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Manz – Da muss sie drüber!

Ein kurzes Update zu dem Trade auf die Manz Aktie, der bei Kursen um die 58,50 begonnen hat. Die Aktie hat sich seitdem hervorragend entwickelt und notiert aktuell im Bereich um die 75,- Euro. Hier muss sich nun entscheiden ob die Bullen genügend Kraft und Selbstvertrauen aufbringen können um die Aktie weiter nach oben zu treiben, Denn, aktuell notiert der Titel nun an einem sehr entscheidenden Punkt. Die Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2014 untermauern zudem die positiven Entwicklungen bei dem Maschinenbauer. Der Umsatz konnte um 15 Prozent auf 306 Millionen gesteigert werden. Unterm Strich stand zwar ein Verlust in Höhe von 32,8 Millionen Euro, der aber hauptsächlich durch außerordentliche Sonderabschreibungen entstanden ist. Die aktuelle Lage stellt nach dieser Bereinigung nun eine solide Basis für die künftige Entwicklung des Konzerns dar. Nicht nur Firmenchef Dieter Manz freute sich über eine Eigenkapitalquote von rund 54 Prozent, einem positiven operativen Cashflow sowie einer Nettoverschuldung von lediglich 9,2 Millionen Euro…!

Chart Manz Aktie Trendwechsel

Die Manz Aktie ist nun exakt bis zum Verlaufshoch aus dem Januar 2014, bei 76,40 Euro gelaufen, und hat hier nun begonnen den Anstieg etwas zu konsolidieren. Ein direktes Überschreiten dieser Marke war auch nicht sofort zu erwarten. Aber… aufgrund der im Markt noch befindlichen Short-Positionen, die inzwischen kräftig unter Wasser sein dürften, besteht nun die durchaus hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Ausbruch über diese Hürde nach oben einen entsprechend starken Short-Squeeze auslösen könnte. Die insgesamt dünnen Umsätze bei der Aktie machen hier nach wie vor einiges möglich – in beide Richtungen!

Fazit: Das zuletzt gelieferte Zahlenwerk stimmt optimistisch, wenn auch die „Verpackung“ etwas komisch anmutet. Altlasten werden successive entsorgt und das Unternehmen nach und nach auf die neuen zukunftsträchtigen Betätigungsfelder getrimmt. Insbesondere das Batteriesegment und die intensive Zusammenarbeit mit Weltkonzernen wie Apple lassen mich somit annehmen, dass die jüngsten Bemühungen am Ende auch von Erfolg gekrönt sein werden. Der Aktienkurs hat dementsprechend noch einiges an Luft nach oben. Der Ausbruch aus dem mittelfristigen Abwärtstrend nach oben war ebenfalls überzeugend, da hier gleich mehrere Trendlinien ohne Probleme genommen werden konnten. Das nächste wichtige Kursziel liegt nun bei ca. 78,70 Euro. Wird auch dieser Bereich überschritten ist auch ein Re-Test der alten Höchststände bei 84,35 Euro zu erwarten.

 

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  • manz ag pleite

Deutsche Bank Aktie – Hier droht der Absturz!

Schwach ist sie – die Aktie der Deutschen Bank! Verglichen mit der Performance der kleinen Schwester Commerzbank könnte man auch sagen, das der Kursverlauf in den letzten Wochen geradezu katastrophal war. Nicht enden wollende Skandale und nicht gerade üppige operative Ergebnisse haben dazu geführt, das die Anleger ihre Vertrauen in den deutschen Branchenprimus offensichtlich verloren haben. Und auch wenn die Bank bemüht ist Ihre Altlasten nach und nach abzubauen, tauchen immer wieder neue Verdachtsmomente auf, die den Titel einfach nicht zur Ruhe kommen lassen. Zuletzt dürfte die öffentliche Diskussion um das „merkwürdige“ Goldpreis Fixing der letzten Jahre wohl erneut das Anlegervertrauen auf eine harte Probe gestellt haben. Konkrete Erkenntnisse gibt es hier bislang noch nicht, aber alleine der Verdacht dürfte ausreichen um Anleger erneut deutlich vorsichtiger werden zu lassen. Die kürzlich erfolgte Einigung mit den Kirch-Erben ist da eher nur eine unbedeutende Randnotiz.

DB Chart mit Trends Analyse

Die ganze Misère der Deutschen Bank lässt sich natürlich auch am Aktienkurs ablesen. Der zuletzt gestartete Ausbruchsversuch nach oben sah vielversprechend aus, hat sich aber letztlich als Bullenfalle entpuppt. Spätestens beim Rückfall unter die hier eingezeichneten grünen Linien hätte man also die Reißleine ziehen sollen, um das weitere Geschehen erst einmal in Ruhe zu analysieren. Heut befindet sich die Aktie inzwischen nun in einer, aus charttechnischer Sicht, äusserst gefährlichen Situation. Frei nach dem Motto: „Was nicht steigen will fällt irgendwann“ droht der DB Aktie nun der Abstieg in deutlich tiefere Regionen, wenn das aktuelle Niveau nicht gehalten werden kann.

