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Wahl zum Finanzblog des Jahres, Finance Blog of the Year 2012

Liebe Leser,

wie Sie ja bereits wissen findet gerade die Abstimmung der Wahl zum Finanzblog des Jahres 2012 statt, an der Sie kräftig teilnehmen können. Noch bis zum Montag werden Ihre Stimmen gewertet. Und natürlich würde ich mich freuen wenn Sie uns auch in diesem Jahr wieder für uns voten (schönes Neudeutsch 🙂 ). Natürlich nur wenn Sie der Meinung sind dass wir diesen Titel erneut verdient haben. Unter den diesjährigen Finalisten sind ansonsten auch einige andere wirklich sehr gute Blogs die Ihre Stimme verdient hätten. In jedem Falle freue ich mich über Ihre rege Teilnahme an dieser Abstimmung bei der nun der Leser entscheidet wer letztlich auf dem Siegertreppchen steht.


 

 

 

 

 

 

 

Ich bedanke mich schon im Voraus für Ihr Mitwirken und ggf. natürlich auch Ihre Stimme für Investors Inside, und wünsche Ihnen allen ein angenehmes und erholsames Wochenende. Am Dienstag wird dann das Endergebnis bekannt gegeben! Viele Grüße, Ihr Lars Röhrig

P.S. und auch in diesen Jahr hat Investors Inside wieder mit einem hervorragendem 2.ten Platz bei der Wahl zum Finance Blog of the Year abgeschnitten. ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die für diesen Blog gestimmt haben. Mal schaun wie die Wahl zum Finance Blog of the Year 2013 ausgehen wird. Sicher wird es wieder ein spannender Wettbewerb mit vielen interessanten Blogs. Ich freue mich jetzt schon darauf!

Es ist mal wieder soweit….Investors Inside ist im Finale des „Finance Blog of the Year“

Liebe Leser,

Heute beginnt nun endlich die finale Abstimmung zur diesjährigen Wahl des „Financeblog of the Year“ von Smava, und ich freu mich Ihnen an dieser Stelle mitteilen zu können, dass Investors Inside auch in diesem Jahr wieder unter die besten 15 Finanz- und Wirtschaftsblogs von der hochkarätigen Jury nominiert worden ist. Insgesamt haben sich 180 Finanzblogs um den begehrten Titel beworben, und damit deutlich mehr denn je. Auch in diesem Jahr findet man neben den alten Bekannten weitere herausragende Blogs unter den Finalisten. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch der Jury für ihre, meiner Meinung nach, sehr kompetente Vorauswahl.


Nun ist es an Ihnen liebe Leser, wenn Sie der Meinung sind dass wir diesen Titel auch in diesem Jahr wieder verdient haben, freue ich mich über Ihre zahlreiche Stimmabgabe für Investors Inside. Bis zum 03.04.2012 kann abgestimmt werden. Hier geht es zur Abstimmungsseite! …Und natürlich möchte ich mich an dieser Stelle bereits im Vorfeld für Ihre Stimme, ihr Vertrauen und Ihre regelmäßigen Besuche auf unserem Börsenblog bedanken.

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

 

Smava wählt wieder den Financeblog of the Year

Es ist mal wieder so weit: smava sucht zum vierten Mal den besten deutschsprachigen Wirtschafts- oder Finanzblog. Natürlich ist es für uns von Investors Inside Ehrensache als Titelverteidiger des letzten Finance Blog of The Year Wettbewerbes auch wieder mit dabei zu sein. Auch wenn ich mich natürlich grundsätzlich freuen würde wenn noch viele andere Teilnehmer in die engere Auswahl kommen, die es nach meiner Meinung auch mal verdient hätten zumindest nominiert zu werden.

Mir fallen da gleich mehrere ein, die ich noch nicht unter den aktuellen Meldungen gefunden habe, wie zum Beispiel Dirk Elsner´s mit seinem unermüdlichen Einsatz über seinen Blog Blicklog Licht ins Dunkel der Bankindustrie zu bringen, oder auch Joachim Goldberg mit Blognition mit der täglichen Beleuchtung der Kapitalmärkte. Mein Freund und Trader Kollege Michael Schulte, der täglich auf Mr Market umfangreiche Marktberichte schreibt, ebenso wie Norbert Lohrke mit seiner immer wieder treffenden und bissigen Kolumne auf Globalize gehören für mich persönlich zu den Anwärtern auf die begehrte Trophäe.

