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Wunschanalyse Nokia Corp.

Nokia Corp. (WKN 870 737, ISIN FI0009000681, Marktkapitalisierung: ca. 25,20 Mrd. Euro, ca. 30,80 Mrd. US$)


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Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich an dieser Stelle letztmalig die Nokia Aktie für Sie analysieren durfte. So lautete mein Fazit am 20. Januar diesen Jahres zu Kursen von 9,19 Euro: SHORT TERM HOLD (kurzfristig Halten), LONG TERM BUY (langfristig Kaufen) mit Kursziel 12,00 Euro. Schaut man sich nun den aktuellen Kurs von 6,75 Euro an, so könnte man glauben die damalige Empfehlung sei katastrophal falsch gewesen. Aber Halt, so einfach ist es dann doch nicht! Denn schaut man sich den Kursverlauf der Nokia Aktie einmal näher an, so stellt man schnell fest, dass die Aktie noch Ende März/Anfang April 2010 im Hoch bei 11,70 Euro notierte und damit nur minimal unter dem damals genannten Kursziel von 12,00 Euro lag.

Erst mit Bekanntgabe der Quartalszahlen am 22. April 2010 begann dann der regelrechte Absturz der Nokia Aktie. So verlor die Aktie alleine an besagtem 22. April 2010 ca. 14% an Wert und konnte sich danach auch nicht mehr von diesem Schock erholen. Der bisherige „Höhepunkt“ dieses Crash auf Raten war dann die Gewinnwarnung von Nokia am 16. Juni 2010. Nach Veröffentlichung dieser Gewinnwarnung verlor die Aktie weitere 10%. Doch auch damit war der Tiefpunkt noch nicht erreicht und so notierte die Nokia Aktie am 29. Juni 2010 auf einem neuen Allzeittief bei 6,60 Euro (bisheriges Allzeittief: 6,68 Euro). Die große Frage lautet daher nun: wie geht es jetzt weiter? Genau das werden wir im Rahmen der heutigen Sharewise Wunschanalyse herausfinden…

1.) Fundamentale Analyse

Firmengründung

Nokia wurde bereits im Jahr 1865 von dem Ingenieur Fredrik Idestam (1838 bis 1916) in Tampere im Südwesten Finnlands gegründet und stellte anfangs Papiererzeugnisse für den Export nach Großbritannien und Russland her. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts produzierte das Unternehmen dann vor allen Dingen Gebrauchsgegenstände wie Gummistiefel oder Radmäntel für Rollstühle. Die heute bekannte Nokia Corp. jedoch entstand im Jahr 1967 durch den Zusammenschluss der Nokia Company (der ehemaligen Papierfabrik) mit den Finnish Rubber Works sowie den Finnish Cable Works.

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Meistgesucht

  • Nokia Aktie

Wunschanalyse MTU Aero Engines

MTU Aero Engines (WKN A0D 9PT, ISIN DE000A0D9PT0, Marktkapitalisierung: ca. 2,51 Mrd. Euro, ca. 3,1 Mrd. US$)

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DÜSENTRIEBWERKE – FAST SO WICHTIG WIE DAS FLUGZEUG SELBST

MTU Aero Engines produziert und wartet (im Sinne von Instandhaltung, wobei man bei den Vertragsstreitigkeiten in der Luftfahrtindustrie den Begriff „warten“ auch anders auslegen könnte) Triebwerke für zivile und militärische Luftfahrt. Airbus setzt MTU-Triebwerke für den Militärtransporter A400M sowie den Riesenflieger A380 ein, Boeing verwendet MTU-Triebwerke beispielsweise für die Boeing 747. Tornado, Eurofighter oder Tiger Hubschrauber, überall werden Triebwerke von MTU Aero Engines eingesetzt. Wenn der Dreamliner von Boeing einmal fliegen wird, dann wird er ebenfalls mit Triebwerken von MTU Aero Engines fliegen.