DB Chart kurzfristig

Deutlich zu erkennen ist die in beiden Charts eingezeichnete rote Abwärtstrend Linie, die nun auf den längerfristigen Aufwärtstrend (ebenfalls rot) trifft. Das legt nahe, dass hier in Kürze eine Entscheidung anstehen sollte, die das charttechnische Bild in den kommenden Monaten bestimmt. Ein Unterschritten des Aufwärtstrends, wie zuletzt gesehen, ist ein erstes deutliches Warnsignal. Gelingt es nun also nicht die Aktie über dieser Linie zu stabilisieren und den kurzfristigen Abwärtstrend zu überwinden, dann droht Ungemach. Die blaue Unterstützungslinie bei 33,60 Euro, an der die Aktie zuletzt immer wieder nach oben drehen konnte, bietet dann die letzte Unterstützung und sollte unbedingt beachtet werden. Eine weitere Unterstützung stellt die hier eingezeichnete schwarze Linie dar, die momentan bei ca. 34,- Euro verläuft.

Die Aktie notiert zudem gerade an der 200-Tage-Linie was sich nun entweder unterstützend auswirken sollte, oder bei einem Unterschreiten ein zusätzliches und deutliches Verkaufssignal liefert. Eine durchaus mögliche Klage gegen die Deutsche Bank wegen des Verdachts auf Manipulation des Goldpreises, dürfte also zur Unzeit kommen und könnte dramatische Auswirkungen auf den Aktienkurs haben. Unbedingt beobachten!

Commerzbank – Spekulationen, Gerüchte und mediales Grundrauschen…

In den letzten Tagen machen immer mehr Gerüchte und Presseberichte über die zukünftige Ausrichtung der Commerzbank die Runde. Daran lässt sich gut erkennen welche Bedeutung dem Investorentag am 08. November beigemessen wird. Der Markt erwartet hier offensichtlich griffige Konzepte um den Weg der Bank in die Zukunft, vor allem aber aus der Krise (!), zu ebnen. Heute war zu lesen dass die Commerzbank die Öffnungszeiten ihrer Filialen ausweiten möchte. Dabei will das Bankhaus insbesondere in den Zeiten für seine Kunden da sein in denen der normale Arbeitnehmer auch seinen Bankgeschäften nachgehen könnte, sprich abends, mittags und am Wochenende. Der Vorschlag von dem heute in der Süddeutschen Zeitung berichtet wurde dürfte aber wohl spätestens an der Zustimmung der Gewerkschaft scheitern.

Commerzbank-Chef Martin Blessing ist weiterhin offensichtlich aktiv bemüht die künftige Strategie des Institutes zu überprüfen. Auf dem Commerzbank-Investorentag am 8. November will er die neue Richtung bekanntgeben. Unterm Strich dürfte alle dann getroffenen Maßnahmen auf eine simples Ergebnis rauslaufen: Den Abbau der Altlasten, der weiterhin mit Nachdruck betrieben werden muss. Wie die Maßnahmen im Einzelnen aussehen werden, bleibt bis zum 08. November reine Spekulation. Als Anleger sollte man sich somit von diesem ganzen medialen Grundrauschen nicht beeindrucken lassen. Viel mehr ist hier lediglich der tägliche Blick auf den aktuellen Chart nötig um sich ein Bild der aktuellen Situation zu machen.

Auch der leicht zurück gegangene Quartalsgewinn der Commerzbank Tochter Comdirect bleibt dabei dann eher eine Randnotiz. Zumindest gehe ich nicht davon aus dass diese Nachricht im gestrigen Handel für deutliche Schwäche des Commerzbank Aktienkurses verantwortlich war. Der gestrige Rücksetzer könnte auch als eine Bewegung betrachtet werden, die aus charttechnischer Sicht durchaus Sinn macht:

Die Probleme der Commerzbank werden nicht in den nächsten zwei Wochen gelöst. Auch der Investorentag wird nur einen kleinen Einblick in die tatsächliche Situation bei Deutschlands zweitgrößter Bank liefern können. Die dann vorgestellte Strategie kann erneut die Gemüter beruhigen, oder eben auch nicht. Der Markt erwartet konkrete Aussagen zur Zukunft des Depotbankgeschäfts und des schwächelnden Privatkundengeschäfts ebenso wie zu den Gerüchten dass die interne „Bad Bank“ der CoBa mit 160 Milliarden Euro auf fast ein Drittel der gesamten Bilanzsumme des DAX-Konzerns angestiegen sein soll. Dennoch ist es wenig hilfreich jede mögliche Veränderung der Bank permanent und immer wieder bereits im Vorfeld der eigentlichen Veranstaltung zu zu kommentieren.

Mein persönliches Fazit bleibt somit:  Die charttechnisch relevanten Marken stehen fest. Gelingt ein weiterer Anstieg der Aktie in Richtung 1,655 Euro dann wäre auch ein Überschreiten dieser wichtigen Marke wahrscheinlich. Das Kursziel läge dann bei 2,- Euro oder gar darüber. Zunächst einmal müsste dazu aber die wichtige Marke von 1,54 Euro zurückerobert werden. Fällt die Aktie hingegen erneut aus dem hier eingezeichneten Aufwärtstrend nach unten heraus dann sehen wir wohl in diesem Jahr keine neuen Höchststände mehr. Spätestens mit dem Unterschreiten der hier eingezeichneten Unterstützungszone um die 1,46 Euro wäre dies wohl der Fall.

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