Ich würde mich freuen wenn ein paar dieser hervorragenden Blogs in die Endausscheidung kommen, und Sie Ihre Stimme in den kommenden Wochen für den ein oder anderen der Genannten abgeben. Natürlich möchte ich an dieser Stelle betonen, dass auch wir uns über Ihre Stimme freuen, wenn Sie der Meinung sind dass wir diesen Titel auch in diesem Jahr wieder verdient haben. In jedem Falle freue ich mich auf einen erneut spannenden Wettbewerb wenn die Wahl so richtig los geht. 😉 Weitere Informationen über den Wettbewerb für alle Blogger die sich ebenfalls bewerben wollen, finden Sie auf der Seite von Smava.

Aixtron – war es das jetzt?

Die heute veröffentlichten Zahlen des Anlagenbauers Aixtron sind für mich persönlich keine große Überraschung gewesen. Nachdem die Mitbewerber Veeco bereits „vorgewarnt“ hatte und auch bei Cree Dunkle Wolken aufgezogen sind, war davon auszugehen dass auch bei Aixtron nicht viel Positives für das Gesamtjahr 2011 zu erwarten ist. Der Kursverlauf der Aktie in dem Geschäftsjahr hat es ja bereits angedeutet. Dennoch, auch wenn der LED-Anlagenbauer seinen Anlageren einen Ausblick für das Gesamtjahr schuldig geblieben ist, sollten nun erst einmal alle schlechten Nachrichten in dem Aktienkurs verarbeitet worden sein.

Die anhaltende Nachfrageschwäche in China drückte, laut Unternehmensangaben, den Umsatz im vierten Quartal um 38 Prozent auf nur noch 140 Millionen Euro. Damit lag der Umsatz sogar noch über den durchschnittlichen Umsatzschätzungen der Analysten von 131 Millionen Euro. Bei den Auftragseingängen meldete Aixtron aber einen satten Einbruch um 86 Prozent auf 29,3 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) brach somit gegenüber dem Vorjahr auf minus 16,9 Millionen Euro ein. Unter dem Strich betrug der Verlust je Aktie 0,11 Euro.

Heute ist die Aixtron Aktie somit noch einmal kräftig unter Druck. Mit einem Minus von über zehn Prozent sackte die Aktie zum Handelsbeginn auf 10,85 Euro ab. Inzwischen zeigt sich der Titel wieder einigermaßen erholt und notiert nahe der letzten Unterstützung bei 11,40 Euro, die nun offensichtlich den Widerstand für die Aktie darstellt. Gelingt es zum Handelsende wieder über dieser Marke zu schließen sollte in den kommenden Tagen eine weitere Erholung bis in den Bereich um die 12,- Euro oder gar 12,50 Euro einsetzten. Hier muss sich dann entscheiden ob es gelingen kann die vorangegangene Chartformation wieder aufzunehmen. Nachdem das Gap bei 13,60 Euro kürzlich, wie von uns erwartet, geschlossen wurde, erwarte ich immer noch dass auch die Kurslücke bei 17,30 Euro noch in diesem Jahr erreicht werden kann.

Aixtron selber bezeichnete in der heutigen Presseerklärung das laufende Jahr als „Übergangsjahr“ zwischen den Investitionszyklen der LED Industrie, und geht für 2012 davon aus wieder schwarze Zahlen zu schrieben. Die langfristigen Aussichten für die Branche bleiben unverändert gut. Wer darauf setzen möchte, und die nötige Geduld mitbringt, findet vielleicht heute schon die richtigen Einstiegskurse. Für vorsichtigere Anleger empfiehlt es sich den Titel in den kommenden Tagen und Wochen genauestens zu beobachten.

