Tag Archives: Börse

Wunschanalyse Deutz AG

Deutz AG (WKN 630 500, ISIN DE0006305006, Marktkapitalisierung: ca. 700 Mio. Euro)

 


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DIESELMOTOREN FÜR TREKKER, NUTZFAHRZEUGE UND EISENBAHNEN

Langweilig, die Überschrift, oder? Marketing ist nicht die Stärke der Kölner. Vielmehr konzentriert man sich auf die Qualität der Produkte und so sind viele Dieselmotoren des weltweit ältesten Serienproduzenten von Motoren heute noch im Einsatz. Vielleicht kann ich Sie mit den folgenden reißerischen Aussagen zum Lesen der heutigen Wunschanalyse motivieren, denn die Deutz AG sitzt mit ihren Produkten auf einem Schatz, der im Jahr 2011 gehoben werden könnte:

Deutz-Dieselmotoren für den bommenden Agrarmarkt! Logistikbranche wächst durch Konjunkturaufschwung, greift auf Dieselmotoren zurück! Bauboom in China führt zu Engpässen bei Baumaschinen, volle Auftragsbücher bei Deutz!

Das sind die Themen, die 2011 durch die Börsenforen getrieben werden. Doch nirgends wird die Deutz AG als möglicher Profiteur genannt. Zu unrecht, wie ich Ihnen in dieser Analyse zeigen werde.

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Wunschanalyse SGL Carbon SE

SGL Carbon SE (WKN 723 530, ISIN DE0007235301, Marktkapitalisierung: ca. 1,80 Mrd. Euro)

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KARBONFASER REDUZIERT GEWICHT UND SPART SPRIT

Früher wurden Autos aus Stahl gebaut. Audi brachte mit der Aluminiumkarosserie die Revolution in Gang. Nun will BMW an seinen Autos immer mehr Stahlteile durch Karbonfaser ersetzen. Ziel: Gewichtsreduzierung und dadurch weniger Spritverbrauch. Denn nach dem Kollaps des Solarmarktes wird eines offensichtlich: Egal ob Elektromotor, Brennstoffzelle oder sparsame Benziner und Diesel, die erforderliche Energie kommt letztlich noch immer zu einem großen Teil aus fossilen Quellen (Kohlekraftwerke) und wenn wir eine Verantwortung gegenüber der Umwelt übernehmen wollen, dann ist die Umstellung auf regenerative Energien nur einer von zwei Schritten. Der zweite Schritt ist die Reduzierung des Energieverbrauchs.

Im Jahr 2010 sind die Staatsschulden ausgeufert, einige Staaten schürften knapp an der Insolvenz vorbei, andere sprangen mit Milliardenbeträgen zu Hilfe. So richtig leisten will sich nun kaum noch ein Land die teuren Subventionen der erneuerbaren Energien, zumal deren Wirksamkeit inzwischen nachgelassen hat. Die Starthilfe ist erfolgreich gewesen, nun müssen sich sinnvolle Strukturen ohne Subventionen für erneuerbare Energien entwickeln.

So ist meines Erachtens im Jahr 2011 mit erneuerbaren Energien an der Börse kein Blumentopf zu gewinnen. Zu viele Investoren haben sich eine blutige Nase geholt, zu wenig Phantasie kommt derzeit neu in den Markt hinein. Stattdessen werden sich Anleger anderen Themen zuwenden, und ein Thema davon wird die Effizienzsteigerung bei etablierten Technologien sein.

Was heute schon gut ist kann also noch ein bisschen besser gemacht werden. Bei Autos heißt das, dass geeignete Bauteile künftig durch Karbonfaserteile ersetzt werden. Karbonfaser ist sehr leicht und erreicht, wenn die Verarbeitung auf das Einsatzgebiet abgestimmt ist, die gleiche Festigkeit wie Stahl oder Aluminium. Das Gewicht beträgt aber nur einen Bruchteil des Stahls.