So unterteilt sich das Geschäft von MTU Aero Engines in die Produktion von Triebwerken sowie die Instandhaltung von Triebwerken. Die Produktion liefert 1,5 Mrd. Euro Umsatz, die Instandhaltung 1,1 Mrd. Euro. Der Gewinn wird überwiegend (zwischen 75% und 80%) im Bereich der Produktion erwirtschaftet (EBIT: 292 Mio. Euro). Dort ist auch der Löwenanteil des Auftragsbestands zu finden: 4,24 Mrd. Euro für die Produktion, nur 177 Mio. Euro für die Instandhaltung.

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Wunschanalyse Transocean Ltd.

Transocean Ltd. (WKN A0R EAY, ISIN CH0048265513, Marktkapitalisierung: ca. 12,78 Mrd. Euro, ca. 15,75 Mrd. US$)


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1.) Fundamentale Analyse

Transocean Ltd. – Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Transocean Ltd. reichen zwar eigentlich sogar zurück bis in das Jahr 1919, die Gesellschaft in der heutigen Form jedoch geht zurück auf die 1953 von Southern Production gegründete The Offshore Company. In dieser Tochtergesellschaft bündelte die Southern Production damals ihre Aktivitäten in Sachen Entwicklung und Bau von Bohrinseln. 1963 übernahm The Offshore Company dann die in London ansässige International Drilling Co. Ltd und dehnte so ihre Aktivitäten auf Großbritannien bzw. die Nordsee aus.

Nachdem sich die Muttergesellschaft Southern Production zwischenzeitlich in Southern Natural Resources umbenannt hatte, folgte im Jahr 1992 eine erneute Umbenennung in Sonat, in deren Zuge sich dann auch die Tochtergesellschaft The Offshore Company in Sonat Offshore Drilling Inc. umbenennen musste. 1993 kam es dann schließlich zum Börsengang im Zuge eines Spin-Offs und somit zur Verselbständigung der Tochtergesellschaft.

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Meistgesucht

  • Bohrinsel

Wunschanalyse Banco Santander

Banco Santander (WKN 858 872, ISIN ES0113900J37, Marktkapitalisierung: ca. 63,4 Mrd. Euro, ca. 76,25 Mrd. US$)

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EUROPAS SCHULDENKRISE ENTSCHEIDET SICH IN SPANIEN

„PIGS“ rufen die Amerikaner, wenn sie auf die Euro-Krise angesprochen werden. Das sind die Anfangsbuchstaben für die krisengeschüttelten Länder der EU: Portugal, Irland, Griechenland und Spanien. Während die EU die ersten drei Länder vielleicht noch wird auffangen können, wird es im Falle einer Schieflage Spaniens schwer, denn das Land ist zu groß.

Die Erinnerung an die Immobilienkrise 2008 / 2009 ist noch frisch und so fürchten viele Anleger, eine Staatspleite Griechenlands würde ähnlich wie die Lehman-Pleite im Herbst 2007 die gesamte Finanzbranche mit in den Abgrund reißen. Insbesondere die Banken der Länder, die den größten Finanzierungsbedarf haben, wären dann betroffen.

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Wunschanalyse Coca Cola Company

Coca Cola Company (WKN 850 663, ISIN US1912161007, Marktkapitalisierung: ca. 120,86 Mrd. US$, ca. 98,69 Mrd. Euro)

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1.) Fundamentale Analyse

Der Beginn – als Medizin mit Kokain

Als Erfinder des Getränks Coca Cola, bis heute das Hauptprodukt der Coca Cola Company, gilt John Stith Pemberton aus Atlanta, Georgia (USA), der nach dem Vorbild von Vin Mariani aus Wein, Kolanüssen, Damiana sowie einem Extrakt aus Blättern der Cocapflanze einen Sirup als Mittel gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen braute und diesen Pemberton’s French Wine Coca nannte. Ziel von Pemberton war es dabei das damals beliebte aber mit Nebenwirkungen behaftete Morphin durch das, so glaubte man damals, weniger problematische Kokain zu ersetzen. Nachdem am 25. November 1885 Atlanta und Fulton County beschlossen versuchsweise für 2 Jahre die Prohibition einzuführen, sah sich Pemberton gezwungen den Wein (als alkoholisches Getränk) aus dem Rezept herauszunehmen und erfand damit Coca Cola. Der Name leitete sich dabei aus den Zutaten Kokablatt (englisch: coca leaves) und Kolanuss (englisch: cola nut) ab. Am 8. Mai 1886 wurde schließlich das erste Glas, als Medizin, in Jacob’s Pharmacy für damals 5 Cent (ein Nickel) verkauft.