Commerzbank, MAN, BMW, K+S, Eon und RWE – die Woche der Wahrheit

In der kommenden Woche werden diverse Unternehmen ihre Zahlen zum letzten Quartal offenlegen, und man darf bei einigen Vertretern durchaus gespannt sein wie diese ausfallen werden. Insbesondere das Zahlenwerk der Commerzbank dürfte im Fokus der Anleger stehen. Ist es der zweitgrößten deutschen Bank, trotz aller Unwägbarkeiten und Turbulenzen an den Finanzmärkten gelungen die 0,05 Euro Gewinn, der erwartet wird, zu erreichen, oder gar zu übertreffen? Das Ergebnis zum dritten Quartal ist insofern sehr bedeutsam für die Aktionäre, als das nun eine gute Chance besteht, die Aktie weiter nach oben zu treiben, und endlich über die wichtige Hürde bei 2,12 Euro zu hieven, sollte die Commerzbank positiv überraschen können. Dann wären weitere Anschlusskäufe sehr wahrscheinlich.

Gute, bis sehr gute Zahlen sind wohl von BMW zu erwarten, nachdem bereits VW und Daimler solide Daten vorgelegt haben. VW hat schon fast erwartungsgemäß erneut eine ordentliche Schippe darauf gelegt und die Aktionäre begeistert. Diese honorierten die Zahlen dann auch mit einem kräftigen Kursplus bei der Aktie der Wolfsburger. Bei Daimler waren die Ergebnisse wie gesagt solide, Analysten zeigten sich aber ebenfalls reihenweise angetan und stuften die Aktie hoch. Auch der Sportwagenbauer Porsche konnte seinen Gewinn und Umsatz deutlich zweistellig steigern, und plant weitere Rekorde im kommenden Jahr. Die Bayern werden mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls noch einmal beim Umsatz und Gewinn zulegen können, die Zahlen kommen am Donnerstag.

Bei uns stehen auch die beiden Schwergewichte Kali & Salz sowie MAN unter besonderer Beobachtung. Beide Unternehmen werden in der kommenden Woche ebenfalls ihr Zahlenwerk präsentieren. Bei der K+S Aktie könnte es positive Überraschungen geben, nachdem sich die Analysten zuletzt etwas skeptisch gezeigt hatten. Der weltgrößte Düngemittelproduzent Potash hat am Freitag bereits vorgelegt und eine Gewinnverdoppelung bekannt gegeben! Die weiter hohe Nachfrage und steigende Preise sorgten für einen Umsatzanstieg um 47 Prozent, auf 2,3 Milliarden Dollar bei dem amerikanischen Konkurrenten. Das lässt auch bei K + S auf deutlich bessere Werte hoffen.

Bei MAN wird ein Gewinn von 1,57 Euro für das letzte Quartal erwartet. Das operative Geschäft sollte gut gelaufen sein, und die Vorgaben sind erreichbar. Die Konzernführung versprühte zuletzt wieder etwas mehr Optimismus, mehrere Großaufträge konnten verkündet werden. Viel spannender als die eigentlichen Zahlen könnte aber die Nachrichtenlage sein. Denn noch immer steht ein Übernahmeangebot durch VW im Raum. Die Gerüchte mehren sich dass hier bald etwas konkretes passieren könnte, und genau das könnte den Aktienkurs der MAN Aktie, neben guten Zahlen, über charttechnisch wichtige Marken befördern. Hier besteht also gleich mehrfach Phantasie für höhere Kurse. In diesem Zusammenhang wäre dann noch die Aktie des Baustoffzulieferers HeidelbergCemet zu nennen, die ebenfalls am Donnerstag berichten. Auch diese Aktie ist einer unserer Favoriten für eine Jahresenrally, und sollte nach den Q3-Zahlen weiter zulegen können.

Bei den Energieversorgern E.on und RWE dürfte es auch ziemlich spannend werden, wahrscheinlich aber eher im negativen Sinne. Genau kann wohl niemand im Moment beurteilen wie sich die politischen Entscheidungen in diesem Jahr auf die Bilanzen der beiden Konzerne ausgewirkt haben. Mit positiven Überraschungen rechne ich aber persönlich eher nicht. Alles in allem dürfte und eine erneut sehr spannende Woche ins Haus stehen die dann wohl letztlich auch die Frage beantworten wird ob die Hausse weiter geht, oder vorübergehend gestoppt wird. Diese Woche wird wohl auch ersichtlich ob das ganze Rezessions-Gerede der letzten Wochen begründet war oder nicht. Ich wünsche Ihnen erfolgreiches Trading und gute Entscheidungen!