Während in Autos also immer mehr Kabelstränge und Kleinstmotoren (Fensterheber, Klimaanlage, …) für eine ständige Gewichtszunahme sorgen soll durch Leichtbaumaterialien an Karosserieteilen wieder etwas an Gewicht eingespart werden. (mehr …)

Trading Update Deutsche Börse, Deutsche Bank, VW und Porsche

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und man kann eine gewisse Müdigkeit bei den Akteuren an den weltweiten Börsen feststellen. Trotz der überaus guten Vorgaben, dem eher verhaltenen Hexensabbat und dem erneut positiven ifo-Index konnte der DAX die 7.000er Marke zunächst nicht verteidigen. Auch ich hatte mich eher auf ein beschauliches Jahresende eingestellt, jedoch gibt es ein paar Ereignisse die mich nun veranlassen wieder kurzfristig in den Markt einzusteigen. Die offenen Position bei der Deutschen Börse AG läuft nach wie vor planmäßig und gut. Der Wert hat einfach Nachholpotenzial und unser erstes Kursziel bei 53,20 Euro wurde noch nicht erreicht, wenn auch nur knapp. Das Tageshoch am Freitag lag bei 52,80 Euro. Kann die Aktie der Deutschen Börse AG in den kommenden Tagen über 53,20 Euro schließen erhöht sich das Kursziel automatisch auf 55,50 Euro und 58,- Euro.

Bei der Deutschen Bank Aktie scheint nun der Turnarround geglückt zu sein. Die 40,- Euro Marke wurde in der abgelaufenen Woche bereits wieder getestet, konnte aber noch nicht nachhaltig wieder überschritten werden. Ich bin mir nahezu sicher, dass Kurse unter 40,- Euro nun aber schnell der Vergangenheit angehören werden. Zum einen spricht der Chart eine deutliche Sprache, sprich das kürzlich erzeugte Kaufsignal ist weiterhin aktiv, und zum anderen wurden am Freitag in der Xetra Schlussauktion satte 13 Millionen Stücke gekauft!!! Hier ist ein starker Käufer dran, bzw. eventuell wurde auch ein große Shortposition eingedeckt. Das Schlimmste sollten Deutsche Bank Aktionäre nun erst einmal überstanden haben, wenn keine neuen Horrormeldungen aus Euroland kommen. In jedem Fall sind diese Umsätze bemerkenswert und einen Trade auf der Long-Seite wert.

Die Aktien der Autobauer sind in den letzten beiden Handelstagen deutlich zurück gekommen. Gewinnmitnahmen zum Jahresende nach der herausragenden Performance dieser Titel sind normal und sollten nicht weiter beunruhigen. Aber dies war auch ein Grund warum ich mich Anfang der letzten Woche erst einmal für einen Ausstieg entscheiden habe, da ich den Verfallstag abwarten wollte. Die Aktien von VW und Porsche sind nun schneller auf ein erneutes Kaufniveau zurückgekommen als angenommen. Konsequenter Weise baue ich nun bereits wieder erste Positionen bei Volkswagen und Porsche auf. An der fundamentalen Situation hat sich nichts geändert, das sieht auch die Analysten-Gilde so, die zuletzt noch einmal die Kursziele für für die beiden Autobauer deutlich angehoben hat.

Die kommenden drei Wochen sind zwar traditionell sehr umsatzschwach, gehörten aber in den letzten beiden Jahren bereits zu den lukrativsten des gesamten Jahres, mal schauen ob das in diesem Jahr auch wieder so ist. Sollte sich hier eine positive Entwicklung abzeichnen werde ich weiter aufstocken, und drei sehr interessante Aktien u.a. aus dem Rohstoffsektor hinzukaufen. Welche dies sein werden lesen Sie in den kommenden Tagen im Blog.

Noch ein kleiner Tipp zum Jahresende: Im kommenden Jahr wird wiedermal alles teurer, ob Gas, Strom oder die privaten Krankenversicherungen und die Kfz- Versicherung, Sie sollte noch dieses Jahr die Weichen stellen um dauerhaft einen ordentlichen Betrag jährlich einzusparen. Ich habe gerade mal wieder einige Anbieter gewechselt, und satte 2.200,- Euro jährlich eingespart. Einen Betrag in ähnlicher Höhe konnte ich bereits im vergangenen Jahr durch den Wechsel des Gasanbieters und der Kfz-Versicherung einsparen. Bei Beitragserhöhungen haben Sie in jedem Fall immer ein Sonderkündigungsrecht, und müssen keine Fristen abwarten!! Hier gehts zum Vergleichsrechner..probieren Sie es aus!