Der Siegeszug von Coca Cola

Vermutlich um seine Morphinsucht zu finanzieren verkaufte Pemberton sein Rezept sowie die Rechte an Coca Cola mehrfacht, so dass der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler am 30. August 1888 in Besitz der Markenrechte gelang. 1892 gründete er daraufhin die Coca Cola Company, ließ sich Coca Cola als Marke schützen und vermarktete sein Produkt ab 1895 in den gesamten USA und ab 1896 sogar im benachbarten Ausland. Sein Partner dabei war der ehemalige Buchhalter Pembertons, Frank M. Robinson, der sich später insbesondere für die Werbung der Gesellschaft verantwortlich zeigte. Da damals in immer mehr US-Bundesstaaten die Prohibition eingeführt wurde, hatte es Coca Cola – insbesondere auch dank seines günstigen Verkaufspreises von 5 Cents – nicht sehr schwer sich als „Ersatzdroge“ zu etablieren. Zumal unter Asa Griggs Candler schon damals ungewöhnlich hohe Summen für Werbemaßnahmen (1900: 85.000 US$, 1912: 1 Mio. US$) ausgegeben wurden.

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Solar Millennium..mal wieder was positives!

Mit der heutigen Meldung dürfte das Unternehmen seinen gesteckten Zielen in den USA einen großen Schritt näher gekommen sein. Die Solar Millennium AG hat John Clapp, einen langjährigen Citigroup Manager zum neuen Finanzvorstand der Solar Trust of America ernannt, und sicher sich damit einen kompetenten Experten für die Finanzierung und Durchführung der in den USA geplanten Projekte. John Clapp ist ein international anerkannter Fachmann für die Finanzierung von Projekten aus dem Bereich der alternativen Energien, und dürfte über entsprechende Verbindungen verfügen, die auch bei der Freigabe der Projekte behilflich sein werden. Insbesondere verfügt er über umfangreiche Erfahrungen für die Einbindung von Tax Equity (Steuererleichterungen) und Loan Guarantee Programmen (Kreditgarantien) der US-Regierung in die Projektfinanzierung. Clapp dürfte aber auch schon alleine wegen seiner Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem US-Department of Energy eine ideale Ergänzung für die Führungsebene der Solar Trust sein. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Neuzugang bei Solar Trust nun baldmöglichst deutlich positiv auf das Zulassungsverfahren in den USA auswirken wird. Wer sich mit der Aktie etwas näher beschäftigt hat weiß wie enorm wichtig dies für das weitere Fortkommen des Unternehmens ist…

Der Euro bestimmt weiterhin die Richtung

Und wiedermal Euro-Panik an den Börsen! Der Wechselkurs zum Dollar ist heute Nacht, nach gemischten Vorgaben aus Asien, erneut unter die Marke von 1,22 abgesackt, und dürfte heute im Verlauf des Tages wohl auch die 1,21 noch testen wollen.  Das hat mittlerweile schon etwas Faszinierendes, wie innerhalb kürzester Zeit die positive Stimmung in erneute Panik umschwenken kann. Auslöser dieses erneuten Kursrutsches war unter anderem offenbar der heute veröffentlichte Einkaufsmanager-Index aus China. Bereits zum zweiten Mal in Folge ist der Wert des Index nun gefallen, und sofort wird der Wachstumsmotor dieser Welt in Frage gestellt. Ich halte diesen leichten Einbruch eher für mehr als verständlich angesichts der konjunkturellen Lage, ganz im Gegenteil, der Rückgang ist daran gemessen eigentlich eher noch sehr bescheiden ausgefallen…

