einer Absatzsteigerung von über 100 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Umso logischer ist auch der konsequente Ausbau des Konzerns  in Sachen SUV. Mit dem kleinen Cayenne, dem Cayun wird bald die fünfte Baureihe an den Markt kommen. ich gehe davon aus, dass der Erfolg des Cayun mindestens genauso groß werden dürfte wie der des großen Bruders.

Die Aktie des Sportwagenbauers hat sich nun endgültig aus der zähen Seitwärtsphase der vergangenen Monate gelöst und konnte auch gestern wieder ordentlich zulegen. Mit dem Überschreiten der Marke bei 55,- Euro dürfte nun endgültig der Weg in Richtung 60,- Euro frei sein. Gestern konnte bereits der nächste Widerstand bei 58,10 Euro deutlich überschritten werden. Der Tageshöchstkurs lag bei 58,73 Euro. Ich hatte ja bereits in meinen letzten Artikeln  darauf hingewiesen, dass die Entwicklung bei der Aktie sehr an den Kursverlauf vom Jahresende 2010 erinnert. Die gelegentlichen Intraday Rücksetzer bei Porsche dienen lediglich dazu die Aktie innerhalb der Bollinger Bänder zu halten was auch durchaus gesund ist. Ansonsten dürfte die Aktie weiterhin steil nach oben tendieren. Die nächsten Kursziele sind die genannten 58,10 Euro nachhaltig zu überwinden, was wohl noch in Kürze passieren dürfte, und dann 63,- und 65,90 Euro.

Alle Deutschen Autobauer dürften wohl auf ein erneutes Rekordquartal zusteuern. Die Porsche Aktie bleib hier unsere klarer Favorit! Unbedingt dabeibleiben! Achtung Zusatz: wie man heute wieder sehen kann ist das Setzen von StoppLoss Orders manchmal keine gute Idee wenn diese zu knapp platziert wird. Hier hat heute jemand die Aktie bewusst bis 54,80 Euro durchrutschen lassen, und dabei offenbar einige solcher Stopps ausgelöst! Wenn man sich die VW Aktie ansieht liegt der Verdacht nahe, dass hier noch jemand ganz schnell einsteigen will…

Dialog Semiconductor im Chartcheck

Auch wenn  einige Börsenbriefe das anders sehen wollen, die Dialog Semiconductor bleibt in dem Umfeld unserer Meinung nach eher eine Halteposition. Natürlich dürfte die Aktie nun auch entsprechend profitieren wenn die Märkte wieder nach oben drehen, bei 15,- Euro scheint aber vorläufig der Deckel drauf zu sein. Erst wenn der Widerstand bei ca 16,50 Euro nachhaltig überwunden wird kann man davon ausgehen, das die Dialog Semiconductor den Aufwärtstrend wieder aufnehmen wird. Die zuletzt erfolgten Verkäufe von größeren Adressen deuten aber darauf hin, das dies noch ein wenig dauern könnte. Dennoch, bereits seit Monaten bewegt sich die Aktie in einem quälend langen Seitwärtstrend, der sich nun langsam zuspitzt. Sprich eine Entscheidung in welche Richtung die Aktie in den kommenden Monaten tendieren wird steht unmittelbar bevor.

Kürzlich veröffentlichte das Unternehmen die Zahlen zum abgelaufenen Quartal, und diese lassen drauf schließen, dass operativ weiterhin alles planmäßig läuft. Einziger Wermutstropfen sind die Engpässe die sich durch die Naturaktstrophen in Japan ergeben haben und in naher Zukunft auf des Ergebnis drücken könnten. Der Umsatz konnte um 61,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 98,5 Millionen US-Dollar gesteigert werden. Die erst im Februar übernommene niederländische SiTel AG steuerte insgesamt 17,9 Millionen US-Dollar zum konsolidierten Umsatz des Unternehmens bei. Der Konzerngewinn liegt bei 7,9 Millionen US-Dollar, davon entfallen 1,5 Millionen US-Dollar auf die SiTel AG. Für das zweite Quartal wird nun ein konsolidierter Umsatz in Höhe von 107 bis 112 Millionen Dollar erwartet.

Sieht man sich den Chart an so wird deutlich, dass die aktuelle Trading Range zwischen der letzten Unterstützung bei 13,90 und dem letzten Top knapp über der 15,- Euro Marke liegt. Die Bollinger Bänder ziehen sich immer weiter zusammen, was für eine baldige Entscheidung spricht. Natürlich kann der Ausbruch in beide Richtungen erfolgen, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, das es wieder nach oben geht, bedingt durch die Unterstützung durch die 200-Tage Linie wohl etwas höher. Die Unterstützungszone zwischen 13,50 Euro und  13,90 Euro sollte also vorerst halten, sprich erste Käufe an dieser Unterstützung sind für spekulativ orientierte Anleger weiterhin interessant. Gelingt der Ausbruch nach oben jedoch nicht, drohen weiter Abschläge bis in den Bereich um die 12,50 oder 11,90 Euro. Wir werden das Szenario weiterhin aufmerksam beobachten und zu gegebener Zeit entsprechend schnell reagieren.

Commerzbank – da ist noch Luft nach unten!

Die Commerzbank Aktie macht in den letzten Tagen trotz der stark steigenden Börsen keinerlei Anstalten sich wieder von den deutlichen Abschlägen zu erholen. Auch eine nennenswerte technische Erholung ist bislang ausgeblieben. Ich gehe weiterhin davon aus das die Aktie in den nächten Wochen schwächer tendieren wird. Sieht man sich den Chart etwas genauer an, und beachtet man insbesondere die Bolliger Bänder, so kann man feststellen das – zumindest theoretisch – nun weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich um die 3,60 Euro besteht. Wir würden hier weiterhin abwarten bis die Kapitalerhöhung durch ist, denn es ist nicht ausgeschlossen dass kurz vor der Kapitalmaßnahme noch einmal ein deutlicher Shortangriff stattfinden wird.

Das positive Szenario für die Aktie würde im Gegenzug wie folgt aussehen: Nach der erneuten Bestätigung der vorläufigen Unterstützung oberhalb bei 4,09 Euro konnte die Commerzbank Aktie im gestrigen Handel den Widerstand bei 4,34 Euro nicht nachhaltig überwinden. Gelingt ein Ausbruch über diese Marke kann man auf eine Bodenbildung setzen. Erst bei Kursen über 4,50 Euro würde sich das Chartbild wieder etwas freundlicher zeigen. Ab einem Aktienkurs von 4,70 bis 4,77 Euro dürfte das Schlimmste dann aber erst einmal überstanden sein. Wie oben in diesem Artikel geschrieben räumen wir dem negativen Szenario derzeit aber deutlich mehr Chancen ein.

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