YRC Worldwide – Klage abgewiesen Aktie legt wieder deutlich zu

Die Aktie des nordamerikanischen Logistikkonzerns YRC Wordwide konnte am Freitag kräftig zweistellig zulegen. Mit einem Zuwachs von fast 15% verabschiedete sich der Wert aus der vergangenen Handelswoche, nachdem die drohende Klage durch den Konkurrenten ABF vom Richter wegen mangelnder Aussicht auf Erfolg abgewiesen wurde. Zwar bleibt ABF nun noch die Möglichkeit eine Instanz höher zu gehen um die Klage erneut einzureichen, jedoch dürfte den Verantwortlichen dort ebenfalls klar sein, dass die Aussichten dort dann nicht wesentlich erfolgversprechender sind.

Ich betrachte den Ausgang dieser Vorverhandlung als sehr positives Zeichen für das im Börsenjahr 2010 arg gebeutelte Unternehmen. Durch die neuen Vereinbarungen mit der Gewerkschaft Teamster ist YRCW nun in der Lage die Restrukturierung des Konzerns weiter voran zu treiben. Die finanzielle Belastung ist dadurch deutlich gesunken, und ich gehe davon aus, dass auch operativ im Jahr 2011 wieder deutlich bessere Zeiten auf die gesamte Logistikbranche zukommen sollten. Die USA sollte das Tal der Tränen nun allmählich wieder verlassen, der Konsum dürfte weiter anziehen, und dementsprechend das Frachtvolumen ebenfalls weiter deutlich steigen

Zwar ist es sicherlich zu früh von einem nachhaltigen Turnarround der Aktie zu sprechen, die Wahrscheinlichkeit für wieder steigende Kurse ist mit dem Richterspruch aber wieder deutlich gestiegen. Letztlich geht es ja an der Börse immer nur um das Handeln von Wahrscheinlichkeiten…YRCW bleibt für uns einer der interessantesten Werte für die kommenden Jahre überhaupt. Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz ist das Unternehmen derzeit mit nur einem Zehntel der normal üblichen Bewertung an der Börse bewertet. Gelingt es dem Unternehmen wieder an die alten Erfolge anzuknüpfen wird sich dies dann auch sehr schnell im Kurs widerspiegeln.

Mein Kursziel  für die kommenden Tage ist nun zunächst einmal eine Stabilisierung über der Marke von 5,- Dollar, anschließend sollte die 8,- Dollar Marke als Ziel für das erste Quartal 2011 gesehen werden, bis Jahresmitte 2011 halte ich 20,- Dollar oder mehr für möglich.

Wunschanalyse Fuchs Petrolub Vz.

Fuchs Petrolub Vz. (WKN 579 043, ISIN DE0005790430, Marktkapitalisierung: ca. 1,28 Mrd. Euro)


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SCHMIERSTOFFE FÜR AUTOS UND MASCHINEN

Der Mannheimer Automobilzulieferer befindet sich noch zu 51,7% in Familienhand. Selbst der Vorstandsvorsitz wird durch Stefan Fuchs noch aus der eigenen Familie besetzt. Als Diplomvolkswirt weiß ich, dass die beste Regierungsform ein benevolenter (gutmeinender) Diktator ist. Da viele Diktatoren es mit dem Gemeinwohl nicht so ernst nehmen ist die Demokratie wohl der beste Kompromiss. Doch ein Familienunternehmen, das die Mehrzahl der ausstehenden Aktien hält und das operative Geschäft bestimmt hat zumindest gute Voraussetzungen geschaffen, nachhaltig erfolgreich zu sein. Und die Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre gibt der Familie Recht: In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Unternehmenswert verzwanzigfacht, während der DAX auf der Stelle trat.