Bereits am Freitag brachte auch die Ratingagentur Fitch deutliche Unruhe in die Erholung der Aktienmärkte, indem Spaniens Bonitätsrating nach unten genommen wurde. Da half dann auch die Zusage, dass man seitens Fitch das Rating nun für ein Jahr nicht mehr verändern wolle, eher wenig. Die US Aktienmärkte gaben darauf hin zum Wochenausklang noch einmal kräftig nach. Schwerwiegender für den Kurs des Euro dürfte aber wohl die heute aufgekommenen Sorgen um ein Bonitätsrisiko Frankreichs und Italiens sein. Frankreichs Haushaltsminister Francois Baroin hatte am Sonntag die Beibehaltung des aktuellen Ratings als „Herausforderung“ bezeichnet. Wie nervös die Märkte auf solche Äusserungen momentan reagieren kann man heute mal wieder direkt am Eurokurs ablesen. Mich würde es nun auch nicht mehr wundern, wenn nun auch Deutschland bald an der Reihe wäre…Vielleicht sollten sich europäische Politiker mit Ihren Aussagen momentan einfach mal etwas zurückhalten, dann müssten wir ein paar Milliarden weniger ausgeben um die Situation zu stabilisieren.

Aber, bei aller Unruhe sollte man nicht vergessen, dass die Investition in Sachwerte, in Form von Unternehmensbeteiligungen in ausgewählte Titel, sprich Aktien, eine der besten Möglichkeiten ist von solchen Entwicklungen langfristig zu profitieren. Es ist also nicht ratsam sich von der allgemeinen Panik anstecken zu lassen und die zuletzt erworbenen Qualitätsaktien nun wieder unlimitiert in den Markt zu werfen. Denn aus konjunktureller Sicht sieht es deutlich besser aus als uns dies die Medien in den letzten Wochen glauben machen wollen. Erst heute konnte wieder ein ordentlicher Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen in Deutschland verzeichnet werden. 80% aller amerikanischen Unternehmen haben zuletzt bessere Zahlen geliefert als dies von Analysten erwartet worden ist, in Deutschland liest sich diese Bilanz ähnlich gut. Es gilt also weiterhin, nach aussichtsreichen Titeln Ausschau zu halten und zu gegebener Zeit zu investieren…

Die Situation an den Märkten ist natürlich alles andere als beruhigend, vor allem die Feststellung, dass die Stimmung jederzeit extrem kippen kann macht ein effektives Trading gerade etwas schwer. Der Euro hält die Märkte weiterhin fest im Griff, und so lange dies so ist werden die extremen Schwankungen an den Börsen nicht aufhören. Normalerweise kehrt aber auch irgendwann ein gewisser „Sättigungsgrad“ an schlechten Nachrichten ein. Spätestens mit der nächsten Berichtssaison rechne ich wieder mit einer Beruhigung der Situation. Dann könnten sich erstmals auch die positiven Aspekte einer Euro Schwäche in den Bilanzen der deutschen und europäischen Exporttitel niederschlagen. Wer seine Nerven schonen will, und noch nicht investiert ist, bleibt aber lieber noch etwas an der Seitenlinie bis es soweit ist. Für alle aktiven Trader bleibt Vorsicht in Form einer StoppLoss-Strategie oberstes Gebot.

Wunschanalyse Siemens AG

Siemens AG (WKN 723 610, ISIN DE0007236101, Marktkapitalisierung: ca. 64,76 Mrd. Euro)

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BREITES SPEKTRUM AN PRODUKTEN, PRODUKTION & EIGNERN

Siemens ist eines der größten Unternehmen in Deutschland. Mit einem Marktwert von 65 Mrd. Euro und einem Streubesitz von 83% befinden sich die Siemens Aktien in fast jedem Depot deutscher Anleger. So breit wie die Aktionärsstruktur, so breit ist auch die Produktpalette. Von Kühlschränken über Eisenbahnsysteme bis hin zu Stromkraftwerken bietet Siemens alles, was mit Strom betrieben werden kann. Nicht zu vergessen der Gesundheitsbereich, in dem spezielle Produkte für die Gesundheitsbranche entwickelt werden.