Daimler, BMW, Porsche und Volkswagen – von wegen Rezession!

Alle deutschen Automobilhersteller konnten Ihre Absatzzahlen in den USA noch einmal deutlich steigern und liegen damit, auch nach den September Zahlen, immer noch deutlich im zweistelligen Wachstumsbereich. Von einer Rezession ist in diesem Sektor also, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, nicht ansatzweise etwas zu spüren! Um die Absatzsituation aber voll umfassend beurteilen zu können muss man sich als Anleger noch gedulden, bis die Absatzzahlen aus Europa, Asien und dem Rest der Welt auf dem Tisch liegen. Dennoch, die gestern gelieferten zahlen könne  sich sehen lassen. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Daimler hat im letzten Monat seinen US-Absatz um 15,6 Prozent auf insgesamt 23.897 Fahrzeuge gesteigert. Alleine die Pkw Sparte legtenum neun Prozent auf 21.649 Fahrzeuge zu. Besonders gut verkauften sich die C-Klasse mit einem Plus von fast einem Drittel auf 6.865 Wagen. Insgesamt hat Daimler damit in den ersten neun Monaten des Jahres 182.314 Neuwagen in den USA verkauft, 10,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

BMW konnte ebenfalls kräftig zulegen und verkaufte mit insgesamt 25.749 Fahrzeugen stolze 11,4 Prozent mehr Autos in den USA. Die BMW-Kernmarke verzeichnete somit im September ein deutliches Absatzplus von 19,3 Prozent auf 21.750 Fahrzeuge. Bei der britischen Tochter Mini hingegen musste ein einen Absatzrückgang von 18,1 Prozent hingenommen werden. Für die neun Monate seit Jahresbeginn beträgt das Absatzplus der gesamten BMW Gruppe somit 14,2 Prozent. Insgesamt wurden 219.314 Fahrzeuge in den USA abgesetzt.

Auch bei der Marke Porsche zeigten sich die Amerikaner einmal mehr in Kauflaune. Der Stuttgarter Sportwagenbauer setzte erneut 10,1 Prozent mehr Fahrzeuge ab als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im September wurden somit insgesamt 2.170 Fahrzeuge verkauft. Nach wie vor führt der Cayenne mit 930 Stück den diese guten Verkaufszahlen an. Etwas schwächer verkaufte sich der Panamera, dafür konnten jedoch die Absatzzahlen beim 911er wieder deutlich anziehen.

Fast schon wie gewohnt findet man das beste Ergebnis für den US Absatz bei der Volkswagen AG. Der Absatz stieg um 35,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 27.036 Fahrzeuge. Nach neun Monaten im laufenden Jahr kommt der Wolfsburger Autobauer in den USA auf 235.459 abgesetzte Wagen, was einem deutlichen Zuwachs von 22,2 Prozent entspricht. Insbesondere der US Jetta erwies sich einmal mehr als echter Verkaufsschlager, denn fast die Hälfte der US-Verkäufe entfiel erneut auf dieses Modell, das um 55,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegte.

Unser persönliches Fazit bleibt: Deutsche Autobauer sind gut im Geschäft, bislang ist hier die Rezession, über die man überall lesen kann, noch nicht ansatzweise angekommen. Auch wenn die chinesische Wirtschaft nun erste Signale einer Abschwächung sendet, werden die Verkaufszahlen gerade in Asien wohl auf Jahre hoch bleiben. Die Korrektur an den Börsen ist offensichtlich noch nicht abgeschlossen, sodass bei allen Autobauern noch Abwärtspotenzial vorhanden sein dürfte. Dennoch sind wir insbesondere für die Volkswagen Aktie weiterhin sehr positiv gestimmt, und halten Kurse unter 90,- Euro für echte Schnäppchenkurse!

Meistgesucht

  • Absatzsituation daimler

Dialog Semiconductor – deutlich besser als erwartet!