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Skandale an der Wall Street verunsichern

Mehrere HedgeFonds stehen unter dem dringenden Verdacht sich der illegalen Nutzung von Insiderinformationen schuldig gemacht zu haben. Das Wall Street Journal hatte vor kurzem darüber bereits berichtet, dass vor allem Insiderinformationen zu bevorstehenden Fusionen im Gesundheitswesen weitergereicht und zu lukrativen Börsengeschäften genutzt worden seien. Drei Dutzend Institute, darunter die Investmentbank Goldman Sachs, hätten die Informationen genutzt, hieß es weiter.

An der Wall Street herrscht seit gestern gr0ße Verunsicherung aufgrund der neuesten Informationen und Berichte über unsaubere Geschäfte. Eigentlich fing der Handelstag ganz gut an, der Dax markierte mit dem Überschreiten der Marke von 7.000 Punkten ein neues Hoch, und auch die US Börsen starteten freundlich in den Handel. Der Dow Jones konnte sogar die wichtige Hürde bei 11.420 Punkten kurzzeitig überschreiten, der S&P 500 sprang direkt von dem Widerstand bei 1.220 Punkten über den nächsten bei 1.232 Punkten. Doch dann machten die Nachrichten um die krummen Geschäfte einiger Marktteilnehmer an den US Börsen wieder die Runde.

Ausserdem wurde nun bekannt, dass US-Ermittler, die bereits seit dreieinhalb Monaten ermitteln, Betrügereien an hunderten von Anlegern mit einem Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar aufgedeckt haben. Laut Presseberichten fielen 120.000 Amerikaner auf die Betrüger herein. 343 Strafverfahren und 189 Zivilverfahren seien auf den Weg gebracht, heißt es. Die Betrüger prellten die Anleger auf die immer wieder gleiche Masche, mit einem klassischen Schneeballsystem. Dies heißt, dass vermeintliche Gewinne nicht tatsächlich erwirtschaftet wurden, sondern vielmehr die Rendite aus den neu eingezahlten Geldern der anderen Kunden ausgezahlt wurden. Natürlich haben die Täter dabei einen wesentlichen Teil der eingezahlten Gelder in den eigenen Taschen verschwinden lassen. Das System funktioniert bestens so lange regelmäßig frisches Geld hereinkommt, und ist leider auch in Deutschland bei manchen Anbietern sehr beliebt…

Die Bank of America macht ebenfalls im negativen Sinne von sich Reden. Ein Bestechungsskandal erschüttert die Vorzeige-Bank der Amerikaner. Um mit den Kommunen ins Geschäft zu kommen, habe die Bank of America in den Jahren 1998 bis 2003 mehrfach Verantwortliche bestochen, sagte der Chefermittler der Börsenaufsicht SEC, gestern. Es habe hinter den Kulissen verbotene Absprachen gegeben und die Bank habe Einblick in die Angebote der Konkurrenz erhalten, hieß es weiter in der Meldung. Zwar liegen diese Vorgänge schon weit in der Vergangenheit, diese Vorgehensweise an sich ist aber wohl wenige ehrenhaft. Offenbar haben Verantwortliche bei der BAC nun belastende Informationen über andere Kreditinstitute an die SEC weitergegeben um sich selber etwas zu entlasten…Anleger befürchten wohl eine unangenehme Ausweitung der Ermittlungen.

Sodom und Gomorrha an den US-Börsen sind nicht gerade das was die Finanzmärkte nun brauchen. Insbesondere, da all diese Skandale zu einem Zeitpunkt auftauchen an dem viele Anleger wieder neuen Mut und neues Vertrauen gefasst haben. Auch diese Unregelmäßigkeiten werden wohl bald aufgedeckt sein, die Schuldigen nur mäßig bestraft, und diese Taten in Vergessenheit geraten. Bereits in Kürze gehen alle wieder zum Tagesgeschäft über und werden so tun als wenn nicht gewesen ist. Das ist zwar irgendwie deprimierend, aber für uns Anleger sicherlich besser so. Die Umschichtungen von den Renten- und Anleihenmärkten sprechen eine deutliche Sprache, und geben Anlass zur Hoffnung, dass das Jahr 2011 ein weiteres außerordentlich gutes Jahr für Aktionäre wird.