Siemens unterteilt seine Geschäftsaktivitäten in drei Sparten: Industrie (ca. 40% Umsatz), Energie (ca. 40% Umsatz) und Gesundheit (ca. 20% Umsatz). (mehr …)

Wunschanalyse BP plc

BP plc (WKN 850 517, ISIN GB0007980591, Marktkapitalisierung: ca. 120,00 Mrd. Euro, ca. 152,00 Mrd. US$)

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ÜBER DIE MORAL DES INVESTIERENS

Lassen Sie mich vorab ein wenig über die Moral des Investierens sprechen. Am 20. April explodierte eine Bohrinsel von BP in der Karibik, elf Menschen kamen ums Leben. Zwei Tage später sank die Bohrinsel, durch ein Leck strömen nun große Mengen von Öl aus 1.500 Meter Tiefe in die See und haben bereits die Küste der USA erreicht. Die Kritik an BP ist groß, denn zum einen wurde trotz eines nicht bestandenen Drucktests wenige Stunden vor der Explosion keine Konsequenz gezogen – im Gegenteil, die immer wieder ertönenden Alarmsirenen wurden Augenzeugenberichten zufolge irgendwann einfach ausgeschaltet. (mehr …)

Was ist los bei Solar Millennium?

Die Frage stellt sich wohl allen, die in den vergangenen Wochen das Hickhack um den Abgang Utz Claassens, der damit verbundenen Sonderprüfung der Bilanzen, und die kürzlich stattgefundenen Hauptversammlung mitverfolgt haben. Offensichtlich gelingt es dem Unternehmen im Moment nicht wieder neues Vertrauen zu schaffen. Die Vorabprüfung hat ergeben, dass es keinerlei Luftbuchungen in den Bilanzen der vergangenen Jahre gegeben hat, und dennoch hat die Aktie heute noch einmal die Unterstützung bei 18,- Euro getestet.

Bis Ende des Jahres will Solar Millennium mit dem, auch von den Anlegern lang ersehnten, Bau eines der geplanten US Projekte begonnen haben. Insgesamt bis zu neun Projekte mit jeweils rund 250 MW Leistung könnten dann bei weiterhin positivem Genehmigungsverlauf an den vier Standorten, Palen, Blythe, Ridgecrest und in der Amargosa Wüste realisiert werden. Parallel zur gerade laufenden Prüfung der Umweltverträglichkeit der Projekte werden  diese auch eingehend von unabhängigen Expertenteams hinsichtlich ihrer Förderbarkeit durch die US-Regierung untersucht. Die Inbetriebnahme dieser Kraftwerke soll nach erfolgter Genehmigung zwischen 2013 und 2014 erfolgen.

Für einen Teil der an den kalifornischen Standorten vorgesehenen Kraftwerke hat Solar Millennium LLC mit dem Energieversorger Southern California Edison (SCE) bereits im Juni 2009 Stromabnahme-Verträge, so genannte Power Purchase Agreements (PPA), unterzeichnet. Die PPAs umfassen zwei Parabolrinnen-Kraftwerke mit einer Leistung von jeweils 242 MW mit der zusätzlichen Option auf ein drittes 242-MW-Kraftwerk und regeln die Abnahme des in den geplanten Solarkraftwerken produzierten Stroms durch SCE über einen Zeitraum von 20 Jahren.

In den USA können Solarkraftwerksprojekte bis 2016 außerdem von sogenannten Investment Tax Credits (ITC) profitieren. Dabei handelt es sich um eine Steuerentlastung in Höhe von bis zu 30 Prozent der Investitionssumme. Die ITCs wurden von der Regierung geschaffen, um die Attraktivität von Investitionen in Solarkraftwerke zu erhöhen. Alle Projekte, bei denen noch 2010 mit der Realisierung begonnen wird, qualifizieren sich für Subventionen aus dem US-Konjunkturprogramm (American Recovery and Reinvestment Act 2009) von Präsident Barack Obama. Dabei ist vorgesehen, dass die Unternehmen diese ITCs nicht in Form einer Steuerentlastung, sondern als direkten Zuschuss zur Finanzierung von der Regierung gewährt bekommen. Quelle: mittelfranken-business-on