Die Aktie des Tages ist wohl heute die des Chipherstellers Dialog Semiconductor die sich allen Unkenrufen zum Trotz heute von Ihrer besten Seite zeigt. Mit einem Kursplus von satten 4,5 Prozent hat sich die Aktie heute nun endgültig zurück gemeldet. Nicht nur die Tatsache das die Dialog Aktien nun wieder über der wichtigen 200 Tage Linie notiert stimmt Anleger optimistische sondern auch das neue Kaufsignal das heute generiert wurde, und welches nun bis in den Bereich um die 16,50 Euro führen sollte. Das nächste Ziel liegt danach um die 18,30 Euro, und ich bin mir relativ sicher, dass dies auch noch innerhalb dieses Börsenjahres erreicht wird.

Andere Analysten sind noch um einiges optimistischer für die Zukunft des Unternehmens, Mit neu ausgegebenen Kurszielen von 23,- Euro je Dialog Semiconductor Aktie eröffnet sich hier noch enormes Kurspotenzial von über 65 Prozent laut den Aussagen der Fachleute. Auch die Commerzbank erhöhte heute das Kursziel auf 21,- Euro. Charttechnisch betrachtet hat die Aktie damit einen Bilderbuch-Rebound hingelegt. Die Erwartungen des Marktes wurden deutlich übertroffen. Dies zeigt einmal mehr dass Dialog trotz widriger Bedingungen, wie unterbrochene Lieferketten durch das Atomunglück in Fukushima, in der Lage ist den eingeschlagenen Weg konsequent umzusetzen und einer der Big Player zu werden.

Hammerwoche! Intel, Apple, Microsoft, RWE, Citigroup, Goldman Sachs, General Electric, Nokia, Philips

Die kommende Woche steht ganz im Zeichen der Berichtssaison! Intel, Apple und Microsoft legen ihre Zahlen vor ,hier ist wohl von keinen negativen Überraschungen auszugehen, auch wenn der High-Tech-Sektor für meinen Geschmack etwas viel Vorschusslorbeeren bekommen hat. Spannender könnte da schon der Einblick in die Bücher der US-Großbanken werden. Die Bilanzen der Citigroup und Goldman Sachs stehen auf der Agenda. Nachdem die Bank of America zuletzt eher hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, und auch die Deutsche Bank durch gemischte Nachrichten auf die Stimmung der Anleger drückt, bleibt abzuwarten, ob die beiden Großbanken ihr Soll erfüllen können, und somit dem Bankensektor wieder auf die Sprünge helfen.

Mit Spannung blicken Anleger auch auf die Veröffentlichung der Quartalszahlen von General Electric. Der als Mischkonzern gilt immer noch als allgemeiner Gradmesser für den Zustand der US-Wirtschaft. Nicht minder interessant dürfte auch die Hauptversammlung beim Energieriesen RWE werden. Experten erwarten zwar durchaus auch positive Effekte auf Grund der Stilllegung von Kernkraftwerken, diese müssen wohl aber noch etwas genauer propagiert werden. Zuletzt war von entsprechenden Strompreiserhöhungen die Rede, und einer verstärkten Auslastung der Kohlekraftwerke wodurch die Verluste der Kernkraft-Umsätze abgepuffert werden könnten. In jedem Fall werden sich die Vorstände hier wohl einigen kritischen Fragen stellen müssen.

Ebenfalls veröffentlichen einige europäische Konzerne Ihre Bilanzen, die sich kursbewegend auswirken können, darunter der niederländische Elektronikkonzern Philips, der Pharmakonzern Novartis und Nokia. Der finnische Handyhersteller ist bei den Anlegern in Ungnade gefallen, und muss dringen wieder Erfolge vermelden. Zuletzt wurde bekannt, dass bedingt durch die Japankrise einige Werke von Nokia geschlossen werden müssen. Lieferengpässe und Transportprobleme bereiten dem Handyhersteller offenbar deutliche Probleme. Bei Philips dürfte das eventuell ähnlich sein. Von Novartis hingegen wird ein gewohnt solides Ergebnis erwartet. Morgan Stanley riet kürzlich dazu die Aktie überzugewichten, Die aktuell günstige Bewertung eröffne im Vorfeld der Quartalszahlen eine gute Kaufgelegenheit. In den kommenden Monaten rechnen die Experten damit, dass das Aktienrückkaufprogramm fortgesetzt werden wird, und somit den Aktienkurs weiter unterstützt.