Lassen Sie sich also nicht unglücklich aus Ihren langfristig vielversprechenden Aktien raus schütteln, oder zu sehr von diesen Ereignissen verunsichern. Natürlich ist auch noch keiner an Gewinnmitnahmen gestorben, und es ist mehr als verständlich, wenn Sie nach den Kursanstiegen von 65% bei VW und 87% bei Porsche auch einmal Gewinne mitnehmen. Wir haben uns entschieden in allen Positionen long zu bleiben bis der Chart etwas anderes sagt. Es besteht immer noch eine gute Chance auf eine schöne Jahresendrally. Achten Sie auf die Marken von 6950 Punkten im Dax sowie 1.220 Punkten beim S&P 500. Erst wenn diese nachhaltig unterschritten werden muss man wohl über erste Gewinnmitnahmen nachdenken.

Wunschanalyse LDK Solar

LDK Solar (WKN A0M SNX, ISIN US50183L1070, Marktkapitalisierung: ca. 1,34 Mrd. US$, ca. 1,00 Mrd. Euro)


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Die heutige Wunschanalyse beschäftigt sich mit der Aktie des chinesischen Solarkonzerns LDK Solar. LDK Solar wurde im Jahr 2005 von Xiaofeng Peng (geboren 1975) gegründet, der dazu 30 Mio. US$ seines privaten Vermögens einsetzte. Seit der Gründung des Unternehmens fungiert Herr Peng als Chairman of the Board und Chief Executive Officer (CEO) und bestimmt so die Richtung des Unternehmens. LDK Solar war das erste chinesische Unternehmen, das sogenannte Solarwafer herstellte. Mittlerweile gilt LDK Solar als vertikal integrierter Solarkonzern, der alle Schritte der Wertschöpfungskette in der Photovoltaik mit einer eigenen Fertigung abdeckt. So kann LDK Solar sowohl Silizium, Ingots und Wafer, Solarzellen und letzten Endes auch Solarmodule produzieren. Insbesondere in der Produktion von Solarwafern ist LDK Solar mit einem Weltmarktanteil von ca. 20% der Weltmarktführer. Das IPO des Unternehmens erfolgte am 1. Juni 2007 an der New York Stock Exchange (NYSE) zum Ausgabepreis von 27 US$ je Aktie und die Aktie konnte sich in den ersten Wochen nach dem Börsengang auf 73,95 US$ fast verdreifachen. Danach fiel die Aktie jedoch im Zuge der Finanz- und Weltwirtschaftskrise bis auf ein Allzeittief von 4,04 US$. Und auch im laufenden Jahr 2010 war die Aktie ähnlich volatil. Zu Jahresbeginn noch bei etwas über 7,00 US$ notierend, ging es bis Anfang/Mitte Juni abwärts bis auf genau 5,00 US$. Danach erfolgte zwischen dem 9. Juni 2010 und dem 9. November 2010 fast eine Verdreifachung auf das Jahreshoch bei 13,90 US$. Seitdem verliert die Aktie jedoch wieder deutlich und notierte zuletzt nur noch knapp über 10,00 US$. Wie es jetzt weitergehen könnte, analysieren wir nun im Rahmen der heutigen Sharewise Wunschanalyse.

1.) Fundamentale Analyse

Der globale Solarmarkt und die chinesischen Hersteller

Einsteigen möchten wir in die heutige Sharewise Wunschanalyse mit einer Betrachtung des weltweiten Solarmarktes. Laut Schätzungen des Marktforschungsinstitutes iSuppli sollen im Jahr 2010 weltweit Solaranlagen mit einem Volumen in Höhe von 15,8 Gigawatt neu installiert werden, was einem Wachstum von knapp +120% entspräche. Für das kommende Geschäftsjahr 2011 erwartet iSuppli eine neu installierte Gesamtleistung in Höhe von 19,3 Gigawatt, so dass der Markt nach wie vor ein Wachstumsmarkt bleibt.