Auch diese hoffnungsvollen Nachrichten von den zu erwartenden US Projekten scheinen an der Zurückhaltung der Anleger erst einmal nichts ändern zu wollen. Genau hier sehe ich aber die antizyklische Chance für eine langfristig sehr interessante Investition an einem der erfolgversprechendsten Unternehmen aus der deutschen Solarszene. Die endgültigen Ergebnisse der Bilanzprüfung werden nun gegen Ende dieses Monats erwartet. Spätestens da sollte dann Klarheit über die finanzielle Situation des Unternehmens herrschen. Ich gehe immer noch von einem positiven Ausgang der Prüfung aus und habe und werde Kurse um die 18,- Euro weiterhin konsequent zum Ausbau der bestehenden Positionen nutzen.

Wunschanalyse Nanometrics Inc.

Nanometrics Inc. (WKN 898 029, ISIN US6300771051, Marktkapitalisierung: ca. 213,56 Mio. US$, ca. 166,29 Mio. Euro)

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1.) Fundamentale Analyse

Nanometrics Inc. – Kurzporträt

Die im Jahr 1975 gegründete Nanometrics Inc. ist ein Anbieter von Highperformance-Kontrollprozess-Messsystemen, welche in erster Linie bei der Produktion von Halbleitern, hochleuchtenden LEDs (HB-LEDs), Datenträgern und Photovoltaikanlagen eingesetzt werden. Nanometrics Inc. automatisierte und integrierte Messsysteme messen dabei kritische Dimensionen, Device-Strukturen, die Overlay-Registrierung, die Topographie sowie darüber hinaus verschiedene Dünnschicht-Eigenschaften, einschließlich der Schichtdicke, sowie natürlich auch optische und elektrische Materialeigenschaften.

Die Kontrollprozess-Lösungen von Nanometrics Inc. werden dabei im gesamten Herstellungsprozess eingesetzt, von der Front-End-of-line-Substrat Fertigung bis hin zur Massenfertigung von Halbleitern und anderen Geräten, wie z.B. fortgeschrittene Wafer-Scale-Packaging-Anwendungen. Die Systeme ermöglichen es Geräteherstellern dabei ihre Produktivität zu erhöhen und ihre Herstellungskosten zu senken, um so ihre Erträge zu verbessern. Das Unternehmen, dass derzeit 399 Vollzeitmitarbeiter beschäftigt, hat seinen Hauptsitz in Milpitas, Kalifornien, USA. (mehr …)

Wunschanalyse EADS

EADS (WKN 938 914, ISIN NL0000235190, Marktkapitalisierung: ca. 11,4 Mrd. Euro, ca. 15,00 Mrd. US$)

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SEHR SEHR LANGWIERIGE ZYKLEN

Wenn Sie in die nach Amerika oder Asien fliegen, werden Sie vermutlich in einer Boeing 747 (Jumbo) oder einem Airbus 340 sitzen. Das sind die beiden Flieger, mit denen seit Jahrzehnten die weltweiten Langstreckenflüge bestritten werden. Der Airbus stammt aus dem Hause EADS, ein europäisches Unternehmen mit Produktionsstandorten in Frankreich, Spanien, Holland und Deutschland. Die 118.000 Mitarbeiter von EADS sind nur die Spitze des Eisbergs, der Flugzeugbau beschäftigt eine große Schar an Zulieferern, die von der Auftragslage des Konzerns direkt abhängig sind.

Boeing und Airbus sind immer wieder volles Risiko bei Entwicklungen von neuen Flugzeuggenerationen eingegangen. Jedes mal war der Wettbewerb so groß, dass bei einem Scheitern der Neuentwicklung die Existenz des Konzerns in Frage stand (und bei Airbus auch schon mal zu politischen Schritten führte). Dem Gewinner hingegen winken lukrative, langfristige Aufträge und damit gut kalkulierbare Gewinne. (mehr …)

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