smava sucht den besten Finanzblog des Jahres 2011

smava sucht auch in diesem Jahr erneut den besten Finanzblogger des Jahres. Bei der Wahl zum  „Finance Blog of the Year“ wurden im Vorfeld der nun laufenden Endausscheidung 54 deutschsprachige Finanzblogs nominiert. Die nun von der Jury ausgewählten 15 besten Finanzblogs treten den  Kampf um die ersten drei Plätze an. Noch bis zum 07.03.2011 können auch Sie hier für ihren Favoriten um den begehrten Titel abstimmen.

Die Abstimmung ist denkbar einfach und dauert nur fünf Sekunden. Natürlich würden wir uns  freuen wenn Sie unseren Blog Investors Inside bei dieser Wahl unterstützen würden. Bereits im Jahr 2008 konnten wir bei dem Wettbewerb einen hervorragenden zweiten Platz belegen, und hoffen natürlich, dass wir, mit Ihrer Unterstützung auch in diesem Jahr wieder den Sprung auf das Siegertreppchen schaffen können.

Kommt die Fusion zwischen Porsche und VW doch noch 2011?

Den jüngsten Medienberichten zufolge plant Porsche-Chef Matthias Müller doch noch in diesem Jahr die Verschmelzung der beiden Konzerne und bezeichnete die heutige Übernahmen der Porsche Holding Salzburg als wesentlichen Meilenstein in die richtige Richtung. „Wir sind nach wie vor zuversichtlich“, sagte Müller der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag am Rande des Genfer Autosalons. „Wir waren immer auf einem guten Weg in Sachen Verschmelzung. Die Voraussetzungen dafür werden von uns zügig geschaffen.“ Der heutige Verkauf der Salzburger Porsche Holding von den beiden Unternehmerfamilien Porsche und Piech stellt für die geplante Fusion die Weichen. Der Verkaufserlös von 3,3 Milliarden Euro soll zum Großteil dann in die demnächst anstehende Kapitalerhöhung bei Porsche fließen. Die beiden Familien haben zugesagt insgesamt 2,5 Milliarden Euro hierfür bereit zu stellen.

Bis spätestens Ende Mai 2011 soll die Transaktion abgeschlossen sein. Der momentan noch drückende Schuldenberg von ca. sechs Milliarden Euro dürfte danach nahezu vollständig abgetragen sein, sodass man bei dem Sportwagenbauer dann wieder positiv nach vorne sehen kann um das operative Geschäft weiter anzutreiben. „Die Klagen, die da im Raum stehen, betreffen die Vergangenheit. Unsere Aufgabenstellung ist es primär, den Blick nach vorne zu richten. Ich glaube, dass Porsche seine Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft hat“, sagte Müller weiter. Man darf also gespannt sein! Für mich hört sich diese Meldung nicht so als wäre die Fusion der beiden Konzerne auf unbestimmte Zeit verschoben. Viel mehr sollte man davon ausgehen, dass die VW Porsche Führung immer für eine (positive) Überraschung gut ist!

Stimmen Sie für Investors Inside bei der Wahl zum Finance Blog of the Year 2011

Es ist mal wieder soweit! smava veranstaltet erneut die Wahl zum „Finance Blog of the Year„. Und ich freue mich natürlich sehr Ihnen mitteilen zu können, das Investors Inside von der Jury soeben unter die besten 15 deutschsprachigen Finanzblogs gewählt wurde, und damit auch in diesem Jahr wieder an der Endausscheidung um die begehrten ersten drei Plätze teilnimmt. Wie immer an dieser Stelle möchte ich Sie alle natürlich bitten kräftig mit abzustimmen und bewerbe mich bei Ihnen, liebe Leser um Ihre Stimme. Die Abstimmung ist denkbar einfach und kostet Sie nur ca. 5 Sekunden Ihrer Zeit. Bitte einfach auf das schöne, große smava Finance Blog of the Year Logo klicken, das Kreuzchen (an der richtigen Stelle natürlich 🙂 ) setzen, und fertig!

smava

Vielen Dank schon einmal vorab für Ihre Unterstützung, ich werde sie natürlich über den Verlauf der Wahl sowie das endgültige Ergebnis auf dem Laufenden halten…

Ihr, Lars Röhrig

Bald wieder Katerstimmung bei Solarworld, Q-Cells, Roth&Rau oder Trina Solar, LDK, Yingli Green?