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Wunschanalyse Amazon.com

Amazon.com Inc. (WKN 906 866, ISIN US0231351067, Marktkapitalisierung: ca. 71,07 Mrd. US$, ca. 52,40 Mrd. Euro)


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DER HELIKOPTER FALCON-X

Ich möchte Ihnen anhand eines kleinen Erlebnisses zeigen, warum Amazon.com weiterhin Marktanteile gewinnt: „Ich habe schon mit unzähligen ferngesteuerten Helikoptern herum experimentiert“, sagte mein Freund an meinem Geburtstag im Sommer, „aber der hier ist der beste! Federleicht, einfach zu bedienen und dennoch unkaputtbar.“. Mit diesen Worten überreichte er mir das Geschenk und nach den ersten Testflügen teilte ich seine Begeisterung. Mir fielen gleich eine Reihe von Freunden ein, die sich bestimmt auch für diese Spielerei begeistern könnten.

Über Amazon.com fand ich den Helikopter sehr schnell und meine Überraschung war perfekt als ich den Preis sah: Nur 26 Euro und ein paar Zerquetschte. Da muss irgendwo ein Laster umgefallen sein, dachte ich mir, und vermutlich sind die Schachteln direkt in den Keller des Verkäufers, ein registrierter Shopbetreiber bei Amazon.com, gefallen.

Seither habe ich den Helikopter tatsächlich einige Male verschenkt. Ist ganz einfach: Als Lieferanschrift gebe ich da die Daten des Freundes ein, die Rechnung lasse ich direkt an mich schicken. Leider hat diese kleine Aufsplittung von Lieferung und Rechnung den Shopbetreiber überfordert: Der Beschenkte erhielt die Rechnung gleich mit. Kurze Zeit später wurde genau dieser Helikopter direkt von Amazon.com angeboten. Und siehe da: Die Lieferung erfolgt schneller und die Aufsplittung zwischen Lieferanschrift und Rechnungsanschrift funktioniert.

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Wunschanalyse Alcoa Inc.

Alcoa Inc. (WKN 850 206, ISIN US0138171014 88160R1014, Marktkapitalisierung: ca. 11,30 Mrd. US$, ca. 8,88 Mrd. Euro)


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Die heutige Wunschanalyse beschäftigt sich mit der Aktie des Aluminiumkonzerns Alcoa Inc. Alcoa Inc. wurde bereits im Jahr 1888 gegründet und befindet sich seit 1959 im amerikanischen Leitindex Dow Jones Industrial Averages. Schauen wir uns heute also genauer an, wie der Konzern aufgestellt und ob die Aktie kaufenswert ist.

1.) Fundamentale Analyse

Alcoa Inc. – von der Gründung bis heute

Alcoa wurd im Jahr 1888 unter dem Namen Pittsburgh Reduction Company von Charles Martin Hall, dem Erfinder einer kostengünstigen Methode zur Herstellung von Aluminium, gegründet. Im Jahr 1907 wurde der Konzern dann in Aluminium Corp. of America Inc. umbenannt und ab 1910 dann die Abkürzung Alcoa benutzt. Die Aufnahme in den amerikanischen Standardwerteindex Dow Jones Industrial Averages erfolgte im Jahr 1959. Ab dem Jahr 1999 wurde Alcoa Inc. zum offiziellen Unternehmensnamen, um so der zunehmenden Internationalisierung gerecht zu werden. Heute ist Alcoa Inc. hinter dem russischen Weltmarktführer RUSAL und der australisch-britisch-kanadischen Rio Tinto Alcan die Nummer 3 im weltweiten Aluminiummarkt. Als weltweit drittgrößter Aluminiumhersteller bedient das Unternehmen in erster Linie die Märkte Aerospace (Flugzeuge), Automotive (Automobile), Packaging (Verpackungen), Building Construction (Baugewerbe), Commercial Transportation (Transportwesen) sowie B2B (Geschäfte zwischen Unternehmen). Das Kompetenzspektrum des Unternehmens reicht dabei vom Design über die Konstruktion bis hin zur Produktion, so dass Alcoa den Kunden auf den Aluminiummärkten alle relevanten Produkte und Dienstleistungen aus einer Hand anbieten kann. Geführt wird das Unternehmen dabei vom ehemaligen Vorstandschef der deutschen Siemens AG, Herrn Klaus Kleinfeld. (mehr …)