Wie bereits gestern schon angedeutet halte ich die neue Euphorie bei den deutschen Solarwerten für etwas überzogen oder gar leichtsinnig. Die Partystimmung bei Solarworld, Q-Cells, Roth&Rau, Trina Solar, LDK, Yingli Green usw. dürfte wohl schneller wieder zu Ende sein als dies den meisten Solaranhängern lieb ist. Die gesamte Branche leidet weiterhin an Überkapazitäten und einem entsprechenden Preisverfall bei den einzelnen Produkten. Die Kürzungen der Einspeisevergütung drücken zusätzlich auf die Margen. Die Förderung für die Solarbranche soll nun laut einem Bericht von gestern noch schneller gekürzt werden als geplant. Der Verband BSW und das Umweltministerium haben zwar einen Kompromiss ausgehandelt, dieser verschafft aber letztlich keine wirkliche Erleichterung.

Die deutsche Einspeisevergütung für Solarstrom wird demnach zum 1. Juli um bis zu 15 Prozent erneut gesenkt. Entsprechende Erwägungen der Bundesregierung wurden der Deutschen Presse-Agentur dpa bestätigt. Wie hoch die vorgezogene Kürzung tatsächlich ausfallen wird, ist abhängig davon, wie viele Solaranlagen insgesamt im Jahr 2011 Deutschland errichtet werden. Hierzu soll statistisch erfasst werden wie viele Sonnenkollektoren in Deutschland in den Monaten März bis Mai installiert werden. Der erreichte Wert wird dann aufs Jahr hoch gerechnet, also mit dem Faktor vier multipliziert. Was an sich wohl schon zu einem nicht wirklich objektiven Ergebnis führen kann, da alleine schon witterungsbedingt nicht in jedem Monat dieses Jahres gleich effektiv gearbeitet werden kann, gerade im Zeitraum November bis Februar, der somit aber voll gewertet wird.

Übersteigt die somit erreichte Kapazität 3500 Megawatt, wird die Förderung zum 1. Juli um 3 Prozent gesenkt. Bei einem Zubau von mehr als 4500 Megwatt betrüge die Kürzung 6 Prozent, bei mehr als 5500 Megawatt 9 Prozent, bei mehr als 6500 Megawatt 12 Prozent, und bei 7500 Megawatt würde die Förderung um 15 Prozent sinken. Zum Jahresende sinkt die Förderung um zusätzliche neun Prozent; zudem soll dann geprüft werden, ob die Zubau-Prognose aus dem Frühjahr korrekt war. Heißt das jetzt im schlimmsten Fall 15 + 9 Prozent Kürzungen? Neuesten Prognosen zufolge werden in der Bundesrepublik 2010 Anlagen mit einer Leistung von mehr als 8000 Megawatt ans Netz gehen, und somit der Höchstwert der Förderkürzungen wohl auch erreicht.

Die konkreten Pläne sollen am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt werden, man darf also gespannt sein wie es bei der Branche weiter geht. Die Kürzungen der Förderungen sollen den Bürger entlasten der momentan mit ca 3,5 Pfennig je Kilowattstunde zur Kasse gebeten wird. Letztlich liegt der Verdacht nahe, und die Vergangenheit hat dies ja oft bewiesen, das diese Einsparungen nicht wirklich beim Bürger ankommen werden, oder an anderer Stelle bald wieder in Form einer neuen Abgabe auftauchen. Die Branche der Solarzellenhersteller wird hingegen von einer Zukunftsbranche und Jobmotor zum Auslaufmodell. Schade eigentlich, ich hätte gerne weiterhin 3,5 Cent je Kilowattstunde für eine bessere Welt gezahlt…vielleicht hätte man sich diesen Betrag lieber bei den großen Energiekonzernen holen sollen die sich seit Jahrzehnten die Taschen ordentlich gefüllt haben…

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