Wunschanalyse Deutsche Post AG

Deutsche Post AG (WKN 555 200, ISIN DE0005552004, Marktkapitalisierung: ca. 16,18 Mrd. Euro, ca. 21,00 Mrd. US$)

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VOM BRIEFTRÄGER ZUM GLOBALEN LOGISTIKKONZERN

Das Austragen der Post, einst die wichtigste Aufgabe des ehemaligen Staatskonzerns, wird zunehmend zur Belastung für die Deutschen Post AG. So ist das Unternehmen die Flucht nach vorne angetreten und bietet inzwischen weltweit das breiteste Spektrum an Logistikleistungen an. Die Weltkonjunktur erholt sich und das globale Geschäft unter dem Mantel des Konzernbereichs DHL verzeichnet kräftige Zuwachsraten in Umsatz und Gewinn. Doch es ist fraglich, ob das ausreicht um das schrumpfende Briefgeschäft aufzufangen. Schauen wir und die Bereiche also einmal separat an. (mehr …)

Wunschanalyse Tesla Motors Inc.

Tesla Motors Inc. (WKN A1C X3T, ISIN US88160R1014, Marktkapitalisierung: ca. 1,85 Mrd. US$, ca. 1,45 Mrd. Euro)


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Die heutige Wunschanalyse wird sich also mit dem Elektroautohersteller Tesla Motors Inc. beschäftigen. Dies ist erstaunlich, denn das Unternehmen ist erst am 29. Juni 2010, also vor nicht einmal 3 Wochen, an die Börse gegangen. Dabei war Tesla Motors Inc. der erste Börsengang eines Automobilproduzenten seit dem Börsengang der Ford Motor Co. im Jahre 1956 und zugleich auch der erste Börsengang eines Automobilproduzenten an der US-Technologiebörse NASDAQ. Schauen wir uns die Aktie daher nun einmal genauer an…

1.) Fundamentale Analyse

Tesla Motors Inc. – Gründung

Tesla Motors Inc. wurde im Jahr 2003 u.a. von Martin Eberhard und Marc Tarpenning in San Carlos, Kalifornien, USA, also im sogenannten Silicon Valley, gegründet. Unternehmenszweck war (und ist bis heute) die Entwicklung von Autos, die schnell sind, Spaß beim Fahren machen und zugleich sehr energieeffizient sind, weshalb die Gesellschaft auf den Antrieb durch Elektromotoren setzt. Benannt wurde das Unternehmen nach dem Elektro-Ingenieur Nikola Tesla, der als Erfinder des Elektromotors gilt. Investoren bei Tesla Motors Inc. sind der aktuelle Tesla CEO Elon Musk (Gründer von Paypal), die beiden Google Gründer Sergey Brin und Larry Page, der eBay Mitgründer Jeffrey Skoll sowie darüber hinaus die Risikokapitalgeber VantagePoint, Draper Fisher Jurvetson und JPMorgan.

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Wunschanalyse China Mobile

China Mobile (WKN 909 622, ISIN HK0941009539, Marktkapitalisierung: ca. 161,30 Mrd. Euro, ca. 204,30 Mrd. US$)

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DER MOBILFUNKGORILLA AUF DEM WELTGRÖßTEN MOBILFUNKMARKT

Was sollte da eigentlich noch schief gehen, werden Sie sich fragen, wenn Sie die Position von China Mobile betrachten. Das Unternehmen aus Hongkong ist der Marktführer auf dem chinesischen Mobilfunkmarkt. Marktführer im bevölkerungsstärksten Land der Welt zu sein, ist doch fast schon wie eine Lizenz zum Gelddrucken, oder?

Nun, ich sehe das leider kritisch. Es gibt eine ganze Reihe von Entwicklungen, die derzeit gegen China Mobile laufen und diese Entwicklungen kann man nicht einfach mit dem Argument vom Tisch fegen, dass der Marktführer sich durchsetzen werde. (mehr …)

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